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Ansicht erweiternDie letzten Beiträge des Themas: Späherberichte

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 14.06.2018 14:50

Angelockt durch das Essen auf dem Feuer versammelte sich die ganze Schamanenkaste im Späherland,
Rimo kam dazu auch Yohshi.

Es wurde über dies und das getratscht und überlegt wie das wohl mit der Unterkunft
für die beiden Priesterinnen gehen könnte.

Plötzlich tauchte der Vogelmann auf und hielt einen toten Vogel in der Hand.

Er behauptete die Amazonen hätten die Vögel getötet und war sehr aufgebracht.
Yohshi hat an dem Vogel geschnuppert und sagte der Vogel war noch nicht
lange tot.

Alles beschwichtigen half nicht und so zog er ziemlich aufgeregt wieder ab.

Wenn ich das weitere geplapper richtig verstanden habe, haben Jani und Cindy die
Vögel von dem Vogelmann aus den Käfigen freigelassen und irgendwas war mit
dem Vogelmann und Atrista.

Yve und Chan wollen wohl statt ins Haus der Sternguckerin, welches viel zu klein ist,
lieber bei Vollverköstigung ins Sanctum ziehen.

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 12.06.2018 13:21

Bei Späherfeuer konnte ich eine erste Aufgabenverteilung an
Susi, Svenja und Yohshi geben, nachdem
wir mit einem Becher Wein den offiziellen Start
von Smasi als Novizin gefeiert haben.

Smasi hat sich anschließend verdrückt um auch Cialia einen
Becher Wein zu bringen.

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 08.06.2018 12:18

Beim Feuergespräch wurde offiziell bekannt gegeben, dass Smasi
nun eine Novizin bei den Spähern ist.

Um die Ausbildung werden sich alle mit ihren Fähigkeiten kümmern,
eine erste Aufgabenverteilung ist

Sandy: alle Grundlagen, Prüfungen, Versorgung der Amazonen

Svenja: Ablage, Schutz und Erhaltung der Schriften, Pflege des Aenigna Schreins

Yohshi: leise Anschleichen, Beobachten und das Stellen von verletzten Tieren, damit mir denen Helfen können

Ly: alles was mit Wasser zu tun hat, Floß bauen, Segeln, erkennen von Gefahren im Wasser

Susi bzw. die Schamanen unterrichten Smasi in erster Hilfe und umgekehrt kann Smasi sicher noch einige Geheimnisse
der Natur was Heilung und Nahrung betrifft beibringen. Die Priester bei allem was mit unseren Göttern zu tun hat.

Was die Krieger beitragen können muss ich noch mit Cindy besprechen, weil
Smasi ja keine Waffen anrührt.

Das wird alles in den nächsten Sonnenläufen konkretisiert bis ein fertiger Plan steht.

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 07.06.2018 10:59

Gestern traf ich Smasi beim Schwimmen im Meer, in der Nähe des Unterwasserwracks.
Man was wurde die bleich als ich ihr von den Wächtern erzählte und daruf hinwiess, dass
auch Haie als Wächter in der Bucht schwimmen, vor allem im Umkreis des Wracks.
Zufällig hatte ich zur Fütterung des Krokowächters ein paar Stücke Fleisch bei und habe sie ins Wasser geworfen,
da kam auch sofort die Haischnautze aus dem Wasser und schnappte danach.

Ich glaube nun badet sie nicht mehr alleine dort

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 05.06.2018 13:48

Die große Tempelweihe ist vollbracht und Atrista
hat die Weihe direkt genutzt um auch Chan offiziell zur Priesterin
zu ernennen.

Die Schamanen und Priester haben den Tempel für die
Weihe sehr schön hergerichtet.

Man munkelt, dass sogar Afra die Zeremonie beobachtet hat.

Die Feuerschalen sind wieder aufgetaucht,
Smasi und Yohshi haben die in der Höhle entdeckt
und für die Weihe als Weinschalen genutzt.

Yohshi nutzte sie um den Gegensatz Feuer und Wasser (Wein)
zu symbolisieren und hielt die Fackel für Pallas und die Schale
für Disopia.

Smasi hat sich die Schalen für ihre Göttin Cialia und die Göttin
ihrer Wunschkaste Aenigna gewählt.

Beim Späherfeuer habe ich mit Smasi über Fähigkeiten wie lesen
und schreiben geredet und über ihre Ausbildung.

Wie alle anderen hat sie erstmal ein eigenes leeres Buch
zum Schreiben und Malen bekommen, um dort ihre Gedanken
niederzuschreiben.

