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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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2013-10-07 RP Erntedank

Beitragvon LyAvain » 11.10.2013 16:37

Am Tag des Kastenfeuers kam Yve zu Sandy und mir ins Späherland. Wir waren gerade dabei uns auf das fest vorzubereiten. Während Sandy verschwand um sich umzuziehen, sprachen Yve und ich über einige für mich etwas verwirrende Sachen, die mir klar machten, dass es eine Priesterin nicht einfach hatte. Dann ging Yve um die Arbitra im Sanctum abzuholen.

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Sandy schickte mich vor, da sie noch einige Sachen einordnen musste. Als ich am Festplatz und Tanzkreis ankam, waren noch nicht viele Amazonen da. Aber so nach und nach füllte sich der Platz. Und als die Arbitra mit Yve und Sirena erschien, begann Susi. Sie trat an den Altar und erzählte von der eingebrachten Ernte und dass wir uns dafür bedankten, indem wir einen kleinen Teil dessen was uns die grossen Geister zur Verfügung stellten wieder zurückgaben. Um diese Geste für alle möglich zu machen sollten wir ihr zum Strand folgen.

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Am Floss versammelten sich alle Amazonen und die Hoheit trat vor um ihr Dankesopfer darzubringen. Doch sie wurde von der Ankunft einiger Gäste aus der fernen Stadt Carima unterbrochen.
Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, trat sie vor, hob drei Kornähren hoch und sprach einige Worte. Sie dankte den Göttinnen für alles was sie uns gaben und sagte:
"Als eure Göttin und Herrscherin habe ich ich viel und vieles im Überfluss. Nicht alles kann ich mit euch teilen. Aber diese Frucht auf dem Halm möchte ich unseren Göttern besonders an Herz legen. Sie soll wachsen und unser Volk ernähren.
Das erbitte ich mir von meiner Mutter der ehrwürdigen Göttin Pallas."
Dann hob sie die Ähren nochmal hoch und legte sie auf das Floss. Sie trat zurück und verneigte sich vor der Schamanin regina, welche die Verbeugung erwiderte.
Anschliessend trat die Kriegerin des Feuers vor. Sie stellte einen kleinen Korb mit weissen und roten Trauben auf das Floss und sprach die Worte:
"Meine Gabe an die Götter, nicht nur weil es herrlichen Wein gibt und Saft für unsere Kinder, nein auch aus den Kernen entsteht ein schmackhaftes Öl und Leila zaubert aus den Blättern kleine Reisbällchen..."
Dann trat sie wieder zurück.
Sandy trat vor und stellte ein kleines Fässchen auf das Floss...
"Es ist der Brand aus dem Korn des Landes, mit Kräutern des Landes, es birgt die ganze Kraft des Landes und unserer Göttinnen..."
Susi bedankte sich und sagte, dass nun alle nacheinander vortreten könnten. Sie hatte Yve vergessen, doch diese zurückhaltend wie immer, trat nicht vor.
Brigitt legte einige Heilkräuter auf das Floss... Dann schoss Lilly nach vorn die vor Ungeduldschon die ganze zeit herumzappelte und legte blitzschnell drei Äpfel auf das Floss. Von ihr selbst gesammelt, wie sie sagte und drei, falls einer faul sein sollte und einer nicht schmeckte... Dann durfte sie an die Trommel und begann auch gleich eifrig zu trommeln.
Ich zögerte damit Yve endlich vortrat, aber Sirena trat vor und legte ein Fladenbrot mit einigen Dankesworten an die Göttinnen auf das Floss. Ich brummte leise und sah Yve herausfordernd an. Yve zögerte immer noch. Nun endlich forderte Susi sie auch auf und Yve ging nach vorn. Gebannt lauschte ich den Worten der Priesterin.
"In diesem Beutel befinden sich Samen, wo Aenigna mit mir vielleicht ein wenig zornig war..." sie sah zu Sandy und mir. "Aber diese Samen helfen nicht nur bei Leid um Hoheiten schläfrig oder übermütig zu machen, sie helfen auch um Krankheiten zu heilen. Desweiteren habe ich Eulenfedern im Beutel. Ich danke, dass die Eulen den Weg in den Tempel gefunden haben, und ich gebe Euch diese Federn als Dankbarkeit und bitte Euch, dass die Eulen sich vermehren."
Sie und Susi nickten sich zu.
Nun trat ich an das Floss... Aufgeregt stellte ich den kleinen Topf Honig dazu und betrachtete kurz was da alles schon stand. Dann sprach auch ich ein paar Worte.
"Honig von Bienen... Sie sind wie die Natur... Sie gehen ihrer Bestimmung nach und versorgen uns so mit Essen... Dafür danke ich ihnen und den Göttinnen..."
Susi bedankte sich bei mir...
Nun trat eine Amazone nach der anderen an das Floss und legte irgendetwas darauf. Sogar Paco trat heran, nachdem ihn Susi aufforderte weil er zögerte. Er hatte nichts was er Opfern konnte, daher schnitt er sich mit dem Schwert und liess ein paar Blutstropfen auf das Floss fallen mit den Worten:
"Mein Leben zu Ehren eines ehrvollen Volkes und deren Götter..."
Ich war erstaunt und berührt...
Dann trat Elisha an das Floss und als sie ein kleines Nestchen mit drei Küken auf das Floss legte waren alle wie vom Donner gerührt.
"Dies ist meine Opfergabe, meinen Dank und im Namen von Artemis ein geschenk. Die drei Küken symbolisisieren Tier, Natur und Freiheit. Im Namen der Tiere, die es hier sehr gut haben und sich bedanken möchten..."
Dann trat sie wieder zurück udn alle starrten auf das Nest. Ich dachte fieberhaft nach, wie man eine Lösung finden konnte ohne Elisha zu brüskieren oder ihr Opfer zu missachten... Dann hatte ich eine Idee und lächelte in mich rein. Susi trat unauffällig neben mich und flüsterte mir etwas ins Ohr, ich nickte nur und liess mir weiter nichts anmerken.
Eine Amazone nach der Anderen legte etwas dazu und das Floss wurde voller und voller... Dann traten auch die Gäste vor und nahmen an dem Ritual teil. Eine kleine Echse schoss hervor mit einem Schuh im Maul und machte die Menschen nach. Alle mussten lächeln.

