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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 09.06.2011 11:02

Hogenwald
Heute sollte es nun endlich weitergehen, nach Hogenwald.
Aber vorher hatte ich noch in der Schmiede in Amazonien einiges zu erledigen. Man hat mir gestattet, mich in Amazonien niederzulassen und mein Handwerk als Schmied dort auszuüben.
Und ich muss sagen, ich habe es sehr gern getan, denn die Amazonen sind ein sehr tolerantes Volk und alle meine Freunde, egal, wie sie aussehen, können mich dort offen besuchen und sind dort jederzeit willkommen.
Sie müssen nur friedfertig sein und niemanden etwas zu leide tun, so wie meine Freunde auch sind, wenn man mal von ein paar Hühnern absieht.
So war auch mein Freund Silver, ein Wolfshund, da und nach einigem Zögern entschloss ich mich, ihn auf meine Fahrt nach Hogenwald mitzunehmen, obwohl er noch sehr jung und verspielt ist.
In Hogenwald angekommen, gingen wir durch ein sehr schönes Dörfchen, welches aber verlassen schien.
Die Taverne war sauber, aber niemand da. Auf mein Rufen antwortete jemand, aber ich konnte nicht erkennen wo und wer es war.
Als Silver und ich weiter herumstreiften, ich achtete darauf, dass er in meiner Nähe blieb, sah ich eine weiße Gestalt vorbei eilen.
Ich rief sie an, aber sie reagierte nicht und war verschwunden.
Irgendwann kamen wir in eine tiefe Schlucht, in der die Ruinen eines Hauses brannten und ich sah im Hause eine Gestalt aufgeknüpft hängen, ein Anblick der mich erschauerte.
Aber es war ersichtlich, dass diese Untat schon vor einiger Zeit geschehen war, so dass ich nicht mehr helfen konnte.
Mich verwunderte sehr, warum die Feuer noch brannten.
Ich wandte mich ab und suchte nach dem Aufstieg aus der Schlucht, aber der schien sich vor uns zu verstecken.
Zu unserem Glück landete in diesem Augenblick mein Drachenfreund neben mir und half uns aus dieser grausigen Schlucht.
Oben suchten wir weiter nach den Bewohnern und der Drache vermutete unterirdische Räume, in denen sie hausten.
Dann trafen wir endlich Menschen oder vielmehr eine Drow und eine menschliche Frau, beide bewaffnet.
Obwohl sie uns anfangs ignorierten, sprach ich sie an und stellte mich vor und bat um die Erlaubnis, uns hier umsehen zu dürfen.
Die Drow antworte sehr kühl, dass wir das dürften und antwortete nur wiederwillig auf unsere Fragen.
Auch die kleinen Wortangriffe meines Freundes schien sie gar nicht zu interessieren.
Aber ich konnte sie überreden, mit uns in die Taverne zu gehen und uns etwas von ihrem Land zu erzählen.
Ich erfuhr, dass es hier keinen Herrscher gäbe und Menschen und Drow friedlich zusammenlebten.
Ich war erstaunt und mein Freund zweifelte an den Worten dieser Frau.
Das war aber schon alles, was wir über dieses Land hörten, dann ignorierte sie uns und versank in Meditationen.
Es ging die Tür der Taverne auf und herein kamen weitere Drow, welche großes Interesse an meinem Drachenfreund zeigten.
Dies war ihm sichtlich unangenehm und so bat ich, uns noch etwas von dem Land zu zeigen.
Ich muss sagen, hier hieß uns niemand willkommen, niemand stellte sich vor, der Leser möge sich selbst ein Urteil bilden.
Es bot sich eine Drow an, uns noch eine Höhle zu zeigen.
Vorher schickte ich Silver zum Hafen, er sollte schon in Obhut der Schiffsbesatzung auf mich warten.
Die Drow führte uns durch eine tiefe Schlucht, durch eine Eisentür und dann ging es einfach durch die Wand einen dunklen Gang hinab.
Dort blieb sie stehen und hieß uns weiterzugehend und an ein Tor zu klopfen, wir würden schon sehen, was passiert.
Mein Hinweis auf die Gesetze der Gastfreundschaft ignorierte sie und war verschwunden.
Wir schauten uns verwundert an und da wir keine Hasenfüße waren, gingen wir einen langen Gang hinunter, bis wir vor einem großem Eisentor standen.
Auf unser Klopfen antwortete eine Stimme, dass wir unwürdig seien, durch das Dämonentor zu treten.
Nun, wir gingen zurück und hofften, wieder den Ausweg zu finden. Es gelang uns auch, wir sahen, Reliquien hinter magischen Wänden, merkwürdigen Steine und Ranken, welche großes Interesse an meinem Freund hatten.
Dann kamen wir an die Ruinen eines alten Schlosses, welches nach dem Worten des Drachens, wohl die letzte Bastion des Guten gewesen war.
Das Wappen war uns unbekannt und drinnen fanden wir ein Landstreicherlager, aber die menschlichen Knochen, welche rings herum lagen, luden nicht zum längeren Verweilen ein.
Also gingen wir zurück, ich holte meinen Rucksack aus der leeren Taverne und während mein Freund den Weg durch die Luft nahm, eilte ich durch das leere Dorf zum Hafen, wo mich Silver freudig und der Schiffsführer erleichtert begrüßten und wir sogleich ablegten.
Ich schaute düster auf das Land zurück, vielleicht verdankte ich mein Leben nur meinem geflügelten Freund, den die Gesetze der Gastfreundschaft scheinen dort nicht zu gelten.
Ein Pilger sollte daher mit aller gebotenen Vorsicht dieses Land durchwandern.

Hiermit endet vorläufig die Pilgerreise, einige Orte konnten wir nicht besuchen und wann die Reise fortgesetzt, kann ich im Moment nicht sagen.
Der Schmied klappt sein Tagebuch zu und bereitet sich auf eine lange geheimnisvolle Reise vor.
********

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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 11.07.2011 09:22

Bregan Menzoberranzan

Obwohl ich jetzt in Amazonien meine Heimat gefunden habe, muss ich doch immer noch reisen, um seltene Steine oder Metalle für die Schmuckherstellung zu besorgen.
Gerade hatte ich von einer Amazone einen Auftrag bekommen, für einen Armreif und so musste ich zu einem Bekannten reisen.
Dieses nutze ich dann gleich, um einige Einladungen wahrzunehmen, welche ich während meiner Pilgerreise bekommen hatte.
Und so führte mich der Weg nach Bregan Menzoberranzan.
Als ich im Hafen von Schiff stieg, begrüßte mich ein seltsam aussehender Herr mit einem funkelnden Stab in der Hand.
Er stellte sich mit einem, man möge mir verzeihen, unaussprechlichen Namen vor und nach genauerem Hinsehen, war ich mir sicher, dass es sich um einen Vertreter der Dunkelelfen handelte.
Aufgrund der bösen Erfahrungen aus unserer letzten Pilgerreise, sicherte ich mir gleich ihre Gastfreundschaft, nachdem ich mich vorgestellt hatte.
Er sagte mir ohne Zögern das Gastrecht zu und meine Ängste sollten sich als völlig unnötig erweisen, würde ich doch später eine alte Bekannte treffen.
Er zeigte mir dann das beschauliche Dorf am Hafen, mit der Taverne und versprach, dass der Wirt auf dem Weg hierher sei.
Wir gingen durch einen wunderschönen Wald, vorbei an fruchtbaren Wiesen und kamen zu sehr hohen Mauern.
Mein Führer erklärte mir, dass dies das Dorf der Menschen sei, aber diese Mauern notwendig zum Schutz gegen Feinde.
Allerdings so betonte er, würde sein Volk jederzeit für den Schutz der Menschen sorgen.
Das Dorf war schön gemacht, in der Mitte der Markplatz, wo die Händler ihre Waren verkaufen konnten und ringsherum erhoben sich die Wohnhäuser und die einzelnen Werkstätten, in welchen die Waren produziert wurden.
Ein Dorf, wo jeder jeden kennt und alles machte einen sehr ruhigen und friedlichen Eindruck.
Es gefiel mir ganz gut, allerdings hatte ich Bedenken, das Fremde aus dem Hafen sich hier am Handel beteiligen konnte, da es keinen Hinweis auf das Dorf gab.
Aber sie werden dafür ihre Gründe habe und ich folgte meinem Führer aus dem Dorf heraus, hinüber zu einem romantischen Wasserfall und vorbei an saftigen Wiesen, auf denen gesundes Vieh weidete.

