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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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2016-10-14 RP Die Grenzgängerin

Beitragvon LyAvain » 14.10.2016 18:53

*Ly setzt sich im Kartenhaus an den Tisch und zieht das Spähertagebuch zu sich heran*

Gestern konnte ich endlich mal wieder am grossen Feuer teilnehmen. Ich war so lange nicht mehr dabei gewesen... Aber die Sicherheit unseres Landes geht vor.
Seit dieser unheimliche Fremde in Amazonien war, habe ich Afra ab und zu begleitet, wenn sie an der Grenze patrouillierte und die Stämme der Tschurok beobachtete. Doch bald stellte sich heraus, dass es sinniger ist, wenn wir getrennt beobachten. So entdecken wir mehr und können uns immer wieder austauschen.
Auch ist Afra nicht immer an der Grenze, ebenso wenig wie ich.

Zur Zeit sind die Tschurok recht ruhig. Aber als der Fremde im Land gewesen war, tat sich dort einiges. Afra traut den Stämmem nicht... Ich ebenso wenig. Wer weiss, ob die Ruhe nicht nur ein Abwarten ist?
Beim Beobachten muss man sehr vorsichtig vorgehen, die Jäger und Krieger der Tschurok sind gut darin leise und unsichtbar zu bleiben. Das durfte ich zu meiner Schande am eigenen Leib erfahren.
Ich beobachtete einige Wilderer im Grenzbereich, die sich trotz der Gerüchte über seltsame Wesen in der Gegend dorthin wagen, angelockt vom Wildreichtum unseres Landes. Ich nähre diese Gerüchte immer wieder, indem ich ihr Nachtlager umkreise und seltsame Geräusche verursache. Ab und zu verschwindet mal ein besonders wagemutiger Wilderer. Afra ist da skrupelloser, bei ihr verschwinden alle Wilderer... Doch solange sie sich nicht zu dicht an die Grenze wagen, gebe ich ihnen die Chance zu überleben, indem sie ihre Angst vor dem seltsamen Wesen rettet. Doch wenn alles nichts hilft, dann verschwindet eben wieder ein Wilderer.
Doch zurück zu dem Fehltritt, der beinahe mein Leben kostete.
Wie ich schon schrieb, ich beobachtete mehrere Wilderer, die sich anschickten ein Nachtlager aufzuschlagen. Da ich von meiner Position nicht allzu gut sehen konnte, suchte ich mir eine andere Stelle. Lautlos und unsichtbar schlich ich zu einem Gebüsch, das sich dichter am Lager befand. Aber noch jemand war lautlos und unsichtbar.
Ein Krieger der Tschurok hatte auch erkannt, dass man von diesem Buschwerk eine gute Sicht auf das Lager hatte.
Wir waren beide überrascht. Doch der Krieger fing sich ein Augenzwinkern eher als ich, und das war mein Verderben. Ich riss zwar mein langes Messer hoch, aber zu spät. Der Schwerthieb traf. Etwas abgelenkt von meiner Klinge, erwischte er mich am Auge. So blieb immerhin mein Kopf auf den Schultern.
Der Schmerz liess mich ohnmächtig werden.
Als ich wieder erwachte, war der Krieger weg, ebenso die Wilderer. Ich erkannte, dass ich Glück gehabt hatte. Sie hatten mich für tot gehalten und liegen gelassen. Meine Armbrust war weg und ebenso meine Vorräte. Mein Messer hatten sie wohl nicht gefunden, da es mir beim Sturz aus der Hand gefallen war und ich darauf lag. Immerhin etwas.
Ich dankte Aenigna für dieses Glück und verband, fast blind vor Schmerzen, das verletzte Auge. Dann machte ich mich auf den Rückweg ins Landesinnere.
Unterwegs fand ich einige Kräuter, welche die Blutung etwas stillten und die Schmerzen erträglicher machten. Ich dankte der alten Schamanin regina Brigitt für die Grundausbildung in Kräuterkunde und wanderte weiter.
In Amazonien angekommen, schleifte mich Sandy sofort zu Susi, die sich um das Auge kümmerte. Sie sorgte dafür, dass kein Wundbrand entstand und das Auge sauber abheilte. Aber leider konnte sie auch nicht verhindern, dass ich auf dem linken Auge blind blieb.
Nun hiess es damit klar zu kommen. Meine Armbrust war weg und mit dem Bogen nur mit einem Auge auf die Entfernung war nicht wirklich erfolgreich. Um Entfernungen richtig abzuschätzen muss man zwei Augen haben. Sonst weiss man nicht, welchen Schusswinkel man nehmen muss, um zu treffen. Also musste ich lernen mein Messer zu benutzen, wenn es darauf ankam und nah ran gehen. Mir fiel das leichter als gedacht.
Manchmal macht mir der Umstand Angst, dass ich Dinge tue ohne nachzudenken, als wenn ich sie immer schon getan habe. Aber manchmal bin ich auch froh darum, denn es rettete schon öfter mein Leben. Ein wenig von der verborgenen Ly, der in Vergessenheit geratenen Ly, kommt wieder zum Vorschein. Ich darf diese Ly nur nicht die Oberhand gewinnen lassen.
Wenn das passiert, dann schütze uns Pallas, Aenigna und alle anderen grossen Geister.
Ich merke auch, wie ich mich immer mehr auf meine guten Ohren verlasse. Im Dunkeln ist das oft sehr hilfreich...
Zwar verschwinden immer wieder Wilderer, die man oft in der Nähe von Jagdrevieren der Wölfe wiederfindet, mit Bissspuren, aber oft genug hören die Wilderer hohl klingende Knurrgeräusche oder setsame Zischlaute. Es geht das Gerücht herum, dass ein zweibeiniges, wolfsartiges Wesen sich dort herumtreibt und Jäger tötet, die alleine unterwegs sind.
Ich habe zwei Beine, ja... Aber wolfsartig, nein... Das tun die hungrigen Vierbeiner, die sich über eine frisch gelieferte Mahlzeit freuen. Und das hohle Knurren... So ein Reisekochtopf kann recht nützlich sein. Wenn man dort hineinknurrt klingt das recht... unwirklich.