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Schliesslich hatten alle bis auf Susi was geopfert und sie trat an das Floss heran, legte einen Beutel mit ein paar leisen Worten dazu. Dann übergoss sie alles mit Öl, und niemand merkte, dass sie die Küken in ihrem Nest aussparte.
Ich stieg ins Wasser und schob das Floss langsam durch die Wellen... Susis Stimme schallte zu mir herüber. Neben ihr machte sich die Kriegerin des Feuers schussbereit und entzündete den ersten Brandpfeil.
"Wir danken Pallas, sie hielt zu uns als wir unser Land gegen Feinde verteidigten.
Sei gedankt Arithrea du hast in deinem Schoß, den Erdboden, das Getreide und die Pflanzen wachsen lassen.
Verehrte Aenigna sei gedankt für deinen Wind der den Blütensamen im ganzem Land verteilte.
Disopia wir danken und verehren dich für den Lebenssaft, das Wasser, du gabst es uns reichlich damit alles auf den Feldern gedeihen konnte.
Wir verehren dich Cialia weil du den Boden so fruchtbar machtest..."
Dann verschluckten die Wellen die Bedeutung der Worte und ich hörte nur noch die Stimme ohne den Inhalt der Worte zu verstehen.
Schliesslich war ich weit genug vom Ufer entfernt. Ich griff blitzschnell nach dem Nestchen, legt mich auf den Rücken und paddelte langsam zum Ufer zurück. Tropfnass stieg ich aus dem Wasser und drückte Susi das recht halbwegs trocken gebliebene Nest in die Hand. Sie bedankte sich bei mir und gab dann Cindy das Zeichen.
Sie schoss und meinem lauten Wummern ging das Floss und seine Opfergaben in Flammen auf...

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Susi ging dann zu Elisha, die völlig unglücklich dreinsah und sich eine Träne wegwischte und gab ihr das Nest... Elisha war unsicher ob sie sich freuen durfte... Sie hatte ja nun kein Opfer gebracht. Doch Susi beruhigte sie und meinte die Geste und der Wille zählte. Elisha sa wieder glücklich aus und Cindy nickte mir dankbar zu.
Dann begaben wir uns zum geschmückten Festplatz und ich sprang auf eine Trommel und tanzte, dass die nassen Haare flogen. Cindy sprang auf die Trommel neben mir und Yve begann auf einer dritten Trommel zu tanzen... Gemeinsam machten wir einen herrlichen lauten, rhythmischen Radau. Cindy und ich lieferten uns einen regelrechten Wettkampf.
Elisha kam kurz um sich zu bedanken und musste gegen die lauten Trommeln anschreien. Ich schrie die Antwort zurück und Elisha begab sich wieder glücklich zum Tisch um die kleinen zu füttern.

