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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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2014-06-16 RP Planungen am Strand und die Alte

Beitragvon LyAvain » 29.06.2014 16:29

Am Späherfeuer überlegten Sandy und ich uns wie wir Svenja weiter ausbilden konnten. Uns kamen einige Ideen.
Als Svenja auftauchte bat Sandy sie um eine Zusammenfassung ihrer Erforschungen bezüglich des Blutmondes. Sie gab in kurzen, knappen Sätzen einen Bericht.

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"Susi habe ich gar nicht vor dem Blutmond antreffen können. Yve muss sie in Kenntniss gesetzt haben.
Ich hatte mehrmals vergeblich versucht, Yve zu erreichen, mit ihr zu sprechen. Hatte aber bei meinen Rundgängen immer die Augen offen und Yve schließlich zufällig antreffen können.
Fast hätte ich sie wieder verpasst. Aber dank eines kleinen Sprints..."
Svenja lächelte und setzte sich erstmal. Sie hatte in ihrem Eifer im Stehen den Bericht angefangen...
"Ich habe Yve von meinen und Sandy's Entdeckungen berichtet. Sie hörte sehr aufmerksam zu und war schockiert, als sie erfuhr, dass die Königin Amelie einmal vor sehr langer Zeit nur auf Bewährung ihren Götterschlaf halten durfte.
Yve versprach, mit Susi darüber zu reden. Und das hat sie auch getan.
Das Ritual hat, soweit ich das beurteilen kann, ja auch so geklappt."
Svenja hatte gute Arbeit geleistet und wurde dafür gelobt.
Dann gingen wir die neue Feuerstelle am Strand besichtigen.
Wir setzten uns hin und ich machte Feuer. Wir unterhielten uns mit Svenja über ihre Arbeiten. Ihre nächste Aufgabe würde eine Zusammenfassung über unsere Götterwelt, welchen Kasten sie als Schutzgöttinnen dienten und deren Farben sein. Svenja versprach ordentliche Arbeit zu leisten. Sie fing an Peter völlig zu ersetzen. Sie arbeitete sehr gewissenhaft und ordentlich. Wir würden bald mit Atrista reden müssen...

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Dann kamen wir auf Feste und darauf zu sprechen warum ich keinen Alkohol trank. Sogar Afra hatte mir niemals von ihrem Naps angeboten. Sie wusste von meiner Angst die Kontrolle zu verlieren und auch den Grund dieser Angst.
Schliesslich sprachen wir auch darüber, dass mit dem Sieg Lunaris noch nicht alles ausgestanden sei. Svenja fasste das, was sie in Büchern gelesen hatte zusammen.
"Das wohl zweitschwerste Erdbeben der Geschichte unseres Landes trug sich ungefähr drei Monde nach dem Blutmond zu. Jenem Blutmond, der genau mit der Erneuerung der Hoheiten zusammenfiel.
Es gab auch schon Missernten, Feuersbrünste, Vulkanausbrüche, Plündereien und andere kleinere oder größere Katastrophen nach Blutmonden. Alle innerhalb etwa eines halben Jahreslaufes nach den Blutmonden.
Aber es gab auch schon Blutmonde, nach denen nichts passiert ist."
Wenn der Vulkan jemals wieder ausbrechen würde, bliebe nichts von Amazonien übrig. Er war tief verschüttet und würde das Land zerstören, sollte er jemals wieder ausbrechen.
"Ich habe in den Aufzeichnungen im Archiv etwas über eine Stadt gelesen..." ergänzte Svenja dann. "Eine Stadt, die zum großen Imperium gehörte. Jenes, dass man als "Rom" bezeichnet. Irgendwas mit Pomb..."
Wir würden nachschlagen müssen wie die Stadt hiess...
"Es soll eine große, lebendige Stadt gewesen sein..." fuhr Svenja fort. "Und diese Stadt wurde von einem Vulkan verschluckt. Einem Vulkan, von dem alle dachten, er sei erloschen..."
Svenja verstand es einem Mut zu machen. Aber ihre Recherchen waren perfekt und fehlerfrei.
Irgendwie kamen wir auf diese komischen Leute aus dem Norden zu sprechen, die damals eine Zeit lang in Amazonien wohnten. So kamen wir auch auf Yve und wie sie sich entwickelt hatte. Von einer unsicheren Frau aus dem Norden die mit den Röcken Fische fing zur Priesterin im Tempel.
Dann kam Susi dazu und setzte sich. Sie verkündete, dass sie ein Fest zu Ehren Lunaris und Pallas feiern würde. Damit wollte sie aber warten, bis ich wieder von meiner Reise zurück war. Ich wollte nach Byzantinon um Gewürze, Papyrus und andere Dinge welche die Amazonen brauchten zu besorgen.
Susi sagte wir sollten uns zwei Opfergaben ausdenken, eine welche den Tag und eine welche die Nacht symbolisierte. Eine Idee hatte ich sofort, für den Tag, aber für die Nacht fiel mir nichts ein, zumindest jetzt noch nicht.
Irgendwie hatte Susi dieselben Gedanken wie ich, als wir zum Sumpf rüber guckten. Ob die Alten noch da waren?
Wir beschlossen nachzusehen.
Sandy blieb am Feuer sitzen, sie hatte sich einen Knöchel verstaucht.
Also gingen wir anderen, Susi, Svenja, Mary und ich am Ufer entlang bis hinter den Bootssteg. Dort war das Wasser niedrig und die Meeresenge sehr schmal. Man konnte rüber waten.
An der Höhle angekommen hörten wir, dass die Alte nicht allein war. Aber nun wussten wir, sie war noch da.
In der Höhle waren neben Aurelia auch noch Smaragd und Lilly.
Als wir viel auftauchten, schien die Alte nicht begeistert zu sein. Also ging ich wieder.
Smaragd kam mir nach und meinte ich solle nicht weggehen, sondern Lilly bei einer Aufgabe helfen. Ich nickte und kehrte mit Smaragd zurück. Um was für eine Aufgabe es sich handelte wusste ich allerdings noch nicht.

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Lilly schien mit der Alten sehr gut zurecht zu kommen. Was mich erstaunte. Auch schien die alte die kleine Kriegerin zu mögen.
Smaragd zuppelte Lilly an dr Tunika und meinte sie würden die Alte wieder besuchen kommen. Dann gingen sie raus, nachdem sie sich von der Alten verabschiedet hatte. Ich folgte Sma und wollte wissen, bei was ich Lilly nun helfen sollte. Sie machte nur eine Andeutung und ich verstand, dass ich es noch erfahren würde.
Wir verabschiedeten uns und ich ging zurück.
Die Alte hatte irgendein Kraut bekommen, was sie rauchen wollte. Schliesslich hüllte sie sich in Dampf ein und schien zufrieden. Mir fiel auf, dass sie Aurelia umherschickte wie eine Magd. ich verstand nicht was da vor sich ging. Also verabschiedete ich mich und ging auf die Jagd.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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2014-06-18 RP Treffen am Kriegerfeuer

Beitragvon LyAvain » 10.07.2014 17:36

Ich kam ins Kriegerdorf und sah Smaragd am Feuer sitzen. Rimo und Mine waren auch da. Sie unterhielten sich leise.
Als ich näher trat uns leise grüsste, bemerkten sie mich. Smaragd deuetet auf ihre Kette und duckte sich leicht. Ich erinnerte mich, dass sie die für die Götter ins Feuer geworfen hatte. Anscheinend hatten sie ihr die Kette zurückgegeben, wie damals den Armreif bei Cindy. Ich lächelte nur leicht und freute mich insgeheim für Smaragd.

Ich erzählte, dass ich am Abend mit dem Schiff nach Byzantinon fahren würde und fragte ob noch jemand was brauchte. Rimo und Mine überlegten, dann fragten sie ob ich ihnen einen Ballen Stoff mitbringen könnte. Stabiler Stoff der was aushielt. Und blau sollte er sein. Ich wusste dass in Byzantinon ab und zu Händler aus dem Norden waren, die blauen, festen aber schönen Stoff mitbrachten. Friesen hiessen die, glaube ich. Und Leder... Aber wegen des Leders sagte ich ihnen sie sollten zu Afra gehen.
Aber Lederschnüre und Schmucksteine, ja die konnte ich mitbringen... Mine gab mir ein kleines Beutelchen mit Goldmünzen... Ich tauschte normalerweise Salz.
Sirena kam dazu und auch sie fragte ich, ob sie was bräuchte. Schwarfes Gewürz... Aber das würde ich sowieso mitbringen.
Sandy kam auf einem Pferd angeritten, sah uns und mich gerade den Beutel mit Münzen wegstecken. Ob wir wieder feilschen würden, fragte sie. Ich erklärte ihr, dass ich Sachen mitbringen wollte für die anderen und Mine mir Goldmünzen gegeben hatte.
Sandy hatte mir eine Liste hingelegt mit den Dingen, die sie brauchte. Dann schnippte sie mir eine Goldmünze zu und Smaragd hechtete vom Jagdinstinkt getrieben hinterher und rannte mich um. Aber die Münze hatte sie gefangen. Verlegen half sie mir wieder auf die Beine. Dann zeigte sie Sandy die gefangene Münze.
Dann warf Sandy mir noch eine grosse Perle zu und Smaragd musste sich beherrschen nicht gleich wieder hinterher zu springen. Ich sollte herausfinden, was die Wert sei. Es war eine schöne und grosse Perle, die sie von Avuna bekommen hatte. Und ein kleines Loch sollte ich reinbohren lassen, damit eine dünne Schnur durchpasste.
Als Susi auftauchte, wurde sie von allen begrüsst. Sie nutzte die Gelegenheit die Aufmerksamkeit aller zu haben und sagte nochmal, dass sie beim Mittsommerfest eine Opfergabe für den Tag und die Nacht opfern wollte und auch jede Amazone zwei Opfer mitbringen sollte. Eins für Pallas und den Tag, und eins für Lunaris und die Nacht. Eine Idee hatte ich schon. Für den Tag. Aber auch für Lunaris würde mir was einfallen.

