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Von einem Dorf im Norden Amazoniens und seinen seltsamen Bewohnern
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Markttag in Ivendust am 08.04.2010 ab 21:00 Uhr

Beitragvon Georg Rang » 01.04.2010 08:20

Bekanntmachung!

Die Bewohner von Ivendust, durch eine Naturkatastrophe aus ihrer angestammten Heimat vertrieben, haben nun endlich einen Flecken Erde gefunden, wo sie sich niederlassen konnten. Eine alte verlassene Ortschaft voller Ruinen bot sich geradezu an, wieder in Besitz genommen zu werden. Nachdem sie mit ihren Nachbarn, den Amazonen, Frieden geschlossen hatten, widmeten sie sich voll und ganz dem weiteren Aufbau des Dorfes. Mittlerweile hat fast jeder Bewohner ein Dach über dem Kopf. Die Ruinen und der Waldreichtum dieser Gegend boten genug Baumaterial. Doch noch immer fehlt es an allem, die Schneiderin hat keine Stoffe, die Bäckerin kein Mehl, die Taverne versorgt die Leute aus dem Dorf lediglich mit dem, was Wald und Wiese bieten. Es mangelt aber an Ale und Met. An ein normales Leben, wie sie es aus ihrer alten Heimat kennen, ist noch lange nicht zu denken. Deswegen haben die Dörfler ihre letzten Kupferstücke zusammen gekratzt und wollen am 08.April einen Markttag abhalten. Alle Händler sind aufgerufen, ihre Waren feilzubieten.

OOC-Infos

Ivendust spielt im ausgehenden 13.Jh. und besteht bis jetzt nur aus einigen kleineren Hütten. Das RP besteht seit fast 2 Jahren und ist vor 2 Monaten auf die Sims des Rollenspieles Amazonien umgezogen, ohne jedoch seinen eigenständigen Charakter zu verlieren. Gespielt wird ohne Meter, NLS oder Geldbeutelsysteme. Sämtliche Auseinandersetzungen werden als RP-Kampf im Chat emotet. Der Markt ist ein reiner RP-Markt, Handel mit Lindendollar ist nicht erlaubt. Ivendust besitzt wie gesagt kein eigenes Geldbeutelsystem, so daß sämtlicher Handel als auch das Feilschen im Chat beschrieben wird.

Wir gehen im RP derzeit von folgenden Währungseinheiten aus:
1 Goldtaler = 10 Silbertaler = 100 Kupfermünzen
Wobei die Kupfermünzen das Hauptzahlungsmittel unserer einfachen Dörfler ist.

Anfragen bitte an Bent Messmer oder Georg Rang.

Landepunkt

www.ivendust.de
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Beitragvon Svenja Jiersen » 03.04.2010 11:57

Da werd ich sicher auch mal vorbeischauen. Mal sehen, ob ich mit meinem Handkarren die Straße hochkomm, dann kann ich auch Fässer mit Ale und Met mitbringen. Mit dem Tragekorb gings ja gut, aber da bekomm ich keine Fässer mit.
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Beitragvon Georg Rang » 05.04.2010 09:10

Nachdem vorigen Donnerstag schon die erste Händlerin versucht hat mit einer Weinprobe ihre Pfründe in Ivendust abzustecken, hoffen die Dörfler nun das sich am eigentlichen Markttag, dem 08.April, weitere Händler einfinden um ihnen mit dem Verkauf ihre Waren das Leben zu erleichtern.
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Beitragvon Georg Rang » 08.04.2010 09:18

/me nimmt die Pose eines Herolds ein und brüllt zum letzten mal die Bekanntmachung zum heutigen Markttag heraus
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Beitragvon Cindy Holmer » 08.04.2010 09:34

weia, muss der Kerl am frühen Morgen so rum schreien???

:line_03:
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Beitragvon Georg Rang » 08.04.2010 09:52

/me verschränkt die Arme vor der Brust und sagt bestimmt:

JA ER MUSS!!!

Aber jetzt kannste dich ja wieder hinlegen. :-P
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Beitragvon Svenja Jiersen » 09.04.2010 07:02

Puh, war der Weg anstrengend. Die alte Handelsstraße von der verlassenen Stadt nach Norden in das Dorf, das nun wieder von Fremden bewohnt wurde, ging größtenteils steil bergauf. Und nun kam ich noch mit dem Handkarren und den schweren Fässern. Glücklicherweise holte Sirena mich unterwegs ein. Sie half mir beim Schieben.