Dann ging es weiter in die Unterwelt.
Dieses Volk der Dunkelelfen zeigte sich sehr offen und friedlich.
Allerdings war die Unterwelt sehr dunkel und gruselig, wie ich es befürchtet hatte. Auf einer großen Brücke, hoch über brodelnde Lava hielt er an und hieß mich lauschen.
Ich tat es und bekam eine Gänsehaut.
Hörte ich doch leise wispernde Stimmen, allerding oder zum Glück, konnte ich nicht verstehen, was sie sagten.
Er erklärte mir das seien die Stimmen der Toten, was mich nicht sonderlich beruhigte und auf meine bange Frage, versicherte er mir, dass sie uns nichts zu leide tun würden.
Und weiter ging es über wacklige Stege, durch ein Spinnennetz, bis hin zu ihren eigentlichen Wohnstätten, mit einem Schloss, inmitten von Lava.
Trotz der Dunkelheit sah es ein wenig aus wie im Märchen, einfach schön.
Im Innenhof des Schlosses, standen die Wohnhäuser der Krieger und dort traf ich auch eine Bekannte, die Dunkelelfe aus Itora, welche uns dort sehr gastfreundlich herumgeführt hatte.
Auch sie führte gerade einen Pilger durch ihre Heimat, er wollte gerade wieder nach oben, so dass wir wenig Zeit hatten, uns näher zu unterhalten.
Mein Führer zeigte mir noch das Schloss, die Schatzkammer und den prächtigen Thronsaal und dann folgen wir den anderen wieder an die Oberfläche.
Und oben atmete ich wieder auf, denn so gastfreundlich das Volk auch war und so schön das Schloss auch aussah, ich fühlte mich an der Oberfläche wohler, wenn ich die Sonne sah.
Wir gingen zurück zum Hafen, dort waren die Wirtsleute anwesend und auch meine Bekannte mit dem Pilger saß dort.
Doch als ich mich dorthin wandte, hörte ich heftiges Rufen und sah meinen Kapitän wie wild mit den Armen winken.
Besorgt bedankte ich mich bei meinem Führer, verabschiedete mich und eilte zum Boot.
Kaum war ich eingestiegen, wurden die Leinen losgemacht und wir legten ab.
Der Kapitän reichte mir ein Pergament, ich las es und sah dann sorgenvoll auf die See hinaus.
********

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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 25.07.2011 14:15

In dem Pergament wurde mit mitgeteilt, dass es schlecht um Buren stand und es wohl dem Untergang geweiht sei.
Das machte uns große Sorgen, war es doch der Fluchtort der Überlebenden von Akron, mit denen ich mich noch sehr verbunden fühlte.
Aber so schnell unser Schiff auch über die Wellen flog, wir kamen zu spät.
Von Buren war nichts mehr zu sehen, nur ein paar Trümmer schwammen noch auf der Wasseroberfläche.
Ich war tief bestürzt und einige wagemutige Seeleute sprangen ins Wasser und tauchten.
Als sie mir dann berichteten, keine Leichen entdeckt zu haben, beruhigte ich mich etwas.
In einem nahegelegenen Hafen erfuhren wir dann, das wohl alle überlebt hatten und es wird vermutet, dass sie sich nach St Rocca und Celdwin geflüchtet hatten.
Da St Rocca auf meiner Route lag, sprach ich mit meinem Freund, dem Kapitän und wir beschlossen, dort einen kurzen Halt einzulegen, denn die Zeit drängte.
Also fuhren wir nach St Rocca und der Kapitän gab mit zwei Glasen Zeit, meine Freunde zu finden.
Das war wenig und so ignorierte ich das Schild, doch dem Mantel für Wanderer von St Rocca anzulegen, ebenso hatte ich nicht viel Sinn, irgendwelchen Segen zu empfangen.
So steuerte ich, als Schmied von Amazonien, auf den ersten besten Bauernhof zu, in dem ich hoffte, eine Menschseele zu treffen, welche mit Auskunft geben konnte.
Ich klopfte kräftig an das Tor und reif, aber niemand antwortete. Als ich vorsichtig dagegen drückte, öffnete es sich knarrend.
Ich ging vorsichtig hinein und rief immer wieder, ob jemand zu Haus wäre.
Plötzlich antwortete mir von oben eine Stimme, welche mir sehr bekannt vorkam. Sie hieß mich hinaufkommen und ich begrüßte die ehemalige Käserin von Akron und Buren, welche jetzt Bäuerin in St Rocca war.
Sie war auch hocherfreut, hieß mich Platz zu nehmen und erzählte mir von ihrem Leben. Leider war der Bauer sehr oft auf Reisen und sie musste die Arbeit auf dem Hof allein bewältigen.
Auch erzählte sie mir, dass hier ein Jungfrauenschänder und Meuchelmörder sein Unwesen trieb.
Ich muss sehr besorgt dreingeschaut haben, denn sie beruhigte mich sofort und erzählte mir von ihrer Magd und dem Knecht, welche ihr halfen und oft da wären.
Auch hätte sie der Lehnsherr mit samt dem Vieh auf seine Burg genommen, um ihr Schutz zu gewähren.
Mir gefiel das trotzdem nicht so richtig und dachte daran, dass dieser Schurke auf Amazonien wahrscheinlich keine Stunde überlebt hätte.
Und da war ich ein wenig stolz auf meine Heimat und ihre Kriegerinnen.
Auch konnte ich nicht bei ihr bleiben, ich hatte den Eindruck, sie hätte sich darüber gefreut, denn auf St Rocca herrschen strenge Regeln.
So werden Wesen mit übernatürlichen Kräften oder die anders als Mensch aussehen, nicht geduldet, so hörte ich, und auch die Kirche soll dort sehr stark sein.
Also dürfte ich nicht mehr meine Freunde sehen und auch ich barg ein Geheimnis, welches mich hier schnell auf den Scheiterhaufen bringen könnte.
Ich maß mir darüber kein Urteil an, das Wichtige ist doch, dass alle in Ruhe und Frieden ihrer Arbeit nachgehen konnten.
Sie zeigte mir ihre Stallungen, welche leer waren, denn das Vieh war in der Burg und ihren Garten.
In letzteren sah man zwar ihre Mühe und den Fleiß, aber man merkte, dass es viel zu viel für die kleine Frau war und mir brach es fast das Herz, mochte ich sie doch sehr.
Aber meine Zeit war fast um, ich musste die Einladung zum Essen ablehnen, schenkte ihr aber noch einen großen silbernen Krug.
Mehr konnte ich im Moment nicht für sie tun.
Wir verabschiedeten uns herzlich und ich versprach, sie wieder zu besuchen.
Ich ging den Weg zum Meer hinunter, aber irgendwie war ich in Gedanken und bog falsch ab und stand plötzlich vor der Burgmauer.
Aber zu meiner Erleichterung war dort ein Bauer, welcher mit der Sense arbeitet und sich ziemlich erschrak, als ich ihn ansprach.
Ich meinte in ihn auch einen Überlebenden aus Buren zu erkennen, war mir aber nicht sicher und fragte nur nach dem Weg.
Plötzlich stand auch die Bäuerin ein wenig atemlos neben mir, sie war mir wohl nachgelaufen oder wollte mich noch einmal sehen oder nur ihren Knecht heimholen, denn das war er nämlich.
Nein ich will darüber nicht nachdenken!
Sie wiesen mir den Weg und ich eilte zum Schiff, wo mich der Kapitän schon händeringend erwartete.
Wir legten gleich ab und ich war etwas traurig, nicht mehr von St Rocca und ihren Bewohner gesehen zu haben.
Ich hatte aber erfahren, dass mein Freund, der Zauberer, welche auch in Buren lebte, in Celdwin Zuflucht gefunden hatte und nahm mir vor, meinen anderen Pilgerfreunden eine Nachricht zu schicken und ihn vielleicht gemeinsam zu besuchen.
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 11.09.2011 11:57

