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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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Weihnachtsgrüße

Beitragvon Atrista » 17.12.2009 15:54

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Neue Jahr

Kaum zu glauben, es ist schon wieder ein Jahr vorbei. Da werkelt man tagtäglich so vor sich hin und dann, welch eine Überraschung, ist es plötzlich Dezember. Ich weiß nicht wie es Euch ergangen ist, aber ich habe dieses Jahr gefühlt wie ein Wirbelwind. Der Pulsschlag meines RL war rasend und wenn sich auch noch in der Freizeit für SL der Terminkalender füllt dann bleibt kaum Zeit nachzudenken.

Wir Amazonen können stolz auf das vergangene Jahr zurückblicken

Nicht so turbulent wie die ersten zwei Jahre aber mit einer gewaltigen Entwicklungsleistung. Standen die ersten Jahre mehr im Zeichen des Einzelkämpfers und der Einzelanstrengung, so war das vergangene Jahr eindeutig eine Teamleistung. Die gruppendynamischen Prozesse greifen.
Es hat sich gezeigt, dass Spielbegeisterung alleine nicht ausreicht und wir haben auch die Erfahrung machen müssen dass nicht so sehr der Einzelne im Vordergrund steht. Den Egoismus Einzelner auf Teamleistung zu trimmen das war die eigentliche Aufgabe dieses Jahres und darin waren wir erfolgreich.
Die Amazonen können darauf besonders stolz sein. So ein Prozess ist nicht leicht zu bewältigen. Das zeigen uns die vielen Beispiele aus dem realen Leben, in der Firma, im Verein, in Parteien u.s.w. Dort aber findet, was den Nutzerkreis angeht meist eine besondere Vorfilterung statt. Gleichgesinnte oder gesellschaftlich Gleichgestellte treffen sich meist zu einer Interessensgemeinschaft. In Second Life aber gibt es diese Beschränkung und diesen Filter kaum. Zwar gibt es noch als einzige Übereinstimmung eine gemeinsame Interessenslage aber wer die für sich in Anspruch nimmt darauf hat man keinen Einfluss mehr. So entstehen zu Beginn meist sehr inhomogene Gruppen mit höchst unterschiedlichen Persönlichkeiten.
Darin liegt die großartige Leistung der Amazonen. Wir haben es geschafft tatsächlich eine Gemeinschaft zu formen. Und dass da wirklich eine Gemeinschaft entstanden ist, zeigt sich an vielen kleinen und manchmal auch großen Dingen. Es hat sich ein fester Stamm gebildet der sowohl ein gemeinsames Rollenspiel gestalten kann aber auch „out of Character“ etwas zusammen unternehmen kann.
Welches andere Rollenspiel bringt es fertig für einen gemeinsamen Ausflug auf die Eisbahn oder zu einem Segeltörn oder zu einem Reitausflug über fremde Welten einfach an diesem Abend das Rollenspiel auszusetzen?
Welches andere Rollenspiel hätte sich bereit erklärt für einen Abend ihr Spiel einmal ganz auf die Bedürfnisse von irgendeiner Gruppe abzustimmen. Sich darauf einzulassen, dass da jemand sagt, sie würden es gerne einmal erleben wie so ein Rollenspiel funktioniert. Und wir lassen uns darauf ein?
Welches andere Rollenspiel würde das Spielen aussetzen damit eine Gruppe der eigenen Spielerinnen einem besonderen Spaß nachgehen können und als die Pallas Showgirls bekannt werden?

Ich kenne kein anderes Rollenspiel das diese Flexibilität zeigt.
Möglich ist das nur geworden, weil alle begriffen haben, dass die Gemeinschaft ein sehr hohes Gut ist, ein erstrebenswertes hohes Gut das man auch pflegen muss.
Diese Pflege kann man nicht per Ordre Muffti von oben herab anordnen. Das ist ein Prozess der von innen aus der Gruppe heraus entstehen muss.

