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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 09.10.2017 16:28

Mysteriöse Klänge dringen durch die Wälder und den Sumpf, da spielt jemand oder etwas Flöte.
Afra hat die Flötenmusik auch schon gehört und wollte die Quelle schon jagen, doch sie hat sich
an alte Geschichten erinnert und will es uns Spähern überlassen .. oder so ähnlich .. zumindest hat sie
sich entschieden trotz ihrer Furcht vor mystischen Sachen nicht direkt anzugreifen.

Wie haben zusammen die Idee das Wesen mit eigenem Flötenspiel anzulocken. Wobei mir einfiel,
dass meine Flöten viel zu lange rumlagen und ich erst einmal deren Klang testen muss. Da keine
Musikhandwerkerin mehr bei uns im Land ist, müsste ich sonst weit reisen um eine neue Flöte zu bekommen.
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 10.10.2017 10:47

Das Flöten konnte gestern auch im Späherland gehört werden, ich habe es mit meinen Flöten angelockt.
Leider kamen da Svenja, die Schamanen und die Krieger an und das Flöten verstummte.

Glitzi hat ein Heilmittel für unseren Wikingerschnupfen, wir mussten dazu alle in den Elfenwald und bekamen
das ibäh Zeug auf einem Blatt verabreicht.

Ausserdem konnte das Getreide geerntet und gedroschen werden und in Säcke gefüllt. Jetzt muss ich das Trocknen und
sieben, bevor es zur Mühle kommt.

Cindy hat von einem Attentäter berichtet, also scheint etwas an dem Geplapper der Marktleute dran zu sein. Yohshi soll Bewachungsaufgaben übernehmen.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 26.11.2017 00:59

Rückblende

Die Reise von Smasi

Stellt euch vor…weit, weit weg, hinter den amazonischen Bergen…
Sitzt vergnügt in einer Blumenwiese…ein Faun/Satyr-Wesen…namens, Smasi.

Wie es ihre Bestimmung ist…spielt sie Flöte…um den Blumen und Pflanzen und manchmal sogar Tieren oder gar Menschen neue Kraft und Heilung zu schenken.
Das Wesen ist für einen Faun untypisch alleine unterwegs…normal sind sie…sofern Menschen sie überhaupt mal sichten können… in einer kleinen Herde unterwegs.
Doch was macht sie so alleine hier?...

Es geschah vor einiger Zeit…

…das Wesen wurde von der amazonischen Gottheit Cialia, also von der Göttin der Fruchtbarkeit und der Liebe, auf eine Reise geschickt.

Das Wesen bekam eine Richtung an, der es folgen musste…es wusste, wenn sie nah genug an ihrem Ziel ist wird sie es erreichen können…die feine Satyrnase kann Magie erschnüffeln…
…jo verspielt und immer mal eben kurz abgelenkt gehorcht sie Instinktiv dem Wunsch ihrer Göttin…

Die Reise ist lang…der einzige Schutz den das Wesen hat ist ihre totale Tarnung, ja wie ein Chamäleon kann sie sich ihrer Umgebung anpassen…nur wenn Jemand lange genug auf sie schaut und genau weiss da steht sie, kann man sie wahrnehmen…doch damit kommt sie nicht so schnell voran, den jede Bewegung in der geschützten Tarnung bedeutet auch gleichzeitiges anpassen an die Umgebung…und das geht nur mit langsamen Bewegungen, daher wenn ein Faun um sein Leben rennt ist sie sichtbar...soo schnell kann auch ihr natürliches Schutzmechanismus nicht reagieren …daher reist sie im Schutze der Dunkelheit…

Bei Dörfern oder Lagern von Menschen muss sie sehr achtsam sein…sie darf sich da keinen Fehler erlauben…eine Entdeckung könnte schwerwiegende Folgen haben.
Meist laufen die Menschen vor furcht schreiend davon…und wehe wenn einer von diesen Menschen, der so ein Monster jemals sichtete und dann auch noch darüber sprach…die wurden ausgelacht die Leute glaubten natürlich das der einen knall hat.

Nur ganz wenigen Gelehrten aus einigen Völkern ist dieses Wissen überhaupt bekannt, dass es sie wirklich geben musste. Doch das war so ein Geheimnis unter den Gelehrten und Druiden…und ja sie haben es ja auch aus alten Überlieferungen das Wissen…das heißt nicht das sie jemals sowas sahen in ihrem Leben.

Dennoch kam es ab und an vor das ein Mensch schaffte einen Faun anzulocken und ihn gar einzufangen…das Schicksal für das Wesen war dann meist angekettet auf einem Feld zu stehen…warum? werdet ihr euch fragen…nun ein Faun/Satyr hat eine Aufgabe die sie erfüllen müssen…und so merkt jeder Trottel der so ein Wesen auf seinem Land hat…das Blumen anfangen aufzublühen und die Ernte reicher wird…und manchmal sogar Krankheiten verjagt…

Das Wesen folgt einem Ruf

Smasi reist also weiter und weiter immer näher an dieses Bergmassiv…sie hat gehofft das die irgendwann kleiner werden, doch neee, die kommen immer näher und näher und werden grösser und grösser…dem Faun wird immer klarer das ihre Göttin keine Richtungsänderung wünscht.
Als sie die ersten Anhöhen angeht…wird ihr schon etwas bange…noch hat es Wälder und Büsche…zum Schutz…doch da gibt’s auch Tierische Feinde wie der Bergleopard oder die Wölfe…die können sie riechen und jagen in der Nacht.
Die Wölfe kann sie von sich fernhalten durch einen besonderen Schrei, den nur die Wölfe wahrnehmen können…doch Leoparde…werden vielleicht bisschen irritiert, doch bei denen hilft nur die totale Tarnung selbst bei Nacht…was wiederum bedeutet das sie sehr langsam voran kommt. Dazu ist es stockdunkel und unbekanntes Gelände…nicht mal der Mond scheint auf ihrer Seite zu sein.