Heavens own


Auf meiner langen Reise legten wir an einer wunderschönen Insel an und da wir etwas Zeit hatten, beschloss ich, mich etwas umzusehen.
Ich stieg die Stufen hinauf und traf auf dem Marktplatz einen prächtig gekleideten Herrn. Ich stellte mich vor und grüßte höflich und gab mein Anliegen bekannt, das ich die schöne Insel ein wenig ansehen wolle.
Er stellte sich als Markgraf vor und hieß mich hier herzlich willkommen und gestattete mir, mich hier in friedlicher Absicht umzuschauen.
Gleichzeitig warnte er mich aber vor dem Wald des Schreckens und dem Elfenreich in den Wolken.
Ich bemerkt hinter mir eine riesige Staue mit einer wunderschönen Frau aus Gold und der Herr erklärte mir, dass dies die Schutzgöttin der Insel sei.
Ob diese aus reinem Gold war, bestätigte er mit nicht.
Ich verabschiedete mich höflich und ging dann in Richtung des kleinen Dörfchens.
Mir begegnete dort niemand, aber ich wurde im Dorf angenehm überrascht von dem Anblick, der sich mir bot.
Es war ein wunderschöner Ort mit hübschen kleinen Häuschen, das man regelrecht Lust bekommt sich hier nieder zu lassen. Ich denke, dass hier ein beschauliches ruhiges Dorfleben stattfindet.
Ich verweilte dort noch ein wenig und begab mich dann in Richtung Wald, ob dies jener Wald des Schreckens war, sollte ich gleich erfahren.
Als ich an einem Lager vom fahrenden Volk vorbeigekommen war, bemerkte ich schon, dass mit diesem Wald etwas nicht stimmte.
Ich hörte merkwürdige Laute, es kreisten Schemen um mich herum und ich musste riesigen Spinnennetzen ausweichen. Durch die gewaltige Größe dieser Netze war es gut möglich, dass auch ich auf dem Speiseplan der Tiere stehen könnte.
Auf einer Lichtung sah ich ein Rudel Wölfe, sie beobachteten mich zwar, aber blieben ruhig, so dass ich langsam durch diesen unheimlichen Wald ging, aufmerksam nach möglichen Gefahren Ausschau haltend.
Aber ich blieb unbehelligt, bis auf das unheimliche Gefühl, ständig beobachtet zu werden.
Als ich endlich den Wald verlassen hatte, konnte ich aber noch nicht aufatmen, denn ich stand auf einem Friedhof.
Dort rannte ein Wolf zähnefletschend auf mich zu und ich suchte krampfhaft nach einen Stock, um mir das Tier vom Leibe zu halten.
Dabei trat ich hinter einen alten Grabstein und sofort ließ der Wolf von mir ab und trabte davon. Dies konnte ich mir nicht erklären.
Aber ich wollte keinen Gedanken daran mehr verschwenden, denn plötzlich schien es, als ob alle Geister der Toten erwacht seien und mich umkreisten.
Also verließ ich diesen Ort des Grauen ziemlich schnell und betrat wieder das Dorf, in dem ich eine Frau traf, die mich misstrauisch musterte.
Ich grüße höflich und stelle mich vor, aber sie blieb reserviert und nannte mir nur ihren Vornamen.
Aber als ich sie fragte, wo es denn zu den Elfen ginge, war sie sofort bereit, mir den Weg zu zeigen.
Sie führte mich zu dem Tor zum Elfenland, kam aber nicht mit hinein.
Ich solle doch allein gehen und vorsichtig sein.
Also trat ich durch das Tor, eine gewaltige Kraft packte und schleuderte mich.., ja wohin?
Mit einem Mal stand ich in einem wunderschönen Elfenland.
Aber war es wirklich so schön? Auf dem ersten Blick ja, aber bei näherem Hinsehen bemerkte ich doch Zeichen des Bösen, dort ein grimmige Maske, hier ein schmerzverzerrtes Gesicht aus Stein.
Es fehlte das wunderschöne der Elfen von Celdwin, aber auch das Blutrünstige aus Itora. Es war ein Mittelding, was ich mir nicht erklären konnte.
Leider konnte ich auch niemanden Fragen, so dass ich mich nur überall umsah und mich dann wieder zum Tor begab, um dieses schöne, aber doch mit etwas Grusel, behaftete Land der Elfen zu verlassen.
Wieder im Dorf angekommen, traf ich die Frau wieder, welche sichtlich erleichtert war, mich wohlbehalten zu sehen.
Sie führte mich noch in die Taverne, wo wir bei einem Becher Wein noch ein wenig plauderten.
Dann begab ich mich zum Hafen, wo das Schiff schon auf mich wartete. Einige fremde Gesichter schauten mich prüfend an und der Kapitän berichtete mir, das er einen Teil der Mannschaft austauschen musste.
Wir waren auf hoher See, als ich oben auf dem Deck Geschrei und Waffenlärm hörte. Schnell begab ich mich nach oben und als ich das Dck betrat, stürzte sich in Kerl auf mich und stach mir ein Messer in die Seite.
Ich taumelte zurück, aber bevor er sich erneut auf mich stürzen konnte, packte Mow ihn und schleuderte ihn beiseite.
Ich sah mich um, die Meuterer hatten gesiegt, der Kapitän und seine Getreuen waren niedergemacht und einige hatten sich auf die Seite der Meuterer geschlagen.
Zum Überfluss war bei dem Kampf noch ein Brand ausgebrochen, der Vorderteil des Schiffes brannte lichterloh.
Also sprangen Mow und ich mit einem Sprung über Bord und schwammen auf eine nahegelegene Insel zu.
Keinen Augenblick zu früh, denn hinter uns explodierte die Pulverkammer und bestrafte so die Burschen mit einem fürchterlichen Tod.
Auf der Insel konnte ich meine Wunde notdürftig versorgen und mit einigen Zufall und kleiner Geheimnisse gelang es uns, nachts und unbemerkt, Amazonien wieder zu erreichen.
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 11.10.2011 11:57

Nach langer Überlegung hab ich mich entschlossen, das schöne Land und die gastfreundlichen, aber sehr stolzen, Amazonen zu verlassen.

