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Das Attentat

Beitragvon Atrista » 14.12.2009 13:33

Da lieg ich nun, die mächtigste Frau Amazoniens, hilflos und von der Heilerin und Schamanin Regina mit Kräuterdämpfen in einen heilenden Tiefschlaf versetzt. In mir brennt ein Feuer als würde mein Blut siedend heiß durch meinen Körper jagen. Noch viel zu schwach um den Kampf mit dem Tod aufzunehmen. In meinem Kopf lösen sich Bilder der vergangenen Tage ab und um mich herum ein Stimmengewirr und Trommeln des Todes.
Was war passiert …?

Am 13. Tag des letzten Mondes im Jahr geschah auf Amazonien das Unfassbare. Immer und immer wieder waren die Krieger und Leibwachen darauf trainiert das Leben der Hoheiten um jeden Preis zu schützen und zu verteidigen und doch gelang es gestern Abend einer Attentäterin auf Atrista einen Anschlag zu verüben.

Wie jeden Abend empfing ich meine Leibwächterin in den Räumen des Sanctums um das Tagesgeschäft zu besprechen und um mich von Neuigkeiten unterrichten zu lassen. Da es keine besonderen Vorkommnisse im Land gab und wir Tage zuvor erfolgreich Jenova unschädlich gemacht hatten waren wir beide auch entsprechend gut gelaunt. Etwas später platzte die Sanctumswache, Smaragd, herein und kündigte Besuch an. Loreena die Waldamazone wollte mit Ayane einer verschollenen Kriegerin die erst kürzlich wieder aufgetaucht war vorbeikommen und baten um eine Audienz. Da hatte ich doch einen guten Grund meine Arbeit nicht sofort wieder aufzunehmen und ich freute mich auf ein angenehmes Gespräch.
Gutgelaunt sagte ich zu Smaragd sie solle die beiden hereinlassen und zu mir führen. Da ich mich freute die Kriegerin Ayane wieder zusehen empfing ich die beiden auch sofort. Ich begab mich in den Vorraum und konnte noch sehen wie Lyavain die neue Späherin sich durch die Tür drückte und mit eintrat. Sie schien mir etwas nervös und hielt sich dicht hinter Loreena und Ayane und versuchte ständig mit Smaragd Blickkontakt herzustellen. Dieses Verhalten lenkte mich zu Beginn des Gespräches etwas ab und es ärgerte mich auch aber ich maß dem keine weitere Bedeutung bei. Ayane erzählte etwas von ihrer Freude sich wieder unter alten Freunden zu befinden und gratulierte auch artig zu unserem Erfolg über Jenova. In einem Nebensatz lies sie anklingen, dass es aber noch weitere Feinde zu besiegen galt. Das interessierte mich schon aber zuerst lud ich die ganze Gesellschaft ein Platz zu nehmen und sich an einem köstlichen Wein zu laben.

Nachdem wir weitere Höflichkeiten ausgetauscht hatten forderte ich Ayane auf mir doch zu erzählen wer denn noch alles zu den Feinden zählen würde.
Plötzlich und in einer Geschmeidigkeit wie man es ihr wohl kaum zugetraut hatte sprang Ayane von ihrem Sitz hoch und schrie:
„Du bist eine der größten Feinde die man vernichten muss!“
Während sie diesen Satz mir hasserfüllt entgegen schrie zog sie unter ihrem Umhang ein Messer hervor und schleuderte es in meine Richtung.
Ein dumpfer Schlag traf mich genau zwischen meinen Brüsten und ich begriff zuerst gar nicht was da passiert war. Erschrocken schnellte ich von meinem Sitz hoch und wollte mich hinter meine Leibwächterin Sirena in Schutz begeben. Alle anderen saßen noch wie versteinert auf den Kissen und kamen erst so nach und nach hoch. Erst als ich das Entsetzen in den Gesichtern sah begriff ich, dass ein Messer in meiner Brust steckte. Erst jetzt kam Leben in meine Krieger aber es war zu spät. Ayane hatte die Zeit der Verwirrung geschickt genutzt um aus dem Sanctum zu flüchten. Die Krieger wussten im ersten Augenblick nicht was zuerst zu tun sei. Sollten sie sich um ihre Hoheit kümmern oder die Attentäterin verfolgen. Das verschaffte Ayane noch mehr Vorsprung.

Ich starrte verblüfft von dem Messer in meiner Brust auf meine Krieger und begriff immer noch nicht was da passiert war. Ich war unfähig mich zu bewegen und ich begriff auch viel zu spät, dass das Messer vergiftet war. Erst als ein Brennen sich in meinem Körper ausbreitete und mein Blut wie Feuer durch den Körper jagte kam mir die Erkenntnis dass ich gerade dabei war zu vergiften. Meine Glieder wurden schwer und ich spürte wie sich eine Lähmung langsam ausbreitet.
Ich hatte nicht mehr die Kraft mir das Messer aus dem Körper zu ziehen und so konnte das Gift in aller Ruhe wirken. Mir schwanden die Sinne und ich brach vor meinen Kriegern zusammen. Nur noch verschwommen nahm ich war was um mich herum geschah …..