Ihr, liebe Amazonen habt es begriffen und gelebt. Euren Anstrengungen und euerem Engagement ist es zu verdanken dass wir dieses schöne gemeinschaftliche Erlebnis spüren dürfen.

Wir danken euch dafür

Flankiert und eingebunden ist das Amazonen Rollenspiel von einem Webportal und einem Blog der Amazonen. Seit Mitte des Jahres haben wir auch ein eigenes Forum. Dies alles verstärkt das Heimatgefühl. Ich würde mir wünschen, dass die schreibfaulen Amazonen diese Plattformen stärker nutzen würden. Immerhin sind das Werbeträger und nicht wenig arbeitsintensiv.
Werbeträger der ganz sympathischen Art sind auch die Pallas Showgirls. Diese Truppe ist im vergangen Jahr gereift und hat sich einen Namen gemacht. Die Art und Weise wie sie bei den verschiedensten Anlässen öffentlich auftreten wirft auch ein positives Bild auf die Amazonen. Auch da steckt viel mehr Arbeit drinnen als man es bei dem Spaß und Freude die die Girls haben vermuten würde.

Wir danken euch dafür

Fast hätte ich es vergessen, wir hatten ja auch ganz tolle Rollenspiele. Richtige Geschichten mit beinahe epischen Ausmaßen. Auch hier zeigt sich das besondere bei den Amazonen. Da wird nicht stringent und stur eine Story gespielt. Nein da wird einfach unterbrochen und eine andere Geschichte so geschickt verwebt, dass es dann wieder ein großes Ganzes wird. Da bleibt Zeit für kleine Rollenspiele entweder um eine Figur zu entwickeln oder um einer Neueinsteigerin den Anfang zu erleichtern.
Davon haben bei uns eine Menge neuer Spielerinnen profitiert die inzwischen auch sehr gut integriert sind.
Natürlich gab es auch welche die sich sofort wieder abgewandt haben.
Zu wenig Action, Sex and Crime. Manche wollten uns die Welt ganz neu erklären. Schön, dass sie wieder von dem Gedanken bei uns mitspielen zu wollen Abstand genommen haben.
So durften wir auch die eine oder andere bittere Pille schlucken. Nicht jede Uneinigkeit konnte richtig ausgeräumt werden. Auch gab es Entscheidungen die besser nie so gefallen wären. Dafür entschuldige ich mich und bedauere so manchen persönlichen Twist. Führen heißt für mich schlicht und ergreifend Position zu beziehen und diese Position nehme ich immer ein zum Wohle eines großen Ganzen. Wollte ich jedermanns Liebling sein könnte ich nicht Führen.

Wir wünschen allen Amazonen und allen Rollenspielern eine gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch in das Neue Jahr. Unser Dank geht auch an unsere Freunde. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen Designern, Scriptern und Animationskünstlern die den Amazonen freundschaftlich verbunden sind und durch ihre großzügigen Spenden ihre Verbundenheit zum Ausdruck bringen. Ohne diese Zuwendungen sähen unsere Tanzgirls nicht immer so geschmeidig und phantastisch aus.

Herzlichen Dank dafür

Uns allen wünschen wir frohe und besinnliche Feiertage hoffentlich im Kreis der Familien und allen rufen wir in Erinnerung dass es einfach auch wieder Zeit ist, sich dem realen Leben zu widmen und Second Life und Forum und Rollenspiel und was auch immer für ein paar Tage zu vergessen um dann wieder mit neuen Ideen und frischem Mut anzugreifen.

Eure Hoheiten
Amelie Cimino und Atrista Vig

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Beitragvon LyAvain » 17.12.2009 17:48

Jetzt habe ich Pipi in den Augen! :-D

Ohne Euch wäre Amazonien nicht das, was es jetzt ist... Würde es dieses RP und diese Gemeinschaft nicht so lange geben, dann hätte ich Euch nie kennengelernt und hätte nie begriffen, was mir entgangen wäre.