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Yve trat leise wie immer aus dem Wald und kam dann näher. Blieb erstmal stehen und lauschte, ehe sie ein Beutelchen hochhielt und mich nach Lilly fragte. Ich konnte mir denken, was da drin war.
Doch ich hatte Lilly nicht gesehen.
Sandy stieg vom Pferd und nahm etwas aus der Satteltasche und gab dem Pferd dann einen Klaps, dass es in den Wald lief.
Sie hatte frisch geräucherte Forelle und verteilte Grosszügig und bald standen alle da und kauten genüsslich...
Dann wurde noch eine Weile über die verschiedenen Opfergaben geredet.

Irgendwie kam die Rede auf Yohshi und dem Hasenstuhl von Rimo und Mine. Yve kannte die beiden noch garnicht. Sie kam eindeutig zu selten aus dem Tempel. Auch die Geschichte mit dem Hasenstuhl kannte sie noch nicht. Also wurde sie von uns aufgeklärt.
Yve verteilte Bonbons aus ihrem Beutel und Rimo und Mine waren ganz angetan. Mine wollte unbedingt das Rezept haben, aber Yve meinte nur, dass sei ein altes Geheimrezept. Während wir Bonbons lutschten und uns unterhielten wurde es immer später.
Yve meinte dann sie bräcuhte neuen Honig, weil wir ja nun die für Lilly bestimmten Bonbons aufgefuttert hatten. Sandy meinte ich solle das letzte Fässchen aus dem Vorrat holen, also flitzte ich los. Doch da war kein Fass... Nur Sandys angebrochener Honigtopf.
So kam ich mit leeren Händen zurück. Yve hatte mittlerweile gebeichtet dass der Tempelkobold den Honig gemopst hatte... Tempelkobold? Sanctumskonold... Das klang sehr ähnlich. Ich schielte zu Yve und sah nur ihre roten Wangen und wusste bescheid. Aber da Sandy nicht schimpfte, beliess ich es dabei.
Sandy schickte statt dessen Smaragd zum Tempel den Kobold jagen... Yve wurde noch kleinlauter als Smaragd im Wald verschwand.
Während wir uns weiter unterhielten, streunte der Wolf im Kreis um uns herum. Ich warf ihm schliesslich ein Stück Trockenfleisch hin, was er erst nach einigem Zögern nahm. Dann verschwand er auf Smaragds Spuren im Wald.
Nach und nach löste sich die Runde auf und zum Schluss sassen nur noch meine Blutsschwester und ich am Feuer.

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Wir unterhielten uns über die Alte und auch über Aurelia. Ich erzählte Yve, was ich so rausgefunden hatte. Yve war erstaunt, dass sie Alte zuerst an sie gedachte hatte, statt an Aurelia, als sie eine Frau mit besonderen Kräften suchte. Die Alte war wohl auch erstaunt gewesen, als sich herausstellte dass es die "Göre" war, wie sie Aurelia immer nannte.
Wir sprachen noch über einige andere Dinge und es tat gut mal wieder mit Yve zu sprechen, sie war viel ruhiger als sonst und es tat uns gut uns auszutauschen. Wir sassen noch recht lange da und hörten nur ab und zu Lachen aus Richtung Taverne wo einige der anderen Amazonen sassen und sich entspannten.
Schliesslich verabschiedeten wir uns auch voneinander und gingen in entgegengesetzten Richtungen auseinander...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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2014-06-26 RP Sommersonnenwende

Beitragvon LyAvain » 15.07.2014 16:33

Dann war es soweit... Das Sonnenwendfest war da... Alles strömte zum Schamanenkreis. Smaragd hatte eine Ziege mitgebracht und legte sie Susi hin.
Nach und nach füllte sich das Rund um den Stein. Und als alle da waren stieg Susi hoch zum Altar und begann zu sprechen.

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"Brüder und Schwestern ich möchte euch heute nicht auffordern über glühende Holzkohle zu laufen oder durch einen Feuerreifen zu springen..."
Rings herum war erleichtertes Ausatmen zu hören.
"...Ich denke die Amazonen haben in den letzten Tagen genug Mut bewiesen. Zusammen mit Lunaris haben wir den Mond gerettet.
Wir treffen uns heute hier weil Pallas es wieder auf sich genommen hat die Sonne bis zum höchsten Punkt des Himmels zu schieben. Und damit schenkt sie uns gleichzeitig den längsten Tag des Sommer-Winterlaufs."
Sven der Smied murmelte irgendwas von Flaschenzühen und erntete einen Strengen blick der Schamanin regina.
"Für diese anstrengende Arbeit, die Pallas jeden Sonnenlauf und jedes Jahr verrichtet, wollen wir uns bei ihr bedanken.
Bedanken wollen wir uns auch beim Gott des Mondes und der Männer, Lunaris.
Gott Lunaris kämpfte tapfer um seinen Mond, die Sonne der Nacht, gegen das Böse. und zusammen mit unseren Gebeten konnten wir alle den Mond retten. Dafür bedanken wir uns besonders bei Lunaris, und zeigen ihm unsere Verehrung."
"Ja gut das der uns Männer gab, ohne Fön hätte Oschi kein Messer" murmelte YohShi neben mir.
"Wir bedanken uns zum einen bei Pallas für den Tag, und bei Lunaris für die Nacht."
Atrista kniete nieder als der Name Pallas fällt und alle Amazonen taten es ihr nach.
"Deswegen möchte ich euch bitten zwei Opfergaben zu geben, " sprach Susi weiter. "Eine die für den Tag steht und eine die für die Nacht steht.
Ich danke euch für die Gebete." sie sah zu die Knieenden. "Erhebt euh bitte und lasst uns nun zu dem Feuer an der höchsten Stelle des Berges gehen um dort unsere Geschenke den Göttern zu überreichen."
Ein leises Keuchen und ein Rascheln ging fast unter im Geräusch der sich erhebenden Amazone. Doch ich sah zum Eingang des Schamanenkreises. Dort war Yve aufgetaucht, etwas aus der Puste. Sie musste gerannt sein. Ich lächelte, denn niemandem schien es aufgefallen zu sein. Unauffällig schob sich die Priesterin zu den anderen Amazonen, die sich langsam Richtung Observatorium auf dem Hügel schoben.
Oben bildete sich ein Knäuel Amazonen, denn es war recht eng.
"Wir brauchen einen Trommler." Susi sah in die Runde. Sma sah Susi bettelnd an...
"Da Lunaris für die Männer steht ist es heute angebracht wenn ein Mann die Trommel schlägt. Heute sind die Männer dran, das nächste Mal Sma."
Sven ging zur Trommel und legte los.
"Bitte kommt den Weg herauf zu mir, damit wir gemeinsam zum Feuer gehen können. Bitte reiht euch nach eurem Rang ein denn hier oben ist es sehr eng und niemand soll vom Berg fallen."
Die Arbitra bat als erste Opfern zu dürfen, was ihr ja sowieso zustand.
"Immer wenn ich früher ganz traurig war habe ich auf meiner Holzflöte ein Liedchen geträllert."
Sie zog aus ihrem Gürtel eine kleine Holzflöte, spielte eine kleine Melodie und lies die Flöte dann ins Feuer fallen. Dann zog sie eine kleine Flasche aus dem Gürtel.
"Hier habe ich ein Duftöl, ich nehme dies wenn ich mich des Nachts in den Schutz der Göttinnen begebe, damich gut rieche."
Sie tropfte etwas davon ins Feuer. Eine Flamme zischte hoch und verpuffte über ihrer Hand.
"Ich danke dir ehrenwerte." Die Arbitra verneigte sich vor Susi der Schamanin regina.
"Ich bedanke mich Hoheit." Susi verneigte sich ebenfalls. Dann hob sie die Arme...
"Pallas und Lunaris wir rufen euch an..." sie machte eine kurze Pause. "Wir wollen uns hier und jetzt bei euch bedanken für eure Sonne und eurem Mond. Bitte laßt beide auch in Zukunft über Amazonien scheinen."