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Beitragvon LyAvain » 14.12.2009 20:00

Immer noch etwas verstört betritt LyAvain das Späherbüro und setzte sich an den Tisch vor das Spähertagebuch... Mit zitternder Hand nimmt sie eine Feder und tunkt sie in das Tintenfass...

Nach vier Tagen kam ich mit der Schamanin Regina aus dem Wald zurück. Das war gestern. Ich hatte viel über Kräuter und deren Anwendungen gelernt und das sollte mein Glück sein.
Auf meinem abendlichen Streifzug durch Amazonien hörte ich in der Nähe der Grenze zum Späherland an dem alten Baum unter dem sich die Höhle befindet Stimmen. Es waren Smaragd und Sirena. Sie diskutierten sehr aufgeregt. Da ich nicht lauschen wollte ging ich schnell weiter. Unter einem Baum rastete ich, die Stimmen der Zwei waren nur noch leise im Hintergrund zu hören.
Ich muss wohl etwas eingenickt sein, aber als ich wieder wach wurde hörte ich auch Loreenas Stimme. Das interessierte mich nun schon. Also begab ich mich zur Höhle und trat näher. Sirena, Loreena und Smaragd sassen um ein Feuer und diskutierten. Sie luden mich ein mich dazu zu setzen, was ich auch tat. Es ging wohl um das Ritual der Hoheiten. Nach kurzer Zeit trat Ayane, deren Anwesenheit mir jedes Mal einen eiskalten Schauer über den Rücken jagt, dazu. Auch sie wurde eingeladen sich dazu zu setzen. Loreena freute sich sichtlich Ayane zu sehen. Sirena verhielt sich neutral nur Smaragd schien ebenso Misstrauisch zu sein wie ich. Loreena und Ayane begannen über Ayanes Reise in fremde Länder zu plaudern und wie schön es doch sei wieder zu Hause zu sein. Nach kurzer Zeit begab sich Sirena zum Sanctum, die Richterin brauchte sie. Ich hörte Ayane und Loreena zu und bemerkte nicht, wie sich Smaragd davonschlich. Ayane schien mein MIsstrauen zu bemerken, ich konnte sie noch davon Überzeugen das es daran lag, dass sie für mich eine Fremde sei und ich Zeit brauchte. Als Loreena vorschlug Ayane solle bei den Hoheiten vorstellig werden, kam Panik in mir hoch. Ayane war böse, das hatte ich gespürt. Und sie in die Nähe der Hoheiten zu bringen war ein Fehler. Also sagte ich den beiden ich müsse noch Berichte schreiben und verschwand so schnell es ging zum Sanctum.
An der Tür zum Sanctumsgebäude fing mich Smaragd ab und knurrte mich an, was ich denn wolle. Ich begann ihr zu erkären, dass Ayane auf dem Weg zum Sanctum sei und wollte sie gerade warnen, als ich Schritte hinter mir hörte. Loreena trat gefolgt von Ayane aus dem Tunnel. Schnell schwieg ich, um Ayane nicht noch misstrauischer zu machen. Als Smaragd sagte sie würde fragen, ob wir vorgelassen werden, versuchte ich noch Blickkontakt mit Smaragd aufzunehmen, doch sie war zu schnell verschwunden.
Und dann passierte genau das, was ich zu verhindern versucht hatte. Ayane und Loreena wurden zur Richterin vorgelassen. In mir verkrampfte sich alles. Schnell drückte ich mich mit in das Gebäude und versuchte in Ayanes Rücken zu bleiben. Das ungute Gefühl einer nahenden Katastophe wurde immer stärker. Atrista schin erfreut die Kriegerin Ayane zu sehen. Sirena stand direkt neben der Richterin, was mich etwas beruhigte. Auch Smaragd schien Ayane gegenüber immer noch Misstrauisch zu sein. Meine Hand in der Nähe meines Messers blieb ich trotzdem in Ayanes Rücken. Auch als die Richterin sich setzte und Loreena und Ayane einlud sich ebenfalls zu setzen blieb ich in Ayanes Rücken und drückte mich an eine Säule. Ganz langsam zog ich mein Messer und verbarg es hinter meinem Rücken.
Die Richterin und Ayane sprachen darüber, dass Jenova wieder in das Amulett gebannt worden war. Ich hatte es zwar schon gehört, aber jetzt hatte ich Gewissheit. Es war ein Schock für mich zu wissen, das Ayane ihren Willen bekommen und nun freie Bahn hatte. Hier war etwas ganz übles am Werk.
Sie sprachen davon, nun sei eine falsche Göttin weniger in Amazonien. Als Ayane davon sprach es gebe aber noch zwei, überlegte ich, wer hiermit gemeint sein könnte. Davon abgelenkt bemerkte ich zu spät, dass Ayane damit die Hoheiten meinte und einen Dolch zog. Als Ayane den Dolch auf Atrista schleuderte, verliess fast zeitgleich mein Dolch die Hand. Doch leider ging mein Wurf in der Hektik daneben und auch Sirena reagierte zu spät. Der Dolch traf die Richterin in die Brust. Kurze Zeit erstarrten alle in dem Raum. Dann sprang Ayane auf und lief aus dem Sanctum, Smaragd sprang sofort hinter ihr her. Ich zog meinen Bogen von der Schulter, doch bevor ich einen Pfeil auf der Sehne hatte, waren die zwei verschwunden.
