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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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Re: Späherberichte

Beitragvon Yohshi » 11.08.2014 18:51

Endlich hatte YohShi mal wieder die Geduld und setz sich ins Späherhaus an den Schreibtisch, nimmt ihr Tagebuch und die Feder und beginnt zu malen....
Mehrere Bilder entstehen so, eine genze Bildergeschichte.

Als erstes erkennt man ein sakrales Gebäude, unschwer als Sanctum zu erkenenn, viele Amazonen drin, einige erkennt man doch an typischen Eingenschaften wieder. die Hoheit mit dem prächtigen Gewand ist ganz nah bei einem Katzenwesen gemalt, offenbar tuscheln die beiden etwas...

Dann ein Bild wo das KAtzenwesen zusammen mit einer großen schlanken Frau mit einem Knüppel auf dem Rücken abgebildet ist. Es ist erstaunlich dynamik in dem Bild, als wenn die beiden rennen.
Schließlich ein kleines Bild wo viele Amazonen inmitten vieler Bäume und Büsche zusamensitzen. Auffällig dabei: alle im Kreis in der Mitte eine, die viel größer ist als alle anderen und deren Haare wild bis zum boden reichen. Unschwer zu erraten, was das für eine Szene ist. Ein kleines Detail könnte noch auffallen in dem Bild.
Etwas abseits an eine Mauer gepresst hockt eine große schlanke Frau mit einem Knüppel auf dem Rücken. Sie wirkt ängstlich. Auch hat YohShi hier scheinbar im Bild korrigiert. Sie hatte der Frau erst Katzenohren und eien Tigerschwanz gemalt, diese beiden Dinge dann aber wieder weggeschmiert.

Schließlich noch ein Bild wo YohShi doch wieder mehrere Szenen in einem Bild malte.... Es ist deutlich das Katzenwesen YohShi zu erkennen, dazu ein Wolf und dazwichen etwas, was wie ein totes Reh aussieht.
Außerdem kommt aus dem Wolf irgendwie Rauch oder so was, jedenfalls wildes geschmiere ....... das ganze baut sich zu einem Trichter auf an dessen Ende ein Mann zu sehen ist.
Normale Menschen machen mir Angst!
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 20.08.2014 15:20

Einige Tage nachdem Afra Ruri kennengelernt hatten, brach ins ins Kriegerdorf auf, um rauszufinden ob und wann der Arbitra Bericht erstattet werden sollte. Im Dorf war etwas Unruhe, da am Tag schon ein paar Mal Alarm zu hören gewesen war. Auch ich hatte einige dieser Alarme erlebt und nie war jemand zu sehen. Das war unheimlich.
Wir rätselten darüber, Schuld wurde hin und her geschoben, aber Ruri war es nicht.
Da an diesem Tag kein bericht erstattet werden sollte, schickte ich Sandy eine Nachricht mit einer der vielen Tauben die um die Taverne herumschwirren, weil es immer mal wieder was abzustauben gibt. Kurz darauf kamen Sandy und Svenja ins Dorf.
Das ganze mit dem Alarm war ein Rätsel. Auch Susi die Schamanin regina und Yve die beide ins Dorf gekommen waren, wusste keine Antwort. Es mussten Geister oder Kobolde sein. Bestätigt wurde das, als das Alarmhorn im Dorf plötzlich tutete und niemand war zu sehen.
Susi sagte, sie habe schon einmal einen Kobold gesehen. Der habe ihr einige Dinge entwendet. Und auch Yve erzählte davon, dass ein Kobold einmal ihre Höhle verwüstet hatte, und einmal in einem Anfall von Grossmut Honig besorgt hatte. Leider war das unser Vorrat gewesen.
Die Überlegungen und das Rätselraten gingen noch einige Zeit hin und her und die Schamanin und die Priesterin beschlossen zum Schamanenkreis zu gehen um die Kobolde milde zu stimmen.
Der Rest verteilte sich wieder und hoffte, dass die beien Frauen, die mut den Geistern und Göttinnen sprachen, erfolg hatten.
Es schien so, denn am nächsten Tag war Ruhe.

Dann entdecke ich YohShis neue Bildergeschichte, so ganz schlau wurde ich nicht draus, aber später wurden mir die Details klar.
Wir sassen am Feuer und besprachen einige Dinge, dazu gehörte auch, dass wir bald ernten mussten. Unsere Sicheln mussten geschliffen werden. Das hiesse sie zu Sven bringen. Als wenn Sven gespürt hatte, dass wir etwas von ihm wollten, kam er plötzlich ins Späherland. Wir waren erstaunt udn Sven auch, als wir ihm sagten, was wir von ihm wollten. Ich hatte fast die Späherin der sieben Winde im Verdacht eine Taube geschickt zu haben, aber dem war nicht so. Sven war vor dem Lärm im Dorf ausgerückt den die Kriegerinnen machten. Sie hatten wohl einen laustarken Disput an ihrem Feuerkreis.
Sven setzte sich zu uns und wir luden ihn ein etwas mit uns zu Essen. Etwas später kam auch Susi dazu.

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Als die Kriegerinnen auftauchten, hatten sie einen Fremden dabei. Ich starrte ihn verwundert an. Aber als YohShi nicht wie gewohnt misstrauisch reagierte und Cindy mir mit Zeichen zu verstehen gab, dass es der Wolf ist, wurde mir einiges Klar.
Cindy hatte es mir ja schon leise gesagt, was der Wolf wirklich war. Und jetzt ergaben YohShis Malereien mit einem Mal auch Sinn... Der Mann, der sich jetzt Masandro nannte legte sich beinahe noch mit Samy an, die von der ganzen Wolfgeschichte nichts wusste. Der Rest der Amazonen wusste wohl Bescheid oder ahnte etwas. Auch Ruri war ganz unbefangen, was den Fremden anging.
Als Masandro erfuhr, dass Sven unser Schmied war, lachte er, was Sven nicht lustig fand und sich verzog. Sandy verteilte Napps an alle die wollten und so wurde es noch ein gemütlicher Abend.

Drei Tage später ging ich ins Dorf, um Sven zu fragen, ob er alles gefunden hätte. Er bestätigte es und wir kamen ins Gespräch. Kurze Zeit gesellte sich YohShi dazu, die war von Urrri erzählte. Ich fragte, ob Aurelia wieder da wäre. YohShi meinte aber Urrri nicht Uri... Das verwirrte nicht nur Sven, sondern auch mich. Gemeinsam bekamen wir raus, was wen YohShi nun meinte. Ruri war auch Urrii... Das war verwirrend. Also versuchten wir mit mäßigem Erfolg ihr Rrruri beizubringen.
Als Masandro noch auftauchte, wurde es lustig. Er konnte mit YohShis Namen noch weniger anfangen und wir hatten einiges zu lachen. Er erwies sich als sehr umgänglicher Kerl. Warum sollte er es auch nicht sein? meinte er, da er ja auch als Wolf uns als Volk schätzen gelernt hatte.
Sven wusste von dem noch garnichts, reimte sich aber einiges zusammen. Masandro entschuldigte sich bei Sven für den Ausrutscher vor einigen Tagen und alles war wieder in Ordnung. Er begriff, dass Sven zwar kein Hühne war, aber sehr intelligent und erfinderisch. Klein aber oho, passte hier.
Ich erzählte von Svens Idee den Vilkan anzuzapfen um den Kriegerinnen mit Rohren heisses Wasser ins Haus zu leiten. Das hatte damals aber die Arbitra unterbunden. Masandro war beeindruckt von der kuriosen Idee. So verstanden sich die beiden schlussendlich doch noch.

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Wir unterhielten uns noch über alle möglichen lustigen Geschichten. Und als die Kriegerin des Feuers später dazukam, tropfnass, weil sie samt Kleidung einfach über die Meeresenge geschwommen war, verliess sie kurze Zeit später kopfschüttelnd die lachende und rumblödelnde Gruppe wieder...
Es war schon spät geworden und wir hatten noch einiges zu erledigen. Daher verabschiedeten wir uns und gingen unseren Aufgaben nach...
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2014-08-21 - RP Hautmalereien, eine Flagge und Besuch bei Susi

Beitragvon LyAvain » 26.08.2014 13:59

Während des Späherfeuers kam Susi die Schamanin regina zu uns. Als wir auf die bevorstehende Ernte kamen, sprach Susi von einem Fest für die Tag- und Nachtgleiche. Sie war schon am Vorbereiten.
Sie hatte sich gerade einen Hühnerschenkel genommen, als die Kriegerinnen auftauchten. Irgendwie kicherten sie andauernd und sprachen von der neuen Kastenfahne der Späher. Wir wussten nicht, was sie meinten.

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Schliesslich gingen wir nachsehen. Die Kriegerinnen hatten einen Fahne selbstgemalt, mit einr Späherin, die sich in einem Topf versteckte... Eine Anspielung auf unsere Grillorgien beim Späherfeuer. Ich schüttelte den Kopf über soviel kindlichen Humor und Sandy fand das garnicht lustig.
Aber lange währte das nicht. Wir wurden abgelenkt, als ich direkt neben der Kriegerin des Feuers stand und die kleine Schlange bewunderte die sie gerettet hatte und die nun um ihre Hand schlängelte. Da entdeckte ich, dass sie irgendeine Malerei auf der rechten Wange hatte. Ja, es war tatsächlich kein Schattenwurf der Haare, wie ich anfangs vermutete, sondern ein Ornament. Und es liess sich auch nicht wegwischen.

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Auf meine Frage, woher die Kriegerin des Feuers das hatte, zuckte sie nur mit den Schultern. Sie wusste es nicht, es war vor zwei Tagen aufgetaucht und tat noch weh. War also wirklich frisch und nicht durch Geisterhand aufgetaucht, sondern mit Nadln gestochen worden.
Sie konnte sich nicht erinnern, wie und wann und wo sie das bekommen hatte. Allerdings war sie vor zwei Tagen am Hafen gewesen... Aber was sie dort am Ende gemacht hatte, wusste sie nicht. Eine Beule hatte sie am nächten Tag nicht gehabt. Aber sie wusste noch, dass dort Matrosen am Feiern gewesen waren.
Ich schüttelte nur den Kopf darüber.
Sie hatte mal wieder zuviel Napps gehabt, nur dieses Mal hatten sich die Kerle am Hafen einen Spass draus gemacht und die Kriegerin verziert. Cindy hatte echt Glück an jemanden mit Geschmack zu geraten, denn das Ornament war schön geworden und eine Zierde. Das hätte auch anders ausgehen können...
Der Abend wurde dann noch gemütlich, als Sandy etwas von ihrem neuen Napps ausschenkte. Den hatte sie mit scharfer Schote gewürzt und der brannte wohl wie ein Feuerberg. Die Krigerin des Feuers hustete kurz und wollte dann begeistert mehr... Kriegerin halt, ich ass derweil lieber noch eine Hühnerbrust.