Es gibt verschiedene Gründe, die mich zu diesem Schritt zwangen, aber ich möchte darüber nicht schreiben.

Ich verlasse dieses Land nicht im Zorn, sondern nur mit guten Erinnerungen.

Mich zieht es in die Ferne und deshalb hab ich begonnen, meine Freunde zu rufen und meine Hütte und die Schmiede auszuräumen.

Leider konnte das Schiff nicht alles abtransportieren, so dass ich auf die nächste Passage warten muss.
Und so steht mein treuer Esel noch davor und ich bin eifrig bemüht, alles zu verladen.

Einen Tag nutzte ich noch, um nach Canavaron zu reisen, um meinen Drachenfreund zu suchen und ihn wieder als Begleiter zu gewinnen.

Als ich dort eintraf, kam mir dieses sehr verändert vor und ich irrte einige gewissen Zeit dort herum.

Da entdeckte ich eine Höhle und gewiss, das mir ja nichts passieren konnte, trat ich dort ein und stand plötzlich völlig im Dunkeln.

Ich schalt mich insgeheim einen Narren, dort so hinein zu poltern, aber es nützte nichts, ich musste mich sorgsam weitertasten.

Mir war dabei recht bang und mir wurde es zunehmend warm unter meiner Kleidung.

Aber dann wurde es allmählich wieder hell und ich blickte mich erleichtert um und erschrak.

Die riesigen Spinnennetze und die ganze Einrichtung! Ich war wohl in einer Welt der Drow gelandet.

Ohne lange zu überlegen, machte ich kehrt und tastete mich durch den dunklen Gang, so schnell es ging, wieder hinaus.

Draußen überlegte ich: Drow in Canavaron?
Bei meinem letzten Besuch waren mir keine begegnet?

Ich schüttelte den Kopf und sah mich weiter in dem recht menschenleeren Land um.

Sollten die Drow hier schon gewütet haben oder waren die Menschen auf den Feldern und Märkten unterwegs?

Lange konnte ich nicht darüber nachdenken, denn mit dem üblichen Getöse landete mein Freund neben mir.
Und zu meiner Freude war er sofort bereit, mich auf meiner neuen Reise begleiten.

Er erzählte ihm von Amazonien und er zeigte mir einen schönen unbewohnten Turm, in dem ich meine Habseligkeiten unterbringen konnte und dort auch eine Weile leben.

Allerdings müsste ich mich erst mit den Landesherren einigen und das wären nach seiner Aussage die Drow.

Ich tat zwar so, dass es mir nichts ausmachte, aber so wie er mich ansah, glaubte er kein Wort.

Freudig bedankte ich mich bei ihm und machte mich auf den Weg zurück nach Amazonien, denn ich wollte die Schmiede leerräumen, dann nach der Sitte das Haus niederbrennen und noch eine Weile von dem Land Abschied nehmen.

Dann würde ich mich auf den Weg machen, um die Heilerin und den Zauberer zu suchen, um sie zu bitten, mich auf meiner Reise zu begleiten.

Ich war gespannt, wo ich die beiden finden würde.

((Wenn jemand uns begleiten möchte, wir reisen meistens Mittwoch, zwischen 20 – 22 Uhr oder noch Reisetipps hat, melde sich bitte bei mir über PN oder inworld unter Ekki51 Allen))
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 17.10.2011 19:42

Nachdem ich nun meinen Drachenfreund für unsere neue Reise gewinnen konnte, musste ich mich sputen, um meine anderen Gefährten zu erreichen.

Also führte mich meine Reise zuerst nach Carima-Stadt, um die Heilerin zu finden. Ich hatte einige Bedenken, denn ich hatte sie auch schon in Celdwin getroffen.

Als ich in Carima-Stadt eintraf, begegnete mir eine Lady und ich fasste mir ein Herz, grüßte freundlich und sprach sie an.
Sie sprach einen fremdländischen Akzent, wie ich ihn aus einigen westlichen Ländern kannte, aber wir konnten uns verständlich machen.

Ich frage sie nach der Heilerin, sie war ihr bekannt und daraufhin nannte sie mir zwei verschiedene Orte, an denen ich suchen konnte, die Taverne und im Heilerhaus.
Das verwunderte mich ein wenig, denn was sollte die Heilerin in der Taverne zu schaffen haben.

Aber da die Taverne gleich in der Nähe war, blieb nur das Heilerhaus und ich verabschiedete mich höflich von der Dame und eilte los.
Da ich mich auskannte, fand ich es ziemlich schnell und als ich klopfen wollte, hörte ich eilige Schritte hinter mir.

Die reizende Dame war mir gefolgt, da sie auch in das Heilerhaus wollte und dies war mir etwas peinlich, hätte ich ihr sonst meine Begleitung angeboten.

Ich klopfte und hörte zu meiner Erleichterung die Stimme der Heilerin, welche mich herein rief.

Als ich eintrat, war sie sehr überrascht und ich glaube auch ein wenig erfreut, mich zu sehen und konnte sich schon denken, warum ich sie suchte.

Ich grüßte noch höflich eine weitere Dame im Zimmer und wandte mich dann der Heilerin zu und erzählte ihr von meinem Anliegen, unsre Reise fortzusetzen.
Sie war hocherfreut und sagte sofort ihre Teilnahme zu.

Ich dankte ihr, versprach einen Nachricht über den Beginn und Ort zu senden und verabschiedete mich gleich wieder, da ich noch nach Rocca wollte.

Unser Zauberer konnte leider nicht an der Reise teilnehmen, aber er nannte mir den Namen seines Freundes, einem Pater.
Und dieser sollte in ST Rocca oder dort in der Nähe leben.

Also war dies mein nächstes Ziel und ich wusste, dass ich mich dort auf gefährlichem Pflaster bewege, denn dort soll die Kirche ein strenges Regime führen.

Als ich durch das Stadttor trat, hörte ich Stimmen und nach einer weiteren Biegung sah ich zwei Damen, welche mir noch aus Akron bekannt waren und einen sehr beleibten Pater auf einem Esel sitzen.

Ich seufzte leise und ging auf die Gruppe zu, grüße höflich die Damen, welche sichtlich erfreut waren, mich zu sehen.

Dies erfüllt einen Mann natürlich mit Stolz, aber leider hatte ich keine Zeit für amouröse Plaudereien.

Ich stellte mich dem Pater vor und wie es der Zufall wollte, war diese mein gesuchter Mann.

Bei seiner Rede ruckte wohl der Esel an und unser Pater fiel wie ein Stein von diesem. Ich griff sofort zu, um zu helfen, auch die eine Dame sprang herbei und gemeinsam schafften wir es, den Pater wieder auf die Füße zu stellen.
Allerdings der Esel zog es vor, allein nach Haus zu laufen.

Ich bat den Pater noch in die Taverne, um mich mit ihm zu besprechen, lud die Damen auch dazu ein, allerdings mehr aus Höflichkeit, denn was ich zu sagen hatte, war nicht für alle Ohren bestimmt.

Diese lehnt auch zu meiner Erleichterung ab.

Auf dem Weg zur Taverne merkte ich, wie schwer dem Pater da laufen fiel und ich hoffte, dass er unsere Reise durchhalten würde.

Ansonsten müsste er auf dem Rücken des Drachens reisen, aber ob er das so möchte, wag ich zu bezweifeln.

Nun in de Taverne erläuterte ich ihm den Zweck meines Besuches.
Er war begeistert und sagte sofort zu.