Ich hörte Sirena schreien und sah wie Atrista blutüberströmt in ihren Armen lag. Ich warf meinen Bogen beiseite und schrie Sirena zu, sie solle auf die Wunde drücken um die Blutung zu verlangsamen. Dann rannte ich los. Doch die Schamenin Regina war nicht im Heilerhaus. Zeit sie zu suchen hatte ich nicht, das war gewiss. Also durchsuchte ich hektisch die Kräutervorräte nach Eichenrinde oder Schafgarbe. Ich fand Spitzwegerich. Zur Not ging das auch. Also raffte ich noch schnell einige saubere Tücher zusammen und wollte gerade wieder zum Sanctum zurück, als Smaragd herein gestürmt kam und nach Brigitt fragte. Sie hatte die Spur verloren und war nun auf der Suche nach der Heilerin. Schnell verschwand sie wieder. Um den Weg abzukürzen kehrte ich per Reise durch die Spähre ins Sanctum zurück, die Späherin der sieben Winde nennt es Geistreise.
Ich drückte Sirena schnell zwei der sauberen Tücher in die Hand und kaute etwas Spitzwegerich durch. Ohne Mörser und da es schnell gehen musste, die beste Alternative. Den Brei tat ich auf eines der Tücher und wies Sirena an das Tuch auf die Wunde zu drücken. Wir machten einen provisorischen Verband.
Die ganze Zeit stand Loreena wie versteinert neben der Szenerie.
Wie durch ein Wunder hämmerte kurze zeit später die Schamanin Regina an das Tor zum Sanctum. Bei ihr war die Kriegerin des Feuers. Nun übernahm Brigitt die Regie. Ich gab der Schamanin Regina schnell die restlichen Tücher, erklärte ihr kurz, was passiert sei und was ich schon gemacht hatte. Sie lobte mich und fragte nach mehr Spitzwegerich. So anstrengend es auch für mich sein würde, ich machte erneut einen Sprung durch die Sphäre um mehr Kräuter und noch Tücher zu holen. Hundeelend und fast Blind vor Schwindel kam ich wieder im Sanctum an. Ich gab Brigitt noch die Tücher und die Kräuter, ehe ich mich setzen musste. Als ich wieder klar denken konnte, hatten sie die Richterin schon in ihr Gemach getragen und aufs Bett gelegt. Ich trat näher und Smaragd kam mir entgegen. Ich sagte ihr kurz, dass ich sie versucht hatte zu warnen, sie nickte nur und verschwand mit einem Eimer Wasser in den Räumen der Richterin. ich folgte ihr und blieb abseits stehen. Sirena war verzweifelt und gab sich die Schuld für das ganze. Ich versuchte sie zu beruhigen als die Kriegerin des Feuers ein Machtwort sprach. Wir sollten aufhören, wichtig sei das Überleben der Richterin. Sie hatte recht.
Die Schamanin Regina versuchte der Richterin einen Trank einzuflössen. Aber nur wenig davon wurde geschluckt. Atrista bekam immer wieder Krämpfe und fantasierte. In ihr brenne ein Feuer, sie würde nun vor Pallas treten. Die Kriegerin des Feuers wies uns an, die Richterin hier zu halten, sie dürfte nicht aufgeben. Während Smaragd versuchte das Gesicht und den Oberkörper mit einem feuchten Lappen zu kühlen und die Schamanin Regina verzweifelt versuchte ihr den Kräutersud einzuflössen setzte ich mich mit auf das Bett und nahm die Hand der Richterin. Ich sprach mit ihr, flehte sie an, befahl ihr sogar bei uns zu bleiben. Amazionien brauchte sie. Amelie brauchte ihre Stärke und für mich war sie zum Sinn meines Lebens geworden. Sie schien auf den Namen Amelie zu reagieren und hielt mich wohl für die Königin. Sie versuchte mir etwas mitzuteilen. Es brenne ein Feuer in ihr.
Weil die Schamanin es nicht schaffte der Richterin den Trank einzuflössen, tat sie die Kräuter in eine Schale, liess sich eine Decke und einen brennenden Holzspan geben. Sie zündete die Kräuter an, sammelte den Rauch unter der Decke und liess ihn die Richterin inhalieren. Nach kurzer Zeit wurde Atrista ruhiger und schlief schliesslich ein. Ich hielt weiterhin die Hand der Richterin, bis ich sicher war dass sie schlief.
Die Schamanin jagte uns alle aus dem Raum, da die Hoheit nun viel Ruhe brauche. Wie im Traum suchte ich noch mein Messer, welches ich irgendwo hinter dem Thron fand und sammelte meinen Bogen vom Boden auf. Völlig verstört irrte ich kurze Zeit später durch den Wald... Erst heute fand ich die Ruhe hierher zu kommen und alles aufzuschreiben...