So erklimmt das Faun/Satyr Mädchen nun Stück um Stück das Gebirgsmassiv…sie muss da drüber…

Ihr Blick nach ihrem Ziel gerichtet kommt sie nach einem langen kragsel Weg endlich bei den harten kahlen Felswänden an.
Ihr wird fast schummrig dabei…doch zum Glück weiss sie nicht wie hoch das noch sein wird dank der Dunkelheit.
Völlig erschöpft legt sie sich unter einen der letzten Dornenbüschen…isst die Beeren davon und schlummert natürlich erstmal bisschen…

Erst am nächsten Abend begibt sie sich an diese Steilwand…es ist eine Herausforderung…mit ihren Händen hält sie sich fest und ihre Beinchen suchen in den winzigen Vorstehenden Felstücken feste Standmöglichkeit zu erhalten…doch da ist auch noch ihr Geweih ab und an im Weg…sie ist ja keine Gämse.

Nach langer Anstrengung hat sie es endlich bis zum Gipfel geschafft…erleichtert erholt sie sich da oben erstmal von ihren Strapazen...einsam und alleine sitzt sie da und blick in die dunkle Stille.

Doch dann hiess es den Abstieg anzugehen. Der ist nicht weniger gefährlich…

Sie wusste zwar nicht wie lange sie daran hatte…doch die Morgensonne rückte näher und näher bis sie es endlich runter bis zum Pass schaffte.

Bild

Glücklich endlich wieder etwas festeren Boden unter den Füssen zu haben sucht sie sich einen sicheren Ruheplatz...sie ist so sehr Erschöpft das sie gleich einschlummert ohne zu Wissen wie nah sie ihrem Ziel ist.

Smasi ist im Land der Amazonen angekommen….
Zuletzt geändert von Smaragd am 26.11.2017 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 26.11.2017 16:38

Erste Begegnung mit einer Amazone

Der Tag bricht herein und das Faun/Satyr-Wesen öffnet langsam ihre verschlafenen Augen und reckt und streckt sich…die lange Wanderung liegt ihr noch in den Knochen…ihr Blick wandert noch etwas verträumt die Umgebung ab.
Da stutz sie verwundert und rappelt sich auf…und geht nach vorn an die Klippe und Blick nun das erste Mal auf dieses fremde Land…

Bild

Ein lächeln huscht über ihre Lippen, sie spürt das sie anscheinend angekommen ist…verwundert über die Gerüche dieses Landes wandert ihr Blick über die Wälder und Talstücke wo sie erkennen konnte. Ihr Herz pocht vor Aufregung wild in ihr.

Noch scheint alles still in diesem Land…so begibt sie sich unbesorgt nach unten ins Tal…irgendwann landete sie bei den Ruinen unter dem Sanctum.

=Das Sanctum steht auf geweihtem Boden und ist den Amazonen sehr heilig, dort lebt auch ihre Halbgöttin die Hoheit Atrista=

Smasi weiss davon natürlich nichts…sie hat zwar die Zeltplanen vom Pass oben gesehen…doch für sie bedeutet es nur dass es Menschen gibt hier.

Sie stand also unter dem einen Heiligtum…sie roch zwar das es irgendwie einen besonderen Ort war…doch ihre Gedanken waren ganz von ihrem starken Hunger besessen…den dort drunter hatte es reichlich frische Blumen und Beerensträucher um sich herzhaft den Bauch vollzuschlagen.
Sie war also total unachtsam und stopfte sich vergnügt den Mund mit Beeren voll…vielleicht lag es an dem heiligen Boden der ihr irgendwie instinktiv Sicherheit vermittelte…sie war so sehr vertieft ins Essen zwischendurch nahm sie sogar ihre Flöte heraus und spielte vergnügt…

…so dass sie die herankommende Gefahr gar nicht bemerkte…

Nicht weit weg von dem Faun-Mädchen…machte nämlich eine Amazonenkriegerin ihre Patrouille…und diese horchte verwundert auf als sie ein vergnügtes kichern und schmatzen und gar Flötenklänge wahrnahm. Sie folgte den Tönen die sie hörte und schlich sich heran…als sie näher kam erblickte sie das fremde Wesen…natürlich hatte sie mit vielem gerechnet aber nicht mit sowas…und nein sie hatte noch keinen Wein getrunken, sie war sich also sicher das ihre Augen sie nicht täuschten. Auch wenn sie sich nicht erklären konnte was sich da an dem Busch zu schaffen machte. Sie schritt also mutig drauflos. Sie war nun so nahe das sich nur noch eine recht kleine Distanz zwischen ihr und dem fremden Ding befand.

Smasi war so sehr vertieft in ihr lautes Schmatzen. Da sprach sie von hinten Jemand an=WER BIST DU? =

Das Faun-Wesen erschrak so sehr, dass sie einen riesen Satz in Busch machte und ihr Schutz-Instinkt Tarnte sie natürlich sofort.