*Ly grinst still in sich hinein*

Ich habe meine Aufgabe gefunden, das Land zu schützen und lerne dabei immer mehr von meiner Vergangenheit kennen. Auch wenn ich das nie wollte... Doch solange ich diese Fähigkeiten nur einsetze, wenn es unbedingt notwendig ist, wird mir Aenigna verzeihen...
Afra sagte einmal, ich wäre bestimmt eine grosse Kriegerin gewesen. Doch langsam weiss ich es besser... Ich habe im Krieg getötet, doch nicht in der Schlacht, sondern lautlos als Schatten in der Nacht.
Möge Aenigna verhindern, dass ich wieder so werde, wie ich einmal war.

Töte nur, wenn es nicht anders geht, hat mal jemand gesagt. Und langsam weiss ich, wie weise diese Worte sind.
Darum schüre ich weiter die Gerüchte und beobachte... Ein Wilderer, der vor Angst davon läuft und anderen erzählt, es gäbe da ein furchterregendes Wesen, ist mir lieber, als ein Wilderer, der tot mit durchtrenntem Hals im Gras liegt und schweigt.

Und momentan ist es wirklich ruhig... Möge Aenigna dafür Sorge tragen, dass es so bleibt.

*Ly pustet die Tinte trocken, klappt das Buch zu und macht sich dann auf zur Späherhöhle ihre Reisevorräte aufstocken...*
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
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Re: Späherberichte

Beitragvon Svenja Jigsaw » 04.11.2016 21:03

Svenja betritt das Kartenhaus, setzt sich an den Schreibtisch, öffnet das Tagebuch, taucht die Feder in die Tinte und schreibt hinein...

Geheimnis um Nele

Kürzlich berichtete die Späherin der sieben Winde am Feuer, was sie erst vor kurzem entdeckte und in Erfahrung brachte. Daneben berichtete die Hoheit der Amazonen die weitere Geschichte.

Sandy arbeitete, wie so oft am Aenigna-Schrein. Sie fand zunächst Neles Tagebuch, ihren Bogen, sowie ihren Armreif. Schließlich stieß sie auf Knochen und drei Kelche mit den Gravuren „Nele“, „Aenigna“ und „Afra“.

Die Späherin der sieben Winde war erstaunt und wollte mit Afra Kontakt aufnehmen. Doch es ist gar nicht so leicht, Afra allein anzutreffen. Letztlich ist es ihr gelungen, Afra ins Späherland zu holen und ihr die Funde zu zeigen. Nach einer Weile fing Afra an, zu erzählen:

Beim Feuerhimmel, der Afras Volk vernichtete, war Nele im Lande. Da diese verletzt war, konnte sie nicht mitkämpfen. Stattdessen wurde sie von Afra in ihr Versteck mitgenommen und versorgt. Die beiden haben viel miteinander geredet. Leider hat Nele nicht überlebt und die noch sehr junge Afra musste ihre Freundin der letzten Tage bestatten. Sie tat es genau so, wie sie es sich von Nele erzählen ließ, über die Rituale bei Bestattungen der Amazonen. Um ihr eine ehrenvolle Bestattung zu geben, legte Afra Neles persönliche Sachen mit ins Grab.