Seufzend legt die junge Späherin die Feder aus der Hand. Eine Träne rinnt ihr über die Wange. Wieder hatte sie versagt. Sie wollte die anderen warnen und war zu langsam gewesen. Auch ihr verfehlter Messerwurf war wieder ein Versagen... Sollte die Richterin überleben, würde sie um eine Strafe bitten. Wenn sie nicht überleben würde, müsste sie die Kriegerin des Feuers unterstützen obwohl sie lieber Atrista in die Anderswelt folgen würde...
Sie steht auf und verlässt den Raum. Ohne bewusst darüber nachzudenken lenkt sie ihre Schritte in Richtung Sanctum.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!
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Beitragvon Atrista » 14.12.2009 20:20

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Beitragvon Sirena Mureaux » 14.12.2009 22:53

Ayanes Angriff kam vollkommen überraschend.
Obwohl ich sie keine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, konnte ich nicht sehen, wie sie ihr Messer zog und zum Wurf ansetzte.
Ich sprang vor die Richterin, um das Messer mit meinem Körper abzufangen, wie es die Aufgabe einer Leibwächterin ist.
Das Messer war aber schneller.
Es flog knapp an mir vorbei, streifte dabei nur leicht meinen Arm.
Ich drehte mich um und sah, wie Atrista starr vor Schreck da stand, das Messer in ihrer Brust.
Mein Herz blieb fast stehen vor Schreck.
Das kann doch nicht sein!
Ich schrie entsetzt los.
Dann fiel die Arbitra in meine Arme und brach zusammen.
"Holt die Heilerin, schnell!" schrie ich.
Ich hatte keine Augen für die Situation.
Wußte nicht, was mit Ayane geschehen ist und wo die anderen sind.
Ich griff mir irgendein Tuch vom Tisch und drückte es auf die Wunde.
Immer wieder schrie ich, die Heilerin sollte geholt werden.
Ich wurde immer panischer.
Das viele Blut.
Ich drückte weitere Tücher auf die Wunde.
Mit schwacher Stimme sagte die Richterin, ich solle ihr das Messer aus der Brust ziehen, denn es wäre vergiftet.
Ich schaute die Arbitra verzweifelt an, ergriff das Messer und zog es langsam heraus.
Dann drückte ich wieder die Tücher auf die Wunde, die nun noch stärker blutete.
Mein Herz schlug bis zum Hals, ich zitterte am ganzen Körper.
Ich betete zu den Göttern, daß die Richterin nicht sterben sollte.
Ly kam zu mir und reichte mir Tücher, die sie mit Kräutern gefüllt hatte, um die Blutung zu stoppen.
Ich drückte immer weiter und kämpfte gegen die Tränen.
Wir machten einen provisorischen Verband.
Ich riß Stoffetzen aus meinem Rock und band die Tücher damit fest.
Die Richterin schaute mich ängstlich an und nahm meine Hand.
Plötzlich wurde die Tür zum Sanctum geöffnet und Brigitt und Cindy traten ein.
Endlich! Die Heilerin ist da.
Es kam mir fast wie eine Unendlichkeit vor.
Brigitt öffnete den Verband wieder, versorgte die Wunde und machte einen neuen Verband.
Dann legten wir die Richterin ins Schlafzimmer auf ihr Bett.
Brigitt versetzte sie in einen tiefen Schlaf.
Währenddessen brach ich weinend zusammen.
Ich konnte die Schande nicht ertragen.
Ich hatte versagt!
Ich hätte schneller reagieren müssen.
Ly tröstete mich und sagte, auch sie hätte nicht schnell genug reagiert.
Nach einer Weile gingen alle nach und nach.
Nur ich blieb zurück und wachte die Nacht über am Bett der Richterin.
Sie schlief die Nacht durch.
Ihr Schlaf war aber unruhg.
Immer wieder kühlte ich ihre Stirn mit einem feuchten Tuch.
Zuletzt geändert von Sirena Mureaux am 23.12.2009 00:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Fast überstanden...