Ausserdem haben wir eine kleine Kräuterkunde an meinem Kräuterbeet vorgenommen
und ich habe ihr gezeigt was da wächst und wofür wir es benutzen,
unter anderem:
Liebstöckel
Basilikum, Oregano, Thymian, Petersilie
Minze, Zitronenmelisse, salbei

Svenja ist wieder aus den Bergen zurück und wird für die Ausbildung von
Smasi eine wichtige Rolle übernehmen.

Jetzt bereite ich aber mal die Anträge vor, damit Smasi als Novizin
in die Kaste aufgenommen werden kann.

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 30.05.2018 12:48

Sandy geht in die Höhle in die verborgenen Lagerräume und holt ein altes Weinfass heraus auf dem ihr erstes eigenes
Siegel aufbrannt ist.

.. öffnet das Fass und füllt eine kleine Probe vom Inhalt in ein Glas
.. riecht an dem Inhalt und nippt einen kleinen Schluck **schmatz**schmatz**

.. holt ein neues sauberes Schnappsfass und füllt einen Teil des Inhaltes des großen Weinfasses in das kleine Faß

.. holt ein weiteres Fass mit dem Siegel des letzten Götterschlafs
.. öffnet das Fass und füllt eine kleine Probe vom Inhalt in ein Glas

.. riecht an dem Inhalt und nippt einen kleinen Schluck **schmatz**schmatz**
.. füllt einen Teil von dem Fass in das neue Schnappsfass

.. holt eine große Karaffe Quellwasser
.. füllt das Wasser mit in das neue Schnappsfass

.. verschliesst das Fass und rollt es

.. öffnet das Fass und füllt eine kleine Probe vom Inhalt in ein Glas
.. riecht an dem Inhalt und nippt einen kleinen Schluck **schmatz**schmatz**

ist zufrieden mit den feinen süßen Aromen, der Fruchtigkeit, einem Hauch von Vanillearoma

Denkt sich "So kann ich das allen Gästen anbieten ohne das sie umfallen"

Schreibt auf das Fass "Wasser des Lebens", versiegelt den Verschluss des Fasses und hängt versiegelt
eine offen lesbare Notiz dran "Nach der Weihe durch die Priesterin zu öffnen"

Schleppt das Fass zufrieden zum Tempel und stellt es dort ab

Geht wieder zu der Höhle und rollt ihre 4 besten Weinfässer nach vorne,
probiert aus jedem der Fässer und entscheidet sich für 2 Fässer.
Füllt jeweils die hälfte der beiden Fässer in ein neues Faß und probiert die Mischung.

Beschriftet das Fass mit "Tempel- und Zeremoniewein" und versiegelt es wie das Schnappsfass mit dem Text
"Nach der Weihe durch die Priesterin zu öffnen" und bringt es zum Tempel
und hinterlegt es ebenso wie vereinbart für die neue Priesterin.

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 29.05.2018 11:12

Myteriöse Dinge gehen vor,
3 Feuerschalen der Götter sind aus meiner Bastelwerkstatt in der Höhle verschwunden

Smasi hat ihr Messer von Hani bekommen, es ist ein ganz besonderes
Messer mit blauer Klinge

Die bevorstehende Weihe scheint alle Amazonen den Göttern wieder näher zu bringen,
jeden Tag stapsen Amazonen ins Kartenhaus und informieren sich über die Götter und
ihre Vorlieben.

Re: Späherberichte

Beitrag von SandyLee » 24.05.2018 11:48

Einiges ist passiert

- der berichtete Attentäter ist immer noch nicht erwischt, Yohshi weiter zu den Kriegern abgestellt

- Smasi hat ihre ersten Testaufgaben bewältigt und auch bei Susi in die Schamanenkaste geschnuppert
- es ist schwierig eine Aufgabe zu finden mit der Smasi bei den Kriegern reinschnuppern kann, weil sie Waffen und Gewalt ablehnt. Trotzdem soll sie sich ein Messer besorgen und von einer Kriegerin den Umgang beibringen lassen. Man kann Messer ja auch ohne Gewalt anwenden. Ausserdem soll sie zusammen mit Yohshi den großen Kürbis zerlegen


- der Tempel soll bald geweiht werden, chan bereitet als neue Priesterin alles vor

- yve ist wieder aufgetaucht und muss ihre Verbindung zu den Göttern wiederfinden. Um etwas nachzuhelfen habe ich Götterschnapps mit ein paar Hilfmitteln gebraut. Die Anleitung dafür habe ich aus einem Schamanenbuch, welches als Abschrift bei uns lagert. Um den ganzen einen Rahmen zu geben habe ich kleine Flaschen nach Machart der Tempelkelche angefertigt und kleine goldene Kelche.