Ich danke Euch dafür!
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!
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Beitragvon Brigitt Loening » 17.12.2009 19:45

Auch ich danke für das Erhalten der Sims und die sichtbaren und auch unsichtbaren Arbeiten für unser Land. Ich glaub, ich kann mir vorstellen, wieviel Aufwand da im Hintergrund noch drinsteckt. Da könnte man fast eine Vollzeitstelle draus machen.

Die Gemeinschaft ist wirklich schön zusammengewachsen. Inzwischen bin ich nun schon fast zwei Jahre dabei und es macht mir immer noch tagtäglich Spaß, egal ob Rollenspiel oder gemeinsame Unternehmungen oder nur dummes (oder sogar intelligentes) Gerede stattfindet.

Auch ich wünsche allen aktiven und weniger aktiven und nicht mehr aktiven Amazonen und natürlich auch allen anderen Lesern hier noch eine besinnliche Zeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch in das Jahr 2010.
Gestern standen wir kurz vor dem Abgrund - Heute sind wir einen großen Schritt weiter!
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Beitragvon Tani » 18.12.2009 15:53

Hallo!
Ja, Amazonien ist unglaublich zusammengewachsen. Das kann ich bestätigen. Das ist tatsächlich erst in diesem Jahr so richtig passiert. Ich denke, das liegt einfach daran, weil wir einige Amazonen haben, die mit Leib und Seele Amazone sind. Immer dabei, für alles aufgeschlossen, ohne Allüren (hust), ständig gute Laune, immer ansprechbar usw.

Aber das Allein ist es nicht! Es gibt noch eine andere Seite. Eine Seite, die Atrista mit keiner Silbe für erwähnenswert hält!

Genau so wichtig, wie die Amazonen selbst, sind die Geldgeber. 3 bis 4 Amazonen bezahlen richtig viel Geld dafür, damit der Rest sich wohl fühlt, und gut spielen kann. Sie spenden dafür jeden Monat mehrere 100 Euro!

Für dieses Opfer finde ich kaum Worte.

Liebe Atrista, du lobst die Amazonen natürlich zu Recht, aber ohne Euch und Euer vieles Geld, würde es Amazonien nicht geben!!!!

Gerne würde ich euch im realen Leben dafür mal richtig in den Arm nehmen und meinen Dank ausdrücken. Aber das geht leider nicht.

Und mal wieder bleibt mir nur ein lapidares "DANKE" zu tippen. Aber glaubt mir, das kommt aus tiefsten Herzen. Denn euer Opfer ist mir stets bewusst.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2010!
Es tut mir leid: Was ich sage, ist nur in dem Moment gültig, wenn ich es gerade sage!

Mein Blog: [) Akemi-virtuell (]

Tani zeigt: Amazonien ...aus meiner Sicht
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Beitragvon Gast » 23.12.2009 21:59

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Beitragvon Gast » 26.12.2009 13:16

Was für die Ohren zum 2. Weihnachtsfeiertag.
Bekannt und doch fremd. :lol:

http://www.youtube.com/watch?v=D8Ts4Chy ... re=related
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Weihnachtsgrüße