Aber nun kam der schwierigste Teil, ich musste ihm erklären, wer unsere Weggefährten sind.

Also tat ich es sehr behutsam, mich davon überzeugend, dass niemand uns belauschte.

Aber als Pater war er erstaunlich offen, er wurde wohl durch seinen Freund schon vorbereitet und nickte verständig.

Somit war der schwierigste Teil erledigt, wir tranken noch gemeinsam einige Becher Wein und dann begab ich mich wieder zu meinem Schiff.

Auf dem Schiff ging ich meinen Plan noch einmal durch.

Unser erstes Ziel war da Fürstentum Selestia und unsere Gruppe besteht aus einer Heilerin einer Drowdame, einem Drachen einem Pater und ich, dem Schmied.

Ich grinste über diese illustre Gruppe und war gespannt, was uns am Mittwoch erwartet.
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 20.10.2011 10:26

Nach meinem Abschied aus Amazonien hatte ich mich wieder auf meine Insel mit dem merkwürdigen Namen Snafu zurückgezogen.
Dort baute ich meine Schmiede wieder auf, konnte dort arbeiten und mich auf meine Reisen vorbereiten.

Erwähnen muss ich noch, dass mein Freund Drew, der sich jetzt in Carima-Stadt aufhält, mich gebeten hat, dort in der Schmiede auszuhelfen und mein Drachenfreund Carol mir immer noch den Wohnturm in Canavaron freihält.

Also bin ich keinesfalls heimatlos.

Aber zu unserer Reise.

Die ersten Begleiter versammelten sich schon bei mir auf der Insel und ich freute mich, das außer Drew sich auch noch die Elfen Mucki und Tali aus Carima-Stadt sich an der Reise beteiligen wollten.

Von dort begaben wir uns zum Fürstentum Selectia, wo sich uns auch noch die Drow Geli, der Drache Carol und die Heilerin Tarina anschlossen.

Ich war gespannt, wie sich diese bunte Gesellschaft bewähren würde.

Gemeinsam begaben wir uns zur Stadt, welche von dicken Mauern umgeben war und wie eine in Stein gehauene Festung ausschaute.

Am Tor trafen wir auf die ersten Bewohner, ich stellte mich und die Gruppe vor, betonte unsere friedliche Absicht, überließ es aber meinen einzelnen Gefährten, selbst ihre Namen zu nennen.

Ich sprach mit einer schönen, wenn auch leichtbekleideten Frau, welche sich als Schwester, des Fürsten, Cecilia, vorstellte.

Daneben bewegte sich noch einen andere Frau, welche offensichtlich dem Wein zu zugesprochen hatte und redete etwas wirr von irgendwelchen Feinden.

Die Runde komplett machte ein sehr ruhiger Krieger, welcher uns aber aufmerksam musterte.

Ich bat darum, uns hier umsehen zu dürfen und fragte nach einem Führer. Sie antwortete mir, dass es sich der Fürst bestimmt nicht nehmen lassen würde, uns sein Reich selbst zu zeigen.

Und sie lief los, um den Fürsten zu holen.

In der Zwischenzeit entdeckte ich die Taverne und ich schlug vor, doch dort zu warten.

Also nahmen wir dort Platz und lauschten den kleinen, aber doch harmlosen Wortgefechten zwischen den Drachen und der Drow.

Dann kam der Fürst und begann mit seiner Führung durch den Ort.
Zuvor erklärte er uns, dass sie von schweren Kriegen heimgesucht wurden und sich die Bevölkerung stark dezimiert hatte.
Sie würden dies jetzt mit viel Mühen wieder aufbauen.

Dafür hatten wir vollstes Verständnis und er führte uns zuerst in ein großzügig eingerichtetes Badehaus.

Erwartungsgemäß stieß dies unsere beiden Drachen wenig Verständnis, aber wir kennen ja das Verhältnis der Drachen zu Wasser.

Weiter ging die Führung zu den Resten einer Schmiede. Sie lag sehr schön, direkt mit dem Blick zum See.

Carol bot dem Fürsten seine Hilfe bei der Einrichtung der Schmiede an, was diesen natürlich sehr freute.

Es ging weiter zur Burg und zu einem kleinen, aber sehr schönen Markt, auf welchen hauptsächlich pflanzliche Produkte feilgeboten wurden.

Ich muss sagen, dass die Stadt sehr schön lag, auf einem Felsen mit einem herrlichen Blick über die Berge und einem See, welcher von zahlreichen mächtigen Wasserfällen gespeist wurde.

Als wir die herrliche Landschaft sahen, beschlossen wir, trotz der Warnung des Fürsten, uns doch einmal außerhalb der Mauern umzuschauen.

Auf dem Rückweg trafen wir noch eine hübsche, aber sehr ruhige Reiterin und ich tauschte mich mit Carol leise über die hübschen Damen hier aus.

Die Drow lief ein wenig herum und erkundete die Stadtmauern.

Ich ging mit den anderen hinaus vor das Tor und wir warteten in einem Pavillon am See.

Plötzlich traute meinen Augen nicht!
Tauchte doch aus dem See einen Nixe oder Fee, was auch immer auf!

Ich eilte sofort auf den Steg und näherte mich ihr vorsichtig, denn ich wusste, sie waren sehr scheu.

Ich stellte mich vor, aber sie antwortete ganz unbefangen und stellte sich als Königin der Feen vor.

Auch meine Gefährten eilten herbei und ich musste die Jagdleidenschaft meine Drowfreundin zügeln, welche diese fangen wollte.
Aber sie hatte mir ein Versprechen gegeben und ich wusste, sie würde sich daran halten, meistens.
Die Feenkönigin bot uns an, ihr Dorf zu zeigen und wir stimmten natürlich sofort zu.

Also führte sie uns durch den Wald und zeigte uns das Dorf, naja was man drunter versteht.

Es stand alles im Freien, ein Regal mit Gewürzen, der Lagerplatz und auch die Schlafplätze, so schien es erst einmal.
Ich ließ mich an dem Lagerplatz auf einem Pilz vorsichtig nieder, aber er schien seine Aufgabe als Sitz gewachsen zu sein.
Drew flog ein wenig herum und entdeckte schwebende Häuser und einen Turm mit Feuer.

Zwischenzeitlich plauderte Tarina und die Elfen mit der Königin, Saphira über die Verbindung zwischen Elfen und Feen.

Geli kam zu mir, brach ein Stück von dem Pilz ab, knabberte daran rum und meinte, wir sollten doch uns einmal den Turm ansehen.

Aber ich konnte nicht mehr antworten, denn eine Reitergrupp kam herbei und die die angetrunkene Lady war mit dabei, sie schrie Zeter und Mordio, jemand in dunkler Kleidung verwickelte Geli in ein Gespräch und die Schwester des Fürsten kam zu mir und entschuldigte sich für die betrunkene Dame.

Ich winkte ab, fasste mir ein Herz und fragte die Schwester nach dem Turm. Sie antworte mir, dass dort die Dämonen und eine Hexe wohnen.

Die Dämonen waren mir einerlei, aber die Hexe interessierte mich, deshalb fragte ich noch einmal nach.
Es stellte sich heraus, dass sie die Hexe war.

Das erfreute mich sehr und ich bat sie um ein Gespräch bei einem unserer nächsten Besuche.
Sie stimmte zu meinem Erstaunen sofort zu und ich glaube, sie ahnte schon etwas.

Allerdings ging unser Schiff bald und wir mussten abreisen, beschlossen aber, dieses schöne Land in ein paar Tagen noch einmal zu besuchen.