Einige Tage später kam ich auf meiner Runde an Yves Höhle vorbei, die Tür stand offen. Ich sah hinein, aber sie war nicht da.
Dann ging ich weiter zum Hafen. Das kleine Dorf lag still und friedlich da. Ich begutachtete die Kräuter und Blumen der Schamanin regina und dachte niemand wäre da. Doch dann hörte ich ein Geräusch aus dem Haus. Jemand fachte das Feuer neu an und ein Schürhaken kratzte auf Stein.

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Also klopfte ich an und trat ein als Susi mich hereinbat. Ich war lange nicht in ihrem Haus gewesen und sah mich um.
Susi hatte tatsächlich Feuer gemacht, denn es war kühl in dem Haus.
Auch sie war selten hier, denn sie hielt sich öfter in ihrer Jurte auf. Die ich lieber mochte als das Haus, denn ich hatte ungerne Stein um mich herum.
Wir sprachen über einige Dinge, unter anderem, dass Susi noch alte Unterlagen aus ihrer Zeit als Späherin hatte. Sie gab alles was sie fand und zusammensuchen konnte Svenja mit. Die sichtete das alles und sortierte es ein.
Ich war echt foh über Svenja, denn ich hatte zwar versucht mit dem Archiv klar zu kommen, aber mein Ding war das nicht. Ausserdem konnte ich viel zu wenig Sprachen.
Svenja war da ganz anders. Sie ging in dem Schriftkram auf. Sie hatte ein Händchen dafür.
Dann sprachen wir über Afra, das Tor und das Alter... Ich erzählte Susi, dass ich warscheinlich älter war als Afra, mich aber kaum erinnern konnte. Und auch nicht wollte. Warum erzählte ich ihr auch. Das wenige, was ich über meine Vergangenheit herausgefunden hatte, machte mir Angst. Nur dass Afra, mir meine Mutter ezeigt hatte in ihren Erinnerungen, dafür war ich ihr dankbar. Ich wusste nun wie sie aussah, und erinnerte mich an ihre Stimme. Das war mir viel wert. Den Rest wollte ich garnicht wissen, ich war Amazone und die Jahre, die ich hier lebte, waren so voller Erinnerungen, dass ich die anderen nicht mal mehr vermisste.

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Dann kam Svenja und wir wechselten das Thema. Ich machte Susi drauf aufmerksam, dass die gelegenheit gut war, Svenja die Unterlagen zu geben. Svenja ging sie gleich durch und mutmaßte über die Karten. Sie zeigten teile des Landes, wo Yve herkam.
Svenja, sichtete das Sammelsurium mit einer solchen Begeisterung, dass ich schmunzeln musste. Ja, mit Svenja hatten wir echt einen Glücksgriff gemacht.
Schliesslich verabschiedeten wir uns und ich setzte meine Runde fort.
Svenja gab mir noch im Weggehen den Auftrag bei Sven nach den Sicheln zu fragen... Ich dachte insgeheim, Resolut... Kein Wunder, dass sie die Wachen immer noch zusammenstauchte wenn die Uniform nicht gerade sass...
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2014-09-10 RP Rökkvas Geschichte & Treffen auf dem Übungsplatz

Beitragvon LyAvain » 18.09.2014 17:14

LyAvain sitzt seit längerer Zeit mal wieder in Ruhe im Späherhaus. Leise kratzt die Feder über das Papyrus.

Ich war einige Zeit im Gebirge unterwegs gewesen und war gerade wieder ins Land gekommen. Sandy war noch unterwegs und würde erst in einigen Tagen wiederkommen.
Also gingen wir, nachdem alles besoprochen war zu den Kriegerinnen. Die waren auch so gut wie fertig, aber wir gesellten uns dazu.

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Nachdem die Kriegerinnen alles geklärt hatten, kamen wir auf die Idee uns am Strand zu treffen und Rökkva sollte ihre Geschichte erzählen, aber nur, wenn sie wollte. Das tat sie.
Also flitzte ich los und organisierte etwas Schnaps für die Kriegerinnen und noch was für die, die keinen Schnaps mochten.
Es war eine recht grosse Gruppe die da sass und Rökkva zuhörte. Sogar YohShi die etwas später dazu kam war ganz leise und hörte aufmerksam zu.

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Sie erzählte dass sie wie Mandy aus dem hohen Norden kam und ihr Name sowas wie rot oder rötlich hiess... Sie war wohl die Tochter eines Kriegers und daher war es normal, dass sie mit Waffen umgehen gelernt hatte.
Als ihre Mutter krank wurde war sie zwölf Jahre alt. Ihre Mutter erzählte ihr von einer Vision und schenkte ihr einen Raben. Der Rabe würde sie eines Tages wieder verlassen und da sollte sie bleiben und eine neue Heimat finden. Das sollte sie als Zeichen der Götter sehen.
Auf einem Viking gegen irgendwelche Südländer die sich die Griechen nannten wurden sie von einer Übermacht auf See angegriffen. Die Gegner schossen Feuerkugeln, die sich entzündeten sobald sie auftrafen. Das Schiff auf dem sie sich befand brannte lichterloh als es geentert wurde. Die meisten Nordmänner und Frauen waren schon tot. Sie nahm man gefangen.
Als Beuteweib sollte sie verkauft werden und wurde angebunden. Über Land wanderte die Sklavenkolonne zum nächsten Markt, doch da kamen sie nie an.
Als es durch ein Dickicht ging wurden sie angegriffen. Irgendwo hörte sie nur jemand Amazonen schreien. Dunkelhäutige Frauen mit Waffen machten alles nieder und befreiten die Gefangenen. Als eine der wenigen Frauen unter den Sklaven halfen die Amazonen ihr. Sie brachten sie zum nahen Meer, besorgten ihr ein Boot und Proviant und sie konnte davonsegeln.
Einige Tage segelte sie schon an der Küste entlang, als sie ein Sturm überraschte und aufs Meer hinausblies. Als der Sturm abflaute stiess ihr Boot gegen ein Hindernis. Es war ein anderes Schiff. Sie wurde aus dem Wasser geangelt und unter Deck gebracht. Schnell stellte sich heraus, dass diese Schiff Freibeutern gehörte.
Vom Regen in die Traufe gekommen, lernte sie an Bord Mandy kennen, der es auch nicht besonders gut erging.
Irgendwie gelang es ihr sich mit dem Beiboot davon zu stehlen, leider gingen bei der Fluchgt die Ruder kaputt... Die Flucht währte auch nicht lange. Ein dichter Nebel hüllte sie ein und kurz darauf prallte sie an einige Felsen...
Als sie wieder zu sich kam, fand sie sich an unserem Strand wieder. Und in der nähe war die Frau die sie auf dem Schiff gesehen hatte. Ihr war ebenfalls die Flucht gelungen, als die Aufregung über Rökkvas Flucht die Aufmerksamkeit der Piraten in Anspruch nahm.
Ihr fiel auf, dass der Rabe, der ihr bisher überall hin gefolgt war, nicht mehr bei ihr war. Und auch nach einigen Tagen tauchte er nicht wieder auf. Das war das Zeichen.
Zusammen mit Mandy machte sie sich auf die Suche nach den Bewohnern dieser grossen Insel.
So war Rökkva zu uns gekommen und Mandy zu uns zurück.

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Anschliessen zog sie noch eine Flöte aus der Taschem was mich faszinierte und YohShi zum Singen animierte. Susi gab ihr Brot das sie kauen sollte, damit sie endlich ruhig war. Ich zog ebenfalls meine Flöte und musizierte gegen Yohshis gejammere an.
Schliesslich konnten wir alle YohShi überzeugen, dass Singen ihre Beute verjagen würde, und sie nichts mehr zu Essen hätte.
Ruri unterdessen war total faziniert und setzte sich ganz dicht zu uns um zuzuhören...
Es wurde noch ein langer und schöner Abend...

Ein paar Tage später traf ich die Gefährtin des Feuers auf ihrer Streife. Sie kam auch ins Späherland und wir unterhielten uns kurz. Dann ging sie weiter.
Ich beschloss auch einen Rundgang zu machen, beim Strand jedoch hatte ich die Idee zu baden... Das Wasser war noch warm und ich genoss es...
Dann kletterte ich tropfnass wie ich war den Hang zum Kriegerdorf hoch. Oben hörte ich, dass da jemand kämpfte. Aber es klang eher wie Übungen... Und so war es auch.
Auf dem Übungsplatz der Kriegerinnen schlugen sich Ruri und Sirena Holzschwerter um die Ohren. Ich blieb faszinierend stehen, da ich bemerkte, dass Ruri garnicht schlecht war.
Schliesslich lag Sirena im Gras. Ich war überrascht.
Ruri freute sich wie ein Kind und ich trat zu ihnen. Ich zeigte Ruri meine Zwille und schoss ein paar mal auf die Scheibe.

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Lilly kam auch dazu als sie uns sah. Und so versammelte sich nach und nach eine Gruppe Amazonen die sich unterhielt. Es war eine entspannte Atmosphäre.
Auch um Lillys Schwerttraining ging es... Sie sollte lernen mit ihrem Schwert zurecht zu kommen, tat sich aber etwas schwer, weil das Schwert für sie noch arg unhandlich war. Wir redeten ihr gut zu, sie müsse sich nur dran gewöhnen. Je öfter sie über, desto schneller tat sie das.
Als Susi dazukam erzählte sie, jemand sei in ihrem Haus gewesen. Aber nichts fehlte... Wir sagten es war bestimmt der Wind gewesen, der die Tür aufgedrückt hatte. Aber Susi meinte sie verriegele sie immer und schliesse ab.
Irgendwie waren wir recht schnell bei Kobolden. Da Yve mir erzählt hatte ihr sei auch mal soetwas passiert.
Ich weiss nicht mehr wie wir auf die Idee kamen, aber wir beschlossen den Kobolden etwas hinzulegen, was sie erledigen sollten und eine Belohnung dazu. Ich überlegte und würde mein Messer hinlegen, sie sollten es schärfen und wollte einen kleinen Topf Honig hinstellen.
Ruri wollte ein Fell hinlegen für einen neuen Rock. Ich versprach ihr ein Fell vorbei zu bringen. Lilly wollte nicht erzählen, was sie machen wollte.
Susi erzählte noch, wie sie in ihrer Jurte mal einen Kobold gesehen hatte...
Dann kam das Thema über die Grossen Geister auf die Göttinnen. Während Lilly noch versuchte die sieben Namen unserer Göttinnen alle zusammen zu bekommen, kamen Rökkva und Mandy noch dazu.
Rökkva erzählte, dass sie sich im Sumpf mit einer alten und weisen Frau unterhalten hatte... Damit konnte sie nur die alte Eme meinen.