Beitragvon LyAvain » 15.12.2009 18:36

Gestern Abend führten meine Schritte mich zum Sanctum. Fast zeitgleich kam die Schamanin Regina an. Mein Glück, da ich wahrscheinlich nicht einmal eingelassen worden wäre, wenn ich alleine um Einlass gebeten hätte.
Sirena die Leibwächterin machte die Tür auf und frage nach unserem Begehr. Ich wollte nur wissen, wie es der Richterin ginge, aber Brigitt wollte sich die Wunde anschauen. Also wurden wir in das Gemach geführt. Die Richterin war wach und es ging ihr wohl schon etwas besser. Während die Schamanin Regina den Verband wechselte kam die Kriegerin des Feuers dazu.
Die Wunde wäre nicht das Problem, sagte die Richterin, sondern das Gift. Brigitt war sich nicht sicher, um welches Gift es sich handelte und gab Atrista noch etwas von ihrem Trank, der gegen viele Gifte half.
Atrista beruhigte uns, es sei nicht unsere Schuld gewesen. Alle wären viel zu sorglos gewesen und auch sie hatte nicht auf ihren Instinkt gehört und meine und Smaragds Unruhe ignoriert. Auch Sirenas Zögern sei nicht schlimm gewesen, da Sirena sonst tot wäre und sie ihr doch sehr wichtig sei. Auch wenn mich die Erklärung der Arbitra etwas beruhigte, so war ich doch zu langsam gewesen und das war nicht zu entschuldigen.
Mit einem Mal betrat Königin Amelie das Gemach und wollte genau wissen, was und vor allem wie es passiert sei. Sie hörte zu und stellte Fragen. Dann wollte sie wissen, wie die Suche nach Ayane voran ging und was in dieser Richtung unternommen wurde. Sie schien mit der Antwort der Kriegerin des Feuers nicht zufrieden und verlangte grössere Anstrengungen.

[img]/uimg/userpix/584/53_Snapshot_001_2.jpg[/img]

Dann erteilte sie den Befehl Ayane zu fangen und lebendig zu ihr zu bringen. Ausserdem wollte sie Loreena sehen. Die Kriegerin des Feuers schickte Smaragd los die Waldamazone zu suchen. Die Schamanin Regina verliess leise Atristas Gemach, nachdem Amelie beschlossen hatte, dass das vergiftete Messer Afra gezeigt werden sollte, sobald sie von der Jagd zurückkehrte. Bis dahin sollte es in Atristas Schreibtisch verwahrt werden.
Der Richterin tat die Anwesenheit Amelies sehr gut, da sie trotz ihrer Schmerzattacken immer wieder versuchte Scherze zu machen. Es dauerte lange bis Loreena erschien. Den Anfang von Loreenas Ausführungen bekam ich nicht mit, da Königin Amelie verlangte, dass Sirena etwas zur Beruhigung für die Richterin besorgte. Sirena war etwas überrascht und so bot ich an etwas Hopfentee zu machen. Königin Amelie schien der Vorschlag zu gefallen und so lief ich los zum Heilerhaus. Da Brigitt ihre Kräutervorräte sehr ordentlich hielt, fand ich schnell, was ich suchte. Und so kehrte ich kurze Zeit später mit einer Tasse Hopfentee zurück. Ich ärgerte mich ihn nicht mit etwas Honig gesüsst zu haben, doch Atrista trank ihn, obwohl sie vorher Misstrauisch daran roch.
Amelie und Atrista schienen selbst Loreena keinen Vorwurf zu machen. Amelie wollte nur genau wissen, was zwischen Loreena und Ayane passiert sei. Dann gab betraute sie Loreena mit der Aufgabe, Ayane zu finden und zu ihr zu bringen. Smaragd sollte ihr dabei helfen.
Zwischendurch kam Smaragd und meldete eine Händlerin die Duftöle verkaufte. Die Kriegerin des Feuers kümmerte sich darum und kam dann mit der Katzenfrau zurück, um sie der Richterin vorzustellen. Ich nutzte die Gelegenheit und schlich mich leise von dannen...
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Eine Katzenfrau als Heilerin?

Beitragvon LyAvain » 16.12.2009 19:18

Auf meiner Streife durch Amazonien schaute ich mal wieder beim Räucherhaus der Späherin der sieben Winde vorbei... Da hörte ich vom Sanctum her Stimmen und wurde neugierig. Niemand sah, wie ich das Sanctum durch die "Hintertür" betrat. Leise schlich ich mich ins Gemach der Richterin. Dort war nur die Richterin, ihre Leibwache und die Schamanin Regina anwesend. Mit meinem leisen "Kala" überraschte ich Sirena wohl etwas. Doch niemand sagte etwas oder wunderte sich über meine Anwesenheit. Das sah ich als Erlaubnis an zu bleiben. Die Richterin war wohl gerade aufgewacht und winkte mir zu.
Kurze Zeit später traf die Kriegerin des Feuers und die Katzenfrau, die sich Yohshi nannte, ein. Yohshi kletterte auf das Bett zur Richterin. Unterdessen wollte Brigitt ein Gegengift herstellen, brauchte aber dazu Schlangengift. Ich erklärte mich breit eine Schlange für sie zu fangen. Eine leichte Übung für mich, da es in meiner Heimat Schlangen ohne ende gibt. Mit meinem ausgeleerten Beutel und einem Stock mit Lederschlaufe bewaffnet, hatte ich im Jagdwald schnell ein grosses Exemplar gefunden und "eingesackt".
Brigitt molk die Schlange, wobei ich ihr zuschauen durfte und stellte einen Trank gegen das Gift her. Ich liess die Schlange daraufhin dort wieder frei, wo ich sie gefangen hatte.