Re: Späherberichte

Beitrag von Yohshi » 30.01.2018 20:28

Es war ein ganz normaler Tag, ein schöner Tag in Amazonien. Die Katze Oschi huschte aus dem Gebüsch und sprang wie gewohnt auf ihren Lieblingsplatz am Lagerfeuer des Kriegerdorfes, ein paar alte Fässer. Von da oben hat Katze einen guten Überblick.
Die Kriegerin des Feuers, Cindy, hatte sich ein neues Zeichen auf die Stirn machen lassen. Es sollte ein Zeichen für alle Krieger sein. Wie alles bei den Menschen hatte auch dies einen komischen Namen: Daaduu. Oschi schüttelt den Kopf .oO(Menschen komisch).
Bevor es aber als allgemein gültiges Zeichen der Krieger gelten konnte, musste die göttliche Hoheit Atrista noch darüber entscheiden. Cindy entschloss sich kuzerhand sofort die Hoheit aufzusuchen. Ja so war die Kriegerin des Feuers, die fackelt nicht lange.

Am Sanctum angekommen witterte Oschi schon die schöne Beute, die sie nicht jagen darf. Es sieht aus wie ein Reh, läuft aber auf 2 Beinen wie ein Mensch. Meistens ist das Wesen sehr scheu und flüchtet sofort wenn Oschi in die Nähe kommt. Doch heute ist es sehr abgelenkt und bemerkt Oschi nicht sofort. Irgendwas wichtiges scheint für das Wesen gerade passiert zu sein, es schien sich sehr zu freuen und war richtig aufgeregt. Oschi nutze die Gelegenheit, das Wesen endlich mal genauer beobachten zu können, ohne dass es sofort flüchtet. Also hocke sich Oschi so leicht hinter Lilly und beobachtete still, natürlich nachdem sie die Hoheit mit ihren grazilen Kniefall begrüßte, heute aber ohne Worte.

Nun durfte Cindy sprechen und sie zeigte der Hoheit ihr neues Zeichen auf der Stirn. Sie nannte es Kicker-Daaa-Duu …. Menschen komisch, immer diese komischen Namen. Oschi wäre es ja lieber wenn es DuDa heißen würde, aber es soll halt nicht so sein. Der Hoheit schien das Zeichen zu gefallen.

Plötzlich bemerkte das Faun-Wesen die Anwesenheit von Oschi und erschrak sichtlich. Es war offensichtlich, dass Oschi das Wesen schon länger beobachtet hatte. Eine Flucht zu diesem Zeitpunkt und vor allem so vor der Hoheit schien dem Wesen offensichtlich nicht sinnvoll. Also saß es nur wie erstarrt da und klammerte sich an etwas um ihren Hals. Unwillkürlich fasste nun auch Oschi an ihr Totem, ja sie trug auch so eins.

Es gibt schon wundersame Fügungen mitunter im Leben. Smasi hatte soeben ein Totem von der Hoheit erhalten, was ihr den Schutz der Hoheit garantierte. Und sofort bekam sie die Gelegenheit ihr Vertrauen darauf zu zeigen. Man spürte deutlich den inneren Kampf gegen die Angst, Doch das Vertrauen in die Hoheit war bei Smasi offenbar stärker als die Angst und der Fluchtinkt.

Doch es kam noch besser. Wie aus heiterem Himmel lenkte Cindy nun das Gespräch mit Atrista auf Oschi. Es ging um die Geschichte von Oschi. Anna und auch Lilly waren wohl schon über längere Zeit über einige Dinge neugierig geworden und stellten immer wieder Fragen. Und wer kann die Fragen besser beantworten als die göttliche Hoheit Atrista? Schließlich sind dazu doch Hoheiten da, oder? Atrista fragte auch Oschi noch, ob sie dass den wolle, dass ihre Geschichte vor den Anwesenden erzählt wurde. Es waren ja nur die engsten Freunde von Oschi da...... und eben dieses Faun-Wesen. Vermutlich half in dem Moment Yoh, das Herz, wie Oschi es nennt etwas nach. Es sieht die Dinge anders. Also stimmte Oschi zu, auch wenn Smasi für Oschi noch nicht zu den engen Freunden gehörte. Wieder so eine wundersame Fügung. Denn durch die Geschichte erfuhr Smasi auch die Bedeutung des Totem und dessen Wert am praktischen Beispiel.