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Masandro tauchte auch noch auf... Die Runde wurde immer grösser, aber mein Vorchlag uns ans Feuer zu setzen wurde irgendwie überhört.
Ruri testete Masandros Reflexe indem sie einen Stein nach ihm warf. Das gab einei Diskussion an deren Ende Rökkva Ruris Reflexe testete. Wir mussten Ruri noch erklären was Reflexe sind.
Es wurde schon langsam dämmerig als ich meine Runde fortsetzte...

Ly pustet die Tinte trocken und blättert dann um... Dann sortiert sie erstmal weiter ihre Notizen...
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2014-10-19 RP Ein Fest und die Wochen danach

Beitragvon LyAvain » 19.10.2014 15:03

*Ly sitzt am Oststrand und schreibt endlich die Geschehnisse der letzten Wochen auf*

Das Tag- und Nacht Gleiche Fest war endlich da... Lange hatte Susi vorbereitet. Geheimnisvoll wie immer. Niemand wusste, was sie vorhatte... Nur einmal kam sie wegen Seilen und Brettern zu uns Spähern. Auch fragte sie, ob wir Schnaps und Säfte mitbringen könnten zum Fest.
Dieses Mal waren viele Gäste aus Carima da. Sogar die Herzogin...

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Als die Arbitra ebenfalls erschienen war, begann Susi indem sie einige Worte sprach und uns zum Wasserfall in der Nähe der Brücke führte wo alles für das fest geschmickt war.
Sie hob die Stimme und lobpreiste alle Göttinnen der Amazonen, dankte für eine Gute Ernte und lobte sogar Lunaris, und ehrte ihn. Er hatte mitgeholfen den Mond zu verteidigen, während des Blutmondes. Und aus diesem Grund sollte jede Amazone ihm zu Ehren ihren Mut beweisen.
Über den Wasserfall führte eine schmale Bretterkonstruktion. Zusammengekotet aus den Brettern und Seilen, die sie von uns bekommen hatte. Sandy murmelte etwas davon, dass sie stabilere Bretter und Seile rausgesucht hätte, wenn sie das gewusste hätte.

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Die Arbitra trat als erste an das Brett und... Fiel ins Wasser... Alle waren wie erstarrt, nur die Herzogin riss sich ihr Kleid herunter und sprang hinterher. Ich reagierte ebenfalls und folgte der Herzogin. Dann sprang noch Sirena ins Wasser.
Aber wir hätten uns die Mühe sparen können. Die Arbitra war eine gute Schwimmerin und war schon ans Ufer geschwommen. Ich half zusammen mit Sirena der Herzogin aus dem Wasser, schickte dann Sirena zur Arbitra und kümmerte mich um die Herzogin. Ich goss ihr heissen Gewürzwein ein und sauste dann los zu Cindys Haus trockene Kleidung und eine Decke zu holen.
Die wurde dann garnicht benötigt, da die Arbitra die Herzogin mit ins Sanctum brachte.

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Bis die beiden Hohen Frauen wieder da waren, balancierten die restlichen Amazonen und Gäste über das schmale Brett. Als die arbitra udn die Hrzogin wieder da war, balancierten sie ebenfalls noch einmal über das Brett, diesmal ohne zu fallen oder zu springen.

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Dann wurde kräftig gefeiert. Lange hallte Geang und Musik von der Brücke weit ins Land. Erst spät begaben sich die letzen Feiernden ins Bett.

Die Tage darauf war ich viel unterwegs. An der grenze patrouillieren, oder in der Nähes des Sanctums Wache stehen, da wir Späher eine Zeit lang die Bewachung des Sanctums unauffällig mit übernahmen. Auch einige Reisen nach Byzantinon unternahm ich. Die Wachen waren ausser Landes um ihre Kampffähigkeiten zu verbessern. Darum hatte die Arbitra die Späher gebeten heimlich ein Auge auf das Heiligtum zu haben.
Svenja hatte eine Nachricht von einem fremden Boten empfangen und versuchte diese nun zu übersetzen. Es war eine uns nicht bekannte Sprache, aber die unermüdliche Hüterin aller Schriften ruhte nicht, bis sie wusste, um welche Sprache es sich handelte. Mit Hilfe anderer Übersetzungen machte sie ich daran aufzuschlüsseln worum es in der Botschaft ging.

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Nachdem Ruri in einen Unfall verwickelt war, bei dem ein Händler umkam, und ein Feuer ausbrach, brachte ich Ruri bei, wie man ein Feuer in einem Steinkreis unter Kontrolle behielt.

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Sie hatte viel zu lernen. Und so wurde beschlossen, dass alle Amazonen ihr die wichtigen Sachen beibrachten, die eine Amazone wissen muss und die nicht mit Kämpfen zu tun haben.
Das war nicht ganz so einfach. Ruri hatte viel Kraft, wusste weder was gut und böse war und sah vieles als Spiel an, was aber keins war.

Nach dem Fest hatte sich die Priesterin in den Tempel zurückgezogen. Aber langsam dauert das sehr lange. Also beschloss ich nachzusehen, was meine Blutsschwester so lange im Tempel tat. Es waren schon viele Tage jetzt.
Im Dorf traf ich einige Kriegerinnen und auch die Kriegerin des Feuers. Es ging wohl um eine Prüfung für die neue Kriegernovizin Rökkva. Sie sollte das heilige Feuer holen... YohShi welche mit mirgekommen war sollte sich unbemerkt an die Fersen von Rökkva heften. Was sie auch sehr erfolgreich tat.
Dann wollte Cindy die Priesterin ebenfalls aus dem Tempel holen. Wir dachten sehr oft in gleichen Bahnen. Also gingen wir zusammen zum Tempel. Doch die Priesterin hatte den gerade verlassen und war mit Susi auf dem Weg zum Sanctum.
Sie sah fürchterlich aus und hatte weisse Haare.

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Schwach setzte sie sich ins Gras. Sie konnte sich an nichts erinnern. Was ns alle verwunderte. Sirena sauste zum Sanctum und ich zru taverne und besorgten etwas zu Essen und zu Trinken für die geschwächte Priesterin.
Wir führten sie dann zu ihrem Haus wo sie sich auf die Bank plumpsen liess...

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Unterdessen war Rökkva mit dem Feuer zurück. Sie hatte es geschafft. Von nun an würde es ihre Aufgabe sein, das heilige Feuer zu holen, falls das Tempelfeuer jemals erlöschen würde. Die Kriegerinnen waren immer schon eng mit dem Feuer verbunden. Aber trotzdem war es nur der Priesterin erlaubt das Feuer in den Tempel zu bringen und sich darum zu kümmern, dass es brannte.
Schliesslich war Yve kräftig genug in den Tempel zu gehen um das Feuer in die Gruft zu tragen.

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Einige Tage danach wurde Rökkva am Grossen Feuerkreis feierlich erhöht... Anschliessend wurde das Ereignis gefeiert.

Einige Tage später sah ich nach Yve. Ihr ging es besser, hatte aber immer noch weisse Haare. Auch ihr Gedächtnis war nicht wirklich zurückgekehrt. Irgendwas hatten die Göttinnen ihr gezeigt, soviel wusste sie. Aber was genau, daran konnte sie sich nicht erinnern.

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Wir standen in der Nähe ihrer Höhle als die Kriegerinnen zu uns kamen. Cindy sagte wir müssten alle zusammenarbeiten um Ruri zu lehren. Yve sollte ihr die Göttinnen näher bringen. Und Masandro am besten gleich mit. Auch mussten wir Ruri irgendwie zeigen, wie sie ihre Kräfte unter Kontrolle bekam. Im Übungskampf mit Sirena hatte sie diese mehrfach zu Boden geschickt. Einmal hatte ich es sogar selber gesehen.

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Yve nutzte die Gelegenheit und schnappte sich Masi und Ruri und brachte sie in den Tempel. Die Kriegerinnen lagerten draussen und lauschten, was drinne so passierte. Ich sah zu den Kriegerinnen rüber und lauschte wiederum, was diese sich so erzählten.
Plötzlich hoppelten drei Hasen aus dem Wald. Ich weiss garnich wr anfing, aber plötzlich machtn die Kriegerinnnen jagd auf die flinken Tiere, auch Yoh stürzte sich drauf.
Ich machte schnell dass ich in den Rücken der Kriegerinnen kam um nicht ausversehen ebenfalls ein Jagdopfer zu werden.
Als die Hasen erlegt waren, sah ich noch Ruri im Wald verschwinden. Sie hatte sich wohl erschrocken, so dachte ich... Aber es kam ganz anders.

Ich quartierte mich für ein paar Tage am Oststrand ein und machte dann meine Runde. In einer Höhle fand ich Ruri. Sie sah schrecklich aus und hatte offensichtlich Fieber. Aus glasigen Augen starrte sie mich an und wollte dass ich ging. In ihrem Bein steckte ein Pfeil. Eindeutig ein Pfeil einer Kriegerin wie man an den Federn erkennen konnte.