Ich muss sagen, dass wir tolle Menschen und eine wunderschöne, aber auch gefährliche, Gegend kennengelernt haben.

Letzteres werden wir wohl beim nächsten Mal erleben, wenn wir uns mehr außerhalb der Mauern umsehen.
Aber ich hoffe, dass die Gesetze der Gastfreundschaft auch hier gelten.
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 27.10.2011 10:22

Fürstentum Selectia, der zweite Besuch.

Heute trafen wir uns nun zur Vorbereitung unserer nächsten Reise. Wir wollten Selectia noch einmal besuchen und so trafen sich schon ein paar Freunde vor meinem neuen Haus in Canavaron.

Eigentlich wollte ich mich so schnell wieder niederlassen, aber mein Drachenfreund Carol und eine andere Freundin boten mir so ein schönes Heim in wunderbarer, aber gefährlicher Umgebung, das ich nicht wiederstehen konnte.

Also trudelten schon der Drache Drew und die beiden Elfen Tali und Mucki ein und ich erzählten ihnen noch einiges über die Gastfreundschaft und das Gastrecht.

Gemeinsam reisten wir dann zum Fürstentum Selectia, wo sich noch der Pater, der Bruder Pepe, unserer Gruppe anschloss.

An Drews verwunderten Fragen merkte ich, dass dieser überhaupt keine Ahnung vom Christentum hatte, aber Pepe beantwortete geduldig alle Fragen.

Also zogen wir los, mussten aber unser Tempo etwas zügeln, denn Pepe konnte seine Leibesfülle nicht so schnell bewegen.
Und die Idee, seinen Esel Rosie mitzuführen, hielt ich für keine gute Idee, denn ich hatte schon erlebt, dass dieser oft seine eigenen Wege, ohne seinen Herrn geht.

Aber er hielt sich sehr tapfer und so kamen wir recht gut voran und standen dann bald vor dem Berg, auf dem dieser geheimnisvolle Turm stand.

Wir versuchten über den Berg zu dem Turm zu gelangen, aber da versperrte uns einen große Rauchwolke und Feuer den Weg.

Dann gingen wir ein Stück um den Turm herum, aber auch dort hatten wir kein Glück, überall Feuer und Hitze und Rauch.

Ich hörte war Stimmen von innen, getraute mich aber noch nicht zu rufen, da ich nicht wusste, wer in dieser Gluthölle lebte.

Aber dann stand plötzlich Cecillia, die Schwester des Fürsten vor uns und ich freute mich, ein bekanntes Gesicht zu sehen. Und dem Schmiedehammer sei Dank, sie erinnerte sich auch an mich.

Sie bot an, uns in den Turm zu geleiten und ging voran.

Und es war so, wir mussten durch den Rauchvorhang. Ich holte tief Luft, nahm meinen Mut zusammen, hielt den Atem an und schritt durch den Rauch.

Drinnen konnte man wieder einigermaßen atmen, aber der Rauch ging mir noch bis zur Brust und ich machte mir einige Sorgen um Tali, welche doch recht klein war.

Dort trafen wir auf eine recht übellaunige Frau mit Flügeln, sie war wohl die Führerin der Dämonen und schien nicht sehr erfreut über unseren Besuch.

Ich versuchte es mit Charme und Freundlichkeit, aber es war wohl eher die Macht von Cecillia, die sie zwang, zähneknirschend das Gastrecht anzuerkennen und uns den Weg in den Turm freizugeben.

Es bedurfte auch einiger Überredungskünste, meine Gefährten dazu zu bewegen mir zu folgen, aber schließlich schafften es alle und wir standen in dem ersten Raum im Turm. Dort befand sich in der Mitte eine Falltür und netterweise machten uns unsere Gastgeberinnen darauf aufmerksam.

An der Wand bemerkte ich ein Bild und war ziemlich überrascht. Es stellte einen brennenden Ort dar und erinnerte mich sehr stark an den Untergang von Akron.

Die Dämonin meinte nur lakonisch dazu, die Bewohner hätten sie etwas geärgert.

Wir waren ziemlich entsetzt und ich bat schnell darum mehr vom Turm sehen zu dürfen.

Daraufhin öffnete Cecillia ein Portal, welches uns eine Etage nach oben bringen sollte.

Ich fasste mir ein Herz und betrag es, eine Kraft erfasste mich und ich stand in einem Feuerkreis mit Sitzgelegenheiten, wie in einem Beratungsraum.

Allerdings war es sehr heiß und ich trat schnell heraus und sah mich um.

An einer Wand stand ein Thron und auch dieser wurde von beiden Seiten von Feuerwänden flankiert.

Mittlerweile waren auch meine anderen Gefährten eingetroffen, nur unser Bruder Pedro, er wollte nicht mit hinauf.

Er blieb mit der Dämonin im ersten Raum und der Zufall oder die Bauweise des Turmes wollte es, dass wir aus diesem Raum die Gespräche der beiden mit anhören konnten.

Und ich kann dem geschätzten Leser sagen, es war ergötzlich, über was sich einen Dämonin und ein Pater so unterhalten.
Aber, soweit wir es mitbekommen haben, ging es alles sehr friedlich zu und es fielen keine bösen Worte.

Nachdem wir uns umgesehen hatten, sollte es noch weiter hochgehen und dieser Weg führte über ein weiteres Portal durch die Feuerwand neben dem Thron.

Ganz oben hatten wir einen herrlichen Ausblick über das herrliche Land und ich war dankbar, das uns dies vergönnt war, denn ich glaube, es können nicht oft gewöhnliche Menschen diesen Blick von dem Turm genießen.

Nach einer Weile ging es wieder abwärts und wir erlösten unseren Bruder Pepe von seinen erquicklichen Gesprächen mit der Dämonin, wo es bei unserem Eintreffen um pflanzliches Essen ging, was uns sehr erstaunte.

Aber die Laune der Dämonin verschlechterte sich zusehends, sie warf uns regelrecht hinaus und wir zögerten nicht, dieser Aufforderung Folge zu leisten.

Cecillia wollte uns noch ihre Behausung zeigen und führten uns am anderen Ender der Stadt außerhalb der Stadtmauern in eine Höhle.

Mittlerweile war auch die Heilerin Tarina eingetroffen und schloss sich uns an.

Der Tag hielt noch einen Überraschung für mich bereit, denn es traf einen alte Freundin von mir ein, Shamara.
Sie lebt in fernen Ländern im Osten und ist eine sehr gute und vor allem schnelle Schwertkämpferin.
Da ich wusste, dass sie in einigen Dingen sehr zurückhaltend ist, verzichtete ich vor den anderen auf eine herzliche Begrüßung und stellte sie, wenn auch freudig, den anderen vor.

Aber zurück zu Cecillia, es stellte sich heraus das sie einen schwarze Hexe ist, was natürlich zu einigen verwunderten und fragenden Bemerkungen der anderen führte.

Nach einiger Zeit ermüdete das Gespräch und wir beschlossen in die Taverne der Stadt zu gehen und den Abend dort zu beschließen.

Cecillia hielt mich noch etwas zurück und fragte mich nach meinen Problemen. Aber ich hielt es im Moment nicht für den richtigen Zeitpunkt und redete nur etwas vage darüber und versprach noch einmal persönlich vorbeizukommen.

Dann gingen wir den anderen hinterher, welche vor der Höhle auf uns warteten. Pepe verabschiedete sich dann von uns und wir gingen zu Stadt.