[img]/uimg/userpix/584/53_Snapshot_003_4.jpg[/img]

Doch das Gegengift kam nie zum Einsatz, da die Katzenfrau Atristas Wunde freilegte und sauber leckte. Das schien der Rcihterin sehr gut zu tun, dass sogar die kurzzeitig erscheinende Königin die Anwesenheit von Yohshi billigte, auch wenn diese ihr vor ein paar Tagen die Kordel stibitzt hatte. Auch Atrista wollte wissen, ob die Katzenfrau gut untergebracht und gut versorgt war. Sie sagte weiterhin, das Yohshi von nun an unter ihrem Schutz stehe und es ihr an nichts mangeln soll. Brigitt nahm ihr Gegengift mit, als sie das Sanctum verliess. Auch ich verdrückte mich leise und heimlich wieder... Der Richterin schien es von Tag zu Tag wieder besser zu gehen und das war eigentlich alles, was für mich momentan zählte...
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Beitragvon Sirena Mureaux » 22.12.2009 11:57

Die Wunde der Richterin verheilte langsam und es ging ihr etwas besser.
Allerdings hatte sie immer noch dieses Brennen im Körper.
Das Gift in ihrem Körper war immer noch aktiv.
Wir waren in großer Sorge.
Was können wir nur tun?

Cindy sagte, sie hätte gesehen, daß Afra wieder im Land ist.
Sie sagte, ich sollte den Dolch holen.
Dann machten wir uns auf den Weg.
Cindy, Loreena, ich und Yohshi, die "Katzenfrau".

An Afras Lager angekommen, begrüßten wir uns erst einmal herzlich.
Die Freude war groß, Afra wohlbehalten wiederzusehen.
Dann stellten wir ihr Yohshi vor.
Afra wollte Yohshi erst als Spielzeug behalten.
Wir machten ihr aber klar, daß das nicht ginge.
Yohshi ist unser Freund und steht unter dem besonderen Schutz der Richterin.
Dann erzählten wir Afra, was mit der Richterin passiert war.
Wir zeigten Afra den Dolch und fragten sie, ob sie das Gift kennen würde.
Afra roch am Dolch und nickte.
Dann sagte sie: "Es riecht sauer, bisschen nach Zitrone und hat bisschen Zucker wie die Ameisen."
((Es handelt sich um das sehr tödliche gift Ricin))
"Ehrwürdige Cindy, das ist mein Gift, ich verwende es oft."
Dann zog Afra das Messer plötzlich durch ihren Mund und leckte es ab.
Wir riefen entsetzt "Nein!".
Afra erstarrte kurz und riß die Augen auf, dann schüttelte sie sich, fiel um und krümmte sich am Boden liegend vor Schmerzen.
Wir sahen uns entsetzt an.
Was können wir nur tun?
Afra hustete und würgte, dabei krümmte sie sich weiter am Boden.
Plötzlich rappelte sie sich wieder auf und fluchte: "Heiliger Schamanenfurz, es haut mich immer wieder um."
Wir blickten erstaunt zu Afra.
Dann sagte Afra: "Ja, es ist mein Gift, das giftigste Gift und damit wurde die Ehrwürdige getroffen".
"Was können wir tun?" fragte Cindy.
Afra schüttelte traurig den Kopf und sagte: "Dann gibt es kaum Rettung, dieses Gift frißt die Eingeweiden und man glaubt zu verbrennen. Es sei denn..."
Afra machte eine Pause.
"Es sei denn was?" fragten wir.
Afra überlegte und sprach dann: "Gemüse........ muss sie essen, viel Gemüse. Und sie muß jetzt sehr stark sein."
Wir blickten uns gegenseitig erstaunt an.
Genüse? Was für ein Gemüse? und wo sollen wir es um diese Jahreszeit her bekommen?
"Grüne Blätter, die bitter schmecken, verdicken das Blut und schützen die Organe." sagte Afra dann.
"Meinst du Spinat?" fragte Cindy.
Afra nickte. "Ja, so nennen es die Verrückten."
"Viele Blätter. Macht Blut ganz dick."
"Wo sollen wir jetzt Spinat herbekommen?" fragte Cindy.
Afra lächelte und sagte: "Afra ist doch da."
"Ich habe das Gift und ich lebe."
"Ich habe Spinat."
"Trockene Blätter."
"Ich kaue jeden Tag."
"Dann gib mir soviel du entbehren kannst, Afra." bat Cindy.
"Ißt du die Blätter so, oder kochst du sie vorher?" fragte ich.
Afra sagte, die Blätter sollten roh gekaut werden.
Dann holte Afra ein Faß voll mit getrockneten Spinatblättern.
"Danke, Afra." sagte Cindy. "Du hast uns sehr geholfen."
"Wenn die olle Atrista es überlebt, dann darf ich einmal in eurem Heiligtum rumlaufen." sagte Afra und lachte.
"Was können wir noch tun?" fragte Cindy.
Afra gab Cindy eine Flasche von ihrem Vogelbeerschnaps und sagte, die Richterin sollte ihn trinken, damit sie besser schlafen könnte.
Wir bedankten uns nochmals bei Afra und gingen zurück ins Sanctum.