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Ich legte einen Zahn zu beim Tanzen und Cindy zog mit. Schweiss rann in Strömen an mir herab und Cindy hatte auch zu kämpfen. Eine letzte Anstrengung und ich gab auf. Yve war schon vorher zu den Tischen gegangen.
Ich lief erstmal zum Wasser und schwamm eine Runde um den Scheiss abzuspülen und wieder zur Ruhe zu kommen. Dann ging auch ich zu den Tischen und setzte mich mit einer ganzen Karaffe Saft an den Tisch. Während ich den Krug langsam leerte, hörte ich zu was so besprochen wurde.
Es ging um Krieg. Carima hatte wohl Steit mit irgendjemandem und Atrosta bot Hilfe an. Afra kam dabei auch zur Sprache... Aber es war Erntedank und das Thema Krieg passte nicht so ganz. Yve war auch ganz aufgeregt und mahnte die Hoheit bedächtig zu sein.
Schliesslich war das Thema vom Tisch und es wurde noch ein vergnüglicher Abend an dem manche Sache besprochen wurde, die sonst eher nicht zur Sprache kam. Schliesslich als nur noch ein paar Gäste und wie immer die Kinder, die nie kaputt zu bekommen sind, übrig waren, gingen Yve und die Hoheit ins Bett. Sirena war schon eher müde davon gewankt und die Kriegerin des Feuers lag auch schon lange in den Fellen.
Als das erste Morgenlicht langsam über den Bergkamm kroch lieferte ich sowohl die Arbitra als auch Yve sicher ab...
Dann ging auch ich stocksteif und müde nach Hause... Es war ein erfolgreiches Erntedankfest gewesen. Die Götinnen konnten zufrieden sein.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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2013-10-16 RP Weitsicht, Rache und ein Toter...

Beitragvon LyAvain » 20.10.2013 15:49

Ich stand am Strand und sah nachdenklich aufs Meer, da hörte ich ein unterdrücktes Niesen hinter mir im hohen Strandgras. Es war Chenoa, die sich anschlich.
Als sie merkte, dass sie entdeckt worden war, kam sie verlegen hervor. Sie war schon gut im Anschleichen, viele schafften das nicht. Das machte sie ein wenig stolz.
Auf meine Frage, warum sie denn Anschleichen übe, sagte sie ihr Vater hätte sie doch zur Ausbildung hier her geschickt. Das war eine weise Entscheidung und ich wollte sie untertstützen dabei.
Dann fagte ich Chenoa, wie es mit anderen Dinge wie Klettern aussah. Chenoa war wohl noch nie gross irgendwo hochgeklettert. Also nahm ich sie mit und zeigte ihr an der Grasbewachsenen Böschung am Weg zum Kriegerdorf wie man Klettert. Wie man sich an den Grasbüscheln festhielt und wie man die Füsse auf Grasbüschel und Steine setzte um sich hochzudrücken. Nach einem Fhelschlag wo sie ins weiche Gras purzelte, schaffte sie es endlich. Den letzten Schritt half ich ihr und zog sie hoch.
Nun standen wir hoch oben und konnten weit gucken. Aber es gab einen Ort wo man noch viel weiter schauen konnte und den wollte ich ihr zeigen.
Ich fragte Chenoa, ob sie ganz mutig sei und sagte ihr, sie solle sich an mir festhalten und unter keinen Umständen loslassen. So wagten wir uns auf die Klippe am Südufer Amazoniens. Irgendwann wurde es zu schmal um nebeneinander zu gehen. Also nahm ich Chenoa vor mich und hielt sie fest. Nun bestimmte sie das Tempo und wie weit wir gingen. Schliesslich standen wir fast ganz vorne auf der Klippe und Chenoa sah mit grossen Augen umher. Von hier konnte man fast bis zum Pass schauen und man sah auch die Brandunglinie hinter den vorgelagerten Inseln... Weit bis zum Horizont erstreckte sich das Meer.

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Ein Geräusch liess mich auf der Landseite nach unten schauen. Da kletterte Cindy die Steilwand nach oben und Chenoa staunte. Schliesslich stand die Kriegerin des Feuers neben uns und fragte was wir hier machten. Ich erklärte es ihr und Cindy sagte, das sei ihr Lieblingsplatz. Auch ich war gerne hier. Vor allem Nachts.
Aber unter keinen Umständen durfte Chenoa allein hier her kommen. Bei Wind war es gefährlich, noch gefährlicher als so schon.
Als Susi unsicher zu uns balanciert kam, schrie Chenoa erschrocken auf und liess los. Da ich sie festhielt passierte nichts, aber Cindy schimpfte mit ihr. Egal wie sie sich erschrak sie durfte niemals loslassen und sich ablenken lassen. Egal was sie gerade tat.
Susi fühlte sich auch nicht sonderlich wohl da oben und setzte sich hin. Wir genossen noch eine Zeit lang die Aussicht und dann nahm Cindy Susi an die Hand und ich balancierte mit Chenoa langsam zurück. Als wir am Wald hinterm Dorf angekommen waren liess ich sie los und sie rannte begeistert neben mir her.