Vor den Augen dieser Amazone spielte sich ein seltsames Szenario ab…sie staunte nicht schlecht als das seltsame Ding hoch juckte und sie dann die Äste des Busches krachen hörte und es…irgendwie verschwand. Sie liess sich aber nicht weiter davon irritieren…den diese Amazone war ja nicht irgendwer…nein es war die Kriegerin des Feuers…und diese hatte reichlich Erfahrung mit seltsamen Wesen…Zwergen, Drachen, Kobolde, Katzenwesen, Wolfstiger, Elfen, Baumgeister…und noch einigen mehr…manche davon lebten oder leben immer noch im Land der Amazonen. Doch das weiss natürlich das Faun-Wesen nicht.
Cindy reagierte instinktiv richtig und sprach nun weiter mit ruhiger besänftigender Stimme in die Richtung wo sie das Wesen vermutete. Ihr Blick blieb Zielgerichtet und freundlich.

Smasi war erstmal starr vor schreck und ihr Herz schien ihr gleich aus dem Mund zu hoppeln. Es dauerte ein Weilchen bis sie etwas ruhiger wurde und überhaupt fähig war sich wieder zu bewegen. Sie lauschte der Stimme die so gar nicht bedrohlich klang…was sie total irritierte und das von einem Menschen. Also drückte sich Smasi langsam durch den Busch um die eine Steinsäule und versteckte sich dahinter.

Der Blick der Kriegerin folgte dem krachen der Äste und redete weiter beruhigend auf dieses Fremde-Wesen ein. Schliesslich wollte sie wissen wer hier so rumstromert. Gerade in dieser schweren Zeit wo ihr zu Ohren kam das Jemand von einem Attentäter sprach den man losschickte um die Hoheit zu töten. Sie blieb trozdem weiter ruhig und sprach weiter…ihre Augen wurden gross als sich vor ihr bei der Säule das Wesen wieder sichtbar machte…und sie anstarrt neugierig und ängstlich zu gleich.
Der Amazone kahm nun die Erfahrung zu gute…sie zeigte dem Ding ihre Hände…und sie lies ab von ihren Waffen…war es Mut? Oder einfach Irre? Vielleicht bisschen von Beidem…^^

…sie vertraute da natürlich ganz ihren Instinkten und Fähigkeiten…sie stellte sich vor…und versuchte dem Wesen zu erklären das sie hier nicht rumlaufen darf…und das, dass da oben das Heiligtum sei und sie sich fern halten muss davon…und es auf keinen Fall betreten darf…da sie einen Attentäter suchen und die nerven im Land angespannt seien deshalb…

Smasi traute sich also sich zu endtarnen und sich zu zeigen…sie blickte nun der Amazone die sich Cindy nannte in die Augen. Sie bemerkt natürlich wie diese Amazone erst was staunte und sich dann schnell fasste und sie genau unter die Lupe nahm. Das Faun-Mädchen traute sich gar nicht sich zu regen…nur mit mühe war sie fähig mit dieser Kriegerin zu kommunizieren mit nicken und Kopfschütteln…irgendwann brachte sie, sie sogar dazu ihren Namen preis zugeben also stotterte sie leise*Smasi*.

Zu viel mehr war das Satyr-Wesen nicht in der Lage so aufgeregt war sie…sie war dankbar das diese Kriegerin sie nicht einfing…und auch nicht jagte. Und sie am Ende laufen liess…
Smasi filzte also davon so schnell sie konnte…

Die Kriegerin des Feuers…ging auch weiter…ihr war auch nicht so recht klar was das eben genau war…

Cindy begab sich zum Sanctum hinauf … dort hatten sich einige der Amazonen versammelt…ja bei der halb Göttin Atrista…

Die Kriegerin des Feuers musste natürlich ihr Erlebnis von eben preisgeben…und viel mehr wie Spott und Hohn kassierte sie nicht…doch wie sollte sie dieses auch Beweisen oder erklären wusste sie ja nicht mal was es war…und die Amazonen schienen auch noch nie von sowas gehört zu haben…
…doch sie selbst wusste was sie gesehen hatte und sie wusste auch das sie auf ihr Herz vertrauen konnte…das dies Wesen keine Gefahr bedeutet…und sie es womöglich noch mehr sehen würde.

…ihr war gewiss das sie alle noch staunen würden wenn sie es dann selbst sehen würden dieses Wesen...
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 27.11.2017 22:52

Neugier

Das Faun-Mädchen filzte vom Sanctum her Richtung Gewässer…nach der ganzen Aufregung mit der einen Amazone, ist sie reichlich durstig geworden.

Sie läuft ohne es zu Wissen am äusseren Rand der Sümpfe vorbei…zum Teil ist hier das Wasser sehr klar und alles deutet darauf das es Trinkbar ist…sie sucht nach einer geschützten Stelle wo sie in Ruhe Wasser trinken kann.

Schliesslich soll man sie nicht gleich enddecken…

Die Satyr Nase kitzelt sie immer wider und sie schaut sich achtsam um…plötzlich erkennt sie Rechts von sich eine Höhle…vorsichtig schleicht sie sich an und überprüft ob auch wirklich niemand da darin sitzt…nicht das sie noch in die Fänge eines Bären gerät.

Smasi schaut sich um…erkennt das hier bestimmt mal Jemand gewohnt hat…aber der leicht muffelige Geruch deutet an das sie sich keine Sorge machen muss…sie geht wieder raus und begibt sich ans Wasser.