Nun vor dem Dorf war die Straße auch noch zuende. Bei meinem ersten Besuch hatte die Späherin LyAvain mir einen Weg weiter im Westen gezeigt, an einem Wachturm vorbei. Also weiter querfeldein mit dem Karren an den Palisaden entlang, toll. An dem Wachturm stand ein glatzköpfiger Mann. Das mußte der sein, von dem die Späherin schon so viel erzählt hatte. Nach ein paar Fragen liess er uns mit dem Karren durch und wir zogen und schoben den Karren erst einmal vor die Taverne.

Hier mußte ich zuerst einmal verschnaufen. Die Wirtin, ich glaub Flöte nannte sie sich, bot uns Tee an, den wir gerne annahmen. Doch eine lange Pause war mir nicht vergönnt. Draußen sammelten sich schon andere Dorfbewohner. Eine war sogar so dreist, selbst eines der Fässer auf dem Wagen zu öffnen und an dem leckeren Met zu riechen. Ich ging hinaus und bat die Wirtin um ein paar Becher zum Probieren des guten Safts. Zufrieden bemerkte ich, dass der Met bei denen wohl gut ankam. Flöte bat auch den Glatzkopf, den zu probieren.

Unter den Frauen bemerkte ich auch die Schneiderin, die mich bei meinem ersten Besuch hier nach Stoffen gefragt hatte. Ihren Namen hatte ich vergessen. Sie sprach mich nicht an und ich sie auch nicht, da es mir in den paar Tagen noch nicht gelungen war, mich nach Stoffen umzusehen.

Die Wirtin kaufte mir beide Fässer Met und Wein ab. Sie bot zwar nicht ganz das was ich mir gewünscht hatte, aber es schien eine regelmäßige Einnahmequelle werden zu können. Ich trank noch den Rest Tee, der inzwischen kalt geworden war.

Zusätzlich fragten sie nach Ale. Alle wollen sie Ale, ich habe einen Weinberg ... da wächst kein Ale, den muß ich mir selber bei anderen einkaufen. Immerhin etwas günstiger durch größere Mengen. Am Wein und Met verdiene ich mehr, den mache ich selber.

Bevor ich das Dorf wieder zufrieden und mit einem leeren Wagen verließ, bemerkte ich noch eine Gewürzhändlerin, die auch zum Markttag gekommen war. Viel mehr habe ich dort nicht bemerkt. Der Rückweg ging dann auch viel leichter vonstatten und ich kam gut voran.
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Beitragvon Georg Rang » 09.04.2010 09:49

Die Bewohner von Ivendust danken den Händler die den beschwerlichen Weg in unser kleines Dorf auf sich genommen und uns das Leben durch ihre Waren etwas angenehmer gemacht haben. Die Taverne ist mit Wein und Met gut versorgt und auch Brot und Honig kann sie jetzt anbieten. Die Gewürzhändlerin hat ebenfalls gute Geschäfte gemacht und hat versprochen wieder zukommen und die Töpferin hat sich sogar in Ivendust niedergelassen, so das es uns an Tonwaren nicht mehr mangeln wird.

Für die, für unser kleines Dorf zahlreichen Observer hoffen wir das es ein interessanter Abend war.
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Beitragvon Sabet Arashi » 09.04.2010 10:19

Sabet sitzt gähned an ihren kleinen Feuer am Wegesrand und sieht die Sonne am Horizont aufsteigen und ist froh, das sie dann in 2 weiten Tagesmärsche, nach einer langen Handelsreise, wieder zu Hause ist.

Langsam trinkt sie ihren belebenden Kräutertee, wobei sie sich die rückliegende Reise durch den Kopf gehen läst. Besonders an ihren neuersten Verkaufshaltepunkt, das Dorf, das doch sehr abgelegen ist und neubesiedelt ist. Dieses Dorf ist schon sehr abgelegen. Wenn man den Weg dort hin nicht kennt, dann verläuft man sich schnell. Gut, das die Wege nicht immer gerade - einfach sind. Ist das Problem, einer jeden HändlerIn.