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Dann senkte sie die Stimme.
"Brüder und Schwestern bitte gebt nun eure Gaben einzeln in das Feuer. Und wenn ihr möchtet könnt ihr dazu sagen was es ist und was es symbolisieren soll."
Susi forderte die Kastenführerinnen auf udn Cindy ging einen Schritt zum Feuer und legte einen schönen Umhang aus weissem Fell ins Feuer.
"Der ist für die nacht damit Lunaris nicht friert."
Dann legte sie ein Kleidchen dazu aus feinstem Leder.
"Für Pallas am Tage, damit die Sonne ihre Haut streicheln kann."
Lilly seufzte als die schönen Kleidungsstücke verbrannten und Susi sagte leise "Oh!"...
Nun war Sandy dran, doch sie wollte Yve den Vortritt lassen... Die beiden wollten sich gegenseitig vorlassen, doch Sandy blib standhaft und so ging die Priesterin zum Feuer.
Sie nestelte einen Mondstein hervor.
"Dieser Stein symbolisiert dich, Lunaris. Er wird Mondstein genannt, und er soll Segen bringen. Segen auf dich und das Volk der Amazonen." sie warf den Stein ins feuer.
Dann öffnete sie die Hand und zeigte drei Oliven.
"Die Oliven können ohne dich, Pallas, kein kostbares Öl bringen, daher schenke ich dir diese als Dank dafür, dass du es ermöglichs." auch die Oliven landeten im Feuer. Dann trat Yve zurück.
Sandy ging zwei Schritte vor zum Feuer.
"Die Pastinakenfrüchte sehen nie das Licht der Sonne, sind also immer im Dunklen wie die Nacht und beim vollen Mond wachsen sie besonders." Sie warf die Pastinake, welche sie in der Hand hielt ins Feuer. Dann holte sie einen geflochtenen Blumenkranz hervor mit Blüten in allen Farben der Göttinnen und Lunaris, rot, gelb, blau, weiss, grün, braun und lila. Auch der Kranz landete im Feuer.
Dann sagte Susi die Kriegerinnen sollen vortreten. Ich sah zur Matrona. Susi bemerkte den Blick und forderte Akemi auf vorzutreten.
"Ja, ich hätte auch etwas..." sagte sie und trat vor.
"Tage sind ein Geschenk der Götter. Im Besonderen ist es die Göttin Pallas, die die Sonne öffnet, und die Tageszeit hell und warm macht.
Das eigentliche Leben spielt sich am Tag ab. Tiere suchen sich Nahrung und Pflanzen zeigen ihre Blütenpracht.
Die Sonne schüttet Glückshormone auf die Menschen. Dadurch fühlen wir uns gut und glücklich.
Mit unermüdlicher Geschwindigkeit entwickeln und verbessern wir unsere Welt. Dabei zeigt uns doch die Natur, dass auch langsame Beharrlichkeit zum Ziel führt.
Ich opfere dem Tag etwas Besinnlichkeit, um ein wenig Ruhe in die Welt zu bringen.
Deshalb besteht mein Opfer für für Pallas aus einem Fass mit selbst gesammelten Schnecken."
Sie stellte ein kleines Fässchen ins Feuer.
"Darf ich auch noch für Lunaris etwas opfern?"
Susi forderte sie dazu auf.
"Also... Nachts ist es dunkel. Sehen können wir nur wenig. Deswegen fühlen wir uns nachts an fremden Orten oft unbehaglich.
Wenn wir nachts den Auslöser für fremde Geräusche nicht sehen können, zucken wir ängstlich zusammen.
Wir fühlen uns bereits unbehaglich, wenn das Rauschen der Baumwipfel im seichten Wind die Stille der dunklen Nacht unterbricht.
Ganz eigennützig opfere ich der Nacht etwas Licht! Dadurch kann sie uns die Furcht vor der Dunkelheit etwas nehmen.
Mein Opfer für Lunaris besteht aus einem Fass mit selbst gesammelten Glühwürmchen."
Sie stellte ein zweites kleines Fass daneben.
"Fertig..." sagte sie leise und trat zurück.
"Ich vergass die Gefährtin Ly.... Bitte Ly."
Smaragd sah zu mir und ich trat etwas näher. Dann holte ich die Blüte einer Sonnenblume hervor.
"Diese Blume symbolisiert für mich den Tag. Sie wendet das Köpfchen immer in die Richtung der Sonne. Guckt zu Pallas... Darum gebe ich sie für Pallas..."
Ich warf die Blüte ins Feuer. Dann hob ich die Hand und machte sie auf. Ein kleines unscheinbares Fetzchen Moos lag auf der Handfläche. In der Sonne sah man nicht, was es damit auf sich hatte.
"Dieses Moos stammt aus einer der tiefsten Höhlen Amazoniens... Es glimmt im Dunkeln und weisst so dem Wanderer in der Tiefe den Weg mit etwas Licht, wie Lunaris mit seinem Mond in tiefer schwarzer Nacht... Ich gebe dieses Moos Lunaris..."
Damit liess ich es ins Feuer fallen. Dann trat ich zurück und Smaragd trat vor. Sie zückte ihr Messer und schnitt sich etwas Fell ab.
"Alsoo für Pallas... Danke des duu Taggeist nach oben ziehst und Tiger Tarnung gibst."
Die Haare landeten im Feuer.
"Danke Lunaris des duu auf Nachgeist aufpasst..." sie schnitt sich leicht in die Hand und tropfte etwas Blut ins Feuer. "Danke des ich gute Jagd habe."
Dann trat sie zurück.
Sirena war die nächste. Sie hatte zwei kleine Papyrusrollen in der Hand. Dann entrollte sie eine der Rollen und hielt sie hoch. Sie zeigte auf dem Papier eine hyroglyphenähnliche Tierzeichnung, die wie eine Maus aussah.
"Dieses Zeichen symbolisiert ein Tier, das in Nubien als Glücksbringer gilt. Es ist die kleine Wüstenspringmasu, die immer in der Nacht aktiv ist."
"Glück können wir alle gebrauchen." murmelte Susi leise.
"Dieser Glücksbringer soll dir, Lunaris, Glück bringen." mit diesen Worten warf sie die Zeichnung ins Feuer, wo die Flammen es in wenigen Augenblicken verschlangen.
"Oii, das nehmen Lunaris aber nell!" staunte YohShi neben der Arbitra.
Dann entrollte Sirena die zweite Rolle und zeigte sie in die Runde.
"Dieses Bild zeigt einen Falken. Der Falke, die Majestät der Lüfte. Kein Wesen kommt der Sonne unbeschadet so nahe. Der Falke soll dir, Pallas, immer zur Seite stehen..."
Auch die zweite Rolle ging ruck zuck in Flammen auf.
Sirena verneigte sich und trat zurück.
Susi sah zu Peter... Der trat vor und hielt eine kleine Schale in der Hand.
"Ich habe hier eine Blue mit Blütenblättern so blau wie der Himmel an einem sonnigen Tag." er hob das Veilchen in der Schale etwas an.
"Daran einen Ballen Erde, Fruchtbar, aber schwarz wie der Himmel in der Nacht. Dies ist für euch."
Er stellte die Schale neben das Feuer und trat zurück.
"Jetzt ich!" das kam von Lilly die schon die ganze Zeit ungeduldig hin und her trippelte.
"Oder erst die Erwachsenen?" sie sah sich um.
"Kinder haben nie Zeit, lass die Erwachsenen warten Lilly."
Lilly strahlte und hielt einen Becher in der Hand, den sie mit der anderen Hand abdeckte.
"Ich habe etwas was ich nicht ins Feuer werfen kann, denn es ist selbst das Feuer."
Sie nahm die Hand von Becher.
"Oh!" sagte Susi leise.
Ein Schwarm Glühwürmchen flog heraus. Alle lächelten.
"Ich habe das Licht für die Nacht mitgebracht, wenn ihr genau guckt, seht ihr sie fliegen. Das ist mein Geschenk an Tag und Nacht.
"Wo wir bei den Kindern sind... Mary möchtest du?" fragte Susi.
"Lilly war als Kriegerin da..." kam es leise von der Arbitra...
Warum kann dann Mary nicht als Späherin da sein? Fragte ich mich still... Unterdessen wechselten sich Peter und Sven an der Trommel ab.
Es wurde mit den erwachsenen Späherinnen weiter gemacht und YohShi trat ans Feuer. Sie rupfte sich aus ihrem Schmuck eine schwarze und eine weisse Feder aus. Dann hielt sie einen schwarzen und einen weissen Hasen hoch, steckte die Weisse Feder in den schwarzen Hasen und umgedreht die schwarze in den weissen. Wirft dann beide Hasen gleichzeitig ins Feuer und guckte dann.
"Öhm... Ja..."
Sie zögerte etwas und Susi guckte fragend.
"Also das für Ballasch und Lunaris... Ach ja .... Also... Schwarze Hase für Ballasch und weisse Hase für Lunaris Nacht ..... Weil ...."
"Vielen Dank YohShi..." setzte Susi an. Doch YohShi war noch nicht fertig.
"Weil... Weil Oschi Herz wissen .... Was so ist verschieden, dann haben zueinander Sehnsucht ... Oschi sehen es jeden Tag..."
"Yo..." setzte Susi erneut an. Doch YohShi hatte aber endlich in ihren Redefluss gefunden.
"Immer gehen Balasch am Tag und suchen Lunaris da oben. Und Nacht da gehen Lunaris da hoch und suchen Ballasch aber nie sie sich finden. Darum sollen das Geschenk von Oschi gehen Trost dass nun haben Ballasch auch was von Nacht und Lunaris was von Tag."
YohShi nickte und huschte wieder zur Arbitra.
"Eigentlich wollte Oschi nur geben Ohren, aber dann doch dachte, geben alles..." murmelte sie leise zu Atrista. Diese lobte sie "Gut gemacht..." und YohShi strahlte.
Dann trat Svenja ans Feuer.
"Diese Erdbeeren symbolisieren den Tag." sie zeigte einige der roten Früchte. "Pallas ließ sie gedeihen und reifen. Ich gebe sie als Dank." Damit warf sie die Früchte ins Feuer.
"Diese Tollkirschen..." sie zeigte die Früchte ebenfalls. "... man nennt sie auch Schwarzen Nachtschatten. Sie symbolisieren die Nacht. Ich gebe sie Lunaris..."
Svenja trat zurück...
"Mary du machst so ein grimmiges Gesicht." sprach Susi die kleine Späherin an. "Komm bitte ans Feuer."
Cindy stupste Mary an, die glücklich ans Feuer trat... Die Schamanin regina bewiess wie immer sehr viel Einfühlvermögen. Sven deutete auf Kerstin und flüsterte: "Vergesst Kerstin nicht". Susi nickte...
"Ich habe auch eine Sonnenblume mitgebracht wie Ly..." begann Mary. "Die Sonnenblume steht für den Tag, dafür, daß wir alle am Tag sehen wie schön Amazonien am Tag ist."
Sie warf die Sonnenblume ins Feuer.
Dann holte sie eine kleine Laterne hinter dem Rücken hervor.
"Für die Nacht habe ich eine Laterne gebaut, damit Lunaris in der Nacht sehen und beschützen kann, auch wenn die Wolken über uns sind." Mary tat die Laterne ins Feuer und trat zurück.
"Kerstin die wichtigste Person hier, sie sorgt dafür dass es unserer Hoheit an nichts mangelt. Kerstin komm bitte..." forderte sie Susi auf.
Leises Lachen war rings herum zu hören.
Kerstin drängelte sich an der Arbitra vorbei zum Feuer.
"Ich hab nur dieses Beutelchen mit komischen Pulver drinnen... Das ist für Tag und Nacht."
"Aha..." sagte Susi und guckte neugierig.
"Die wird doch nicht meine Rauchutensilien opfern?" fragte die Arbitra leise ungläubig.
"... Das hilft Hoheit auch immer, dass sie munter ist, wenn ich ihr daraus dieses schwarze Wasser bereite." fuhr Kerstin fort und Atrista entspannte sich wieder.
"Das soll ich den Göttern helfen, dass sie immer munter sind, um uns zu beschützen." das Beutelchen landete im Feuer und Kerstin trat zurück.
"Oh ja munter sollen sie sein." stimmte Susi zu. Neben mir schnupperte YohShi den duft des röstenden Kaffees.
"Sven, der Mann der Eisen verbiegen kann." forderte die Schamanin regina Sven auf.
Der Schmied drehte sich zum Feuer und kramte in einer seiner Taschen, holte zwei münzenähnliche Gegenstände heraus... Griff mit der anderen an seine lange Zange. Zeigte erst die eine Münze und dann die andere Münze herum...
"Die eine ist silberfarben wie der Mond -dessen Namen ich immer vegesse- ...Und die andere ist goldfarben wie die Sonne, die Pallas ja immer so schwer schieben muss..."
Dann legte er vorsichtig erst die eine Münze ins Feuer, dann die andere und beobachtete wie sie langsam schmolzen. Zufrieden trat er zurück.
Zuletzt trat die Schamanin regina vor und holte zwei Blätter hervor.
"Ich habe zwei Blätter mit Salben bestrichen, für die eine Salbe muss man am Tage die Kräuter suchen, weil man sie zu leicht verwechseln kann. Die zweite Salbe gibt nur ihre ganze Wirkung frei wenn die Kräuter bei Vollmond gesammelt werden."
Mit diesen Worten landeten die Blätter im Feuer und verbrannten zischend.
"Keine Angst ich habe noch mehr Heilsalbe." sagte sie lächelnd und sah in die Runde.
"Ich danke euch alle... Nun lasst uns bitte Feiern."