Die Gruft befindet sich unter der Inschrift am Aenigna-Schrein.

Die Gruft hat die Späherin der sieben Winde inzwischen wieder sicher verschlossen. Neles persönliche Kette liegt jetzt bei den Kronjuwelen und dem Dienstzepter im Sanctum. Der Rest wird sicher im Schrein verwahrt, der damit für die Späher an Wert gewonnen hat, denn er ist auch das Grab der ersten Späherin überhaupt. Und für die Späherin der sieben Winde ist auch das Rätsel gelöst, wie sie den Weg zu den Spähern der Amazonen fand. Es war die Kraft der Verbindung zu Nele.

Sandy möchte in Kürze eine neue Inschrift weihen und Afra für ihre Verdienste auszeichnen. Als letzte Gefährtin Neles möchte sie Afra zur Ehrenspäherin erheben.


Nun erzählte die Arbitra ihre Geschichte.

Nachdem alle Frauenclans vereinigt wurden, wurde Nele ausgeschickt, um neues Siedlungsland zu finden. Atrista traf Nele vor über 300 Jahren im Gebiet zwischen Euphrat und Tigris. Und Nele führte die Clans bis bis kurz vor den Pass. Nele hatte sich dieses Land ausgesucht. Es war jedoch bewohnt und für alle anderen Völker zur „verbotenen Zone“ erklärt. Denn hier waren die Tharareb. Ein hochtechnisiertes Volk. Niemand durfte sehen, welche Techniken die Tharareb zur Verfügung hatten. Allein um eine Tharareb zu besiegen, wären ganze Horden nötig gewesen. So bezogen die Clans Lager am Fuße des Gebirges, während Nele hiemlich in das auserkorene Land vordrang und es weiter erkundete. Ein Clan hielt die Stellung, während sich die anderen zur Bewachung der Königin Amelie zurückzog.

Eines Tages verfinsterte sich plötzlich der Himmel und es erschienen mächtige, riesige Stahlvögel, die mit riesigen Feuerbällen das Land hinter den Bergen vernichteten. Sogar große Felsen stürzten in die Tiefe.

Niemand konnte Nele zur Hilfe eilen, zumal immer mehr dieser mächtigen Stahlvögel erschienen. Erst nach mehreren Wochen war der Spuk vorüber. Die Clans versuchten hier einzudringen und Nele zu suchen. Aber viel weiter, als bis zur Höhle am Pass kamen sie nicht. Das ganze Land war eine einzige Feuerglut. Nele war verloren.

Erst als sich nach Jahren neue Vegetation gebildet hatte, konnten die Clans das nun herrenlose Land besiedeln. Afra war zum damaligen Zeitpunkt noch ein Kind, das die eingedrungenen Clans nur beobachtet hatte.

Erst jetzt, über 300 Jahre später konnte eine Spur von Nele gefunden werden. Ihr ist es zu verdanken, dass die Amazonen hier zu ihrem Land kamen. Und dem Kind Afra ist es zu verdanken, dass Nele ehrenvoll zu den Göttern gehen konnte.


Svenja pustet noch die Tinte trocken, klappt das Buch zu und sieht erst mal nach Jennifer. Trotz ihres verstauchten Fußes hat sie weiterhin dumme Flausen im Kopf...
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 08.11.2016 17:26

..kommt rein und schreibt

Beim Späherfeuer habe ich die Späher aufgefordert den Bericht von Svenja zu lesen.
Die Geschichte muss in die Ausbildungsgrundlagen für Späher eingearbeitet werden.

Yohshi habe ich die Geschichte in Kurzform am Schrein erklärt.

Yohshi hatte dann die Idee, dass wir uns von Afra Geschichten
über und von Nele erzählen lassen.

Ausserdem müssen wir mit Susi und der Priesterin den Schrein als Gruft von Nele
weihen lassen. Da möchte ich gerne auch Afra dabei haben.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Svenja Jigsaw » 24.01.2017 23:32

Svenja bläst den Staub, der sich inzwischen auf das Tagebuch gelegt hat ab und schreibt hinein...

Es ist wieder einige Zeit ins Land gegangen und irgendwie kommen wir kaum dazu, das Tagebuch weiter zu führen...

Ich fasse mal zusammen, was inzwischen passiert ist.

Zunächst haben wir eine neue Schneiderin. Sie stammt aus Schweden und somit ganz weit aus dem rauen Norden. Mit ihr kam noch eine weitere Landsfrau zu uns.