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Wie und warum ihr ein Pfeil im Bein steckte war mir erstmal egal. Ich versuchte Ruri soweit zu beruhigen, dass ich mich um die Wunde kümemrn konnte. Doch ich sprach und lockte... Aber es half nicht. Ruri war so verschreckt und misstrauisch, dass nichts half. Ich versuchte es mit Wasser und Trockenfleisch, was ich ihr hinlegte. Doch sie nahm es nicht wahr, nur meine Annäherungsversuche. Zwei mal krächszte sie irgendwas in der Sprach der Ahnen, die ich einige Male von Smaragd gehört hatte.
Ich wusste, wenn ich sie zu arg bedrängte, würde ich ihre Keule zu spüren bekommen. Also liess ich sie laufen als sie sich an mir vorbeidrückte. Die ungefähre Richtung mrkte ich mir in die sie verschwand.
Dann machte ich mich auf Hilfe zu holen...
Kurz nach der Brücke über die Meeresenge traf ich auf eine Gruppe Kriegerinnen. Diese hatten den Befehl von Cindy Ruri einzufangen und ins gefängnis zu bringen. Ich konnte sie davon überzeugen, Masandro vorzuschicken. Er würde als Wolf mit Ruri Kontakt aufnehmen und versuchen sie zu beruhigen. Wenn man Ruri jetzt gewaltsam einfangen würde, wär da letzte Vertauen dahin.
Ich erfuhr, dass sie Mandy umgehauen hatte. Diese hatte sie wohl zu sehr bedrängt. Schwer verletzt lag die Kriegerin nun in Susis Heilerzelt.
Masandro war schon länger verschwunden als wir ihm folgte... Ich zeigte den Kriegerinnen wo ich Ruri das letzte Mal gesehen hatte und machte mich auf um Verbandszeug und Kräuter zu holen. Als ich zurückkahm, hatten die Kriegerinnen den Ort eingekreist, aber das Buschwerk war so dicht, dass sie Ruri und Maandro den man aus en Büschen hörte nicht gefunden hatten.
Ich bedeutete den Kriegerinnen Masandro noch etwas Zeit zu lassen und lauschte. Der Wolf winselte und fiepte, kläffte ein paar Male. Und wieder knurrte Ruri in der Sprache der Ahnen. Plötzlich war es kurz still und dann meldete sich Masandro aufgeregt kläffend.

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Wir drangen in das dichte Gebüsch vor und ich begannmich um Ruris Wunde zu kümern so gut ich konnte. Sirena half dabei. Ich entfernte den Pfeil der fast durch das Bein geschossen war und Ruri wurde ohmächtig.
Dann wusch ich die Wunde mit Afra Schnaps sauber, wischte das angetrockene Blut weg und verband die Wund emit einem Kräuterumschlag, so wie Brigitt es mir mal gezeigt hatte.
In diesem Augenblick drückte sich Cindy durch das Gestrüpp und gesellte sich zu uns. Sie befahl Ruri ins Gefängnis zu transportieren, und ich empfal ein Boot zu nehmen, was wir dann auch taten.

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Im Gefängis bettete Sirena die immer noch bewusstlose Ruri auf eine der Pritschen. Masandro blieb bei ihr...

Am nächsten Tag berichtete ich Sandy was passiert war. YohShi und ich gingen ins Dorf um zu sehen wie es Ruri ging. Wir nahmen estwas zu Essen mit. Svenja berichtete unterdessen was sie so herausgefunden hatte.

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Im Gefängnis war Cindy gerade dabei mit Ruri zu sprechen, die wieder wach war. Sie erklärte dass Ruri viel kräftiger sei als alle Amazonen, mit Ausnahme von Afra vielleicht. Und sie zeigte mit zwei Kürbissen was sie meinte. Zuerst schlug Cindy mit aller Kraft auf den Kürbis. Eine Delle blieb zurück. Dann forderte sie Ruri auf, das gleiche bei dem zweiten Kürbis zu versuchen. Ich ahnte was kommen musste, Lilly wohl auch, denn sie ging auf Abstand. Und tatsächlich, Ruri schlug ein Loch in den Kürbis, dass es nur so spitzte.
Ganz erstaunt sah Ruri was sie angerichtet hatte. Und nun erklärte ihr Cindy, dass sie dewegen niemals eine Amazone angreifen dürfe. Es sei denn sie würde es ihr befehlen. Den sie hatte ihre Kraft nicht unter Kontrolle und hatte Mandy sehr schwer verletzt. Zum Glück nicht getötet.

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Susi kam und sah sich die Wunde nochmal an und verband sie neu. Dann ging sie um sich um Mandy zu kümmern.
Cindy verliess die Gefängniszelle und lies die Tür offen... Ruri konnte nun gehen. Sie gab Ruri auch die Keule zurück nachdem sie eine Weile überlegt hatte, erinnerte Ruri aber an das Versprechen niemanden anzugreifen.
Ich musste Cindy wohl so angestrahlt haben, dass diese mich fragte warum ich sie so ansah. Ich sagte ihr, dass sie sehr weise gehandelt habe und ich mich darüber so freue. Sie lachte und gemeinsam folgten wir Ruri aus dem Gefängnis.

Die nächsten Tage und Wochen würden spannend werden...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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Re: 2014-10-19 RP Ein Fest und die Wochen danach

Beitragvon Smaragd » 19.10.2014 16:20

LyAvain hat geschrieben:Bild

Nachdem Ruri in einen Unfall verwickelt war, bei dem ein Händler umkam, und ein Feuer ausbrach, brachte ich Ruri bei, wie man ein Feuer in einem Steinkreis unter Kontrolle behielt.

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Sie hatte viel zu lernen. Und so wurde beschlossen, dass alle Amazonen ihr die wichtigen Sachen beibrachten, die eine Amazone wissen muss und die nicht mit Kämpfen zu tun haben.
Das war nicht ganz so einfach. Ruri hatte viel Kraft, wusste weder was gut und böse war und sah vieles als Spiel an, was aber keins war.



...kurze Rückblende zu dem "Unfall"...

RURI

Gleich hinter dem letzten Händlerstand...um die Kurve...setzt sich Ruri hin...und übt Feuer endfachen.

Es ist wierklich schwer...Ruri hat es von Rökkva an der Feuerstelle beim Kriegerdorf gezeigt bekommen...allerdings hat es damals nicht geklappt.
Amazonen haben gesagt sie muss es lernen wie es geht...also übte Ruri in der Natur draussen...

...ein Ästchen und ein Grashalm...sie kniete sich hin...und achtet da drauf, des sie es anfängt wenn drunter was getrocknetes Moos lag damit es dann die Funken auffängt.
Jap alles verlief super...nach vielen Versuchen geschah es...endlich begann es zu räucheln...und da ein Funke...hoch konzentriert und fast platzend vor Freude endfachte Ruri ihr erstes Feuerchen.
Sie schmiess von den gesammelten Ästen drauf...und hüpfte vor Freude auf und tanzte vergnügt.
...in ihrem trubel der Freude viel dann ihr Blick auf ihr Feuerchen...sie riss die Augen staunend auf...*Feuerchen läuft weg*...*nicht weglaufen Feuerchen*...Ruri riss schnell einen buschigen Ast ab...und schlug auf das Feuer ein.
Sie wusste von Lilly das sie das Feuer nicht anfassen darf und nicht zu nahe gehen..weil es heiss, heiss ist.
Ihr buschiger Ast...wurde nun auch vom Feuer gefangen...Ruri lies den los und holte einen neuen Ast...das Feuer bahnte sich den Weg Richtung Händlerstand...jeden Ast den sie nahm anmierte das Feuer noch mehr...immer grösser und kräftiger...und dann passierte es...der Stand des Händler fing an zu brennen.
Ruri total mit Versuchen das Feuer zu Bremsen ahnte nicht das sie genau das Gegenteil tat..und es immer mehr animierte. Vom Rauch angelockt kahm der Händler zurück und sah seinen Stand lichterloh brennen.
Er sah auch Ruri die da mit Ästen draufschlug...da plazte ihm der Kragen vor Wut.
Er ging auf Ruri zu riss sie um und Fluchte sie an...Ruri sah ihn schief an und verstand natürlich kein Wort. Er packte nun Ruri mit den Händen am Hals und begann sie zu Würgen und zu Schütteln...er fluchte die ganze Zeit nur. ....Ruri verstand ihn aber trozdem nicht und dachte sich ob das ein neuer Brauch der Händler Begrüssung sei.
Sie griff also auch an den Hals vom Händler und ahmte ihn nach...sein Gefluche und seine Grimassen und das Schütteln.
-Ruri ahnt ja nicht das ihre Kraft die sie in sich trägt viel Kräftiger ist wie die des Mannes-
...das gegenseitige Würgen dauerte etwas...Ruri war auch was schummrig...aber trozdem glaubte sie an das Gute und viel auch nicht in Panik dabei...doch dann schloss der Händler plötlich seine Augen und das Leben wich aus ihm...wie ein nasser Sack,sackte er in sich zusammen.
Ruri sah auf den Händler runter und dachte der ist einfach eingeschlafen...
...so wie damals Mary...als sie ihre Keule zog um sie Mary zu zeigen-und nicht mitbekahmd es sie durch des hervorziehen der Keule Mary eins damit an Schädel rummste..und die Kleine KO,ging. Damals hatte sie die schlafende Mary dann in ihre Hütte gebracht und ihr Lieder vorgesummt bis sie wieder erwachte.
...Ruri sah wieder auf das Feuer und machte weiter mit ihren Löschversuchen...

Plötzlich hörte sie nur einen Schrei einer Amazone*FEUER!*

Sandy riss die konzentrierte Ruri vom Feuer weg...Cindy und Mandy schlugen mit Stoffen das Feuer still.Ly rannte mit einem Wassereimer hin und her und übergoss es...
jede Amazone die dabei war half mit...Ruri strahlte als sie sah des diese Stoffe das Feuer still machten und ahmte nun nach...und half so mit.

Endlich war das Feuer gelöscht...Sandy endeckte derweilen den Händler...und auch die Abdrücke am Hals..ihr war schnell klar das der nicht vom Feuer umkahm.
Cindy war was aufgebracht als sie realisierte das auch noch ein Händler da tod im Gras lag.

Alle waren erschöpft ein Wort gab des andere...Ruri dachte immernoch des der Händler einfach schlief...Lilly und Ly mussten nun Ruri mitnehmen und ablenken und an Strand um ihr zu zeigen wie man das Feuer einsperrt.

...Ruri folgte den Beiden und lernte nun wie man Feuer einsperrt damit es nicht mehr abhaut...
Liebe ist der Blick in die Seele.
Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten.
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2014-10-20 RP Geschichten und Yohs Eskapaden

Beitragvon LyAvain » 06.11.2014 18:20

Sandy zeigte mir vor dem Späherfeuer ihr neues Regal für ihre Töpfe und ihr Geschirr... So hatte sie mehr Platz. Ich merkte, dass sie stolz drauf war. Als wir rausgingen, wunderten wir uns, da eine fremde Person am Feuer sass... Wir begrüssten den Mann, der keinerlei Waffen trug und luden ihn ein etwas mitzuessen und zu trinken. Es stellte sich raus, dass er Bücher liebte und erstaunt war, dass wir lesen und schreiben konnten.