Beitragvon Atrista » 14.12.2010 17:53

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das Neue Jahr

Liebe Amazonen und liebe Freunde der Amazonen,
ich weiß ja nicht wie es Euch so ergeht aber die Weihnachtszeit kommt immer irgendwie ungelegen. Plötzlich ist sie da. Das Jahr 2010 ging wieder einmal rasend schnell vorbei. Da hetzt man von Termin zu Termin und plant alles ganz penibel nur die Zeit, die eigentlich dazu da sein sollte einmal etwas zur Besinnung zu kommen, die plant man nicht ein.
„Annus horribile“ habe ich das zu Ende gehende Jahr getauft. Es war ein schreckliches Jahr in der Tat. Schreckliche Naturkatastrophen haben die Menschheit geprüft und aufgezeigt, dass wir wirklich nur ein Ticket auf Zeit hier haben. Und während wir dieses Ticket nutzen bekommen wir auch aufgezeigt wie ungerecht die Güter auf die Menschheit verteilt sind. Schamlose Zocker verspielen unseren Wohlstand an der Börse und bringen Banken und Konzerne in Not. Einfach zusammenbrechen lassen darf man nicht weil man dann fahrlässig mit dem Allgemeinwohl umgehen würde. Die Last der Hilfen und Stützen trifft dann ausgerechnet die, die wenig haben und am wenigsten davon profitieren. Gewaltige Umbrüche und Umstrukturierungen sind notwendig geworden um diese Krisen zu schultern. Dies traf die freie Wirtschaft in gleichem Maße wie den öffentlichen Sektor. Die nationale Dezentralisierung, die Förderalismusreform sollte helfen schneller, besser und zielgerichteter zu reagieren. Ein Absurdum. In einer Zeit, wo Europa immer stärker zusammen wächst und sich vernetzt gestaltet sich ausgerechnet der Motor Deutschland als Flickerlteppich. Jetzt haben wir ein deutliches Gefälle von Arm und Reich auch unter den einzelnen Bundesländern. Wir merken immer stärker wie die nationalen Fragen in den Hintergrund gedrängt werden und wir immer öfter fremdbestimmt werden. Die finanzielle Krise in Griechenland und jüngst in Irland machen das mehr als deutlich.