Wir haben inzwischen unser Wintersonnenwendfest gefeiert. Ich war wieder mal dabei, als wir den Bock gefangen haben. Da das Sanctum neu errichtet wurde und damit an Ort und Stelle nicht mehr so viel Grasland frei war, erwies es sich als mühevolleres Unterfangen, als in den letzten Jahren. Aber mit etwas Geduld und Geschick konnten wir einen Bock fangen, den uns Artemis geschickt hat. Es war wieder eine sehr schöne Sonnenwendfeier.

Vobe entdeckte in der Nähe des Sanctums eine neue Höhle, die wir natürlich sofort in Augenschein nahmen. Wie sich herausstellte, ist es Afras Höhle. Hier können wir unsere neue Schatzkammer einrichten und wahrscheinlich noch einiges mehr. Während wir uns diese Höhle ansahen, aß Ruri übrigens einen Käfer. Davon wurde einer unserer schwedischen Freundinnen derart schlecht, dass die hilfsbereiten Elfen mit ihrer Medizin eingreifen mussten...

Auch wir Späher haben unsere Höhle ein wenig umgeräumt und insbes. die Geheimkammer neu geordnet und alles auf Vordermann gebracht, wie man so schön sagt. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell sich wie viele Dokumente ansammeln...

Und wenn Jenniffer nicht gerade mal wieder Honigtöpfchen im Spähergarten verteilt, um die Elfen anzulocken, macht sie sich immer mehr nützlich. Sie rächt den Schrein der Aenigna, fegt das Kartenhaus aus, und manchmal stellt sie sogar das Essen bereit und heizt unsere Feuerstelle an. Leider verschwindet sie danach immer wieder im Wald. Sie verstehe nicht, warum wir so viel Fleisch essen und könne es nicht ertragen, sagt sie...

Und Ly weilt wieder in den Bergen. Ich habe sie schon seit einiger Zeit nicht mehr gesehen...

Das wäre das wichtigste in Kürze. Es wird Zeit fürs Bett. Morgen steht weitere Korrespondenz für die Arbitra an.

Svenja pustet die Tinte trocken, klappt das Tagebuch zu und legt es zur Seite.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Svenja Jigsaw » 30.01.2017 20:49

Nach einem Kontrollgang - keine besonderen Vorkommnisse - schreibt Svenja in das Spähertagebuch:

Vor ein paar Tagen besuchte ich die Arbitra um etwas vorbei zu bringen. Dort traf ich auf Sandy, die der Hoheit eine bemerkenswerte Konstruktion vorführte.

Darum hat sich Sandy also Tage und Nächte lang zurückgezogen. Es ist eine Apparatur, mit der man Wasser nach oben schicken kann. Eine tolle Konstruktion die Sandy einem alten Papyrus aus Babylon entnommen hat. Und einen unterirdischen Bachlauf hat Sandy auch entdeckt. Nun braucht Kerstin, die Sanctumsdame nicht mehr ständig nach unten zur Quelle zu gehen um immer wieder frisches Wasser zu schleppen.

Bei der Konstruktion handelt es sich um ein hölzernes Drehgewinde, das Wasser von der Felsenquelle und einem kleinen unterirdischen Teich nach oben zum Sanctum befördert, wo es in einem Sammelbecken aufgefangen wird. Jetzt suchen wir jemanden, der fähig ist, flüssiges Metall in Form zu bringen. Sandys Konstruktion besteht nämlich aus Holz. Und das hält die Dauerbelastung nicht lange durch. Ein einzelnes, gegossenes Metallgewinde.

Ich glaube, ich hätte da eine Idee... Überall in Germanien bauen sie ja jetzt diese Kirken, oder so. Große Häuser mit hohen, spitz zulaufenden Türmen. Und in die Türme werden so große Bimmel eingesetzt. Ich glaube, man nennt sie Golocken oder so. Große, umgestülpte Metallbehälter mit einer Stange drin. Geben meist laute und dumpfe Töne ab, wenn die Stange an den Bottich schlägt. Und diese Golocken werden in Erdlöchern gegossen, soviel ich weiß. Gegossen. Also bräuchten wir jemanden, der dieses Handwerk beherrscht...

Svenja pustet die Tinte trocken und begibt sich anschließend zu weiteren Nachforschungen in die Späherhöhle...
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 02.02.2017 16:54

Amtliche Notiz

Tharhat Afra

Gestern wurde mir die Ehre zu Teil Afra für ihre Verdienste
um die erste Späherin zur Ehrenspäherin zu ernennen.

Dies haben wir in einer kleinen Zeremonie am Schrein der Aenigna,
das Grab der ersten Späherin Neles geweiht.