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Also führten wir ihn in unser Kartenhaus, wo er über die Menge an Schriftrollen und Bücher staunte.
Wir beschlossen ihn der obersten Kriegerin vorzustellen, damit sie wusste, dass ein Reisender im Land war. Daher machten wir uns auf und gingen am Strand entlang.
Dort sahen wir, dass einige Krieger direkt am Wasser sassen und Cindy war dabei. Also gesellten wir uns dazu.
Cindy hatte wohl gerade eine Gesichte erzählt. Ruri war noch ganz begeistert. Sie wollte noch eine Geschichte hören. Irgendwie erinnerte mich das an meinen ersten Abend in Amazonien vor über 5 Jahren. Ich sollte auch eine geschichte erzählen, hatte sie aber nie zuende erzählt... Geschichtensammlerin nannte ich mich damals. Aber irgendwie verwechselten sie das mit Geschichtenerzählerin.

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Diese Erinnerungen brachten uns darauf, dass ich die Geschichte mal zuende erzählen sollte... Da aber auch einige Amazonen nie dabei gewesen waren, fing ich von vorne an zu erzählen.
"Am besten fange ich von vorne an... Da sie ja noch nicht alle kennen.
In alter Zeit gab es in dem Land meiner Vorfahren ein Heiligtum der Erdmutter, und dieses Heiligtum wurde von einer Garde verteidigt, die den Mut und den Kampfgeist einer Wölfin hatte... Daher wurde sie auch Wölfinnengarde genannt.
Und die Kommandantin dieser Garde war Catimandua Culann, eine Grosse Kriegerin meines Volkes.
In dieser Zeit fiel ein Schatten auf das Land.
Ein riesiges Reich streckte machthungrig seine gierigen Finger nach den ausgedehnten Wäldern und Gärten meines Volkes aus. Die dunklen Horden dieses Reiches legten das Land in Schutt und Asche und ein Tuath, ihr nennt es Clan, nach dem anderen gab sich geschlagen oder wurde vernichtet.
Nur die Drwyda, die heiligen Frauen und Hüterinnen des Wissens im Heiligtum der Erdenmutter leisteten weiterhin Widerstand. Das erboste den Heerführer der Eroberer und er tötete die Druwyda wo er sie fand. Bis nur noch die Druwyda im Heiligtum der Erdenmutter übrig waren, da dieses sehr versteckt in den tiefen Wäldern lag."
Ruri lauschte mit grossen Augen und auch alle anderen hörten gebannt zu.
"Aber der Heerführer setzte alle seine dunklen Mächte ein um die Lage des Heiligtums herauszufinden. Und mit all seiner bösen Macht gelang es ihm schliesslich und seine dunklen Horden hämmertsen an das Tor.
Cartimandua stieg auf die Palisaden und rief: Weichet, ihr gehört nicht hier her! Wenn ihr die Töchter der Branwen töten wollt, müsst ihr zuerst an mir und meiner Garde vorbei.
Der Heerführer trat hervor und griff mit all seiner Macht nach der Führerin der Garde. Und sie konnte sich nicht mehr rühren.
Und mit einer kalten Stimme, die das Eis des heiligen Sees gefrieren liess, sagte er:
Mit schwachen Frauen verhandle ich nicht... Kommt zu uns heraus und euer Leben soll verschont werden. Ihr werdet euer Leben als meine Liebesdienerinnen beenden ...
Ein eiskaltes Lachen hallte durch den Wald.
Cartimanduas Zorn brach den Bann und sie rief: Eher werde ich sterben, als mein Leben als Hure eines Schlächters zu fristen.
Der Heerführer lachte wieder boshaft und rief: Dann sterbt!
Damit stürmten seine Horden unter infernalischem Geheul vorwärts."
Ruri rutschte hinter Kris und versteckte sich. Lauschte aber weiter gebannt.
"Cartimandua wusste, dass sie dieses Heer nicht lange aufhalten konnte. Daher sammelte sie einige Freiwillige um sich und sagte: Es wird kein Entkommen geben. Aber ich will mit einigen Freiwilligen das Heer des bösen Herschers solange aufhalten, dass die heiligen Frauen und ihre Wachen fliehen können. Wer meldet sich freiwillig?
Die gesamte Wölfinnengarde trat wie eine Frau vor. ...
Was nun?
Alle konnten nicht bleiben. Einige mussten die Heilerinnen und Druwyda begleiten um sie zu schützen.
Schnell losten sie aus wer blieb und wer ging... Während die Horden an das Tor brandeten und es versuchten einzuschlagen.
Zehn Hände voll mussten mit den Druwyda ziehen... Der Rest blieb.
Während die Heilerinnen und die Druwyda heimlich mit ihrem Begleitschutz sich über die geheimen Pfade des Waldes durch den Belagrungsring schlichen, machten sich die restlichen Wölfinnen wie sie auch genannt wurden bereit...
Es ist nie überliefert worden was genaus geschah...
Aber schlussendlich wird das Heer das Tor zertrümmert und das Heiligtum gestürmt haben.
Aber die Wölfinnen unter der Führung von Cartimandua hielten das Heer solange auf, dass den anderen die Fluch gelang. Sie kamen unbehelligt ans Meer, besorgten sich drei Schiffe und legten ab.
In den alten Schriften steht, dass eins der Schiffe sank während eines Sturmes. Aber die Überlebenden konnten auf die beiden restlichen Schiffe verteilt werden.
Völlig überladen und knapp an Wasser und Essen kamen sie schliesslich an eine fremde Küste. Karg war das Land, und heiss... Aber dort im nirgendwo fand der Rest meines Volkes eine neue Heimat.
Sie lernten in der unwirlichen Landschaft zu überleben und passten sich an. Auch lernten sie sich gegen die anderen Völker welche in den Grenzgebiten zum Grasmeer, wie sie die Steppe nannten, lebten, zu verteidigen.
Dort leben sie noch immer.
Das ist eine ganz alte Legende meines Volkes... "
Cindy fragte warum die Göttinnen sowas zuliessen.
Ich meinte nur sie solle Afra fragen. Cindy wollte wissen wieso.
Afras Volk widerfuhr sowas ähnliches. Und wenn ich das richtig zusammenreime, war das Heer, was mein Volk vertrieb das gleiche, was Afras Volk vernichtete... Darum hat mein Volk dieses Volk irgendwann gejagt und vernichtet... Nur leider zu spät für Afras Volk...
Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile über meine Vergangenheit, beziehungsweise, das was ich davon wusste. Als es schliesslich dämmerte gingen wir wieder unseren Tätigkeiten nach.
Einige Tage später sassen wir erneut am Strand und unterhielten uns über alles Mögliche und Unmögliche. Es war ein gemütlicher Abend.

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Ich war die tage danach in den Bergen unterwegs. Als ich wiederkam hörte ich nur YohShi sei im gefängnis... Wieso das denn? Wollte ich wissen. Irgendjemand sagte was von einer Wette zwischen Afra und YohShi.
Also ging ich mit Sandy zum Gefängnis wo schon einige andere Amazonen waren. YohShi lag bewusstlos oder beduselt hinter den Gittern... Afra lag auf der Pritsche. So nach und nach bekam ich raus was die beiden gewettet hatten. Wer es als erstes schaffte auszubrechen hatte gewonnen. Es ging dabei um einige Hasen die diejenige Jagen musste die verlor.
Susi kam ebenfalls vorbei und kümmerte sich um die beduselte YohShi, die wohl mehr fach volle Kraft gegen das Gitter gedonnert war. Afra meckerte sie sollten gefälligst die Tür wieder zu machen, denn die Wette sei noch nicht gewonnen.

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YohShi bekam einige Kräuter und einen Trank und kam langsam wieder auf die Beine.
Danach kümmerte sich die Schamanin regina um Ruri die auch kurz reinschaute und sich über YohShi und Afra hinter den Gittern amüsierte. Sie wollte, dass Susi sich die Wunde am Bein ansah. Aber die war schon so gut verheilt, dass sie den Verband komplett weglies.
Cindy wollte auch wissen, was der Trubel bedeutete. Sirena war so mit Tür auf und zuschliessen beschäftigt dass sie es erst nach einer Weile schaffte die Kriegerin des Feuer von dem ganzen Dilemma zu unterrichten.

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Ich stand in der Tür mit dem Rücken zum Gefängnis während die meisten Amazonen draussen waren. Da härte ich wie Afra YohShi erklärte wie und wo sie die Hände ansetzen sollte. Dann knirschte es gewaltig und Afra fiel mit YohShi und der Tür nach aussen. Ohje. Das würde Cindy nicht lustig finden.
Also Afra sich verkrümeln wollte wurde sie von Cindy aufgehalten, die das Getöse gehört hatte. YohShi im Schatten von Afra blieb auch wie angewurzelt stehen.
Es sammelten sich viele Amazonen um das Trio und es war amüsant anzuhören wie sich die grosse und starke Kriegerin, die unerschrocken einen Bären mit der blossen Hand tötete, wie ein kleines Kind, was man mit der Hand im Honigtops erwischt hatte, wand.

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Zuerst war YohShi schuld, dann derjenige der die Tür so stümperhaft eingebaut hatte, also Cindy... Die Ausreden wurden immer abstruser, bis Cindy versuchte ein Machtwort zu sprechen, weil am Ende Svenja schuld war, die ganz in Gedanken versunken vor dem Gefängnis gestanden hatte und nicht wirklich mitbekommen hatte was passiert war. Cindy drohte Afra an, sie würde Svenja Köpfen lassen. Und nun bettelte und bat die grosse Kriegerin um Gnade für Svenja... Cindy gab schlisslich auf und meinte, sie wäre Schuld und würde Sven belohnen, wenn er die Tür reparierte.
Afra war glücklich und verschwand im Wald. YohShi hatte wohl ein schlechtes Gewissen, denn sie versprach ein paar der Hasen die Afra ihr fangen würde Sven zu geben. YohShi hatte ja schliesslich gewonnen... Ich grinste in mich hinein und ging, nachdem YohShi ebenfalls im Wald verschwunden war, meine Runde.
Einige Tage später fand ich Mine und Rimo im Dorf, wo sie auf einem Teppich sassen. Rimo hatte den sauber gemacht, weil Susi wohl beinahe das Haus abgefackelt hätte als sie die Geister vertrieb. Dabei hatten Rimo und YohShi dann gelöscht und der Teppich war nass und Dreckig geworden.