Alle setzten sich im Kreis um die Hoheit und sie begann zu erzählen.....

((Die Geschichte hat Atrista so frei in RP erzählt. Ich habe nur den Chatlog formatiert. Respekt Atrista, ))

YohShis Geschichte begann als wir hier noch auf der Suche waren nach einer Heimat. Wir hatten gerade viele Kriegerstämme vereint, den Verlust von vielen Schamanen gerächt und waren auf der Flucht vor den Horden der Chinesen und Clans.

Meine Schwester Amelie und ich teilten uns die Aufgaben.
Sie war versteckt in den Wäldern mit ihren Wächtern und formte den Glauben der uns groß machte. Meine Aufgabe war es uns eine Heimat zu suchen und uns die Feinde vom Hals zu halten.

Auf dieser Wanderschaft sind uns einmal die Geschwister und Katzenwesen Yoh und Shi begegnet und hatten mir das Leben gerettet. Drough Thor die Bestie aus der Unterwelt hatte Amelie und mich in einen Rauschzustand versetzt und war daran uns umzubringen, als diese tapferen Wesen uns weckten und ich die Häscher vertreiben konnte.
Danach verschwanden diese Wesen wieder aus unserer Mitte.

Auf meiner Wanderschaft kam ich an ein Gebirge, dass hier auch dieses Land begrenzt und schützt.
Hinter dem Gebirge lebte das Volk der Tharareb, für Menschen war es verboten dort hin zu gehen. Ich war neugierig und bin immer wieder vorgestoßen soweit es uns möglich war.
Eines Tages begegneten uns mächtige Wesen, Geistwesen die in den Höhlen des Gebirges hausten in unzugänglicher Höhe. Ich war mit meinem Tross so weit nach oben gestiegen um den Wächtern der Tharareb zu entgehen.

Dann hörten wir Stimmen!
Die Stimmen drangen mehr in unseren Kopf ein, sonst waren sie nicht zu hören.
Ich versuchte weiter zu gehen.
Ich fragte laut wer hier spricht.

„Wir sind die Himmelsmeister - die Wächter zwischen den Menschen und den Göttern -
zwischen Himmel und Erde.“ bekam ich zur Antwort.
„Wir sind die Summe aller Geister - wir sind das Wissen.“

Ich konnte mit dieser Vorstellung wenig anfangen und bat um weitere Erklärungen.

„Wir leben als Symbionten, unser Geist ist alleine nicht lebensfähig, wir brauchen immer den Körper eines Wirtes. Und dieser Wirt muss es wert sein dass wir in ihm wohnen. Aber diese Gemeinschaft hält nicht ewig, alle 12 tausend Jahre brauchen wir einen neuen Wirt.“

Und warum höre ich neben deine stimme auch ein undeutliches jammern?

„Wir sterben.“ war die Antwort.
„Wir bekommen keine Wirte mehr und unser Geist wird danach schlafen.“

Und? fragte ich weiter, kann ich euch helfen und was habe ich dann von euch zu erwarten?

„Du Elende!“ wurde ich beschimpft, „gerade dachten wir noch du wärst es wert, dass wir von dir Hilfe annehmen. Jetzt aber schielst du nach deinem Vorteil.“

Ich bin die Tochter einer Göttin!
Ich habe nie behauptet dass ich eine Heilige bin.
Wenn du das suchst, musst du dich an meine Schwester halten, die lebt in deiner Welt.
An meiner Klinge klebt Blut und Blut macht süchtig.
Ich bin Kriegerin!


„Wir wissen um deine Suche.
Bring mir einen Wirt damit unser Bruder Yoh weiter leben kann, dann werden wir sehen ob wir dir auch helfen können.“

Dann verstummten die stimmen und ich war wieder alleine. Alles was ich hörte war der eisige Wind hoch oben im Gebirge. Ich weiß nicht wie wir der eisigen Hölle entronnen sind, aber wir haben es geschafft und hatten nur wenige Verluste. Einige Krieger sind erfroren.

***Atrista Vig: nimmt die Pfeife und macht 3 lange Züge und erzählt weiter***

Wir mussten uns immer wieder vor den Chinesen verstecken. Es waren viele und sie hatten keine Angst vor Verlusten. Wenn sie jemanden angriffen, dann fielen sie zu tausende über den Gegner her und egal wie viele man tötete, es kamen immer neue Krieger. Das konnten wir nicht gewinnen, daher zogen wir uns immer wieder in die Wälder zurück.