Sabet schüttelt teils belustig, teils leicht verärgert über sich den Kopf. Natürlich habe ich mich etwas verlaufen. Nun ja, den Weg werde ich nächstes Mal, in ein paar Wochen. besser finden. Hoft Sabet innerlich, zumindestens. Dadurch kam ich auch etwas später an, als von mir geplannt.

Im Dorf selbst bin ich einfach dahin, wo die Menschen sind. Und wie jeder gute Händler habe ich nur gerufen, Werbung ist alles. Nun ja, ein kleines Säckchen Pfeffer konnte ich verkaufen, ist ne wirklich gute Qualität. An die Schneiderin, musste etwas mit den Preis runter gehen, aber sie will mir bei einen Kleid, wenn ich eins haben will, mit den Preis entgegen kommen. - Gut, das kann, muss man immer nutzen. Und als reisende Händlerin, braucht man immer wieder mal, ein neues Kleid.

Leider kam ich mit der Wirtin nicht wirklich ins Geschäft, aber es war ja auch am Ende meiner Handelsreise und ich habe es sehr kurzfristig erfahren usw. Bei der nächsten Reise werde ich besser mit Ware bestückt sein.
Zur Erinnerung und zur weitern Geschäftsanbahnung, habe ich ihr ein kleines Säckchen mit Pfefferkörner da gelassen.

Mal sehen, wie sich das alles mal entwickelt. Sabet schüttet den letzten Rest des Tees ins Feuer. Erstickt dann das kleine Feuer und vergräbt dann die noch sehr heisse Asche in der Erde mit Sand vermischt. Nimmt dann ihre Waren wieder auf und macht sich auf den Weg.
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Beitragvon Georg Rang » 09.04.2010 11:44

Heute sollte also der Markttag sein. Beizeiten nahm ich meinen Platz am Tor in der Palisade ein um die erwarteten Händler in Empfang zu nehmen und die Wilden so sie denn kämen darauf hinzuweisen das sie an einen Marktag keine Waffen bei uns tragen dürften. Lange Zeit tat sich nichts, sollte unser Ruf nach Händlern ungehört verhalt sein? Nach einer quälend langen Ewigkeit sah ich in einiger Entfernung eine Staubwolke. Tatsächlich quälte sich die Händlerin, die letztens schon mal mit ein paar Flaschen da war, mit einen Karren und zwei Fässern darauf den Berg hoch. Diese schwarzhäutige Wilde begleitete sie, allein hätte sie es mit den Karren wahrscheinlich nie geschafft.

Ich ließ sie und ein paar weitere Händler die es auch zu uns geschafft hatten ins Dorf. Später dann, als die Wahrscheinlichkeit sank das noch weitere Händler eintreffen würden folgte ich ihnen. Die Händler, wie auch die Bewohner des Dorfes hatten sich vor der Taverne versammelt und das feilschen war schon im vollen Gange. Flöte saß mit der Weinhändlerin in der Taverne. Gerade als ich sie ansprach und nach den Geschäften fragte, erschien noch eine rothaarige Fremde die sich dazu gesellte. Dann machte sich auf einmal Aufregung breit. Kaisa und Safira machten sich am Weinkarren zu schaffen so die Händlerin Angst um ihre Ware bekam, während Flöte befürchtete das ihr jemand das Geschäft verderben könne.

Ich ließ die Weiber in meinen Rücken herum keifen, hoffte ich doch das sie sich selber beruhigen werden, und wandte mich der Fremden zu. Es stellte sich heraus das sie Töpferin ist und Asani hieß. Dann erzählte sie mir das auch sie auf der Suche nach einer neuen Heimat war. Auf meine Fragen wo sie denn her käme antwortete sie nur ausweichend. Aus einen Land hinter den Bergen. Ich musste lachen, die Chance von dort zu kommen war ja ungleich größer als übers Meer. Doch ich beließ es dabei und fragte nicht weiter, sollte der Medicus sie als Lehnsherr ausfragen wenn er mehr wissen wollte. Dann zeigte ich der Töpferin einen Platz wo sie ihren Karren abstellen konnte und riet ihr bei Flöte um eine Übernachtung nachzusuchen bis wir ein Haus für sie hätten.