Unterwegs trafen wir noch auf Vampire, welche wohl einiges Interesse an uns hatten. Ich ging schnell zu Shamara und legte ihr die Hand auf den Arm, kannte ich doch ihre Schnelligkeit, wenn Gefahr drohte.

Sie verstand meine Geste und dann traf der Fürst bei uns ein und sprach in dieser Angelegenheit ein Machtwort und wir konnten unbehelligt zur Taverne ziehen.

Dort ließen wir die spannenden Erlebnisse noch einmal an uns vorbeiziehen und den Tag friedlich ausklingen.
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 11.11.2011 11:37

Immortal
Nun wollten wir in das gefürchtete und dunkle Immortal pilgern und uns dort umsehen.
Wir trafen uns am Hafen und nach und nach versammelten sich alle meine Gefährten.
Ich hatte diesmal eine Wölfin mit, sie ist mir zugelaufen, mehr darüber schreibe ich in meinem Bericht über Canavaron.
Ich hatte an einer Stelle in der Stadt eine Bewegung gesehen, deshalb lotste ich unsere Gruppe in diese Richtung und aus der Stadt.
Dort trafen wir auf eine leicht bekleidete Frau, welche sehr stark tätowiert war.
Ich stellte meine Gefährten und mich vor und bat um die Erlaubnis, uns hier umzusehen zu dürfen.
Sie nannte sich Larissa und bot sich an, uns ein wenig herumzuführen.
Etwas entfernt hockte noch ein Krieger im Gras, welche ab und zu etwas murmelte, aber nicht näher kam.
Larissa, was oder wer sie auch immer war, schlug vor, sich erst die Stadt anzusehen und so zogen wir in Richtung Stadttor.
Drew, unser Halbdrache, oder was er auch immer sein mag, mokierte sich in wenig über die Tätowierung unserer Begleiterin.
Ich äußerte mich nicht dazu, da ich auf vielen Reisen so verschiedene Ansichten über Schönheit gehört hatte, dass es sehr müßig ist, darüber zu streiten.
Am Brunnen macht ich kurz halt, um Yafila , der Wölfin und mir einen Schluck Wasser zu gönnen und dann liefen wir den anderen nach.
Der Krieger und eine Begleiterin, welche auch sehr kriegerisch aussahen, folgten uns in geringem Abstand.
Ich schaute zu Carol, aber er schien keine Gefahr zu spüren und so war ich beruhigt.
Hinter dem Stadttor geschah etwas sehr seltsames.
Larissa blieb plötzlich stehen, schien auf irgendetwas zu horchen und bewegte sich nicht mehr.
Dies berührte uns erst nicht sonderlich, den in dieser Welt kann es auch mal vorkommen, das Wesen in eine Starre oder Meditation fallen.
Und in der Zwischenzeit traf auch ein neuer Begleiter, Helmut aus Carima-stadt bei uns ein und meine kämpferische Freundin, Shamara gesellte sich zu uns.
Letztere war dem Anschein nach stark betrunken, aber ich wusste es besser.
Sie trank fast nie und schon gar nicht, wenn sie mich auf meinen Reisen begleitete und für meinen Schutz sorgte.
Also spielte sie eine Komödie, ich wusste nicht warum, aber ich sagte nicht und spielte das Spiel mit.
Aber als die Starre von Larissa dann länger andauerte, fasste ich Mut, ging auf den Krieger zu und fragte ihn, ob er uns nicht das Land zeigen könne.
Er stimmt zu meiner Freude auch zu, wollte aber als Waldbewohner auch in diesem beginnen.
Nun das war uns eigentlich egal, also folgten wir dem Krieger und seiner Begleiterin in den Wald.
Zuerst führten sie uns zu einer Kultstätte, einem großen Kreis der flankiert war, von großen Tieren und Gewächsen und im Innern hielten sich verschieden Tiere auf.
Uns wurde gesagt, dass derjenige, der sich mit den Tieren einließe, nie wieder gesehen würde.
Da war ich froh, dass ich Yafila an der Leine hatte, denn sie wollte schon auf die Tiere zustürmen.
Da sie ein Halsband trug, als sie mir zugelaufen war, war sie die Leine gewohnt und man merkte dies auch. Irgendwann ist sie dann nicht mehr notwendig.
Weiter ging es durch eine große Baumhöhle in eine Gegend, wo es mich schaudert.
Dort lagen Totenschädel herum, von irgendwo schauten uns glutrote Augen an und eine grusliger Wind pfiff um uns herum.
Hier sollte die Hexe wohnen, aber sie zeigte sich nicht. Es könnte natürlich sein, das sie längst da war, aber das weiß man bei Hexen nie.
Unser neuer Gefährte aus Carima-Stadt lief allein auf einen dunklen Wald zu und ich bat Drew, ihn doch von dort wegzuholen.
Mag sein das er geblendet war oder einem fremden Ruf gefolgt, aber es ist nicht gut, in dieser fremden Gegend allein unterwegs zu sein.
Larissa hatte dann wohl ihre Meditation beendet und wir gingen zurück durch die Stadt.
An der Stadtwache gab es noch einen kurzen Aufenthalt, den irgendwie schien mindestens einer unsere Führer dort nicht sehr beliebt zu sein.
Nun auch dies klärte sich und wir gingen durch die schöne große Stadt zur Schmiede, da ich den Wunsch äußerte, diese kennenzulernen.
Da sie im Moment keinen Schmied hatten, war diese leer und wir gingen weiter durch schöne blühende Felder zu einer kleinen Insel.
Leider mussten wir dazu durch eine kleine Furt, was uns natürlich nasse Stiefel bescherte und den Rest bekam ich, als Yafila neben mir aus dem Wasser kam und sich schüttelte.
Diese Insel war ein Kleinod für jemanden, der in Ruhe und im Einklang mit der Natur sein Handwerk betreiben möchte.
Anscheinend war der frühere Besitzer seit langem verschollen.
Weiter ging es zu einer wunderschönen Mühle.
Das Besondere daran war, dass dies sowohl eine Wassermühle, als auch eine Windmühle war.
Das gab natürlich wieder heftige Diskussionen über den Betrieb der Mühle, aber unsere Führer hielten sich mit Einzelheiten etwas zurück.
Ich dachte so bei mir, dass dort sicherlich etwas Magie im Spiel war und sah mit die Terrasse der Mühle über dem Wasser an.
Es war herrlich und ein Traum! Dort zu sitzen, eine Frau im Arm, Yafila zu meinen Füssen und ein Krug Met, was kann es schöneres geben!
Aber lange konnte ich nicht träumen, Shamara torkelte auf mich zu, drängte sich an mich, schaut mich ganz klar an und steckte mir dann eine ziemlich gruslige Kette und ein Pergament zu.
Ich steckte die Kette schnell weg, warf einen kurzen Blick auf das Pergament, nickte und ging wieder nach draußen.
Unsere Führerin zeigte uns noch, dass sie dort Honig herstellten und Tabak anbauten.
Und dann gingen wir langsam zurück zur Stadt.
Am Brunnen beglückte ich die angebliche betrunkene Shamara noch mit einem Eimer kalten Wasser und flüsterte ihr die Antwort zu.
Dann setzten wir uns in die Taverne und ich dachte noch einmal über das Erlebte nach.
Mein Eindruck war, dass dieses Land sehr widersprüchlich war. Es gab Orte wo es einen grauste und dann wieder Orte, die wunderschön, wie von Elfenhand geschaffen waren.
Auch kam mir dieser Ort sehr friedlich vor, aber es ist auch möglich, dass unsere Gastgeber sich bemüht haben, Gefahren von uns fernzuhalten.
Aber dieser Ort sucht dringend fleißige und gute Handwerker, denn an den Gebäuden ist einiges im Argen.
Ich versprach diesbezüglich meinen Augen offen zu halten.
Ich seufzte und folgte den anderen zur Kirche, hielt mich aber darin nur kurz auf, denn einmal bin ich nicht der brave Christ und wollte lästige fragen vermeiden und zum anderen bemerkte ich die Angst des Paters vor der Wölfin.
Wir warteten vor der Kirche auf die anderen und ließen den Abend dann in der Taverne ausklingen.
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Re: Unsere Reise durch das Mittelalter

Beitragvon Ekki » 17.11.2011 16:12

Avalon
Heute sollten sich die Nebel für uns noch einmal teilen und der Weg führte uns nach Avalon.

