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Pyrop

BeitragVerfasst: 06.09.2011 11:55
von yve Hermans
Schon Kaiser Karl der IV trug Schmuckstücke diesen Steines, damals auch unter den Namen „Böhmische Granat“ bekannt, im 18. und 19. Jahrhundert, war der Pyrop ein sehr beliebter Modestein.

Auch der Orden des Goldenen Vlieses (im Grünen Gewölbe von Dresden) schmückt einen ovalen Pyrop-Cabochon, zusammen mit unzähligen Brillanten.

Der Name Pyrop wird aus dem griechischen „Pyropos“ abgeleitet, was für feurig steht (es bezieht sich auf die glutrote Farbe des Steines).
Jahrhunderte lang, wurde der Pyrop mit dem Rubin verwechselt, so dass er noch heute Synonyme wie Adelaida-, Amerikanischer, Australischer, Böhmischer oder Colorado-Rubin hat.
Er ist aber auch noch unter anderen Namen, wie: Feuerauge, Böhmischer Diamant, Chrom Pyrop oder auch Kap-Grant bekannt.

Ähnlichkeiten hat der Pyrop mit dem Almandin, Rubin, Spinell und dem Turmalin (mitunter wird der Stein auch als Glasimitationen gehandelt).

Der Pyrop gibt einem „Gelassenheit“ und Lebensmut, er wirkt sich positiv auf den Blutkreislauf aus und fördert die Bultbildung.

In der Meditation schafft er eine Verbindung zur inneren „Weisheit“, die beste Wirkung erzieht der Pyrop über das Wurzel- und Scheitelchakra.

Der Pyrop sollte am besten mit direktem Hautkontakt getragen werden (als Kettenanhänger oder Kugelkette), auch bei diesem Heilstein sollte man den nicht über längere zeit tragen, sondern eher täglich über kürzere Zeitspannen, dauerhaft kann der Pyrop als Essenz verwendet werden (es schützt die Haut und beruhigt).
Reinigen und entladen bei dem Pyrop erfolgt unter fließendem lauwarmen Wasser und aufgeladen wird er in der Sonne.

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