Alles scheint so friedvoll und ruhig…zufrieden kniet sie sich ans Wasser und schöpft sich mit der Hand Wasser und führt diese an ihren Mund…sie fühlt sich so sicher das sie sich enttarnt…und schöpft sich wieder erneut eine Handvoll…ihre Lauscher reagieren auf sämtliche Geräusche und drehen sich mal nach vorn und mal nach hinten…ihr Blick wandert dabei nachdenklich über dieses stille Wasser…und folgt den Wellenwasserringe die es gibt wenn sie ihre Hand hineintaucht und wieder rauszieht.

Bild

Das Wesen ist ganz in ihrer eigenen Welt…geniesst die vielen Düfte, sieht einen Frosch ins Wasser plumpsen…und schöpft sich dabei weiter Hand um Hand…
Manchmal entdeckt sie ein blubbern im Wasser…

Plötzlich stutzt sie…und hält inne beim Wasserschöpfen…irgendwas Dunkles bewegt sich in der tiefe des Sumpfwassers…sie ist sich nicht sicher was das für ein Fisch ist…es schwimmt so nah beim weniger klaren Wasser vorbei und scheint riesig und lang. Neugierig rappelt sie sich auf ihre Beinchen…so etwas hat sie noch nie gesehen. Ihr Blick verfolgt die Bewegung…
Ihre eine Hand rutscht etwas nach unten und berührt das Wasser nur ganz leicht, sie selbst schenkt dieser keine Beachtung.

Aber Jemand anderes hat diese kleine Bewegung im Wasser sehr wohl wahrgenommen. Und wendet nun…

Plötzlich erschrickt das Faun-Wesen fürchterlich…dieser lange Fisch prescht nach vorn in ihre Richtung…die Instinkte von dem Satyr sind sofort auf Flucht programmiert…und sie juckt zurück…sie nimmt wahr das sich der Fisch aus dem Wasser katapultiert in ihre Richtung…sie sieht im Augenwinkel ein weit aufgerissenes Maul mit vielen scharfen Zähnen auf sie zuschnellen…und Smasi kann ihnen nur knapp ausweichen bevor diese zuschnappen…

Ihr Herz pocht wild und sie filzt am Gewässer entlang nach vorn…Richtung Brücke.

Dies war nun ihre erste Begegnung mit einem der amazonischen Wächter dem Krokodil.
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 28.11.2017 15:12

Beim Kastenfeuer vor einer Woche bekam ich ein Schriftstück mit Texten in Tharareb in die Hand

yve streift durchs Land und hat dieses Buch mitgebracht und es aus den Händen eines ägypt.? Königs befreit


Ich lies Svenja direkt Abschriften davon machen für unser Archiv, für Afra und weil es sich in dem Text um den Tempel handelt auch
für Susi und Chan. Das Exemplar für Susi übergab ich beim gestrigen Kastenfeuer an Susi, auch wenn sie die Sprache nicht lesen kann.
Es ist ein Dokument welches seinen Platz im Tempel finden muss.

Aber wieder ein paar Tage zurück. Svenja schaffte es in 2 Tagen die Abschriften anzufertigen und so konnte ich
bei erster Gelegenheit damit zu Afra gehen. Dabei begleiteten mich Smasi und Anna.

Afra freundete sich sehr schnell mit Smasi an, kennt man so garnicht

Das Abschrift nahm Afra an sich und fand sehr schnell auch Passagen die über die Aktivierung der Geräte im Hort handelten oder denen ähnelten.
Es fiel uns sehr schwer Afra davon zu überzeugen, dass die Götter ihr wohlgesonnen sein müssen, sonst hätten sie Afra nicht als Beschützerin des Hortes
akzeptiert oder leben gelassen.
Dabei kamen wir auch auf Afras Schwester Thora.

Smasi entdeckte dabei sehr schnell ein paar Unterschiede an Afra und verglich diese mit ihrem Geweih.
Afra vermutet das das Artefakte im Gesicht notwendig ist um die Geräte zu aktivieren.

Scheint wohl eine ähnliche Mechanik zu sein, wie unsere Höhle und der Aenignaschrein. Bei dem sind spezielle Veränderungen
am Amazonenarmreif teilweise für die Bedienbarkeit der Mechanismen notwendig. Für die Höhle gibt es mittlerweile vereinfachte Auslöser
bei denen man auch ohne die veränderten Armreife den Mechanismus aktivieren kann


Da Afra anmerkte, dass sie gerne Schriften über ihre Heimat haben würde werde ich weiter nach Schriften ausschau halten und mich in fremden Bibliotheken
umsehen. Gerade in Sammlungen die aus der Beute fremder Länder aufgebaut wurden finden sich wahre Schätze, die die aktuellen Besitzer garnicht erkennen können.
Da die Thararebschriften eine Gefahr für alle sein könnten gibt es auch keine Übersetzungstafeln in den Späherarchiven, alles wird nur mündlich weitergegeben.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 06.12.2017 21:35

Angekommen?

Kleine Einleitung:

Das Faun Wesen, flitzt über die Brücke…soeben hatte sie grosses Glück das sie nicht gefressen wurde…von dem amazonischen Wächter.
**************************************************************************************************************************************************************************

Ihr Herz pochte wild…als sie wieder auf festem Boden ankommt…diese Brücke hatte es in sich…mit ihren Beinchen musste sie da sehr aufpassen…nicht das sie dazwischen trat…und das im Panik Zustand.