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Im Dorf trafen wir auf ein Händler Paar... Ich wusste nicht so recht was in meine Schwestern gefahren war. Sie neckten die beiden erst und bedrohten sie dann sogar. Als der Mann weglief, rief Cindy, es sei nur ein Spass gewesen. Manchmal versteh ich den Humor der Menschen nicht.
Die zwei wollten hier Handel treiben und baten um Erlaubnis einen Stand aufbauen zu dürfen. Ein wenig merkwürdig waren die beiden schon... Ich machte dann, dass ich ins Späherland kam. Hatte noch einiges zu tun.

An einem Abend kam ich ins Kriegerdorf. Dort sassen einige Amazonen am Feuer und unterhielten sich. Yohshi war auch dabei und spielte mit einer Katze, die ich noch nicht kannte. Sie hatte ebenso rotgoldenes Fell wie Yohshi und sah aus wie ihre kleine Schwester.
Ich setzte mich dazu und lauschte worum es ging. Die Kriegerinnen spekulierten über den Vorfall mit dem Fremden, der gedroht hatte uns mit einigen Hundert Männern anzugreifen wenn wir ihm nicht eine Frau namens Piper auslieferten. Diese sollte angeblich einen König ermordet haben. Sie sei gefährlich und Blond und könne ihre Gestalt verändern.
So eine Frau kannte ich nicht. Wir überlegten, ob der Kerl nicht nur bluffte. Was recht wahrscheinlich war, da er so offen seine Heeresstärke und vor allem auch seine Absichten verraten hatte. Da stimmte was nicht.

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Dann grübelten, wer diese Piper sein könnte, wenn sie denn tatsächlich im Land war. Ich war der Meinung diese Fremde die Elisha niedergeschlagen hatte, hatte irgendwie damit zu tun. Wahrscheinlich hatte sie Elisha mit dieser Piper verwechselt. Ich versuchte immer noch rauszubekommen, wo diese Fremde hin war. Die Fischerinnen waren sich recht einig, was diese Fremde anging. Aber seit dem Überfall auf Elisha war sie verschwunden. Ob sie mit dem Mann zusammenarbeitete? Der stellte ein Ultimatum und während wir nach dieser Piper suchten, beobachtete die Fremde uns. Und sobald wir sie gefunden hatten, schlug die Attentäterin ein zweites Mal zu.
Die Spekulationen wurden immer verwirrter.
Ich hatte gerade bemerkt, dass die kleine Katze weg war, da trat Elisha zu uns. Sie schien etwas erregt zu sein und meinte dann, sie würde das nicht mehr aushalten, diesen Spekulationen zuzuhören. Daher wollte sie uns die Wahrheit sagen.
Wir sassen da und hörten aufmerksam zu. Sie gab zu diese Piper zu sein, und sie gab auch zu den König getötet zu haben. Wollte aber erst nicht drüber sprechen. Doch wenn wir sie schützen sollten, wollten wir alles wissen und so erzählte sie.
Ihre Mutter war eine Amazone gewesen und sie hatte besondere Fähigkeiten gehabt. Das bekam der König raus und da Elisha ähnliche Veranlagungen hatte, wollte er sie für Kriegszwecke missbrauchen. Ehe es dazu kommen konnte, wollte Elishas Mutter sie nach Amazonien in Sicherheit bringen. Aber sie wurde geschnappt und wegen Verrats hingerichtet. Elisha die ihre Mutter retten wollte, rächte sich und tötete den König. Dann floh sie nach Amazonien um mit der Vergangenheit abzuschliessen und nachzuforschen, wer sie eigentlich wirklich war.
Sie gestand auch noch, dass der Mann, der uns bedrohte keine gefahr mehr war...
Da Rache ein guter Grund war jemanden zu töten, stellte Cindy sie unter den Schutz der Amazonen. Sie war eine Schwester und wir würden sie verteidigen. Es war gut gewesen, dass sie uns die Wahrheit gesagt hatte und wir baten sie, es auch ihrer Kastenführerin zu erzählen.
Als wenn die Schamanin regina es geahnt hatte, gesellte sie sich zu uns... Ich brach auf meine Fallen kontrollieren und um Elisha die Gelegenheit Susi im kleinen Kreis alles zu erzählen.