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Darum liessen sich die Amazonen nicht lange bitten. Smaragd und YohShi waren die ersten die am Fleisch waren, nach und nach kamen die anderen nach. Es gab reichlich zu essen und zu trinken für alle. Und die Feier dauerte bis fast in den Morgengrauen. Es war eine gelungene Sonnenwendfeier.
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2014-07-03 RP Ein Wiedersehen

Beitragvon LyAvain » 26.07.2014 17:31

Einige Tage nach dem Sonnenwendfest sass ich an am Bach und sah den Forellen zu und auch den Lachsen, die langsam anfingen zu wandern. Ich sass auf dem Stein und war ganz in gedanken versunken als YohShi aus dem Gebüsch kam. Neugierig kam sie näher und wollte natürlich wissen, was ich da gerade mache.
Sie stand eine Weile daneben, dann kam Svenja... Sie wollte auch wissen, was ich gerade machte...
Als sie hörte dass ich die Fische beobachtete, kam sie sofort auf Lachse... Wir sprachen übers Fische fangen und die Zubereitung. Ich mochte sie lieber gebraten mit viel Zwiebeln und YohShi roh... So verschieden können Geschmäcker sein.
YohShi wurde das zu langweilig und sie verkrümelte sich in Richtung Sumpf...
Svenja und ich unterhielten uns noch eine Weile. Plötzlich hörte ich, wei sich durch die Klamm eine grössere Gruppe Personen näherte, die Stiefel auf den Holzbohlen des Steges und ihre Stimmen hallten in der engen Schlucht wieder.
Es waren die Kriegerinnen und in ihrer Mitte hatten sie die Arbitra und die Matrona. Ich sprang auf und machte einen Kniefall. Cindy sagte mir, dass die Arbitra der Alten im Sumpf einen Besuch abstatten wolle. Das würde bestimmt interessant werden, also schloss ich mich der Gruppe an. Ich erwartete ein grosses, wortegwaltiges Gewitter.

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Als wir an der Höhle im Sumpf ankamen, gruppierten sich die Amazonen rund um die Arbitra und nur Cindy und Sirena gingen vor... Ich hörte wie sie sich mit der Alten unterhielten. Als diese erfuhr, dass die Arbitra vor der Höhle stand kam sie heraus. Dabei rannte sie mich fast über den Haufen.
Sie tastete nach Atristas Gesicht und erwischte erst die ehrwürdige Matrona und wunderte sich, warum die Arbitra sich so verändert hatte. Dann machte sie Sirena auf ihren Fehler aufmerksam und die Alte berührte Atristas Gesicht.
Ich legte die Ohren an, in Erwartung dass die beiden sich in die Haare bekamen... Aber ich wurde überrascht. Die Alte freute sich ganz offen, die Kahn wieder zu treffen, wie sie Atrista nannte.

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Nachdem sie sich freudig begrüsst hatten lud Eme die Arbitra in die Höhle ein. Ich wartete bis sich Atrista gesetzt hatte... Dann fiel mir was auf. Wo war Smaragd? Normal war sie bei solchen Situationen immer in der Nähe und zeigte auch Präsenz... Ich sah zu Cindy, doch diese war ruhig wie immer. Also war alles in Ordnung. Es wunderte mich schon, aber wer weiss auf welche Mission die Kriegerin des Feuers die Wolftigerin geschickt hatte.

Zuerst sprachen sie in einer alten Sprache, die ausser den beiden und Cindy wohl niemand verstand. Darum sprachen sie dann in der Amazonensprache weiter.
Die Alte und die Arbitra kannten sich wohl schon sehr lange, aber im Gegensatz zu der Alten war Atrista kaum gealtert.
Eme bot allen einen Schnaps aus ihren schwindenden Vorräten an, ich bemerkte leise zu Svenja dass wir Sandy wegen eines neuen Fasses fragen aollten.
Lilly verehrte die Alte regelrecht und war das liebste Kind was man sich vorstellen konnte. Sie holte Holz legte etwas davon nach und den Rest neben das Feuer.

Ich lauschte und war neugierig auf das, was besprochen wurde.