Für jemanden wie mich, der hautnah im Gestaltungsprozess dieses Umbruchs verhaftet ist passt Weihnachten nicht wirklich in den Terminkalender. Weihnachten kommt ungelegen, bedeutet herunter bremsen auf normale Geschwindigkeit, bedeutet Mahnung zum Innehalten und Nachdenken. Der Treibstoff für ein hektisches Leben waren in diesem Jahr eine Unmenge an Kaffee, eine Überdosis an Zigaretten, Doping durch Adrenalinschübe beim Herunterfahren von unzähligen Kilometer bei der Hetze von Konferenz zu Konferenz. Ein Leben am Limit ohne dass man es merkt und doch war da etwas. Auch mir hat mein Körper ein überdeutliches Signal geschickt und mich angemahnt. Meine Umwelt habe ich davon nichts spüren lassen. Weder in meinem Beruf noch in meiner Freizeit mit meinen Freunden, den Amazonen, habe ich was anmerken lassen und mit einer Omnipräsenz auch vermitteln wollen, ich bin immer noch für euch da. Nichts habe ich verändert.
Doch, eine Kleinigkeit habe ich verändert. Ein kleines sichtbares Zeichen habe ich für mich ganz alleine gesetzt. Seit Anfang des Monats Dezember brennt jeden Tag auf meinem Schreibtisch eine Kerze. Ganz bewusst habe ich mir selbst dieses Zeichen gesetzt um zwischendurch immer wieder gemahnt zu werden. Manchmal sitze ich da, natürlich mit dem unvermeidlichen Kaffee, und denke an Euch.
Man kann also sagen, diese Kerze auf meinem Schreibtisch brennt auch für meine Freunde. Und Freunde seid ihr alle geworden. Mir gehen in diesen Momenten immer die einzelnen Figuren durch den Kopf. Ich lasse Revue passieren wie Einzelne in unserem Rollenspiel agieren, wie sie sich benehmen, wie sie interessiert sind, wie sie argumentieren wenn wir uns außerhalb der Rolle zum Gespräch einfinden. Bei aller Unterschiedlichkeit muss ich gestehen, ihr seid mir alle ohne Ausnahme ans Herz gewachsen.
Bei vielen die schon etwas länger dabei sind erfährt man schon einmal auch Dinge aus dem realen Leben. In vielen Gesprächen die ich führe werden die Charakteren zunehmend menschlicher. Immer deutlicher wird die Tatsache, dass hinter jedem Avatar ein Mensch sitzt, der fühlt, leidet und sich freut, der lacht weint und flucht, der schimpft, beleidigt wird oder beleidigt. In diesen besinnlichen Augenblicken denke ich an Euch. Ich fühle auch mit Euch und mich bewegt wirklich so manches persönliche Schicksal.
Erstaunlich, wie manche von Euch diese Schicksale meistern. Erstaunlich auch wie gerade die am meisten gebeutelten sich um andere hier bemühen. Erstaunlich ist Vieles. Natürlich weiß ich, dass ich Euch allen bei meiner letzten Rede im Feuerkreis viel zugemutet habe. Das emotionale auf und ab habe ich sehr wohl beobachtet. Eine solche Gruppe ist nun mal kein All Inclusive Packet. Alle sind aufgerufen etwas zu tun und sich nach Möglichkeit einzubringen. Es knirscht immer einmal im Gebälk, in jeder Truppe steppt auch mal der Bär. Insofern ist Zoff etwas völlig normales. Es ist auch richtig, dass man sich mal gegenseitig die Meinung geigt, die Zöpfe nach hinten wirft und mit den Zähnen fletscht. Gerade in einer Gruppe wo so viele unterschiedliche Charaktere zusammenkommen sind die dynamischen Prozesse besonders heftig.
Wichtig meine Freunde ist doch aber, dass man wieder zusammen findet und nicht in der eigenen Gerechtigkeit verhaftet bleibt. Man darf sich nicht immer auf einmal Festgestelltes und einmal Gesagtes berufen. Bewegung ist gefordert. Bewegung im Geiste. Ich weiß auch, dass ein Aufeinander zugehen manchmal sehr viel abverlangt. Aber denkt immer daran, diese Gruppe bedeutet für machen von Euch sehr, sehr viel. Mit Genugtuung habe ich bemerkt wie meine Worte bei Vielen ein Nach- und Umdenken bewirkt haben. Diese Reaktionen haben mit stolz auf Euch gemacht weil ich Euch auch so eingeschätzt habe. „Human Reaction“ der Menschen hinter den Avataren.
Wir sind zwar kein social Network der Größenordnung à la Facebook aber wir sind zu einem wichtigen Faktor für diese kleine überschaubare Gruppe geworden. So wie ihr meine Freunde geworden seid habt ihr auch unter einander Freundschaften geschlossen. Manche treffen sich auch im realen Leben und haben schlicht und ergreifend Spaß miteinander. Manchen von uns geht es im richtigen Leben ganz gut, manchen leidlich gut und einige hat es besonders schlimm erwischt. Meine Zeit der Besinnung nutze ich auch um gerade an die zu denken denen es nicht so gut geht. Gerade in dieser Zeit! Weihnachten macht nämlich den Unterschied in der normalen Lebenssituation besonders deutlich. Wer kann sich was leisten?
Die Möglichkeiten des Konsums sind leider immer noch vielfach Gradmesser ob man dazu gehört oder nicht. In einer Gesellschaft die geprägt ist von Egoismus und davon wie stark man den Ellbogen gegen andere einsetzen kann ist materielles oft wie ein Ausweispapier.
„Sternhagelgünstig“ oder „ich bin doch nicht blöd“ suggerieren, dass man nur zugreifen muss um dazu zu gehören. Lasst Euch bitte nicht von diesen sozialen Blendgranaten täuschen. Diese Slogans dienen nur dem einen Zweck, nämlich Euch weiter auszugrenzen und abhängig zu machen.
Im Freundeskreis der Amazonen braucht ihr keine Flats ob Screens oder Rates keine Diesels oder Armanis. Hier seid ihr Willkommen und genau das was ihr sein möchtet. Ein virtuelles Täuschungsszenario. Richtig, aber ein Schönes. Ich habe mir mehr als einmal gewünscht, dass mein Büro in der Führungsetage von Sanctumswächtern umgeben wäre die auf alles ballern was sich unliebsam da nähern möchte. Leider ist das nicht so und deshalb träume ich gerne mit Euch zusammen. Es ist einfach schön Euch zu treffen, das „Hallo“ zu hören, ein kleines Schwätzchen zu halten um dann gemeinsam an einem Traum zu stricken, unser Rollenspiel.
Ich bin stolz darauf Euch zu kennen. Ihr alle könnt stolz sein, denn schließlich ist Amazonien das was ihr draus gemacht habt. Ich bin mir sicher, so wie mir ergeht es Euch auch.
Ich habe letztens bei einem Gespräch mit jemanden der gerade einige Schwierigkeiten in der Gruppe hatte folgendes Statement gehört: „Weißt du Atrista ich war gestern Abend auf einer Party in Second Life. Das Übliche. Nach wenigen Momenten eigentlich langweilig wie immer bei solchen Partys. Ich habe niemanden dort gekannt und war eigentlich nur wegen einer Freundin dort. Ich habe mich alleine und verlassen gefühlt. Ich bin dann in unsere Taverne gegangen. Dort hat auch niemand mit mir gesprochen. Ich habe mich dort genau so gefühlt. Aber, ich war in Amazonien. Ich war in meiner Heimat und es war sehr viel erträglicher.“