Leider konnten nicht alle Gefährten usn begleiten, so das nur Geli, die Drow, Drew und Hartmut aus Carima und die Wölfin Yafila bei der Reise dabei waren.

Dort gut angekommen, begaben wir uns in das Dorf und ich übernahm dort die Führung.

Wir wanderten durch eine ruhige und friedliche Gegend, in der es die Natur auch gut meinte und und in welcher man eigentlich nur friedliche Gedanken haben konnte.

Vor der großen Halle trafen wir auf eine der Schwestern und da ich sie kannte, trat ich vor, begrüßte sie und nannte die Namen meiner Gefährten.

Sie schien sehr erfreut, uns zu sehen und bat uns in die Halle, wo uns die Hohepriesterin und ein Herr erwarteten.

Der Herr kam mir bekannt vor und als wir ein paar Worte gewechselt hatten, stellte sich heraus, dass wir uns aus Akron kannten.
Ich freute mich ihn heil und wohlbehalten zu sehen, leider musste er sich bald verabschieden.

Die Schwestern baten uns an die reich gedeckte Tafel und wir ließen uns es schmecken, denn eine lange Reise macht hungrig und es ist eine Wohltat, mit einem solch üppigen Essen begrüßt zu werden.

Wir erfuhren viel über das schöne Land und plauderten fröhlich.

Dabei stellten wir fest, dass man in Avalon die Drow überhaupt nicht kannte und wir luden sie ein, diese doch zu besuchen.
Leider kam es dort zu einem kleinen Streit zwischen Geli und Drew. Letztere konnte wohl seinen Zorn auf die Drow nicht im Zaum halten und machte eine unschöne Bemerkung über alle Drow.

Wir konnten den Streit schnell schlichten und ich war froh, Geli das Versprechen der Friedfertigkeit abgenommen zu haben und ich wusste, sie hielt sich daran.

Nach dem reichhaltigen Mahl gingen wir hinaus, schauten über den wunderschönen See, welcher von Felsen umgeben war und dann machte die Hohepriesterin den Vorschlag, doch den Berg zu besteigen, um über das ganze Land blicken zu können.

Dem folgten wir gerne und so stiegen wir den Berg hinauf und genossen den herrlichen Ausblick über Avalon.

Wir stellten viele Fragen zur ihrer Göttin und Lebensweise und alles wurden freundlich und ruhig beantwortet.

Sie zeigten uns, wo sie den Wein anbauten und ich wusste, dass dieser sehr vorzüglich schmeckte

Zwischendurch nutzte Geli die Gelegenheit, Drew als Vergeltung ein paar Püffe oder leichte Stöße zuzusetzen, nun damit musst er rechnen, eine Drow beleidigt ein Mann nicht ungestraft.

Es blieb alles von seitens Geli sehr scherzhaft, wusste ich doch, das Drew gegen ihre Kampfkunst keine Chance hatte.

Aber Drew sah es wohl anders, auch Yafila wollte Drew verteidigen, aber ich hielt sie fest und schließlich platzte einer unsere Gastgeberin der Kragen.

Im sehr scharfen und lauten Ton wies sie die beiden zurecht und gab zu bedenken, dass man sich doch hier auf heiligen Boden befände und sich dementsprechend verhalten solle.

Geli erkannte als erfahrene Pilgerin sofort den Fehler und war still, aber Drew zog sich beleidigt zurück.

Ich schämte mich sehr für den Vorfall und entschuldigte mich für die beiden, aber sie schien mich gar nicht zu beachten.

Nachdem sich alle beruhigt hatten, gingen wir weiter und wir konnten vom Rand einer Schucht das Dorf der Druiden sehen, welche auch hier wohnen sollen.

Wir gingen dann langsam wieder zurück und den Berg hinunter. Unten machte ich Yafila los und sagte ihr, sie solle sich um Drew kümmern.

Sie schien es auch zu verstehen und als ich sah, wie die beiden sich verstanden, dachte ich mir, da es gut sein würde, wenn ich sie an Drew übergeben. Es würde sicherlich beiden gefallen.

Hartmut plauderte munter mit der der einen Lady, während uns die Hohepriesterin in das Dorf der Druiden führte.

Dort stand ein großes Haus, aber es schien kein Druide da zu sein, aber ich wollte nicht einfach hineingehen, aus Angst vor magischen Fallen.

Neben dem Haus entdeckte ich eine Schmiede und was soll man sagen, gleich mit einer Schnapsbrennerei verbunden. So wird alles gut genutzt und ich nahm mir vor, dieses auch in Betracht zu ziehen.

Wir erfuhren noch einiges über Avalon, so dass jeder der reinen Herzens ist, die Nebel teilen kann und dieses schöne Land besuchen, wenn er in friedlicher Absicht kommt.

Und es sind auch Männer in dieser Welt der Priesterinnen von Avalon willkommen, ein Punkt, der mir durchaus wichtig erschien.
Es ist eine Welt, die von Frauen beherrscht wird, aber nicht von Kriegerinnen, sonder Priesterinnen, dies könnte sehr interessant sein.

Wir setzten uns noch ein wenig an Lagerfeuer und mit dem üblichen Getöse traf mein Freund Carol ein.

Die Priesterinnen waren sichtlich geschockt über das zweite geflügelte Wesen, aber sie beruhigten sich schnell wieder, als ich ihn vorstellte.

Leider begrüßte jetzt Hartmut Carol mit einer unschönen Bemerkung, was mich sehr entsetzte, denn auch einen Drachen beleidigt man nicht.

Nun ist aber Carol als Pilger der ersten Stunde und Drache viel zu erhaben, um sich darauf einzulassen und beließ es bei einer scharfen Erwiderung.

Mich entsetzte dies und ich wunderte mich, warum es in diesem friedlichen Land zu solchen Zwischenfällen kommen konnte.

Ist hier etwas, was wir nicht ahnen oder sind einfach unsere jungen Pilger zu unerfahren?

Ich nahm mir vor, mit Drew und Hartmut noch einmal eindringlich zu reden und ihnen klarzumachen, dass wir nur zusammen und als Gefährten, diese Pilgerreisen fortführen können.

Während wir am Feuer saßen, sah ich einige Gestalten durch das Druidendorf huschen, ich sagte aber nichts, da ich mir nicht sicher war, ob es die Druiden waren.

Ich musste mich bald verabschieden und ließ Yafila schon bei Drew zurück.

Ob sie ahnte, dass dies ein Abschied für immer war, wusste ich nicht, aber als ich sah, wie wohl sie sich bei Drew fühlte und mit ihm schmuste, wusste ich, ich hatte die richtige Entscheidung getroffen.

Ich freute mich für die beiden und ging aber trotzdem mit einiger Sorge zum Schiff zurück.
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