Atrista war erstaunt die Alte hier zu treffen, die sie Emerahl nannte. Nun wusste ich ihren kompletten Namen... Eme war die Kurzform ihres wirklichen Namen. Die Arbitra hatte die Beschreibungen und die Befürchtungen der ihr berichtenen Amazonen zusammengesetzt und hatte erkann wer da in ihr Land gekommen war.
Während Atrista sprach war oben auf der Höhle ein kurzes poltrn und fauchen zu hören, das quietschte eine Ratte... Ich musste grinsen, da ich das Fauchen nur zu gut kannte. YohShi befreite Emes Erdbehausung von Ratten.
Cindy schob Atrista ein Kissen unter und dann Erzählten die beiden ehrwürdigen Frauen weiter.
Eme sah Atrista mit ihren leeren Augen an und die Arbitra bestätigte, dass die Kriegerinnen und Späherinnen sie als Gefahr eingestuft hatten. Und sie war ja auch eine solche, meinte sie, denn Eme war eine der letzten Grossen... Was das auch immer zu bedeuten hatte.
Eme meinte sie könne nicht mehr so wie früher, denn sei war alt geworden. Dann bezeichnete sie die Priesterin, Yve meine Blutsschwester, als Nervensäge. Atrista lächelte und meinte, dass Yve Fähigkeiten besitze aber sie hoffte, dass Eme der Priesterin einiges von ihren Fähigkeiten lehren würde.
Emerahl zeigte auf uns ausser Akemi und meinte wir seien genauso schlimm wie die Priesterin. Die Arbitra seufzte und sagte sie brauche uns, wir gehörten zu ihr, schützten sie und berieten sie.
Dann stellte sie Akemi die Matrona vor.
Anschliessend überreichte Lilly der Alten ein Geschenk der Arbitra. Rauchkraut. Anschliessend stellte sie Susi der Alten als Emes Nachfolgerin vor. Susi sei noch jung, meinte die Alte, habe aber Fähigkeiten. Eme wusste einiges, was sie garnicht wissen konnte... Sie wusste wie Susi die Arbitra gerettet hatte... Sie sagte über Susi: "Sie kämpft wie ein Wolf, den Instinkt eines Wolfesden besitzt sie schon, nur sollte sie lernen den Instinkt zu nutzen."
Dann stellte Atrista die Frage, wegen der sie wohl hergekommen war:"Warum bist du wirklich hier?"
Eme war erstaunt und fragte ob Atrista das nicht wisse. Doch diese wollte es von der Alten selber hören. Sie wollte nicht immer in Ahnungen leben.
Die alte sprach vom Schamanenkreis und dass der Stein dahingehörte wo es ihm gebürte. Das sei ja nun dank einer grossen, starken Frau so gekommen. Sie sprach von Afra die den Stein vom Grund der Bucht hob.
Dann sagte sie was, dass mir neu war. Atrista hatte sie einmal besiegt und ihr das Leben geschenkt. Dafür hatte sie von Emerahl ein Geschenk erhalten. Die Arbitra meinte dieses Geschenk würde noch immer im Land wirken, behutsam aber dauerhaft. So sei es weise eingesetzt. Ich ahnte nur wovon sie sprachen, konnte es aber nicht mit Sicherheit bestimmen.
Eme meinte ihr Geist sei trotz ihres Alters scharf geblieben, auch durch die zwölf Seelen die in ihr ruhten... Zwölf Seelen... Es gab damals 12 Schamaninnen. Ich lauschte weiter...
Dann bemerkte Eme nochmal an, dass ihr Schnaps sich dem Ende zuneigte. Cindy versprach daüfr zu sorgen, dass Emerahl ein neues Fass bekam. Erfreut fragte Eme ob mit ihren Kräutern, doch Cindy verneinte und meinte, das würden eher die Früchte der Späherin der sieben Winde sein.
Atrista meinte zu Emerahl, nun würde das Volk sie repektieren und nicht mehr als Gefahr sehen. Eme nickte und meinte auch wenn sie mal übel gelaunt sei, aber sie habe noch nie jemandem ein Leid zugefügt.
Dann lud Atrista sie ein ins Sanctum zu kommen. Dort würde sie bedient und die Arbitra würde ihr die Füsse waschen. Eine grosse Ehre, ich war erstaunt. Atrista musste viel von Eme halten, sehr viel...
Dann sprachen sie kurz über die Schlafstellen die Amelie und Atrista geschenkt bekommen hatten. Und darüber, dass vieles anders gelaufen wäre, wenn irgendwas nicht so eingetrten wäre... Ganz verstand ich das nicht. Aber Eme hatte wohl damals ihr Augenlicht verloren und irgendwie waren die Zwölf umgekommen... Vielleicht fand ich was in den Archiven.
Die Arbitra stand auf und verabschiedete sich. Auch wir anderen verliessen dann die Höhle.
Emerahl... Nun wusste ich also ihren ganzen Namen.

*Ly lehnt sich zurück, pustet kurz über die Tinte*

Ich beschloss an dem Abend Cindy zu fragen ob sie Nachricht von Smaragd hatte. Mich wunderte immer noch die Abwesenheit, bei einem solchen Ereignis. Die Arbitra geht in den Sumpf zu einer Alten in einer Höhle und ist nicht irgendwo in der Nähe... Das war ungewöhnlich.

((war so spannend, dass ich vergessen hab weitere Bilder zu machen :red3: ))
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 27.07.2014 00:37

-Rückblende-

Der Ruf der Ahnen

Einmal mehr ist Smaragd auf der Jagd...geduckt pirscht sie sich an ihre Beute heran. Durch das hohe Gras spähend...taxiert sie den Abstand und die Windrichtung zum Opfer. Ihre Muskeln sind gespannt, ihre Sinne ganz in, ihren natürlichen Instinkte folgend.
In diesen Momenten fällt nicht mal mehr, ihr menschenähnliches Aussehen auf,...immer näher pirscht sie sich, wie ein Raubtier durch die Dunkelheit.
Nur ein Gedanke...ein Ziel...

Doch dann aus dem Nichts, erklingt die Stimme von Flar.*KOMM FOLGE MIR!*

Sma zuckt überrascht zusammen,als wäre sie vom Donner getroffen. Sie sieht nur noch im Augenwinkel wie ihre Beute schnell die Flucht ergreift. Leise knurrend über den Verlust ihrer Beute...schaut sie suchend nach der Stimme.
Sofort erinnert sie sich Instiktiv an ihre Stellung im Rudel...beschwichtigend und unterwürfig...schaut sie Flar an. Einer der Anführer des Wolftigerclans.
Wohin?druckst sie erstaunt heraus.
Flar sieht Sma an, und der Tiger macht sich ganz klein.*KOMM FOLGE MIR!*

Irgendwas war anders, Sma spührte das er nicht vorhat ihr alles zu erzählen. *ich muss noch meine Beute...deutet nach Hinten..den Schwestern bringen*,fuchtelt gestikulierend so rum.
Der Blick von Flar war Aussagekräftig genug. Sma machte sich klein...*ich beeile mich*.
Schnell flizt sie los...zu dem Beute haufen, packt diese, sich auf den Rücken und flizt durch den Wald immer Richtung Dorf. In Gedanken fragt sie sich..was will Flar?..alle Schlafen noch..ausser die Krieger die auf Wachrunde sind.
Endlich angekommen hängt sie die gesammte Beute an die Mauer der KdF...leise knurrend *wie kann ich bloss Anführerin Informieren..* sie überlegt leicht nervösmurmelnd *Meine Waffen hinlegen..damit sie, sie aufbewahrt bis zur Rückkehr*.
Sma kann weder schreiben noch lesen...
Dazu legt sie dann einen Wolfszahn und eine Raubtierkralle. Sie hofft das Cindy es versteht ist sie doch ihre Blutsschwester.

Sma durchfährt eine Unruhe ...*ich beeile mich Flar*...*ich muss doch*..

*DIE HOHEIT WEISS BESCHEID, DU WEISST WIR SIND MIT IHR IN VERBINDUNG*...*DU HAST EINEN AUFTRAG!*.

Der Tiger schluckt und nickt unterwürfig...füllt sich rasch noch ihren Wasserbeutel voll...der ihr fast aus der Hand, rausflutscht weil sie soo Aufgeregt gespannt ist.
Erneut erschallt die Stimme von Flar,*KOMM FOLGE MIR!*.

Sma mag es gar nicht soo gehen...dennoch lässt Flar keine Zweifel der Dringlichkeit offen.

*Alle Anführer wissen nun* leise murmelt Sma,..ein kurzer Blick zurück...