Einige Tage später war ich Fischen auf dem Meer gewesen... Ich kam von Südwesten rein und umrundete die Landzunge beim Hafendorf. Dort setzte ich das Boot an land und plantschte durch das flache Wasser zum Strand. Weiter oben hörte ich Stimmen. Doch dann sah ich etwas am Flutsaum am Strand liegen.
Als ich näher kam, sah ich, dass es ein Toter war. Er sah nicht gut aus. Verbrannt und den Rest hatte das Meerwasser besorgt indem er einige Tage gelegen hatte.
Die anderen sahen, dass ich angelandet war. Und als ich nicht ins Dorf kam, kamen sie nachschauen. Es waren einige Reisende aus Carima dabei, die einen grossen Wolf dabei hatten.

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Alle waren entsetzt oder etwas betroffen über den Toten, nur Elisha nicht, was mich etwas wunderte. Ich hatte da so einen Verdacht, sagte aber nichts.
Wir wollten den Toten begraben, also holte ich eine Schaufel. Doch der Wolf hatte schon ein Loch gebuddelt, was gross genug war. Also steckte ich die Schaufel in den Sand. Gemeinsam schleppten einige Amazonen den Toten zum Grab unter den Bäumen und dann scharrte der Wolf das Loch wieder zu.
Ich brachte die nicht benötigte Schaufel wieder weg.
Susi sprach einige Worte und wir gedachten kurz dem Toten. Dann gingen wir wieder zum Strand.
Da es schon spät geworden war, verabschiedeten sich die Reisenden und gingen zu ihrem Schiff. Und auch ich legte wieder ab und brachte mein Boot nach Hause...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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2013-10-23 RP Carimas Reitturnier und Anoras Botschaft

Beitragvon LyAvain » 27.10.2013 17:36

Wir waren zum Turnier eingeladen. Carima richtete ein Reitturnier aus und wir wren dort Gäste... Als wir ankamen wurden wir freundlich begrüsst und die Arbitra zur Herzogin von Carima geführt. Während wir uns vorbereiteten Sprach die Arbitra nach der Begrüssung einige Dankesworte.

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Ich sah mir die Reitbahn an. Sie war rund und hatte Hindernisse. Und für mein groses Pferd war sie doch reichlich eng befrüchtete ich. So war es dann auch... Ich musste den Schwarzen extrem zügeln, damit er nicht zu weit sprang. Aber das kostete Geschwindigkeit. Und so schied ich in der zweiten Runde aus, nachdem ich in der ersten gegen Cindy antreten musste. Sie hatte ein ähnliches problem wie ich und fiel vor lauter Lachen fast aus dem Sattel. Auch ich musste mich beherrschen um nicht zu lachen. Wir brauchten beide eine Ewigkeit um ins Ziel zu kommen und nur meine bessere Selbstbeherrschung liess mich gewinnen. In der zweiten Runde trat ich gegen Sirena an und riss mich zusammen. Doch es half nichts die Kriegerin war mit ihrem kleineren Pferd zu schnell...

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Schnell waren auch die Gastgeber ausgeschieden. Und das ganze artete in ein Dreikampf der Kriegerinnen aus. Smaragd verlor haarscharf gegen Sirena und die kleine Lilly durfte stolz den Bronzepokal mit nach Hause nehmen.

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Nach der Siegerehrung gab es noch einen Siegerball... Und so kamen wir erst tief in der Nacht wieder nach Hause.

Zwei Tage später kam ich ins Späherland da das wöchentliche Kastenfeuer war. Doch ausser Sandy war niemand da. Sie hatte zwei Hühner gegrillt...
Als ich ihr erzählte ich habe bei Afra Feuer brennen sehen, da beschlossen wir Afra zu besuchen. Ich wollte Afra schon lange was fragen und Sandy wollte ein Fass Schnaps mitnehmen. Ich wickelte die gebratenen Hühner in ein Tuch ein und so bepackt machten wir uns auf den Weg.
Afra war ausserhalb ihres Lagers begrüsste uns aber freudestrahlend. Sandy stellte das Fass hin und wir setzten uns. Die grosse Jägerin rannte schnell zu ihrer Hütte und sie holte drei Eimer. Sie gab Sandy und mir je einen. Sandy und Afra begannen nun aus dem Fass Schnaps zu trinken, während ich Saft trank den mir Sandy gegeben hatte.