Als wir zur Richterin kamen, wachte sie gerade wieder auf.
Sie klagte wieder über das Brennen in ihrem Körper.
Atrista sah uns verzweifelt an.
Wir erzählten ihr von unserem Besuch bei Afra.
Ich gab der Arbitra einige der Spinatblätter.
Atrista schaute sich die Blätter mißtrauisch an.
Dann kaute sie ein Blatt, verzog das Gesicht und sagte: "schmeckt seltsam, aber nicht sonderlich bitter."
Ich sagte der Richterin, sie sollte so viel wie möglich davon zu sich nehmen, da nur so das Gift bekämpft werden kann.
Ich gab der Arbitra etwas Wasser zum Nachspülen.

Nach einiger Zeit wurde die Richterin wieder müde und wollte schlafen.
Wir gaben ihr nun etwas von dem Vogelbeerschnaps.
Atrista verzog das Gesicht und schüttelte sich, als sie den ersten Schluck trank.
Dieses Zeug hats aber auch wirklich in sich.

Die Richterin wurde nun sehr müde und schlief schnell ein.
Alle zogen sich nun leise zurück.
Nur Yohshi und ich blieben bei der Richterin.
Ich setze mich auf den Boden, lehnte mich an eine Wand und versuchte, auch etwas Schlaf zu bekommen, was mir dann auch gelang.
Sirena Mureaux
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Beitragvon Sirena Mureaux » 23.12.2009 16:12