...und ab gehts...folgend der Stimme,...treu ergeben im Sinne aller,"der Amazonen Hoheit hat sie Folge zu leisten...wie auch ihren Ahnen"...flizt sie dem Ruf nach...durch Büsche,Wiesen,Wälder Richtung Berge und weiter...Ahnunglos was sie erwartet...in tiefem Instinktivem Vertrauen...-flizt-
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Re: Späherberichte

Beitragvon Smaragd » 28.07.2014 18:33

Das Ritual

Smaragd folgt dem Ruf der Ahnen.
Nach Tagen und Nächten...kommt sie an endlich an...hier mus es sein. Sma fühlt es...irgendwas sonderbares liegt in der Luft. Sie wierd aber sofort aus ihren Gedanken gerissen und folgt der Stimme in den tiefen dunklen Wald.
Sie wierd zu einer versteckten Höhle geführt, und aufgefordert zu warten und sich auszuruhen.
Sma iss total erschöpft und lässt sich auf den erdigen Waldboden plumsen.
Sie liegt so auf dem Rücken und schaut so zu den Baumkronen hinauf...leise murmelt sie...*was des bloss für ein Auftrag*..durchschnauft und sich neben bei so Trockenfleisch in Mund stopft.
Vor erschöpfung schläft sie einfach ein.

Flar schaut auf Smaragd hinunter, voller stoltz das es nun soweit ist. Er begibt sich in die Höhle um mit den anderen Anführer der Ahnen das vorgehen nochmal zu Besprechen.
Schliesslich darf Sma nichts Wissen davon...
Verschiedene Worte fallen...
...Das Amulett müssen wir ihr Ausziehen sonst könnte es der Kriegerin des Feuers schaden...bei der Belastung.
...legt die Bekleidung da auf den Felsen...
...leises tuscheln geht weiter...details...
Niemand von ihnen weiss ob es Smaragd wierklich überleben kann...noch nie hatten sie dieses Ritual durchgeführt...
Doch endlich ist ihre Freiheit zum greifen nah...den Fluch nach all den vielen Monden zu überwinden.
Es herrscht eine besondere Stimmung in der Höhle...aufregung...freude...spannung.

Und Smaragd schläft draussen...bis der Vollmond erscheint...nun erst wierd sie geweckt.
Plinzelnd streckt sie sich genüsslich....sie nimmt sofort die Umgebung wahr..und wierd von der Freude und Spannung angesteckt...
*KOMM FOLGE MIR*Flar stand vor ihr. Vertrauensvoll gehorcht sie...und schleicht ihm in die Höhle nach.
Smaragd schaut sich um..sie fühlt das immer mehr auftauchen...so viele Kräfte und Anwesende hatte sie noch nie alle zusammen in einer Höhle angetroffen.
Sie duckte sich beeindruckt...folgte dem Flar.
Es wurde verwunderlicher weise hell...als sich der Tiger umsah..war diese Höhle oben offen...*ein schlafender spunkender Fels..murmelt sie leise*.Sie schluckte.
Flar wendete sich nun ihr zu...*HIER...er deutet auf den Boden*..Sma setzt sich sofort,und schaut neugierig.
Immer mehr versammeln sich um sie...selbst der Nachtgeist schaut auf sie herab.

Es wierd aussergewöhnlich ruhig plötzlich...und Flar baut sich vor ihr auf.

*DIESE NACHT IST EINE BESONDERE NACHT!*

Sma zittert vor aufregung...sie erinnert sich an ihr erstes Ritual das sie damals vor langer Zeit mit den Wolfstigern erlebt hatte.
Doch hier ...das war irgendwie anders...ehrfürchtig schaut sie zum Anführer Flar. Sie traut sich nicht mal zu bewegen.

Flar schaut sie nachdenklich an..legt ihr nun seine Pranke auf die Schulter.

Sagt dann ganz leise zu Sma...Heute wierd sich dein Schicksal erfüllen...du wierst uns alle in die Freiheit führen.
Der Tiger schluckt...trotz der Worte versteht Sma nicht einen Hauch was Flar meint noch vorhat.
Liebevoll bittet er Smaragd um das Amulett das sie am Hals trägt.
Ich werde es zurück schicken...nach Amazonien.
Sma macht grosse Augen und erhebt sofort die Hand..*meins*.
Flar nickt nur zu Sma..es wierd dich nach Hause führern sagt er leise.
Nun wierd Sma etwas unruhig...wieso muss mein amulett ohne mich nach Hause...murmelt sie leise...udn schaut dabei Flar zu wie er es einer Eule anlegt und sie lossschickt.

Sma guckt der Eule nach soweit es die Krateröffnung zulässt.

Als sie den Blick wieder abwendet..bemerkt sie das nun alle Anführer direkt um sie stehen.

*WIR BEGINNEN*ruft Flar aus...

Sma sieht wie sich einer nach dem anderen gegenseitig an die Schulter fassen...von aussen nach innen....Kreis um Kreis..es sind soo viele hier...sie fühlt es....nun wierd sie richtig nervös..sie wusste was ein Wolfstiger an Energie auf sie laden kann...aber alle zusammen.
Es war damals schon kaum auszuhalten.
Noch bevor sie ihre Beobachtung in ihren Gedanken realisieren kann..wierd sie von den Anführern und Flar angefasst...

...Sma fühlt eine grosse Hitze die in sie fliesst...ihre Augen blinzeln und alles wierd schummrig....

-----
-Geheimes Ritual-
-----

...nach vielen Stunden öffnet Smaragd ihre Augen...

Das Ritual hat die Wolfstigerin überlebt,und so ihr Volk in die Freiheit geführt durch ihr eigenes Opfer...doch nun hat sich alles verändert, sie ist nun ein Mensch,..was sie an Fähigkeiten behalten durfte ist ihr Blut in ihren Adern...wer weiss was noch...noch wurde nix überlifert.
...ob sie nach Hause findet...*schulterzuckt*
-----
...ihr Amulett ist bei seinem Zwilling...
....
Zuletzt geändert von Smaragd am 28.07.2014 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 28.07.2014 19:13

*Unterdessen ging das Leben in Amazonien weiter. Noch ahnt niemand wirklich was mit Smaragd geschah...*

Einige Tage, nachdem die Arbitra bei der Alten im Sumpf war, traf ich Yve... Die anderen Amazonen waren schon in die Taverne gezogen. Heute gab es eine kleine Feier mit Wettkämpfen und Spielen. Yve hatte ihre Trommel mitgebracht und auch ich hatte meine Trommel unter dem Arm.

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Bevor wir den anderen folgten unterhielten Yve und ich uns eine Weile... Dann gingen auch wir in Richtung Taverne. Bevor die Spiele begannen, konnte ich Cindy fragen. Sie bestätigte, dass Smaragd ihr eine Nachricht hinterlassen hatte. Das beruhigte mich.

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Anschliessend trommelten Yve und ich um die Wette um die Wettkämpfer anzufeuern. Es half. Spät in der Nacht gingen alle zufrieden nach Hause.

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Während der nächsten Woche erkundeten die Späher den Sumpf. Es hatte eine Überschwemmung gegeben und wir sahen nach dem Rechten. Bei Afras altem Lager räumten wir die Kisten und alten Fässer weg. Gab gutes, trockenes Brennholz.

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Anschliessend inspizierten wir den Aussenposten und beschlossen, weil es so spät war dort zu übernachten...

Dann war es soweit. Am Ende des grossen Feuergespräches wurde Svenja erhöht... Die Arbitra sprach bewegende Worte und ich musste mir einige Tränchen verdrücken...

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Nachdem Svenja den Eid gesprochen hatte, überreichte ihr Sandy voller Stolz den Armreif einer Späherin. Svenja wurde von allen gedrückt und umarmt. Sie war ganz gerührt.

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Dann gingen wir zum Strand feiern. Svenja hatte aufgefahren, da sie dachte, es sei ihre letzte Prüfung... Sie hatte sie mit Bravour bestanden. Der Tisch quoll über und alle bedienten sich reichlich.

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Wir sassen zusammen und unterhielten uns lange. Später kam die Arbitra dazu, was mich sehr freute. Wir verwöhnten sie mit Svenjas Leckereien. Es wurde ein schöner Abend.

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Am nächsten Tag wurde Svenja in die Geheimnisse der Späherhöhle eingeweiht. Susi war auch dabei... Die kannte die Geheimnisse aus ihrer Zeit als Späherin ja schon.

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Ein paar Tage darauf brachten wir Afra einen neuen Eimer, ein neues Schnapsfass, diverse Leckereien und Nahrungsmittel. Wenn sie zurückkahm, würde sie sich darüber bestimmt freuen.
Als wir ins Späherland zurückkehrten, trafen wir einige andere Amazonen dort an... Susi und Cindy... Susie beobachtete den Wolf... Sie schien ihn zu verstehen. Alsi Cindy ebenfalls mit dem Amulett mit dem Wolf sprechen wollte wurde der ganz griffig... Beruhigte sich dann aber...
Ich fragte später Cindy warum der Wolf so böse gewesen sei. Cindy sagte es mir, ich musste aber versprechen den Grund niemandem zu verraten...