Plötzlich erlauschte sie Stimmen…sie stand immer noch unter Schock…instinktiv drückt sie sich durch den Busch der direkt vor ihr lag. Das Satyr Wesen hielt inne, sie lauscht nach den fremden Stimmen… bis sie, sie nicht mehr hören konnte.

Plötzlich umschlich sie ein seltsames wärmendes Gefühl in ihrem Herzen. Ihre Augen wurden gross und begannen zu strahlen…und ihre Faun Nase begann intensive zu wackeln und schnuppern. Dieser einzigartige Geruch…kann es sein? ...ist sie bald am Ziel?

Smasi stand dabei immer noch reglos im Busch…ihre Augen spähten aus dem Busch…Richtung Süden. Das Wesen ist von dem Geruch ganz betört…es schien so nah zu sein…es ist ihr vorher gar nicht aufgefallen vor lauter Aufregungen und Erlebnissen.

Dabei kann ihre Satyr Nase es ganz genau erkennen, sie selbst konnte es kaum fassen. Doch es muss da sein…frage war bloss, wo genau, sie drückte sich also vorsichtig aus dem Busch und landete so im Bewohnerteil der Späher Kaste…

Nun folgte das kleine Mischwesen ganz ihrem Instinkt…total in Trance fallend…folgte sie dem Geruch…der Göttlichkeit.
Es wurde immer stärker wie mehr sie durch das kleine Wäldchen trat. An einer Lichtung angekommen traute sie kaum ihren Augen…

Ihr Blick fiel auf einen verwitterten und etwas vernachlässigten Schrein…ehrfürchtig trat sie näher an den Schrein…die Blumen schienen schon vom kommenden Winter gepeinigt zu sein.
Ihr Blick blieb dabei starr auf dem Schrein ruhend…ihr Augen leuchteten wie ein Sonnenstrahl dabei.

Das Faun-Wesen hatte nun endlich den heiligen Schrein ihrer Göttin…also der amazonischen Göttin-Cialia gefunden.

Sie legte sachte und ehrfürchtig und fast platzend vor Freude ihre beide Hände auf den Schrein und neigte dabei ihr Geweih in Ergebenheit und Treue zu ihrer Göttlichkeit.
Ihr verschlug es fast den Atem…so stark ist ihre Bindung zur Göttin der Liebe…sie fühlte sich so sicher in ihrer Gegenwart…endlich ist sie am Ziel.

Bild

Sie machte Instinktiv eine Handbewegung ihres Seins, und von den Blumen flog förmlich alle Verwitterung ab…und sie erblühten erneut in voller Kraft auf.

Bild

Nun war sie in ihrem Element. Und wie aus Zauberhand lag ihre Flöte in ihrer Hand und sie lies die Töne der Liebe, Heilung und Kraft erklingen.


Was das Faun-Wesen dabei nicht wusste war das Jemand sie zufällig dabei Beobachtet hatte wie sie die Blumen zum Erblühen brachte.
Und diese sich dann auch lautlos mit dem Windgeschützt wieder verdrückte…

Doch zu…dieser Späherin…mehr im Nächsten Bericht…
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 21.01.2018 15:37

Das Faun-Wesen hat endlich zu ihrer Göttin gefunden…diese gab ihr nur den Auftrag hier zu bleiben … und ihr Sein zu tun … was das bedeutet … wer weiss …

Die Aufregung und Neugier war dem Satyr anzusehen, also erkundete sie erstmal die nähere Umgebung.
Es roch manchmal sogar nach Magie, was das Wesen völlig aus dem Gleichgewicht brachte … so sehr liebt sie es Magisches zu Sammeln.
Sie griff nach ihrer Flöte und spielte den Blumen ihre betörende Musik vor …

… ja überall im Land hörte man sie daraufhin spielen … fast Niemand wusste wirklich mehr darüber …
Doch die Drei die es wussten … schienen das Wesen beschützen zu wollen …
Ja es wurden heimlich Pläne geschmiedet … man wollte dem Volk keine Angst machen.

Das Faun-Mädchen spielte also ganz vergnügt geschützt in ihrer Tarnung wie üblich die Musik des Lebens …

Doch diesmal stutzte sie und hielt inne … da spielte tatsächlich Jemand auch Flöte … doch auf keinen Fall konnte das ein Faun sein. Sie wurde natürlich sehr neugierig und folgte den fremden Klängen …
Immer näher kahm sie an dieses Flötenspiel heran … sie trat vorsichtig über den Holzpfad und drückte sich zwischen die Sonnenblumen … ihr Herz klopfte vor Aufregung und sie spähte zwischen den Blumen auf diese Feuerstelle … ihr Blick suchte den Platz ab … erst konnte sie sie gar nicht sehen vor lauter Sonnenblumen …

Bild

Sie drückte etwas die eine Blume nach unten … und da sass tatsächlich Jemand … Smasi staunte ned schlecht als sie es roch … da lag etwas Elfenduft in Luft … jaaaa und auch der Duft von dem Eintopf. Sie stand also nun ganz nahe bei Sandy der Späherin der 7 Winde.