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Nun war er wieder sauber und Mine bat Rimo mitzuhelfen ihn ins Haus zu tragen. Doch dazu kam es nicht, denn ein Fauchen liess uns herumfahren. Doch es war niemand zu sehen. Wieder fauchte es, das war eindeutig YohShi. Doch war sie?
Rimo und ich suchten verwundet die Umgebung mit den Augen ab während Mine fluchend und murrend den Teppich alleine ins Haus wuchtete.
Dann entdeckten wir YohShi... Doch zu meiner Bestürzung war sie... geschrumpft. Wie Cindys Pferd. Sie ging mir knapp bis übers Knie.
Diese fauchte und war verunsichert, weil wir und alle Bäume so gross waren.
Wir hockten uns zu YohShi nachdem sie sich etwas beruhigt hatte und erklärten, dass sie zu klein sei und nicht wir zu gross.
Was passiert war, wollte ich wissen. Doch YohShi wusste von nichts. Sie war aufgewacht und hatte sich gewundert, dass ihr Schlafbaum so hoch war als sie runtersprang.
Mine rieb sich die Augen als sie dazukam und auch Sirena staunte nicht schlecht. Masi, der neue Krieger, ebenfalls... Er hatte in der kurzen Zeit in Amazonien einige verrückte Sachen schon erlebt. Doch das hier schlug dem Fass den Boden aus.

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Rimo sagte laut was ich dachte. Da waren die Kobolde am Werk gewesen. Sie wollte eine Falle bauen um einen von denen zu fangen und ihn zu zwingen YohShi und gleich auch Cindys Pferd wieder gross zu machen.
Ich beschloss YohShi so schnell zu Susi zu bringen wie es ging, wenn sie aus dem Wald wieder auftauchte. Doch das musste ich garnicht. Susi lief durchs Dorf und wunderte sich, warum wir am Rand es Kriegerkreises im Kreis sassen.
Wir zeigten ihr YohShi. Und sie war bestürzt. Dann versuchte sie YohShi mit den Mitteln gross zu machen, die sie dabei hatte. Sauer... meinte sie währe des Rätsels Lösung, da die Kobolde süss mochten. Also gab sie YohShie einen Schluck Essig zu trinken. Aber ausser, dass die winzige YohShie höher sprang als je zuvor, erreichte sie nichts. Dann kam meinte sie, YohShi in Essig baden zu müssen. Masi versuchte YohShi zu fangen grif aber einmal voll daneben. Dann hatte er die wütend zapplende und fauchende winzige YohShi und Susi goss den Essig über YohShi aus und massierte den Essig in ihr Fell. YohShis Geknurre und Gefauche wurde immer lauter und Masi und Susi trugen einige dicke Schrammen an Händen und Armen davon.

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Als Susi fertig war, lies Masi YohShi los, die wie ein Blitz im Wald verschwand. Geholfen hatte die Essigkur nicht. Sie hatte YohShi nur schnell werden lassen.
Also musste Rimo und ihre Koboldfalle doch ran. Sie würde sich das Material aus der Schmiede besorgen. Ich versprach ihr am Abend auf meiner Runde Honig vorbeizubringen. Als sie davon Sprach Honigtörtchen draus zu backen, sagte ich ihr ich würde noch mehr Honig vorbeibringen. Weil ich auch Törtchen wollte, fragte sie, ich grinste ertappt und sie nannte mich Kobold, Kobold...
Dann trennten wir uns und der Abend brach herein... Ich ging zurück ins Späherland und überlegte wie Sandy darauf reagieren würde...
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 23.11.2014 17:24

RURI

Einmal mehr loderten die Flammen des Kriegerfeuers...in der Runde besprach man sich...was und wie soll man Vorgehen...durch einen Bösen zauber ist Yohshi, ganz klein geworden.
Ruri ahnte nicht wierklich wie Klein..und verstand diese Aufregung nicht.
Aus langeweile zog Ruri ihr Blasrohr hervor...stopfte ein Steinchen hinein und pustete es Richtung Sandy,des Steinchen zischte durch die Luft und traf die Späherin der Sieben Winde am Bein.Sie schrie kurz auf als sie der Schmerz überraschte.

---Zwischenblick---
Doch woher hatte Ruri nun wieder eine Waffe?
Seid einigen Tagen eilt Ruri immer wieder in die Berge,sie wollte unbedingt auch so ein Wildpferd wie diese Amazonen. Sie war davon beeindruckt des man da drauf sitzen kann und durchs Land flitzen konnte. Immer wieder schlich sie bei Sonnenaufgang los..ab in die Berge.
Beobachtet dort die Pferde...Cindy hatte ihr erklärt das man viel warten muss...selbst die Frau Sanctum erklärte ihr das sie viel Geduld haben muss...und das,dass Pferd sie Auswählen würde.
All dies blieb nicht Unbeobachtet.

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Eine Alte-Waldamazone hatte ihren Spass daran Ruri aus ihrem Versteck zu beobachten...diese unbeholfenen anlock Versuche...des *komm,komm und gefuchtle mit den Händen*, und alle Pferde rannten aufgescheucht weg...und Ruri blieb sitzen wartend, manchmal Stundenlang sass sie da...wenige male rannte Ruri den Pferden nach...doch das verschlimmerte den Fluchtinstinkt der Pferde nur. Ruri schien das nicht mal zu Bemerken wenn sie auf selber Höhe mitrannte...und schrie *haaaaalt*...
Eines hatte sie Ausdauer...

Diese Situationen amüsierten die Alte-Waldamazone so sehr,das sie sich endschloss der Unbeholfenen Ruri was zur Hand zu gehen...ihr war klar dass das kaum eine Echte Amazonen sein konnte...es war zu offensichtlich das diese Ruri anscheinend ganz und gar keine oder kaum Erfahrung hatte was wierkliche ernsthafte Gefahren angingen.
Der Alten ist einen Situation aufgefallen, Ruri sass im Gras bei den Pferden...sie schlummerte fast ein ...so lange wartete sie schon...da erklingte ein Beuteangriff eines Pumas. Ruri schoss auf und rannte wie geölt davon.
Das schien sie zu erkennen, wenn ein Puma Hunger hatte und auf Jagd war.

Die Alte stand einfach plötzlich hinter der Ruri...*kala*. Ruri schreckte mit einem riesen Satz auf. Der Alten war nicht endgangen...das so ein Sprung nicht wierklich von einem Menschen stammen konnte.
Doch ihre Erfahrungen und Vertrauen in die Hoheitlichen Endscheidungen waren nicht zu erschüttern. Sie wusste in Amazonien leben viele geschützte Wesen...die anderswo...den sichern Tod erwarten würde durch ihr anders sein.
Ruri sah die Alte an, so ein unschuldiges Strahlen hatte diese Alte wohl nicht erwartet...
Jedenfals war das der Anfang...so wurde Ruri gezeigt...wie man ein Blasrohr benutzen kann und welche Steine dazu gut sind... für welche Situation.
---Zwischenblick---

Am Kriegerfeuer wurden alle möglichkeiten ausgewertet..wie Rettet man eine geschrumpfte Yohshi.
Es war wie verhext, Niemand wusste wierklich ob auch irgendwas davon hilfreich sein würde...Yoh ist auf und davon im Wald...sehr Klein und konnte sich eigentlich überall verstecken.
Verschiedenes wurde in die Wege geleitet...Fallen bauen...suchen...oder gar anlocken von Yohshi.

Plötzlich wendete sich der Blick der Kriegerin des Feuers zu Ruri...Ruri war so in alles was ablenkt vertieft...RURI! Ruri wir gehen nun zusammen Pferde einfangen.


Ruri schoss auf und strahlte jaaaaaaaa!

Cindy vorderte die anderen Amazonen auch auf mitzukommen.
Einige begleiteten Ruri und Cindy.

Ruri durfte Bergführerin spielen und sollte voran gehen...sie flizte los... die Amazonens ahen nur noch eine Staubwolke vom aufgewirbeltem Sand.
Trozdem folgten sie Ruri nach die irgendwann wieder zurück gerannt kahm und sich wunderte, wo alle den sind.

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Endlich sind alle zusammen in den Bergen angekommen...nun übernahmen die Späher die Vorhut in der direkten Begleitung der KdF-Cindy.
Cindy ordnete alle an leise zu sein.
Ruri sollte ihr folgen um näher an die Herde heranzukommen...allerdings auf der anderen Seite.

Ruri sicherte sich ab bei Susi ob sie die Zeichen der KdF wierklich Richtig gedeutet hatte. Und ging erst dann los...

Alle anderen Amazonen beobachteten das Vorgehen...

Ruri sass also auf der einen Seite...Cindy die KdF aufd er anderen Seite.

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Cindy setzte sich erst still hin...beobachtet den Zustand der Pferde...nahm Gras in die Hand und wartete...nach einer weile begann sie ein Liedchen zu singen..ein altes Mongolisches beruhigendes Liedchen.
Ruri beobachtet Cindy die ganze Zeit dabei...so durch die Pferde hindurch. Sie nahm auch Gras allerdings fuchtelte sie damit damit es die Pferde sehen können...keines der Pferde achtet gross auf Ruri...nein sie wichen eher aus. Teile vom Liedchen von Cindy drangen bis an Ruris Ohren..also wipte sie nun auch noch dazu mit..

...Cindy hatte weit mehr Erfolg wie Ruri...eines der Pferde schien Intresse zu finden an der KdF...sie konnte sogar das Pferd mit Gras füttern und gar streicheln ohne das es davon lief.

Ruri war sehr verwundert darüber...zu ihr waren die Wildpferde nicht so aufgeschlossen...nein sie machten nen Bogen um sie...

Nach einiger Zeit winkte Cindy durch Handzeichen zu, das sich Ruri von der Herde zurück ziehen soll.

Beide gingen zurück zu den anderen. Cindy erklärte in die Runde das wir an einem anderen Tag es erneut Versuchen würden .