*In der Nacht des Rituals hatte Cindy eine Vision die sie sehr beunruhigte, sie beschloss so schnell wie es ging mit der Arbitra zu sprechen*
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2014-07-24 RP Eine Visison

Beitragvon LyAvain » 02.08.2014 17:18

Nach dem grossen Feuerkreis traf ich auf Svenja. Sie fragte mich, wo ich denn hinwolle und ich sagte ihr, dass ich Yve suchte. Die Priesterin hatte mir eine Eule geschickt, mit der Nachricht, dass sie etwas für mich hätte. Was konnte das nur sein?
In ihrer Höhle war sie nicht. Im Tempel auch nicht. Svenja wusch sich die Füsse und sah sogar hinter den Türen nach. Ich blieb im Eingang stehen. Aber ausser den Eulen nichts. Blieb nur das Sanctum, wenn sie nicht wieder im Wals steckte.
Also gingen wir zum Sanctum, das passte sich ganz gut, denn Sandy wollte Svenjas Aufgaben mit der Arbitra besprechen. Wir waren allerdings zu früh da. Sandy war noch nirgends zu sehen.
Dafür hörten wir Stimmen direkt hinter dem Tor zur Sanctumshalle. Die Wache lies uns ein, und dort stand die Arbitra mit Sirena ihrer Leibwache und auch Yve war dort. Wir begrüssten die Arbitra, die sich dann in ihre Gemächer verzog.
Ich fragte Yve, was sie denn von mir wollte, und meine Blutsschwester gab mir ein Beutelchen. Sie hatte sich an den neuen Honigbonbons versucht. Die süssen und dann schwarf waren. Ich freute mich.
Sandy traf ein und fragte mich wo Svenja steckte. Ich sah mich um und sie war weg. Yve schmunzelte und ich lauschte. Man hörte Svenjas Stimme aus dem unteren Audienzsaal herüberschallen. Sie tadelte die dortige Wache für ihr Aussehen und liess sie stramm stehen. Ich musste ebenfalls leise lachen.
Also folgten wir Svenja und gingen nach oben Richtung Gemach der Arbitra.
Dort oben stand wegen der Wärme wohl die Tür offen. Ich konnte die Kriegerin des Feuers sehen und Lilly wie sie neben der Hoheit stand. Kerstin wuselte kurz darauf an uns vorbei mit einem Tablett. Sie bediente kurz die Anwesenden, bevor sie Meldung machte, dass die Späherinnen da waren. Die Arbitra bedeutete ihr uns reinzulassen. Die kleine Hofdame führte uns ins Gemach.
Die ehrwürdige Matrona war auch anwesend.
Nach der Begrüssung setzten wir uns auf einige freie Kissen.

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Sandy brachte ihr Anliegen vor. Sie schlug vor, dass Svenja auch weiterhin im Sanctum den Schriftverkehr machen sollte. Die Arbitra überlegte und meinte, Svenja sei die einzige die ihre Notizen lesen könne. Sie würde auch demnächst einige alte Schriftn übersetzen müssen, da sie beschlossen hatte, dass einige der Schriftrollen aus dem Archiv der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden sollten. Sie mussten übersetzt und abgeschrieben werden.
Dafür würde für die Späherin unten in der Nähe des geheimen Gewölbes ein Schreibplatz eingerichtet. Dort würde sie auch unbemerkt hinein und hinaus können. Sandy war zufrieden.
Dann brachte die Kriegerin des Feuers ihr Anliegen vor und alle erschreckte.
Sie hatte eine Vision gehabt und Smaragd bei Flar gesehen, dem Führer der Wolfstiger. Dann hatte sie eine junge Menschen-Frau gesehen, die neben Flar stand und das Amulett des Wolfstigers um den Hals trug.
Die Reaktion der Arbitra war Betroffenheit. Sie murmelte, dass es nun doch geschehen sei. Sie hatte immer gehoft es sei nur eine Legende. Dann erzählte sie laut weiter.
Die Laren, die sie schon einmal um einen Gefallen gebeten hatte, konnten sich nur von ihrem Fluch befreien, indem sie sich zusammntaten und einer Auserwählten ein neues Leben schenkten, ein Leben als Mensch. Die Laren würden ihr Leben als Geister aufgeben und als Mensch eiterleben. Diese Auserwählte war wohl Smaragd gewesen.
Das hiess, Smaragd würde ebenfalls aufhören zu existieren und als Mensch leben und dem neuen Geist geformt durch die Laren eine Hülle bieten. Smaragd wie wir sie kannten, würde es nicht mehr geben.
Das war nun wohl eingetreten, denn anders konnte die arbitra die Vision nicht deuten.
Wir waren alle tief betroffen, denn alle hatten Smaragd und ihre Wolfstigerart gemocht. Dass es sie nun nicht mehr geben würde, stimmte uns taurig. Sandy weinte sogar und auch mir zitterte die Unterlippe.
Aber es würde eine Frau nach Amazonien kommen. Eine Fremde... Eben jene junge Menschenfrau, die Cindy in ihrer Vision gesehen hatte. Und Cindy würde sie erkennen, durch das Amulett. Auch YohShi, die sich leise dazugeschlichen hatte, würde sie erkennen. Denn ihr Herz würde wissen, wen es vor sich hatte.
YohShi traf die Nachricht, dass Smaragd nie wiederkehren würde tief. Sie sprang auf und rief ganz trotzig, sie wolle ihren "Iger" wiederhaben.
Wir würden die Augen offen halten müssen. Jede Fremde konnte jene Frau aus der Visison sein.
Die Arbitra entliess uns und wir gingen alle nach draussen und verabschiedeten uns voneinander. Meine mühevoll aufrecht gehaltene Fassung brach in sich zusammen und ich verschwand heulend im Wald. Der Schmerz musste raus...
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2014-07-28 RP der Baumgeist und eine Fremde

Beitragvon LyAvain » 04.08.2014 15:01

Nachdem wir beim Späherfeuer alles Wichtige besprochen hatten, bewaffneten wir uns mit Eimern und Schaufeln und zogen in den Sumpf. Sandy guckte sich alle Stellen am Rand des Sumpfes genau an und beschloss dann Schutze eines der grossen Bäume den Platz für den Baumgeist vorzubereiten.
Wir buddelten den Sand beiseite und schachteten ein Loch im Torf aus.
Sandy gab uns Anweisungen und Mary schleppte den ausgebuddelten Torf beiseite.
YohShi war auch ganz begeistert dabei, wurde dann aber vom Wolf abgelenkt. Der schlich durchs Schilf und knurrte irgendwas an. Kam dann aber schliesslich heraus und beobachtete uns eine Weile.

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Ein dicker Stein unterbrach unsere Ausschachtungsarbeiten aber schliesslich konnten wir ihn lockern und ausgraben.
Irgendwas lenkte den Wolf dann ab. Er schien etwas zu wittern, aber ich sah nichts als ich in die Richtung schaute. Immer wieder guckte und blaffte er. Dann beruhigte er sich wieder. Irgendwas war da gewesen und nun wieder weg. Warscheinlich ein Tier auf der anderen Uferseite.
Schliesslich war alles so, wie Sandy sich das vorstellte und sie schickte die anderen Späherinnen ins Land, lauschen was sich so tat.
Der Wolf zögerte kurz und folgte dann YohShi, die zuerst in die falsche Richtung davon sauste. Und schliesslich nochmal an uns vorbei in die richtige Richtung.
Als es ruhig wurde. Lockte Sandy den Baumgeist herbei. Es dauerte eine Weile, aber schliesslich stand sie wieder mit ihren Vögeln und den Blumen im Gras und bewachte die Natur.
Zufrieden gingen wir hinter den anderen her Richtung Landesinnere.
Am Strand fiel uns eine Ansammlung Amazonen auf. Also gingen wir dorthin. Die Späherinnen waren auch da.
Erst als wir näherkamen, fiel uns die Fremde am Wasser auf. Nur YohShi und die Kriegerin des Feuers waren näher zu der Fremden hingegangen. Alle anderen waren auf Abstand geblieben. Eine Handbewegung von Cindy scheuchte uns zu den anderen.
Wir gesellten uns dazu und beobachteten.

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Die Fremde war hoch aufgeschossen, mit dunkler Haut und wilden schwarzen Haaren. In der Hand hielt sie einen Stock, der ihr wohl als Waffe diente.
Sie schien Wesen wie YohShi nicht zu kennen, denn sie war misstrauisch und ängslich. Aber Cindy redete beruhigend auf sie ein und YohShis Art liess sie bald ruhiger werden.
Irgendwie war sie von der Katzenfrau auch fasziniert. Trotz ihrer Angst.
Und so konnte Cindy sie nach einer Weile überreden ihr ins Dorf zu folgen, da sie der Fremden einen Schlafplatz anbieten wollte.
Einige Amazonen folgten der kleinen Gruppe und auch ich entschloss mich, hinter her zu laufen. Sandy war gleich hinterher.
Im grossen Baumhaus unten waren Felle in einer Ecke hingelegt und dort konnte die Fremde schlafen. Sie schien müde zu sein, denn sie nahm das Angebot sofort an.