Da hörte diese plötzlich auf zu spielen … dabei wollte das Faun-Mädchen der Musik lauschen … also griff das Wesen nach ihrer Flöte wie aus Zauberhand … und begann zu spielen … sie lies dabei diese Halb Elfe nicht aus den Augen …

Sandy bemerkte die Musik natürlich sofort aber sie blieb ganz ruhig und machte keine hastigen Bewegungen … ihr Plan schien aufzugehen … sie Griff auch nochmals zur Flöte und spielte etwas darauf herum … ihr war nicht entgangen des es hinter ihr still wurde … sie wusste nun hatte sie die ganze Aufmerksam von dem Fremdartigen Wesen … den diesmal war kein rascheln zu hören …

Das Satyr-Wesen wurde immer neugieriger … und schlich sich getarnt durch die Blumen und durch den Bachlauf … das Plantschen war zu hören auch wenn das Wasser rauschte. Einer Späherin wie Sandy konnte das nicht entgehen.
Sandy setzte dann ihre Flöte ab … und sagte plötzlich zu dem Wesen … *komm ruhig näher, keine Angst*.

Smasi schluckte vor schreck … und prüfte ob sie denn gar nimmer getarnt ist … doch das war sie noch.

Sandy lies sich nicht irritieren und blieb ruhig … sie selbst konnte nur erahnen wo sich das Wesen aufhielt … also nahm sie ein Kelch und goss Wein hinein und befüllte eine Schüssel mit Gemüse-Eintopf und stellte beides auf einen Sitz-Strunk. Danach setzte sie sich zurück auf ihren üblichen Platz und wartet ab …

Smasi roch den leckeren Duft von dem Wein … sie hatte das lange nicht mehr gerochen geschweige getrunken … ein Kelch würde sie jetzt echt gut vertrage können … dann war da noch das gepanschte Gemüse in der Schale. Leise schlich sie sich heran … griff nach dem Kelch und trank diesen in einem Zug aus … *rröööööllbste herzhaft* und starrte was peinlich berührt auf Sandy.

Sandy selbst nippte an ihrem Weinkelch und spähte die ganze Zeit Richtung Sitz-Strunk. Sie verschluckte sich fast als sich plötzlich der Kelch bewegte und anhob … und dann auch noch ein fetter Rülpser zu hörten war. Na gut, da musste sich Sandy das Lache verkneifen … *du brauchst keine Angst haben ich bin Sandy* sprach sie Richtung schwebende Kelch … sie riss die Augen staunend auf als vor ihren Augen das Wesen sich sichtbar machte und sie anstrahlte …

Das Faun-Mädchen hörte also diese Worte von Sandy … sie spürte die Ruhe und die Gute Absicht in dieser Halb Elfe daher fasste sie ihren Mut zusammen und zeigte sich ihr …

So begann also diese besondere Freundschaft …
Liebe ist der Blick in die Seele.
Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Yohshi » 30.01.2018 20:28

Es war ein ganz normaler Tag, ein schöner Tag in Amazonien. Die Katze Oschi huschte aus dem Gebüsch und sprang wie gewohnt auf ihren Lieblingsplatz am Lagerfeuer des Kriegerdorfes, ein paar alte Fässer. Von da oben hat Katze einen guten Überblick.
Die Kriegerin des Feuers, Cindy, hatte sich ein neues Zeichen auf die Stirn machen lassen. Es sollte ein Zeichen für alle Krieger sein. Wie alles bei den Menschen hatte auch dies einen komischen Namen: Daaduu. Oschi schüttelt den Kopf .oO(Menschen komisch).
Bevor es aber als allgemein gültiges Zeichen der Krieger gelten konnte, musste die göttliche Hoheit Atrista noch darüber entscheiden. Cindy entschloss sich kuzerhand sofort die Hoheit aufzusuchen. Ja so war die Kriegerin des Feuers, die fackelt nicht lange.

Am Sanctum angekommen witterte Oschi schon die schöne Beute, die sie nicht jagen darf. Es sieht aus wie ein Reh, läuft aber auf 2 Beinen wie ein Mensch. Meistens ist das Wesen sehr scheu und flüchtet sofort wenn Oschi in die Nähe kommt. Doch heute ist es sehr abgelenkt und bemerkt Oschi nicht sofort. Irgendwas wichtiges scheint für das Wesen gerade passiert zu sein, es schien sich sehr zu freuen und war richtig aufgeregt. Oschi nutze die Gelegenheit, das Wesen endlich mal genauer beobachten zu können, ohne dass es sofort flüchtet. Also hocke sich Oschi so leicht hinter Lilly und beobachtete still, natürlich nachdem sie die Hoheit mit ihren grazilen Kniefall begrüßte, heute aber ohne Worte.

Nun durfte Cindy sprechen und sie zeigte der Hoheit ihr neues Zeichen auf der Stirn. Sie nannte es Kicker-Daaa-Duu …. Menschen komisch, immer diese komischen Namen. Oschi wäre es ja lieber wenn es DuDa heißen würde, aber es soll halt nicht so sein. Der Hoheit schien das Zeichen zu gefallen.

Plötzlich bemerkte das Faun-Wesen die Anwesenheit von Oschi und erschrak sichtlich. Es war offensichtlich, dass Oschi das Wesen schon länger beobachtet hatte. Eine Flucht zu diesem Zeitpunkt und vor allem so vor der Hoheit schien dem Wesen offensichtlich nicht sinnvoll. Also saß es nur wie erstarrt da und klammerte sich an etwas um ihren Hals. Unwillkürlich fasste nun auch Oschi an ihr Totem, ja sie trug auch so eins.

Es gibt schon wundersame Fügungen mitunter im Leben. Smasi hatte soeben ein Totem von der Hoheit erhalten, was ihr den Schutz der Hoheit garantierte. Und sofort bekam sie die Gelegenheit ihr Vertrauen darauf zu zeigen. Man spürte deutlich den inneren Kampf gegen die Angst, Doch das Vertrauen in die Hoheit war bei Smasi offenbar stärker als die Angst und der Fluchtinkt.