Danach war es Zeit zurück zu gehen den die Nacht brach herein...
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2014-11-17 RP Planungen und Svens Amulett

Beitragvon LyAvain » 30.11.2014 15:26

Sandy hatte YohShis Schrumpfung beser aufgenommen als ich dachte... Aber so richtig dazu äusserte sie sich erst als ich von meiner Reise über den Pass zurückkam.
Bald würde der Pass zu sein. Oben hatte mich ein heftiger Schneesturm erwischt. Ich kam grad noch rechtzeitig zum Späherfeuer.
Susi gesellte sich recht schnell dazu. Sandy war sehr misstrauisch, da sie Susi die Schuld gab. Sie hatte YohShi kurz bevor sie schrumpfte irgendein Pulver gegeben. Als sie hörte, dass Susi versucht hatte in unseren Büchern ein Gegenmittel zu finden, sauste sie kurz los um zu schauen ob das Kartenhaus noch stand.
Dann beruhigte sie sich aber und gemeinsam überlegten wir, wie es weitergehen sollte. Sie meinte, die grösste Chance hätten wir, wenn wir ein Buch aus dem Archiv im Sanctum holen würden. Das müsste aber heimlich passieren, damit die Arbitra nicht rausbekam, was mit YohShi passiert war. Wir hofften immer noch sie wieder gross zu bekommen, ehe es bekannt wurde.
Peter hatte damals ein neues Sortierungsschema eingeführt, aber ganz umgesetzt war das noch nicht. Also mussten wir erst die Listen finden, wo was war.

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Während wir so planten und überlegten kam Yve auch dazu. Sie wusste noch garnichts von YohShis Unglück... Susi erklärte es ihr vorsichtig. Dann begann Yve sie auszufragen, was in dem Pulver drin gewesen war. Und es war eine Wurzel drin, die Susi erst neu entdeckt hatte, aber bisher nur an sich ausprobiert hatte. YohShi war nunmal kein Mensch. Wir alle erinnerten uns daran, als sie diesem geflügelten Wesen die Wunden geleckt hatte, und dann ausrastete... Wer weiss was diese unbekannte Wurzel mit YohShi gemacht hatte.
Aber ob es wirklich Susi gewesen war, war unklar.
Schlussendlich beschlossen wir den Sumpf im Auge zu behalten, ob die Alte wieder auftauchte, ausserdem würden wir irgendwie dieses Buch aus dem Sanctum besorgen und das möglichst unaufällig.
Aber zuerst mussten wir das Verzeichnis aus dem Sanctum holen... Und dabei kamen wir an Susis Zelt vorbei und Susi zeigte Yve die Wurzel. Während wir auf die beiden warteten Sprach mich Masandro an. Er war von Cindy geschickt worden, sie brauchte mich. Da Sven Fragen an mich hatte.

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Ich fragte Sandy, ob sie mich noch brauchte und folgte dann Masandro zum Strand.
Dort erinnerte mich Sven daran, dass ich ja für ihn etwas über das Amulett heraus finden sollte. Ich war ganz zerknirscht, weil ich es vergessen hatte ihm meine Ergebnisse mitzuteilen.
Also fasste ich meine Nachforschungen zusammen.
Das Amulett, oder eins was dem seinen sehr ähnlich sah, war in den Archiven der Amazonen erwähnt und auch abgebildet gewesen. Daher setzte ich mich genau auf die Spur dieses Amuletts...
Sven wartete ganz ungeduldig auf meine Ausführungen... Aber ich holte erstmal etwas aus um die Herkunft dieses Amuletts zu beschreiben und wie es überhaupt dahinkam wo es war.
"Ich hab tatsächlich was rausgefunden.... Und zwar in den ganz alten Schriften... Da gibt es ein Amulett was genauso aussieht wie deins. Oder zumindest soweit man das auf der Zeichnung erkennen kann sehr ähnlich. Und dieses Amulett stammt aus einer Gegend westlich von hier."
Sven war hibbelig und sagte ich solle nicht um den heissen Brei herumreden.... Aber ich liess mich nicht beirren und erzählte weiter.
"Ich habe nachgeforscht und rausgefunden, dass dort die Amazonen lebten bevor sie neues Land suchten und hier her kamen. Die Geschichte erzählt weiterhin, dass es von einigen Griechen erbeutet wurde im Kampf. Von dort aus wanderte es als Beutegut zu einem Dekurio bei den Soldaten des Kaisers von Rom. Der es schlussendlich beim Ende seines Wehrdienstes mit in seine Heimat nahm nach Iberien... Da endet die Spur. Aber es ist wohl zu einem Familien Erbstück geworden. Mit Ursprung in unserem Volk."
"Was ist mit meinen Eltern?" wollte sven ungeduldig wissen. "Leben sie noch?"
Dazu wollte ich ja noch kommen.
"Hm... So ganz sicher bin ich mir nicht... Aber ich glaube deine Mutter ist eine Amazone... Das war etwas verwirrend."
Aufmerksame bis verwunderte Blicke von allen Seiten.
"Und zwar schicken die Amazonen eine Kriegerin auf die Spur dieses Amuletts, daher auch die Aufzeichnungen."
Jetzt wurde Cindy ganz aufmerksam.
"Sie reiste den Spuren nach und verschwand. ... "
Sven reagierte verwirrt und ungläubig.
"... Das war vor nicht einmal 20 Jahren."
Neugier und Verwunderung machte sich breit.
"Etwa 4 Jahre danach, heisst es, verschwand das Amulett aus dem Haus der Famile des alten Dekurio... Aber mehr hab ich nicht rausgefunden. Amulett und Dieb bleiben verschollen..."
Sven kratzte sich am Kopf.
"Aber die Zeiten passen... Und das Amulett ist bei dir..." erläuterte ich.