Zuerst hat die neue Inschrift in Tharareb, welche übersetzt bedeutet:
Ruhe in Frieden
Nele
Kriegerin und erste Späherin der Amazonen
eingeweiht.

Auf einem Tisch habe ich die Kelche von Afra und Nele, den Bogen und das Tagebuch von Nele und
den Armreif von Nele aufgebaut. Ausserdem lag dort der neue Armreif für Afra, den Afra direkt bemerkte.

Darauf hin verlass ich die Ernennungsurkunde und überreichte Afra den Armreif. Die Urkunde wird durch Svenja
in die verschiedenen Bücher übertragen und das Original eingelagert.

Anschließend wurde bei Späherschmaus und ordentlich Schnapps für Afra
mit Tanz gefeiert

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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 05.02.2017 16:15

.. kommt herein und schreibt

Beim letzten Feuer wurde die Elfe Tinkerbell feierlich zur Schamanin erhöht.
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Re: Späherberichte

Beitragvon Svenja Jigsaw » 24.03.2017 21:51

Svenja schlägt das Tagebuch auf und schreibt hinein...

Gestern feierten wir die diesjährige Tag- und Nachtgleiche. Dieses Mal paddelten wir mit Kanus zu unserer improvisierten Gebetsstätte, dann zwei mal durch die Thararebsümpfe um schließlich wieder zur Kultstätte zu gelangen. Dort lobten und huldigten wir dann unseren Göttern und feierten die Tag- und Nachtgleiche.

Die Vorbereitungen für diese Feier erlebten einen kleinen Zwischenfall. Ungeschickterweise habe ich eine der Marinaden für den Festtagsbraten unbeaufsichtigt stehen gelassen. Jennifer, die kleine Naschkatze, konnte sich einfach wiedermal nicht beherrschen und futterte das ganze Töpfchen leer. Was sie nicht wusste - da war der Rezeptur entsprechend ein wenig von Afras mildem Schnaps drin. Normalerweise, wenn jemand das ganze Töpfchen aufißt, würde ihm allenfalls schlecht. Nicht aber Jennifer. Sie war betrunken. Sie taumelte durch den Spähergarten und fütterte und sprach mit Sandys Tiger, den sie mit Yohshi verwechselt hatte. In ihrem Alkoholrausch passte sie nicht richtig auf und so hätte der Tiger ihr um ein Haar sogar die Hand abgebissen. Im weiteren Verlauf wurde Jennifer immer müder und schließlich ohnmächtig.

Zum Glück waren die Elfen und die Schamanin Regina schnell zur Stelle. Etwas von einer Wurzel, die zu Erbrechen und Durchfall führt und so den Alkohol aus dem Körper befördert, sowie etwas Elfenmedizin und Jennifer hat sich wieder einigermaßen gefangen. Aber sie hatte einen gewaltigen Kater, den sie sich immerhin ausschlafen durfte. Sie hat noch geschworen, nie wieder zu naschen. Ob sie sich daran halten wird, ist eine andere Frage. Ich jedoch habe die Marinade noch mal neu angesetzt und sie dieses Mal in der Späherhöhle zubereitet. Die kennt Jennifer nicht.

Unsere Elfen sind übrigens fest davon überzeugt, dass Jennifer ihresgleichen ist! Jennifer selbst gibt vor, sie habe es sich als kleines Kind sehr gewünscht, eine Elfe zu sein. In der Tat scheinen einige Anzeichen dafür zu sprechen. Wir werden es in den nächsten Monden wissen.

Svenja legt den Federkiel zur Seite, pustet die Tinte trocken und macht sich nun auf zu einem kleinen Patroulliengang.
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Re: Späherberichte

Beitragvon ^^Lilly^^ » 10.06.2017 08:54

Lilly notiert:

Es ist passiert, die Flasche ist entkorkt, der Geist hat sich gezeigt. Er bekam den Namen HUGO, da er seinen wirklichen nicht preisgab.

Bild

Mit List und Tücke konnten wir ihn wieder in die Flasche locken.
Was nun? Ob er Wünsche erfüllt? Er spricht merkwürdig.
^^°°^^ Bild ^^°°^^
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 14.06.2017 08:01

Der letzte Sturm hat wieder mal ein Schiff bei uns vor die Felsen gedrückt.

Bei einem ersten Tauchgang konnte ich viele Fässer, Kisten, Stoffballen, Karaffen und Glitzermetalle entdecken.
Da der nächste Sturm alles ins tiefere Meer spülen könnte, ist eine schnelle Bergung notwendig.

Eine erste Probe aus einer Karaffe ergab "lecker", ein schwerer süßer Rotwein.
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