Amazonien ist für Viele eine Heimat geworden. Ihr habt das bewerkstelligt.

Ihr alle habt das in den vergangenen drei Jahren geformt. Ihr könnt alle ohne Ausnahme stolz sein das geschafft zu haben. Macht euch selbst noch stolzer, dass ihr auch in der Lage seid das Gruppenleben zu meistern.
Weihnachten die Zeit des Nachdenkens, des Innehaltens. Tun wir das gemeinsam dann sind wir eine starke Truppe.

Amelie und Ich wir danken Euch allen für diese großartige Leistung. Ohne Eure Anstrengungen Euren Witz und Spielfreude gäbe es diese Gemeinsamkeiten nicht. Wir wünschen allen Amazonen, allen unseren Freunden und selbstverständlich auch den lieben Angehörigen alles Gute. Seid dankbar für das was ihr habt. Seid stolz auf das was ihr geschaffen habt. Nehmt Euch bitte etwas Zeit für Euch selbst. Denkt auch einmal an die, die ihr sonst gerne überseht oder an die für die ihr oft nur einen flüchtigen Blick übrig habt. Wenn wir das alles beherzigen und gemeinsam tun dann hat Weihnachten doch einen Sinn und die vorweihnachtliche Zeit kann eine schöne Zeit werden.
Das wünschen wir Euch

Eure Hoheiten
Amelie Cimino und Atrista Vig


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Re: Weihnachtsgrüße

Beitragvon LyAvain » 14.12.2010 18:25

Danke für diese Worte... (Fast schon wieder am Heulen ist)

Manchmal denke ich auch, wofür mache ich das eigentlich? Aber wenn ich dann soetwas lese, dann weiss ich, warum ich mich jeden Tag hinsetze und Tagebuch schreibe... Ich mache es für Euch und ich mache es gerne...
Atrista sagte letztens, ich muss wieder Arbeit haben, damit ihr mit dem Lesen hinterherkommt. Es würde nichts ändern. Mir macht es Spass und wenn ich merke, dass ihr ebenfalls Spass dran habt, war es das wert.
Mich haben die Worte Atristas am letzten Donnerstag nachdenklich gestimmt, was sie ja auch sollten. Und ich muss sagen, dass man, so schwer es mir auch gefallen ist, ab und zu über den eigenen Schatten springen sollte. Was aber nicht heisst, dass alles wieder Friede, Freude Eierkuchen ist. Es ist viel passiert... Aber es gibt immer Wege miteinander auszukommen, auch wenn das heisst, sich ab und zu mal auf die Zunge zu beissen und zu schweigen. In bestimmten Situationen werde ich das tun in anderen nicht.
Wir sind nun mal verschiedene Menschen und eine grosse Gruppe, da muss man nicht mit jedem 100% klarkommen. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig einfach zwischendurch auch mal in Ruhe und Luft zum Atmen lässt (ich denke vor allem unsere Hoheit brauch das mal).
Allen, die ihre Freizeit für Amazonien opfern und dazu beitragen, dass Amazonien das ist, was es heute ist, danke ich dafür. Ich hätte niemals gedacht, dass es möglich ist solche "virtuellen" Freundschaften zu knüpfen. Und ich muss sagen, dass mir einige von euch sehr ans Herz gewachsen sind.
Ich wünsche euch allen... Alle die Amazonien mit Leben füllen, im Hintergrund tätig sind oder die Fäden ziehen einige geruhsame Tage.