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Ich sagte Afra warum ich zu ihr gekommen war und bat sie mich zum Hort der Götter mitzunehmen, da ich dort hin musste... Ich erzählte ihr von Anoras Stimme, die mich dazu trieb. Afra war skeptisch und so erzählte ich ihr wie alles angefangen hatte. Zuerst war es ein unbestimmtes drängendes Gefühl gewesen. Dann wurde Anoras Stimme immer deutlicher in meinen Träumen. Bis ich schliesslich verstand was sie von mir wollte... Sie dränge mich in den Hort der Götter zu gehen. Warum und wieso wusste ich nicht. Ich versprach auch Afra nur zu gucken und nichts anzufassen. Sie sagte mir zu mich mitzunehmen. Afra war eine herzensgute Freundin...
Ich erzählte auch was ich noch vermutete. Ich hatte Anora vor dem grossen Knall einmal mit ins Gebirge genommen um ihr in der Abgeschiedenheit das Geheimnis zu zeigen, wie man reisen konnte ohne den Weg dazwischen. Doch Anora war noch zu klein und zu schwach dafür. Aber seit dem verband uns ein Band. Ich wusste immer wo Anora war und ob es ihr gut ging.
Nach dem grossen Knall als der Feuerberg Amazonien fast zerstörte riss diese Verbindung ab. Ich spürte Anora nicht mehr, ich wusste nur, dass sie nicht tot war. Das bedeutete sie musste unendlich weit weg sein und das wiederum bedeutete, sie hatte es irgendwie geschafft in die Heimat gelangt. Ich vermutete, dass die Angst während grossen Knalls ihr die nötige Kraft gegeben hatte um den Weg nach Hause zu finden. Sie hatte also gut aufgepasst...

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Wir waren gerade fertig als einige Kriegerinnen sich zu uns gesellten. Sie hatten das Feuer in Afras Lager ebenfalls gesehen. Yohshi kam auch dazu und dann noch Susi und ihre Novizin. Es wurde noch eine lustige Runde und Afra versprach auch den anderen sie mit zum Hort der Götter zu nehmen. Ich verzog das Gesicht etwas, weil ich gehofft hatte, in Ruhe nach dem Grund von Anoras Drängen zu suchen. Afra, feinsinnig wie sie war, versprach mir, dass ich die Ruhe bekommen würde die ich brauchte.
So verabredeten wir uns in zwei Tagen. Die anderen würde Afra etwas später mitnehmen. Ich war ihr dankbar.
Schliesslich war es spät geworden. Ich hatte gegen Ende des Besuches bei Afra die Novizin von Susi beobachtet. Irgendwas stimmte nicht mit ihr. Als ich sie ansprach sagte sie, ihr sei schwindelig, weil Susi sie irgendwelche Pflanzen essen liess.
Ich wusste nicht was die Schamanin regina damit bezwecken wollte, aber würde mich tunlichst auch nicht einmischen. Das war eine Kasten interne Angelegenheit der Schamaninnen.
So verabschiedete ich mich und machtemich auf den Heimweg.

Widerum zwei Tage später begab ich mich zu Afras Lager. Sie rannte gerade herum und ich wollte wissen, was sie so aufgescheucht hatte. Dabei fiel mir auf, dass sie ganz nass war. Genauso wie ich. Ich wollte eigentlich das Segelboot nehmen, verhedderte mich aber in einem Seil und klatschte kopfüber ins Wasser. Da ich schon nass war, schwamm ich das kurze Stück bis auf die andere Seite des Meeresarms. Afra war auf eine morsche Holzplanke des Stegs getreten und die hatte unter dem Gewicht der grossen Frau nachgegeben und Afra ein unfreiwilliges Bad beschert. Wir musste beide lachen.
Dann nahm mich Afra mit zu der grossen Ruine. Aber sie ging nicht unten rein, sondern balancierte nach oben. Ich folgte ihr. Dort oben hatte ich mich noch nie hingetraut.
Während wir uns am Feuer trockneten, was dort immer brannte, erklärte sie mir, der Feuerberg hatte den alten Weg verschüttet und sie hatte einen anderen suchen müssen. Diese Ruine sei mal das Haus ihrer Vorfahren gewesen und daher gab es dort einen Weg zum Hort.