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Cindy zog die Felle zu und gesellte sich zu uns. Und auch YohShi kam dazu.
YohShi meinte, ihr Herz wisse, dass die Fremde eine Feundin sei, auch wenn sie sie garnicht kennen würde. Auch Cindy schien sehr nachdenklich zu sein. Ich dachte ebenfalls an das, was die Arbitra vor ein paar Tagen gesagt hatte...
Wir unterhielten uns noch kurz und gingen dann alle wieder unseren Aufgaben nach...
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2014-08-06 RP Wer ist Ruri wirklich?

Beitragvon LyAvain » 11.08.2014 16:17

Ein paar Tage später hatte sich Ruri, wie die Fremde hiess, schon etwas eingelebt. Ich ging ins Kriegerdorf um neue Informationen zu sammeln. Cindy stand mit Lilly und Ruri in der Nähe des Alarmhorns und ich näherte mich vorsichtig. Aber Cindy winkte mich heran.
Gemeinsam machten wir der neugierigen Ruri klar, dass sie nicht ins Horn tuten durfte. Und wir konnten ihr auch erklären, dass es Wesen mit unterschiedlichen Ohren gab, genauso wie mit unterschiedlichen Augen und Nasen und Grösse. Sie war damit zufrieden.
Dass ich kein Mensch war, konnte man ihr später erklären, wenn sie sich richtig eingewöhnt hat.
Es war irgendwie als wenn der Geist eines Kindes in dem Körper eines Erwachsenen steckte. Ruri lernte ihre Umgebung erst kennen. War sie wirklich das,w as wir dachten? Unsicherheit breitete sich aus.
Wir beschlossen sie der Arbitra vorzustellen. Auch wenn YohShis Herz sagte sie sei ein "Fremder Freund"... Cindy verriet mir ausserdem, dass ihr Amulett sich bemerkbar machte. Aber diese kindliche Fremde der Tiger? Wir waren uns absolut nicht sicher.

Am Tag des Späherfeuers servierte und Sandy etwas besonderes. Sie hatte den sonst immer leicht trockenen Fladen mit viel Schinken, Käse und was es sonst noch so leckeres gab belegt. Damit das ganze nicht herunterfiel, hatte sie eine Schicht mit der roten Paste und noch mit was anderem gestreckt auf dem Fladen verteilt.
Das Ganze schmeckte lecker.
Als wir wieder oben am Feuer sassen kam Yve zu uns. Auch sie bekam einen Fladen und verspeisste ihn komplett allein, solch Hunger hatte sie.
Dann zogen wir gemeinsam zum Sanctum. Cindy wollte der Arbitra ja Ruri vorstellen.
Sie standen unten in der Halle und die Arbitra sah sehr nachdenklich aus. Yve verriet mir, dass der Geist von Ruri völlig unschuldig sei, wei bei einem kleinen Kind.
Wir überlegten, wie wir unsere Zweifel beseitigen konnten. Die Arbitra schlug vor YohShi und Ruri eine ganze Weile zusammen leben zu lassen. Ruri würde von YohShi einiges lernen und YohShi würde Ruri besser kennen lernen und konnte vielleicht etwas über sie rausfinden.
Ausserdem beauftrage sie Sandy Afra drauf vorzubereiten mit der Fremden zu sprechen. Mit verbundenen Augen sollte das geschehen, damit Afra nicht abgelenkt wurde und sich allein auf Stimme und ihren Geist verliess.
Lilly hatte Ruri anscheinend ins Herz geschlossen, denn sie zeigte Ruri die grosse Halle und sagte ihr, was sie anfassen durfte und was nicht.
Schliesslich entliess uns die Hoheit. Und wir beschlossen noch ein paar Fladen von Sandy zu verdrücken. Sie nannte die Pitta...
Die Kriegerin des Feuers hatte keinen Hunger, wohl aber die Priesterin und Svenja. Und so zogen wir zurück ins Späherland um zu schlemmen...

Zwei Tage später suchte ich Sandy. Sie war wie vom Erdboden verschluckt. Als mir auffiel dass die Trage ebenfalls fehlte hatte ich eine Ahnung wo sie war. Sie brachte bestimmt ein Fass zu Afra.
Also zog ich mit Mary im Schlepptau zum Sumpf. Richtig geraten. Sandy war beim Baumgeist und hatte Ruri anscheinend mit der Beschützerin des Waldes bekannt gemacht.
Sie verabschiedete sich gerade und lief dann in Richtung Landesinnere davon.
Wir wollten gerade zu Afras Lager, als eine laute Stimme uns anhalten liess. Es war Afra. Als sie uns erkannte begrüsste sie uns und wollte wissen was wir wollten und wieso dieser Baumgeist auf der Insel stand. Sie mochte ihn nicht.
Solange der Geist von ihrer Insel fern blieb, durfte er dort bleiben, wo er gerade stand.
Gemeinsam gingen wir in ihr Lager. Afra bemerkte, dass wir etwas auf dem Herzen hatten und vorsichtig brachten wir ihr bei, was wir von ihr wollten. Afra nahm es als Spiel auf und wir waren erleichtert, als sie begeistert zustimmte.
Also lief ich los, Ruri suchen. Die ungefähre Richtung wusste ich ja. Und ich hatte Glück, Ruri und YohShi verschwanden gerade auf der anderen Seite im Wald. Sie juchten und schrien und spielten anscheinend fangen.
So schnell ich konnte lief ich hinterher. Im Wald bei der Quelle holte ich sie ein und machte ihnen klar, dass jemand Ruri kennenlernen wollte. Ich schlug YohShi vor, sich von Ruri fangen zu lassen und sie so zu Afras Lager zu führen. Das ging wohl am schnellsten. YohShi meinte nur ich wäre schlau und begriff sofort worum es ging.
Susi und Sirena waren von dem Lärm angelockt worden und wollten wissen worum es ging. Ich erklärte es kurz. Dann musste ich aufpassen denn YohShi animiert Ruri sie zu verfolgen und raste los. Ich kürzte Querfeldein ab und versuchte vor den beiden zu bleiben.
Unten am Sumpf ging ich das Risiko ein und watete eilig durch die flache Stelle, die Wächter im Blick. Ich schaffte es heile anzukommen und machte, dass ich so schnell es ging zu Afras Lager kam.
Dort kündigte ich Ruri und YohShi an und Sandy verband Afra die Augen, die dann geduldig wartete. Nach kurzer Zeit hörte man YohShi nach Ruri rufen. Sie hatten sich verloren und YohShi sauste nochmal los Ruri suchen.
Sirena und Susi kamen eher in Afras Lager an als Ruri und YohShi. Als Ruri da war, setzten wir uns alle still hin und Afra drehte sich zu uns um. Mit verbundenen Augen ging sie zu Sirena. Sie erkannte die Anspannung und die Waffen und wusste dass es Sirena war. Susi erkannte sie auch, sie meinte die Schamanin regina rieche ganz besonders, was Susi dazu veranlasste unter ihren Armen zu riechen. Wir mussten uns zusammenehmen nicht zu lachen. Dann stutzte sie bei Ruri, schüttelte kurz den Kopf und ging zu YohShi. Auch sie erkannte sie an ihrer Aura. YohShi sah komisch drein und ich musste lachen. Afra wusste dadurch sofort wer ich war und rügte mich. Ich wurde rot.
Leise schlich sich Cindy dazu und setzte sich.
Afra merkte es und erkannte auch sie mit verbundenen Augen. Auch die anderen Anwesenden wurden erkannt, nur bei Ruri stutzte sie zweimal. Dann schliesslich wandte sie sich zu Ruri, die immer weiter zur umgefallenen Säule rutschte, je näher Afra kam.
Sie sagte sie kenne die Fremde und sie sei garnicht fremd. Es wäre der Tiger. Ruri verstand nicht und sah merkwürdig drein.
Afra nahm die Augenbinde ab und war entsetzt. Sie dachte sie hätte sich getäuscht. Eine Tharareb Tharhat täuscht sich nie. Täuschen bedeutet der Tod. Ruri verschwand wie der Blitz im Gebüsch und wir mussten erstmal Afra beruhigen, die ganz aufgebracht war. Irgendwie tat sie mir leid und Cindy war etwas sauer auf uns. Dabei hatten wir nur den Befehl der Arbitra umgesetzt.
In dem Trubel bemerkten wir die Kriegerin erst garnicht die erstaunt dort stand und zu uns sah. Es war Mandy... Sie war es wirklich. Lange war sie weggewesen.
Irgendwie schafften wir es sie Willkommen zu heissen und gleichzeitig Afra soweit zu beruhigen (ein Eimer Schnapps unterstützte uns dabei), dass sie keine Panik mehr schob.
Sirena nahm Mandy mit ins Dorf um ihr eine Unterkunft zu geben und ein Bett wo sie schlafen konnte.
Als Afra sich ganz beruhigt hatte, sagte ich nochmal, dass nicht nur sie sich nicht getäuscht hatte, es war der Tiger. Nur anders... Die Göttinnen prüften uns wieder einmal.
Schliesslich konnten wir Afra allein lassen und gingen zurück ins Späherland. Der Rest der Amazonen ging wieder ihren Aufgaben nach.

(Leider hab ich keine Bilder)...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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