Vor allem Atrista, die neben ihrem nicht gerade stressfreien Job immer ein offenes Ohr hat, wünsche ich, dass sie über die Festtage einfach mal zur Ruhe kommen kann.

DANKE!

Liebe Grüsse
Ly
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Re: Weihnachtsgrüße

Beitragvon Tani » 16.12.2010 17:15

Liebe Hoheit Atrista, Liebe Hoheit Amelie!
Es gibt Briefe, die müssen nicht kommentiert werden. So ist es auch mit Eurem Weihnachts- und Neujahrsgruß. Denn Ihr habt es auf den Punkt gebracht. Für das, was viele gerade denken und empfinden habt Ihr die richtigen Worte gefunden. Natürlich könnte jede Amazone ihre persönlichen Gedanken dazu in einem Adventsgruß mit einfließen lassen. Ich persönlich ziehe es aber vor, einfach mal still zu bleiben.

Na ja, nicht so ganz!
Da ist dieser kurze Absatz, der mich unglaublich nachdenklich und traurig macht.

Liebe Hoheit Atrista!
Du schreibst irgendwie etwas beiläufig, dass Dich Dein Körper mit einem überdeutlichen Signal angemahnt hat.
Könnte es sein, dass Dein Schutzengel mit Dir etwas überfordert ist? Hast Du jemals darüber nachgedacht, ob Du ihm vielleicht zu viel zumutest?

Eine Kerze auf dem Nachtschrank ist sicherlich toll. Aber sie hat ausschließlich eine psychologische Wirkung. Und ist das ausreichend? Für ein Leben auf der Überholspur bestimmt nicht! Ich weiß, das ist für Außenstehende immer leicht gesagt. Und Außenstehende wissen `eh immer alles besser. Aber überlege bitte noch einmal, ob Du nicht noch etwas mehr für Deine Gesundheit tun kannst!

Du hast Deinen Beruf, in dem Du Anerkennung und Bestätigung findest. Sicherlich bereitet er Dir sehr viel Freude. Aber um welchen Preis? Was ist, wenn Dein Schutzengel einmal wegen Überforderung unaufmerksam wird?
Ich wünsche Dir, dass Du auf die Signale Deines Körpers immer die richtigen Entscheidungen triffst!

Ich habe mal ein Gedicht herausgesucht, und es für Dich, Liebe Hoheit Atrista, ganz etwas umgeschrieben. Im Original ist es von Georg Christoph Lichtenberg.

Es ist nicht gesagt, das es besser wird,
wenn Du es anders machst.
Wenn es aber besser werden soll,
musst Du es anders machen.

Nimm Dir diese Zeilen bitte zu Herzen.

Alles erdenklich Gute, Liebe Hoheit Atrista
Alles erdenklich Gute, Liebe Hoheit Amelie

Alles erdenklich Gute auch an alle anderen Amazonen. Ich wünsche Euch noch eine geruhsame, restliche Vorweihnachtszeit.
Eure Streunerin
Es tut mir leid: Was ich sage, ist nur in dem Moment gültig, wenn ich es gerade sage!

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Re: Weihnachtsgrüße

Beitragvon Atrista » 16.12.2010 17:32

Danke !!!

.... eine workaholic denkt nach .......


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