Doch es kam noch besser. Wie aus heiterem Himmel lenkte Cindy nun das Gespräch mit Atrista auf Oschi. Es ging um die Geschichte von Oschi. Anna und auch Lilly waren wohl schon über längere Zeit über einige Dinge neugierig geworden und stellten immer wieder Fragen. Und wer kann die Fragen besser beantworten als die göttliche Hoheit Atrista? Schließlich sind dazu doch Hoheiten da, oder? Atrista fragte auch Oschi noch, ob sie dass den wolle, dass ihre Geschichte vor den Anwesenden erzählt wurde. Es waren ja nur die engsten Freunde von Oschi da...... und eben dieses Faun-Wesen. Vermutlich half in dem Moment Yoh, das Herz, wie Oschi es nennt etwas nach. Es sieht die Dinge anders. Also stimmte Oschi zu, auch wenn Smasi für Oschi noch nicht zu den engen Freunden gehörte. Wieder so eine wundersame Fügung. Denn durch die Geschichte erfuhr Smasi auch die Bedeutung des Totem und dessen Wert am praktischen Beispiel.

Alle setzten sich im Kreis um die Hoheit und sie begann zu erzählen.....

((Die Geschichte hat Atrista so frei in RP erzählt. Ich habe nur den Chatlog formatiert. Respekt Atrista, ))

YohShis Geschichte begann als wir hier noch auf der Suche waren nach einer Heimat. Wir hatten gerade viele Kriegerstämme vereint, den Verlust von vielen Schamanen gerächt und waren auf der Flucht vor den Horden der Chinesen und Clans.

Meine Schwester Amelie und ich teilten uns die Aufgaben.
Sie war versteckt in den Wäldern mit ihren Wächtern und formte den Glauben der uns groß machte. Meine Aufgabe war es uns eine Heimat zu suchen und uns die Feinde vom Hals zu halten.

Auf dieser Wanderschaft sind uns einmal die Geschwister und Katzenwesen Yoh und Shi begegnet und hatten mir das Leben gerettet. Drough Thor die Bestie aus der Unterwelt hatte Amelie und mich in einen Rauschzustand versetzt und war daran uns umzubringen, als diese tapferen Wesen uns weckten und ich die Häscher vertreiben konnte.
Danach verschwanden diese Wesen wieder aus unserer Mitte.

Auf meiner Wanderschaft kam ich an ein Gebirge, dass hier auch dieses Land begrenzt und schützt.
Hinter dem Gebirge lebte das Volk der Tharareb, für Menschen war es verboten dort hin zu gehen. Ich war neugierig und bin immer wieder vorgestoßen soweit es uns möglich war.
Eines Tages begegneten uns mächtige Wesen, Geistwesen die in den Höhlen des Gebirges hausten in unzugänglicher Höhe. Ich war mit meinem Tross so weit nach oben gestiegen um den Wächtern der Tharareb zu entgehen.

Dann hörten wir Stimmen!
Die Stimmen drangen mehr in unseren Kopf ein, sonst waren sie nicht zu hören.
Ich versuchte weiter zu gehen.
Ich fragte laut wer hier spricht.

„Wir sind die Himmelsmeister - die Wächter zwischen den Menschen und den Göttern -
zwischen Himmel und Erde.“ bekam ich zur Antwort.
„Wir sind die Summe aller Geister - wir sind das Wissen.“

Ich konnte mit dieser Vorstellung wenig anfangen und bat um weitere Erklärungen.

„Wir leben als Symbionten, unser Geist ist alleine nicht lebensfähig, wir brauchen immer den Körper eines Wirtes. Und dieser Wirt muss es wert sein dass wir in ihm wohnen. Aber diese Gemeinschaft hält nicht ewig, alle 12 tausend Jahre brauchen wir einen neuen Wirt.“

Und warum höre ich neben deine stimme auch ein undeutliches jammern?

„Wir sterben.“ war die Antwort.
„Wir bekommen keine Wirte mehr und unser Geist wird danach schlafen.“

Und? fragte ich weiter, kann ich euch helfen und was habe ich dann von euch zu erwarten?

„Du Elende!“ wurde ich beschimpft, „gerade dachten wir noch du wärst es wert, dass wir von dir Hilfe annehmen. Jetzt aber schielst du nach deinem Vorteil.“

Ich bin die Tochter einer Göttin!
Ich habe nie behauptet dass ich eine Heilige bin.
Wenn du das suchst, musst du dich an meine Schwester halten, die lebt in deiner Welt.
An meiner Klinge klebt Blut und Blut macht süchtig.
Ich bin Kriegerin!


„Wir wissen um deine Suche.
Bring mir einen Wirt damit unser Bruder Yoh weiter leben kann, dann werden wir sehen ob wir dir auch helfen können.“

Dann verstummten die stimmen und ich war wieder alleine. Alles was ich hörte war der eisige Wind hoch oben im Gebirge. Ich weiß nicht wie wir der eisigen Hölle entronnen sind, aber wir haben es geschafft und hatten nur wenige Verluste. Einige Krieger sind erfroren.

***Atrista Vig: nimmt die Pfeife und macht 3 lange Züge und erzählt weiter***

Wir mussten uns immer wieder vor den Chinesen verstecken. Es waren viele und sie hatten keine Angst vor Verlusten. Wenn sie jemanden angriffen, dann fielen sie zu tausende über den Gegner her und egal wie viele man tötete, es kamen immer neue Krieger. Das konnten wir nicht gewinnen, daher zogen wir uns immer wieder in die Wälder zurück.