Es waren einige Winter vergangen und es war gerade Frühling, das grün in den Wäldern kam zurück, als eines abends jemand durch das Gebüsch brach und bis zu meinem Feuer torkelte.
Vor meinen Füssen brach ein Katzenwesen zusammen.

Meine Krieger wollten gerade ihre Pfeile abschießen als ich ein Totem um den Hals hängen sah.
Ich hob die Hand und die Krieger ließen ihre Bogen sinken.

*** Smasi macht große Augen***
***YohShi ergreift nun ihr Totem um den Hals***

Vor mir lag ein Katzenwesen , ähnlich dem Wesen das einmal mein Leben gerettet hatte.
Wir untersuchten das Wesen und es war kaum noch Hoffnung. Eine Schamanin gab ein blutstillendes Mittel und verband die Wunden.
Das Wesen öffnete die Augen
„Feinde“, hauchte es, „da kommen Feinde.“

Sofort waren meine Krieger ausgeschwärmt, keine Minute zu zu früh!
Noch ein paar Minuten und wir wären schutzlos der Horde ausgeliefert gewesen. So aber konnten wir die Feinde vernichten. Wieder einmal hat uns ein Katzenwesen das Leben gerettet.

Ich hing mit meinem Ohr über dem Mund und wollte mehr wissen. Das Wesen nannte sich Shi und war ein Abkömmling von Shi die mir das Leben rettete. Mein Totem hatte sie an die Tochter weiter gegeben und diese hatte nun uns allen gerettet indem sie uns warnte.

Wir taten alles um Shi das sterben zu erleichtern, niemand von uns sah einen weg der Rettung.
Da fielen mir die Himmelsmeister ein.
Ich lies eine Bahre bauen und meine Schamanin und einige Krieger begleiteten mich in das Gebirge. Wir streiften lange an den Höhlen vorbei und es dauerte eine Ewigkeit bis ich wieder eine Stimme in meinem Kopf hörte:

„Was willst du?“
Ich sagte: ich habe euch was mitgebracht, ich weiß nicht ob ihr helfen könnt.
Aber dieses Wesen hat wie schon ihre Vorfahrin mir das Leben gerettet.
Ist sie es nicht wert am Leben zu bleiben und weiter gute Dienste zu tun?

Es folgte eine lange Stille.

„Wie nennst du das Wesen?“

Es Shi die Tochter von Shi
und ich würde alles geben wenn sie am leben bleiben könnte.

„Shi wird nie mehr so sein wie Shi die du jetzt kennst, es wird ein völlig anderes Wesen.
Es braucht hunderte von Jahren bis Shi alleine lebensfähig sein wird und es braucht tausende von Jahren bis wir Shi dann hier bei uns aufnehmen können. Aber sie würde leben und sie würde profitieren von dem wachsenden Wissen.

Und das ist dann auch unser Geschenk an dich für die nächsten tausend Jahre.
Willst du das riskieren oder willst du dass Shi in Frieden zu ihren Ahnen geht?“

Ich will dass sie lebt sagte ich.

Es herrschte Stille

Und dann wurde mir befohlen die Bahre in die Höhle zu bringen. Ich musste mich zurückziehen und sollte in einiger Entfernung mein Camp aufschlagen. Egal was ich hörte und egal was ich empfand ich durfte mich erst der höhle nähern wenn ich gerufen wurde

Wir hörten tagelange Schmerzensschreie und ich war mehr als einmal drauf und dran dem ein Ende zu machen. Als ich es schon fast nicht mehr aushielt wurde ich gerufen.

Mitten in der höhle saß das Wesen. Es lebte.

„Hier hast du YohShi - pass gut auf sie auf.
Sie wird dich fast hundert Jahre plagen und lernen, aber immer wieder wird sich instinktiv Yoh melden und ihr den Weg zeigen.“

Seit dieser Zeit begleitet uns YohShi und wurde von Jahr zu Jahr immer selbstständiger.

Das war die Geschichte.