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Dann begann ich meine Schlussfolgerungen zu konkretisieren und mit Hilfe von Sven zusammen zu setzen.
"Ich wundere mich. Das mit dem Amulett stimmt, der komische Mann gab es ja mir als Bezahlung in der Taverne meines 'Onkels'." bemerkte Sven. "Mit dem Schwert..." schob er noch nach. "Aber so ganz versteh ich das nicht... meine Eltern sind auf der Flucht verschollen."
"Da sind grosse Lücken. Aber wie alt bist du?"
"Ich bin...14 oder 15 ..." so ganz genau wusste Sven es nicht. "Mit 10 sind wir geflohen. Mit 14 hier her. So in etwa. Weiss nicht so genau."
"Flucht... Das würde aber passen." bemerkte ich nachdenklich. "Wie sah deine Mutter eigentlich aus?"
Sven runzelte die Stirn und dachte angestrengt nach.
"Irgendwas besonderes..." versuchte ich nachzuhelfen. "
"Ich habe fast alles vergessen." Sven schüttelte den Kopf. "Eher klein, ich reichte ihr bis zur Nase mit meinem Kopf. Wir waren eher Hellhäutig. Kurze harte Winter, das weiss ich noch."
"Aber hatte deine Mutter ein Muttermahl an der Schulter? Hier oben?" lockte ich Sven...
Er sah kurz auf seine eigene Schulter. "Neeee, ich glaube nicht..."
"Vielleicht war es auch eine Narbe..." warf Cindy ein... Ich glaube sie wusste wen ich meinte. Denn dazu wollte ich noch kommen.
"Die Amazonen hatte eine Narbe dort von einem Schwert, aber in der Ferne erzählte sie, es wäre ein Muttermal um zu verbergen dass sie Kriegerin ist." ich nickte Cindy zu.
"Aber hatten alle rote oder rötlich Haare." bemerkte Sven dann noch. "Nur, nur...ich weiss nicht mehr. Irgendjemand hatte dunkles Haar."
"Und rote Haare passt auch." ich nickte wieder.
"Ich kannte eine Späherin mit rötlichen haaren, die verschwand." warf Cindy ein.
"Späherin? In den Berichten steht was von Kämpferin..." sagte ich verwundert. "Wobei da nicht steht Kriegerin, das habe ich aus der Kämpferin interpretiert." bemerkte ich dann nachdenklich.
"Lass mich überlegen. Ly." Cindy grübelte ebenfalls angestrengt. "Unsere Späher waren früher gute Kämpfer... Es könnte schon sein..." sagte sie dann und sah auf...
"Ich würde so gerne wissen, wo sie geblieben sind..." sagte Sven wehmütig. "Einige meinten, da gäbe es einen grossen Strudel und sie sind darin untergegangen... In der Stadt, wo ich war nach dem Unwetter." er wischte sich verstohlen über die Augen.
"Das einzige was ich noch gehört habe ist, dass sie wohl nach Norden wollten..." bestätigte ich.
"Der Sturm ging im Norden los." Sven nickte. "Das weiss ich noch. Weil alle sagten, da oben im Norden gibt es viele Stürme. Und mein Schiff kam grad so durch.
In dem Hafen, wo wir hinwollten, haben sie mich ja abgsetzt ohne irgendwas. Glaub ich."
"Da müsste man vielleicht Rökkva oder Mandy fragen... Die waren ja lange dort oder kommen sogar von dort. Wenn eine Amazone dort auftauchte müssten sie es wissen." überlegte ich. "Aber wenn sie in einen Sturm gerieten..." ich sprach den Satz nicht zuende.
"Ich weiss das gar nicht so genau. Vllt wollten sie mich auch nur loswerden..." Sven klang unsicher.
"Sowas darfst du dir nicht einreden Sven, sie hatte bestimmt sehr gute Gründe." fuhr Cindy fast empört auf.
"Aber eine Amazone?!" Sven klang zweifelnd.
"Hm, das kann ich nicht glauben... Wenn sie auf der Flucht waren und in einen Sturm gerieten." Ich glaubte nicht, dass sie Sven loswerden wollten. "Vielleicht wollten sie dich auch schützen. Und sind deswegen getrennt gereist."
"Hmm, naja, ich war noch recht jung und unerfahren..." Sven grübelte wieder. "Ich habe damals nicht viel verstanden. Nur das wir wegmussten."
"Und im Hafen war es so hektisch, dass wir in zwei verschiedene Boote kamen, die aber den gleichen Hafen anlaufen sollten. Das was ich noch eben weiss oder verstanden habe... aber wenn das Absicht war..." Sven fielen immer mehr Details ein.
"Ich weiss nur, dass die Familie des alten Dekurio alle Welt in Bewegung setzte um den Dieb zu fangen." Ich machte eine kurze Pause. "Wobei Dieb... Hmpf.. Das Amulett war ja von den Amazonen gestolen worden. Sie hat es nur zurückholen wollen."
"Dann weiss ich fast genauso viel wie voher, nur dass sie eine Amazone war...? Und das ist Sicher?" Sven war verwirrt.
"Dann wissen wir jetzt auch wo dein Mut herkommt, Sven." bemerkte Cindy. Sven sah auf.
"Und das Händchen für Waffen." warf Sirena ein.
"Ohjaaa, Sirena..." bestätigte Cindy.
"Die Zeichnung stimmt sehr genau mit dem Amulett überein... Ich hab den Abrieb direkt daneben gelegt." erklärte ich. "Soweit ich weiss gibt es davon nicht mehrere, sondern nur dieses eine.."
"Dann hat der Mann in der Taverne es mir quasi wiedergegeben... " Sven dachte kurz nach. "... Und er wusste mehr als er zugab, bzw sagen wollte."
"Hört sich auf jedenfall so an." Cindy nickte.
"...Ja, warscheinlich wieder um dich und sich zu schützen. Die Suche lief da ja noch... Wobei sie wohl langsam aufgegeben haben sollen." sagte ich und überlegte.
"Nun weiss ich, woher meine Mutter kam." Langsam dämmerte Sven, was meine Erklärungen bedeuteten.
"Leider kann ich nicht genau sagen was aus deinen Eltern wurde. Aber alle Spuren weisen auf die Amazone hin und dass sie deine Mutter ist." es tat mir Leid... Aber es gab halt grosse Lücken.
"Naja, der Mann sagte... im Norden von hier, bei den Amazonen...findest du alle Antworten...so oder so ähnlich." Sven erinnerte sich langsam an mehr Details.
"Der Mann der dir das Schwert und das Amulett gab kann ein verwandter deines Vaters gewesen sein." stellte ich die Vermutung auf. "Ich glaube er hat unsere Schriften überschätzt. leider sind wir auch nicht allwissend."
"Danke..." sagte Sven leise.
"Man weiß die Mutter ist eine Amazone, weiß man woher der Vater war?" fraget Cindy nachdenklich.
"Was in dem Sturm passierte wird man wohl nie erfahren..." sagte Sven leise.
"Du hast hier jetzt nicht nur eine NEUE Familie gefunden bei uns, Sven... Du hast DEINE Familie gefunden..." versuchte Sirena ihn aufzumuntern.
Sven nickte langsam.
"Ich denke Sirena hat Recht Sven, du bist Zuhause angekommen." stimmte Cindy zu.
"Den Namen der Amazone kann man leicht rausfinden. Den habe ich jetzt nicht im Kopf. Ob sie sich so nannte als sie in Iberia war, weiss ich allerdings nicht." bemerkte ich... Und dann grinste mich Sven mit einem Mal an.
"Und du schuldest mir noch was, Ly, du hast mir was versprochen..."
"Hm?" ich guckte verdutzt. "Hilf mir mal." Ich grinste verlegen.
"Yoh wollte ja auch mit..." half Sven nach.
Da fiel es mir wieder ein...
"Ah ja..." ich lächelte.
"Mit dem Schiff zu meinem Onkel." sagte Sven.
Ich nickte...
"Das müssen wir noch machen.. Allerdings nicht solange YohShi so klein ist... Die geht uns verloren. Susi sucht gerade mit Yve und Sandy ein Heilmittel."
"Klein?" Sven sah mich verwundert an.
"Ähm ja... Ungefähr so gross..." Ich zeigte es ihm mit den Händen.
"Wie hat sie dass denn Angestellt?" wollte Sven wissen.
"Wieso wissen wir nicht. Yve vermutet eine Zutat in Susis Pulver... Da war eine unbekannte Wurzel drin die Susi zwar an sich probiert hat, aber YohShi ist kein Mensch." erklärte ich.
"Das ist typisch Yoh!" platze Sven lachend raus, froh um die Ablenkung.
"Susi wollte YohShi nur wacher machen. Bei ihr hat das funktioniert..." Dann fügte ich hinzu... "Sie will auch die alte Eme mal fragen... Wenn sie wieder auftaucht. Wenn also jemand sieht, dass die ALte Frau im Sumpf ist Susi bescheid geben."
Sven lauschte und strich über das Amulett... Ich sah die Geste und musste lächeln.
"Sandy müsste doch den Namen der Späherin wissen, oder?" führte ich das Gespräch auf das Thema zurück.
"Ich weiß es nicht, Ly... Aber ich glaube diese Amazone, wo ich meine, war damals sogar die Windspäherin... Sandys Vorgängerin."
"Oh" sagte ich überrascht.
"Wind...was?!" fragte Sven überrascht.
"Späherin der sieben Winde..." erklärte Cindy.
"Kastenführerin." ergänzte ich.
"... Vorvorgängerin..." korrigierte sich Cindy dann... "Sie hatte diese rötlichen Haare, und verstand sich gut aufs Kämpfen."
"Kala ehrwürdige Priesterin..." sagte Sirena plötzlich. Und alle sahen auf. Yve die Pristerin war zum Kreis um das Feuer getreten und wurde nun von allen begrüsst.
"Und sie verschwand, die Zeit könnte hinkommen..." grübelte Cindy unterdessen weiter."
"Ja, davon erzählte mir Sandy schon. Sie hat auch den Namen gesagt... Hab ihn nur vergessen..."
Dann wandte ich mich an Yve.
"Habt ihr was gefunden?"
"Ja, ein Buch..." Yve nickte. "Sandy legt Susi die Abschrift ins Kartenhaus. Ich wollte später noch das eine oder andere Orakel aufsuchen und Susi fragt die Geister."
"Ich sagte hier schon, wenn jemand sieht, dass die alte Eme im Sumpf auftaucht, sollen sie Susi Bescheid geben." erklärte ich ihr.
Yve setzte sich zu uns.
"Ich glaub, ich weiß ihren Namen..." Cindy liess es nicht los. "Sie hies Moe..."
"Ja, Moe... Das wars..." bestätigte ich erfreut.
"Sie hatte diese roten Haare und verschwand auch zu dieser Zeit.." ergänzte Cindy. "Weil sie auf der Suche nach etwas war."
"Moe? Wer? Meine Mutter?" fraget Sven verdattert.
"Ja..." ich nickte. "Moe verschwand lange vor meiner Zeit. Sandy erzählte aber immer wieder davon."
"Ja genau..." Cindy nickte ebenfalls. "Ich dachte zuerst an Tarna, doch Tarna hatte schwarze Haare."
"Tarna ist auch viel später weg, Cindy..." bemerkte Sirena. "Ich kannte Tarna noch."
"Stimmt Sirena." meinte Cindy.
"Alle Spuren weisen auf diese Amazone hin... Und das war Moe." warf ich ein.
"Sie hatte eine Liebelei mit dem Schmied." erinnerte sich Cindy.
"Wer? Moe?" fragte ich.
"Ja"
"Hm, das passt. " ich schielte zu Sven und musste grinsen.
"Und wie das passt." stimmte Cindy zu. "Er war sehr geschickt."
"Wie Sven." bestätigte Sirena.
Yve sass daneben und hörte schweigend zu. Sven drehte sich zu ihr.
"Kuck mich an, ich bin ein Amazone!" er reckte das Kinn stolz in die Höhe... Einige lachten. Und Yve grinste und sagte leise... "Eine AmazoE?" wobei sie das E betonte.
Dann drangen die Worte über den Schmied zu ihm vor.
"Er? Wie?" er guckte Cindy gross an.
"Sie haben sich sehr geliebt die beiden... Schon möglich das aus dieser Verbindung ein Sohn hervor ging." Cindy überlegte.
"Hm, ist der Schmied mit verschwunden?" hakte ich nach.
"Ja, Ly. " Cindy nickte. "Sie sind beide zusammen weg, am gleichen Tag zur gleichen Stunde mit dem gleichen Schiff."
"Also sind die Chancen gross, dass der Schmied Svens Vater ist." schlussfolgerte ich.
"Sehr gross sogar..."
"Nun wissen wir woher Sven das Geschick mit Eisen hat." merkte ich dann an.
"Dann, dann ist mein Vater auch von hier?" Sven war ganz entgeistert und musste sich erstmal setzen. Ich setzte mich auch...

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"Scheint so. Das habe ich nicht rausfinden können... Aber es scheint zu passen."
"Ich weiß seinen Namen nimmer er fing mit T an... Er war sehr gescheit, Sven." Cindy runzelte die Stirn und dachte angestrengt nach.
Yve fragte, ob wir den Glatzkopf meinten. Doch den meinten wir nicht. Klärten wir sie auf.
"Er hatte Haare nicht nur auf dem Kopf, auch im Gesicht..." erklärte Cindy. "Sie waren beide aus dem Norden."
Dann hellte sich Cindy Gesicht auf.
"Jetzt fällt mir sein Name ein... Er nannte sich Thinkangel."
Ein komischer Name fand ich.
Cindy meinte es soll sogar Zeichnungen von den beiden geben. Wir würden sie raussuchen.
Sven und Yve kabbelten sich dann mit Worten weil Yve immer behauptete keinen Mann zu wollen, aber seiner Meinung nach heimlich doch einen wollte. Ich grinste still in mich rein. So lebhaft und guter Dinge hatte ich Sven lange nicht gesehen.
Und so wurde es noch ein gemütlicher Abend... Und viele die dort am Strand sassen, krochen erst in den frühen Morgenstunden in die Felle...

((Hab für Sven das mal als schöne Erinnerung etwas ausführlicher geschieben :girlies_0197: ))
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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Re: Späherberichte

Beitragvon ^^Lilly^^ » 20.12.2014 12:00

Lilly sucht sich das Buch in das die Späherin Ly immer schreibt und kringelt viel schöner als Kerstin:
Wir waren bei der Pferdeherde. Endlich sollten Kerstin und Ruri ein Reittier bekommen. Meine allerliebste Mutter Cindy hat beiden noch mal erklärt wie sie Erfolg haben werden ... viel Ruhe und Zeit. Nach einiger Zeit gesellte sich ein Pferd zu Kerstin und dann auch eins zu Ruri, obwohl die immer noch herum zappelte oder einschlief.
Sie haben sich angefreundet und konnten schließlich die Tiere nach Hause ins Kriegerdorf bringen. Kerstin nennt ihr Pferd "Herbststurm" oder "Herbstfeuer" und Ruri ihrs "Wildpferd", mehr ist ihr wohl nicht eingefallen.
Lilly kichert und schließt das Buch.

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^^°°^^ Bild ^^°°^^
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