Es waren einige Winter vergangen und es war gerade Frühling, das grün in den Wäldern kam zurück, als eines abends jemand durch das Gebüsch brach und bis zu meinem Feuer torkelte.
Vor meinen Füssen brach ein Katzenwesen zusammen.

Meine Krieger wollten gerade ihre Pfeile abschießen als ich ein Totem um den Hals hängen sah.
Ich hob die Hand und die Krieger ließen ihre Bogen sinken.

*** Smasi macht große Augen***
***YohShi ergreift nun ihr Totem um den Hals***

Vor mir lag ein Katzenwesen , ähnlich dem Wesen das einmal mein Leben gerettet hatte.
Wir untersuchten das Wesen und es war kaum noch Hoffnung. Eine Schamanin gab ein blutstillendes Mittel und verband die Wunden.
Das Wesen öffnete die Augen
„Feinde“, hauchte es, „da kommen Feinde.“

Sofort waren meine Krieger ausgeschwärmt, keine Minute zu zu früh!
Noch ein paar Minuten und wir wären schutzlos der Horde ausgeliefert gewesen. So aber konnten wir die Feinde vernichten. Wieder einmal hat uns ein Katzenwesen das Leben gerettet.

Ich hing mit meinem Ohr über dem Mund und wollte mehr wissen. Das Wesen nannte sich Shi und war ein Abkömmling von Shi die mir das Leben rettete. Mein Totem hatte sie an die Tochter weiter gegeben und diese hatte nun uns allen gerettet indem sie uns warnte.

Wir taten alles um Shi das sterben zu erleichtern, niemand von uns sah einen weg der Rettung.
Da fielen mir die Himmelsmeister ein.
Ich lies eine Bahre bauen und meine Schamanin und einige Krieger begleiteten mich in das Gebirge. Wir streiften lange an den Höhlen vorbei und es dauerte eine Ewigkeit bis ich wieder eine Stimme in meinem Kopf hörte:

„Was willst du?“
Ich sagte: ich habe euch was mitgebracht, ich weiß nicht ob ihr helfen könnt.
Aber dieses Wesen hat wie schon ihre Vorfahrin mir das Leben gerettet.
Ist sie es nicht wert am Leben zu bleiben und weiter gute Dienste zu tun?

Es folgte eine lange Stille.

„Wie nennst du das Wesen?“

Es Shi die Tochter von Shi
und ich würde alles geben wenn sie am leben bleiben könnte.

„Shi wird nie mehr so sein wie Shi die du jetzt kennst, es wird ein völlig anderes Wesen.
Es braucht hunderte von Jahren bis Shi alleine lebensfähig sein wird und es braucht tausende von Jahren bis wir Shi dann hier bei uns aufnehmen können. Aber sie würde leben und sie würde profitieren von dem wachsenden Wissen.

Und das ist dann auch unser Geschenk an dich für die nächsten tausend Jahre.
Willst du das riskieren oder willst du dass Shi in Frieden zu ihren Ahnen geht?“

Ich will dass sie lebt sagte ich.

Es herrschte Stille

Und dann wurde mir befohlen die Bahre in die Höhle zu bringen. Ich musste mich zurückziehen und sollte in einiger Entfernung mein Camp aufschlagen. Egal was ich hörte und egal was ich empfand ich durfte mich erst der höhle nähern wenn ich gerufen wurde

Wir hörten tagelange Schmerzensschreie und ich war mehr als einmal drauf und dran dem ein Ende zu machen. Als ich es schon fast nicht mehr aushielt wurde ich gerufen.

Mitten in der höhle saß das Wesen. Es lebte.

„Hier hast du YohShi - pass gut auf sie auf.
Sie wird dich fast hundert Jahre plagen und lernen, aber immer wieder wird sich instinktiv Yoh melden und ihr den Weg zeigen.“

Seit dieser Zeit begleitet uns YohShi und wurde von Jahr zu Jahr immer selbstständiger.

Das war die Geschichte.
Normale Menschen machen mir Angst!
Yohshi
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 24.05.2018 11:48

Einiges ist passiert

- der berichtete Attentäter ist immer noch nicht erwischt, Yohshi weiter zu den Kriegern abgestellt

- Smasi hat ihre ersten Testaufgaben bewältigt und auch bei Susi in die Schamanenkaste geschnuppert
- es ist schwierig eine Aufgabe zu finden mit der Smasi bei den Kriegern reinschnuppern kann, weil sie Waffen und Gewalt ablehnt. Trotzdem soll sie sich ein Messer besorgen und von einer Kriegerin den Umgang beibringen lassen. Man kann Messer ja auch ohne Gewalt anwenden. Ausserdem soll sie zusammen mit Yohshi den großen Kürbis zerlegen


- der Tempel soll bald geweiht werden, chan bereitet als neue Priesterin alles vor

- yve ist wieder aufgetaucht und muss ihre Verbindung zu den Göttern wiederfinden. Um etwas nachzuhelfen habe ich Götterschnapps mit ein paar Hilfmitteln gebraut. Die Anleitung dafür habe ich aus einem Schamanenbuch, welches als Abschrift bei uns lagert. Um den ganzen einen Rahmen zu geben habe ich kleine Flaschen nach Machart der Tempelkelche angefertigt und kleine goldene Kelche.
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