Nebenher brachte mir Flöte eine Kostprobe des Mets. Lag es nun daran das ich lange keinen mehr getrunken hatte oder war er wirklich so gut? Der Met schmeckte jedenfalls hervorragend und ich riet ihr zu selbigen zu kaufen. Da Asani sich dann auch auf den Weg zum Weinkarren machte drehte ich mich um, um das Treiben bei den Händlern zu beobachten. In jenen Augenblick kam Safira auf mich zu gestürmt und umarmte mich. Ich wunderte mich zumal wir unseren gestrigen Streit noch nicht beigelegt hatten aber ich ließ sie gewähren. Nur fragte ich mich was sie schon wieder im Schilde führte das sie sich mir so demonstrativ, trotz des Streits, an den Hals warf.

Es dauerte auch nicht lange da schob sie wieder ab. In jenen Moment hörte ich eine Händlerin lauthals ihre Waren anpreisen. Ich winkte sie zu mir um mir zeigen zu lassen was sie an Waren bei sich trug. Sie handelte mit Gewürzen hatte aber, weil wir die letzte Station auf ihrer Reise waren, fast nur Pfeffer dabei und ein paar Restbestände anderer Gewürze. Die Auswahl war also nicht gerade riesig, trotzdem zog ich Safira hinzu, hatte ich doch die Hoffnung noch nicht aufgegeben das sie irgendwann vernünftig kochen würde. Etwas aufgebracht wollte sie sich gleich wieder davon stehlen, doch als sie hörte das sich Pfeffer auch auf die Verdauung auswirkt schien sie hellhörig zu werden und orderte ein größere Menge.

Eigentlich viel zu viel des guten und ich fragte mich schon wie sie das denn alles bezahlen wollte, Doch sie prahlte damit das sie immer noch Goldstücke von diesen ominösen Ritter hatte und auch von Flöte welche sie für das Kleid was sie ihr nähte bekommen hätte. Es war ihr Geld sollte sie es zum Fenster herauswerfen. Sie schaffte es zwar den Preis noch zu drücken doch war es immer noch eine viel zu große Summe Geld die sie da ausgab. Safira wollte dann noch den Preis für die Salz wissen, doch irgendwie hatte sie da was falsch verstanden denn plötzlich stob sie aufbrausend davon. Sie schien wohl der Meinung zu sein das sie das Salz Flöte viel zu billig verkauft hatte vor einigen Tagen.

Die Gewürzhändlerin verabschiedete sich und auch die Weinhändlerin war schon lange verschwunden. Nur Flöte handelte noch mit einer Frau. Wenn ich es richtig mitbekam ging es um Brot und Honig. Beides konnten wir gut gebrauchen, zumal ja auch die Bäckerei immer noch nicht in Betrieb genommen wurde. Da sich der Platz vor der Taverne nun sichtlich geleert hatte machte ich mich auf nach Safira zu schauen.

Sie war zu Hause aber immer noch wütend. Ich versuchte ihr begreiflich zu machen das der Preis für Salz, den sie vernommen hatte, der für Pfeffer war und die Händlerin gar kein Salz dabei hatte. Sie vielmehr gar nicht mit Salz handeln dürfe da sie dazu keine Erlaubnis hätte. Immerhin hatte sie mir ja erzählt das die Lizenz zum Handel mit Salz nur die Herrscher des jeweiligen Landes erteilen können. Doch das beruhigte Safira gleich gar nicht, fiel ihr doch ein das, wenn nur Könige die Erlaubnis dazu erteilen dürften, das dann das Salz noch viel wertvoller sei und sie erst recht zu wenig verlangt hatte.

Ich gab es auf.Zwar startete ich noch einen Versuch sie in den Arm zu nehmen, immerhin war sie es ja die sich mir wieder genähert hatte in der Taverne aber es nutzte nichts, sie wies mich ab und schimpfte wieder weil ich angeblich den halbnackten Wilden hinterher schauen würde. Dann rannte sie hinaus, meinte sie bräuchte etwas frische Luft. So langsam wunderte ich mich über gar nichts mehr bei ihr, auch hatte ich es aufgegeben ihr hinterher zu rennen. Der Vorteil für mich war ich konnte diese Nacht wieder in den Fellen schlafen und muss mir meinen armen geplagten Rücken nicht wieder auf die Stoffballen verbiegen.
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