Re: Späherberichte

Beitrag von Smaragd » 21.01.2018 15:37

Das Faun-Wesen hat endlich zu ihrer Göttin gefunden…diese gab ihr nur den Auftrag hier zu bleiben … und ihr Sein zu tun … was das bedeutet … wer weiss …

Die Aufregung und Neugier war dem Satyr anzusehen, also erkundete sie erstmal die nähere Umgebung.
Es roch manchmal sogar nach Magie, was das Wesen völlig aus dem Gleichgewicht brachte … so sehr liebt sie es Magisches zu Sammeln.
Sie griff nach ihrer Flöte und spielte den Blumen ihre betörende Musik vor …

… ja überall im Land hörte man sie daraufhin spielen … fast Niemand wusste wirklich mehr darüber …
Doch die Drei die es wussten … schienen das Wesen beschützen zu wollen …
Ja es wurden heimlich Pläne geschmiedet … man wollte dem Volk keine Angst machen.

Das Faun-Mädchen spielte also ganz vergnügt geschützt in ihrer Tarnung wie üblich die Musik des Lebens …

Doch diesmal stutzte sie und hielt inne … da spielte tatsächlich Jemand auch Flöte … doch auf keinen Fall konnte das ein Faun sein. Sie wurde natürlich sehr neugierig und folgte den fremden Klängen …
Immer näher kahm sie an dieses Flötenspiel heran … sie trat vorsichtig über den Holzpfad und drückte sich zwischen die Sonnenblumen … ihr Herz klopfte vor Aufregung und sie spähte zwischen den Blumen auf diese Feuerstelle … ihr Blick suchte den Platz ab … erst konnte sie sie gar nicht sehen vor lauter Sonnenblumen …

Bild

Sie drückte etwas die eine Blume nach unten … und da sass tatsächlich Jemand … Smasi staunte ned schlecht als sie es roch … da lag etwas Elfenduft in Luft … jaaaa und auch der Duft von dem Eintopf. Sie stand also nun ganz nahe bei Sandy der Späherin der 7 Winde.

Da hörte diese plötzlich auf zu spielen … dabei wollte das Faun-Mädchen der Musik lauschen … also griff das Wesen nach ihrer Flöte wie aus Zauberhand … und begann zu spielen … sie lies dabei diese Halb Elfe nicht aus den Augen …

Sandy bemerkte die Musik natürlich sofort aber sie blieb ganz ruhig und machte keine hastigen Bewegungen … ihr Plan schien aufzugehen … sie Griff auch nochmals zur Flöte und spielte etwas darauf herum … ihr war nicht entgangen des es hinter ihr still wurde … sie wusste nun hatte sie die ganze Aufmerksam von dem Fremdartigen Wesen … den diesmal war kein rascheln zu hören …

Das Satyr-Wesen wurde immer neugieriger … und schlich sich getarnt durch die Blumen und durch den Bachlauf … das Plantschen war zu hören auch wenn das Wasser rauschte. Einer Späherin wie Sandy konnte das nicht entgehen.
Sandy setzte dann ihre Flöte ab … und sagte plötzlich zu dem Wesen … *komm ruhig näher, keine Angst*.

Smasi schluckte vor schreck … und prüfte ob sie denn gar nimmer getarnt ist … doch das war sie noch.

Sandy lies sich nicht irritieren und blieb ruhig … sie selbst konnte nur erahnen wo sich das Wesen aufhielt … also nahm sie ein Kelch und goss Wein hinein und befüllte eine Schüssel mit Gemüse-Eintopf und stellte beides auf einen Sitz-Strunk. Danach setzte sie sich zurück auf ihren üblichen Platz und wartet ab …

Smasi roch den leckeren Duft von dem Wein … sie hatte das lange nicht mehr gerochen geschweige getrunken … ein Kelch würde sie jetzt echt gut vertrage können … dann war da noch das gepanschte Gemüse in der Schale. Leise schlich sie sich heran … griff nach dem Kelch und trank diesen in einem Zug aus … *rröööööllbste herzhaft* und starrte was peinlich berührt auf Sandy.

Sandy selbst nippte an ihrem Weinkelch und spähte die ganze Zeit Richtung Sitz-Strunk. Sie verschluckte sich fast als sich plötzlich der Kelch bewegte und anhob … und dann auch noch ein fetter Rülpser zu hörten war. Na gut, da musste sich Sandy das Lache verkneifen … *du brauchst keine Angst haben ich bin Sandy* sprach sie Richtung schwebende Kelch … sie riss die Augen staunend auf als vor ihren Augen das Wesen sich sichtbar machte und sie anstrahlte …

Das Faun-Mädchen hörte also diese Worte von Sandy … sie spürte die Ruhe und die Gute Absicht in dieser Halb Elfe daher fasste sie ihren Mut zusammen und zeigte sich ihr …

So begann also diese besondere Freundschaft …

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