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Sie trat an eine der leeren Fensteröffnungen und winkte mir, ich solle mitkommen. Dort sah sie aufs Meer. Ich stellte mich neben sie und olötzlich sprach sie einige Worte. EInige gruselige Geräusche ertönten, aber ich wich nicht von Afras Seite. Die Nähe der grossen Frau beruhigte mich.
Plötzlich war die Fensteröffnung von einem wasserähnlichen Schleier gefüllt und Afra sagte ich solle dort hineingehen. Mein Magen machte ein Salto und meine Haus kitzelte als ich es tat und ehe ich blinzeln konnte war ich wo anders.
Die vertauten Töne des Horts drangen an mein Ohr. Und ich war beruhigt. Direkt nach mir tauchte Afra auf. Und dann zerriss der Wasserschleier im Ring. Denn dort waren wir herausgekommen, aus dem Ring... Mir schauderte es.
Afra sagte ich könne nun in Ruhe gucken, was auch imemr ich gucken wollte denn sie hatte noch etwas zu tun... Was, verstand ich nicht, denn sie benutzet mir völlig fremde Wörter... Nur eins blieb in meiner Erinnerung... Technisch... Was auch immer das hiess...
Während Afra nun hin und her eilte und mir völlig unverständliche Sachen tat, schlich ich um den Ring der nun wieder leer da stand. Doch ich sah nichts.., Was wollte Anora von mir. Als ich gerade gefrustet aufgegeben wollte, fiel mir ein Pergament auf, was direkt am Ring lag, fast unter ihm. Darum hatte ich es nicht gesehen.
Ich hob es vorsichtig auf und Afra kam näher. Sie hatte meinen überraschten Ausruf gehört. Das Pergament war dicker, als das was ich kannte und von erlesener Qualität. Als ich es genauer untersuchte bemerkete ich mir fremde Symbole auf der einen Seite. Nur einen einzigen kurzen, krakeligen Schriftzug konnte ich lesen... Anora, stand da in ungelenken Buchstaben. Mühsam hatte ich ihr ihren Namen beigebracht und ich erkante diese Buchstaben sofort und brach in Tränen aus.
Afra sah mich erschüttert an, aber ich winkte ab und sagte ihr, dass ich mcih nur sehr freue endlich ein Lebenszeichen von Anora in den Händen zu halten.

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Da Afra sich das Pergament auch anschauen wollte gab ich es ihr...Sie nahm das Blat, und sah sich die Schrift an. Dann fixierte sie mich und fraget ob ich denn die Schrift meines Volkes nicht lesen kann. Nein, das kann ich nicht.
Nur wenige beherrschen die Kunst Worte zu malen und diese weningen gehörten zu den Hüterinnen des Wissens. Wo ich niemals zu gehört hatte. Das war das einzige wo ich mir bei meiner Abstammung sicher war.
Ich hatte erst bei den Amazonen gelernt zu lesen und zu schreiben.
Plötlich kniff Afra die Augen zusammen und begann mir zu sagen, was in dem Brief stand. Ich war erstaunt. Doch diese Frau hatte mich schon öfter übrrascht. Auch wenn ich sofort bei der ersten Begegnung bemerkt hatte, dass in Afra mehr steckte als sie uns zeigen wollte.
Sie meinte dieser Brief sei von jemanden geschrieben worden der sehr weise war. Anora ginge es gut, sie sei unbeschadet... Ich hüpfte vor Freude... Weiterhin liess sie mir mitteilen, dass sie es geschafft habe und ich wissen würde, was sie meint. Ich wusste genau was sie mir sagen wollte und freute mich noch doller. und dann stand da noch, dass die Geschichte neu geschrieben werden musste... Ich war für tot gehalten worden und so stand es auch in den Aufzeichnungen der Hüterinnen... Anora schien in mir etwas erkannt zu haben, hatte aber nie damit herausgerückt was... Und auch die Hüterinnen hatten anhand von Anoras Beschreibungen erkannt um wen es sich bei mir handelt. Wer war ich, dass ich in irgendwelchen Archiven erwähnt wurde und es so wichtig war, dass die Geschichte umgeschrieben wurde? Ich wollte es garnicht wissen und es war gut so, das ich es nicht wusste.
Afra liess auch durchblicken, dass es noch mehr Bajunari gab, die nicht in der Heimat lebten. Doch diese waren wohl alle bekannt und registriert. Bei mir hatte es niemand gewusst.
Ich war so froh dass es Anora gut ging... Und rollte den Brief sorgsam zusammen, als Afra ihn mir zurückgab. Ich würde ihn an einem sicheren Ort aufbewahren. Vielleicht konnte ich anhand des Briefes die Zeichen meines Volkes lernen...
Afra brachte mich wieder nach unten und wir sassen noch lange am Feuer und unterhielten uns leise.

Die folgenden Tage reparierte ich einiges an meinem Schiff und machte eine lange Patrouille mit dem Kanu um Amazonien...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 28.10.2013 10:56

... kommt rein, schnappt sich die Feder und schreibt

Ich komme selten dazu hier was zu schreiben, aber etwas besorgnisergenendes ist passiert

Bei meinem Rundgang bin ich am Strand über Elisha gestolpert. Sie sang die ganze Zeit was von Farben und erzählte wirres Zeug, ohne überhaupt wahrzunehmen das ich bei ihr war. Ich habe sie geschüttelt und gerüttelt, aber sie reagierte nicht. Ich habe sie etwas höher gezogen und mit einem Fell zugedeckt. Ich muss jetzt unbedingt Susi finden.
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2013-10-30 RP Ein Fest

Beitragvon LyAvain » 04.11.2013 20:14

Mit Elisha stimmte was nicht, das bekam ich bei dem Fest mit was Rimo und Mine veranstalteten...