Am nächsten Tag nutzte ich die Zeit, bis die Richterin erwachte, um vor dem Sanctum etwas frische Luft zu genießen.
Ich blieb aber nicht lange alleine, denn nach und nach trafen immer mehr Amazonen ein und fragten nach dem Befinden der Arbitra.
Unter den Besuchern war auch Jadzia, eine Kriegerin der Amazonen und frühere Leibwache der Richterin, die das Land aber vor langer Zeit plötzlich verließ.
Wiederholt erzählte ich, daß es der Richterin langsam immer besser ginge.
Die Ungeduld unter den Besuchern wurde immer größer.
Alle wollten die Richterin sehen.
Ich begab mich zurück ins Sanctum, um nach der Richterin zu sehen.
Die anderen konnten es aber nicht mehr erwarten und folgten mir einfach bis ins Schlafzimmer.
Die Arbitra war inzwischen erwacht und schien sich offenbar über den Besuch zu freuen.
Ich fragte sie, wie es ihr jetzt ginge.
Die Richterin antwortete, es würde ihr sehr gut gehen und sie hätte großen Hunger.
Cindy lief sofort los, um Atrista etwas zu essen zu holen.
Atrista entdeckte unter den Besuchern Jadzia, erkannte sie aber nicht sofort.
Sie fragte mich, wer diese fremde Frau sei.
Als ich ihr sagte, wer es sei, war sie erst erstaunt und dann erfreut, Jadzia nach so langer zeit wiederzusehen.
Dann wollte die Richterin aufstehen.
Sie ließ sich von mir aus dem Bett helfen.
Dann stand die Arbitra vor dem Bett.
Zwar noch etwas wackelig auf den Beinen, aber dennoch mit dem erhabenen Stolz wie früher.
Ich legte der Richterin eine Decke über die Schultern, damit sie sich nicht erkältet.
Dann gingen wir ins Wohnzimmer, wo die Richterin an einem Tisch ihr Mal zu sich nehmen wollte.
Jadzia stellte sich ganz unbewußt in die Nähe der Arbitra, ganz so, wie sie es früher als Leibwache tat.
Ich mußte grinsen, als ich das sah.
Unterdessen kam Cindy mit einem großen Korb mit Essen zurück und deckte den Tisch.
Jadzia wisch wieder etwas von der Richterin zurück.
Dabei warf sie mir aber einen etwas seltsamen, eifersüchtigen Blick zu.
Die Richterin begann, zu essen.
Dann fragte sie Cindy, was mit Ayane, der Attentäterin sei.
Cindy sagte, sie würde immer noch gesucht, aber es gäbe nach wie vor keinerlei Spuren.
Atrista wurde ungeduldig.
"Sie soll vor meinen Augen austropfen, dieses Miststück." sagte Atrista.
Dann wendete sie sich an Jadzia und fragte: "Hättest du dir das einmal vorstellen können, daß so ein Miststück hier auftaucht?"
Jadzia antwortete: Nun Hoheit ... den Gerüchten nach, die mir zugetragen wurden, ist es ein wahres Wunder daß ihr noch lebt."
Dann zischte sie mich giftig an: "Konntest du das nicht verhindern?"
Ich schüttelte den Kopf und sagte: "Ich habe alles versucht, Jadzia. Es ging einfach zu schnell."
Atrista fügte hinzu: "Ayane kam als Freund getarnt. Dieses hinterhältige Miststück."
Inzwischen kam auch Loreena dazu.
Sie war sehr erfreut, die Richterin am Tisch sitzen zu sehen.
Atrista fragte auch Loreena, ob sie eine Spur von Ayane hätte.
Doch auch Loreena schüttelte nur den Kopf.
Ich habe aber einen Plan, sagte sie dann.
"Ich werde ihr zusammen mit Smaragd eine Falle stellen."
"Aber das werde ich besser mit der Richterin alleine besprechen."
Atrista sah Loreena erstaunt an.
"Warum so geheimnisvoll?" fragte Cindy.
"Traust du uns nicht, Loreena?" fragte ich und sah Loreena dabei böse an.
"Nein, Sirena." sagte Loreena. "Seit ich meine liebste Freundin Ayane hier ins heiligste gebracht habe und sie solch einen Frevel begehte."
"Wie sollte ich da noch Jemandem trauen?"
"Smaragd und Afra, ja, das sind meine Freunde." sagte Loreena noch.
"Loreena." sagte ich. "Auf Ayane sind wir alle herein gefallen."
"Du kannst hier jedem trauen." sagte die Richterin.
"Sirena ist Leibwächterin, Jadzia hier auch." fuhr sie dann fort.
"Jedenfalls hat sie früher einen guten Job gemacht und ich vertraue ihr immer noch."
Loreena schaute mißtrauisch zu Jadzia und fragte dann die Richterin: "Wo kommt die so plötzlich her?"
"Ja, in letzter Zeit passieren eine Menge Wunder." erwiderte Atrista. "Pallas ist einsichtig."
Jadzia sagte: "Hoheit .. ich werd immer in euren Diensten stehen, wenn ihr es wünscht."
Atrista wedelte mit dem Zeigefinger und sagte: "Pass auf , ich könnte dich beim Wort nehmen."
Dann begann Jadzia wieder gegen mich zu sticheln als sie zu mir raunte: "Wenn ich sie bewache, wird man nur über meine tote Leiche ihr was tun können."
Ich entgegnete Jadzia aber nur eiskalt: "Das gilt auch für mich."
"Also Loreena." sagte die Richterin jetzt. "Wir sind hier im Kreis von Vertrauten."
"Gut." sagte Loreena. "Es ist ganz einfach."
"Smaragd wird Ayane ablenken und ich..."
Loreena machte eine Pause und holte eine silberne Nadel aus ihrer Tasche.
"... werde sie mit dieser vergifteten silbernen Nadel beteuben und sie zu euch bringen."
"Vergiftet?" fragte Atrista. "Das ist wohl im Moment groß in Mode."
"Vergesst nicht dieses ES." sagte ich. "ES ist in Ayane."
"Alleine hätte Ayane niemals die Richterin angegriffen."
"Das war ES."
Loreena fragte, was dieses ES sei.
"ES ist der böse Teil von Jenova." antwortete ich.
Plötzlich rief Cindy: "Ich habe eine Idee!"
Alle schauten erwartungsvoll zu Cindy.
"Der Schatten will doch den Tod der Richterin." sagte Cindy.
"Er will sie selbst töten. Er würde niemals zulassen, daß es Jemand anderes vor ihm tut."
"Holen wir Drough, den Schatten. Er wird die Drecksarbeit für uns machen und ES bekämpfen."
"Du willst den Schatten auf Ayane hetzen?" fragte ich erstaunt.
"Ja, Sirena." sagte Cindy. "Genau das ist mein Plan."
Atrista gab zu bedenken: "Gefährlich was du da denkst, Cindy. Wenn sich der Schatten mit ES verbündet, haben wir ein echtes Problem."
Es wurde noch etwas über das für und wieder dieser Idee diskutiert.
Dann sagte die Richterin aber, es sollte versucht werde.
Die Krieger sollten nach wie vor nach Ayane suchen.
Jadzia wollte lieber bei der Richterin bleiben.
Weil sie Ayane ja gar nicht kennen würde, wäre sie bei der Suche keine Hilfe.
Die Richterin sagte darauf, Jadzia solle in der Nähe des Sanctums bleiben.
Weiterhin sagte sie: "Ich brauche Sirena noch hier. Ich bin noch zu schwach, um alleine hier zu bleiben."
"Ich werde an eurer Seite bleiben, Hoheit." sagte ich und fügte mit einem Seitenblick auf Jadzia hinzu: "Und ich werde euch niemals verlassen, Hoheit."
"Sehr gut, Sirena." sagte Atrista.
Dann fragte die Richterin, ob die Stadt noch gesichert sei, denn sie wolle in den nächsten Tagen wieder dort hin ziehen.
Ich sagte, dem seie so.
Der Wächter wüde nach wie vor gewissenhaft seinen Dienst verrichten.
Nun sagte die Richterin, sie sei müde und wolle wieder zu Bett gehen.
Ich begleitete die Richterin in ihr Schlafzimmer und brachte sie zu Bett.
Ich deckte sie mit ein paar warmen Fellen zu.
Atrista schlief sofort ein.
Dann begleitete ich die Besucher nach draußen und schloß die Sanctumstür hinter ihnen.
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