An dem besagten Tag versammelten sich die Amazonen im Dorf. Mine und Rimo hatten sich viel Mühe gegeben und den Baum an ihrem Haus geschmück, ausserdem eine grosse Tafel aufgestellt und alles an Stühlen, Hockern und sonstigen Sitzgelegenheiten was sie finden konnten zusammengesammelt. Der Tisch war ebenfalls liebevoll dekoriert.
Zuerst traute sich niemand sich hinzusetzen, doch als Rimo darum bat suchten sich die Amazonen einen Platz. Afra die zu Rimos freude auch gekommen war, setzte sich in den grossen Stuhl am Stirnende des Tisches. Ich holte mir einen Hocker aus dem Gefängnis und setzte mich direkt an die Ecke neben Afra... Lilly setzte sich neben mich auf einen sehr hohen Stuhl und war stolz, dass sie auf Augenhöhe mit Afra sass... Sie kam sich ganz gross vor.
Rimo hatte Kürbissuppe gekocht und Kuchen gebacken... Yohshi war irgendwie sehr nervös und sprang immer wieder auf und so nutzte Afra die Gelegenheit Yohshis Suppe zu stibitzen und ebenfalls auszutrinken. Die kleinen Portionen stellten Afra nicht wirklich zufrieden. Und auch das Trinkgefäss war zu klein. Rimo beeilte sich was grösseres zu holen, und als Afra sich eine ganze Platte Kuchen sichern konnte war sie zufrieden. Der Kuchen war lecker und ich schaffte es Afra zwei Stücke zu klauen.

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Yohshi war völli überdreht und redete immer wieder was von Hasen, die in ihren Mund fliegen würden. Auch Elisha kicherte was vor sich hin. Susi war etwas wütend und zischte sie an. Paco sass dazwischen und amüsierte sich und genoss es, als Susi sich quer über seinen Schoß beugte um Elisha etwas zuzuflüstern.
Nach und nach stellte sich heraus, dass Yohsi von dem Kraut gegessen hatte, was Elisha in letzter Zeit immer kaute. Das fand Sandy garnicht lustig. Ich auch nicht...
Einmal warf mich Yoh in ihrer Hektik vom Hocker. Rimo wollte mir gleich helfen, aber ich hatte nur meinen Saft verschüttet. Rimo gab mir neuen. Rimo gab sich sichtliche Mühe alle zu bewirten und es schmeckte auch allen gut.
Afra sammelte einmal Yohshi ein und setzte sie einfach wieder auf ihren Hocker. Dann vertiglte sie eine zweite Platte Kuchen. Ich hatte es wenigstens geschafft ein Stück abzubekommen. Nach 5 Stücken war ich auch satt...
Es wurde ein vergnüglicher Abend. Auch wenn Yohshi etwas abdrehte und Elisha schliesslich am Tisch einschlief. Paco nahm sie kruzerhand einfach auf den Arm und brachte sie zum Heilerzelt. Susi folgte ihm kurz darauf.

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Nachdem Yohshi entdeckt hatte, dass der andere grosse Sessel am Stirnende vom Tisch Afra gegenüber einen HAsenstoff als Bezug hatte, war sie nicht mehr zu halten. Erst als sie drauf sass war sie friedlich. Ab da ging es mit ihr.
Sandy meinte leise zu mir, ich sollte ein Auge auf Yohshi haben. Sie durfte auf keinem Fall mehr was von Elisha Kraut bekommen.
Schliesslich ging der Abend zuende und wir bedankten uns bei Rimo und Mine und verabschiedeten uns.
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2013-11-07 RP Durchdrehende Katzen und Fohlen

Beitragvon LyAvain » 12.11.2013 17:03

Einen Tag später eskalierte es...

Ich wollte mit Susi über Yohshi sprechen und als ich beim Heilerzelt ankam, standen Susi und Elisha dort. Susi wies Elisha an, zu packen. Doch diese wollte nicht und verschwand im Gebüsch.
Ich sprach mit Susi über das gestrige Geschehen und über Elishas Verhalten. Susi hatte vor mit Elisha zur Ostküste zu reisen um dort in der Hütte am Strand eine Weile zu leben. Elisha war nicht begeistert.

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Während wir sprachen kam Yohshi angerannt und man sah ihr an, dass es ihr nicht gut ging. Sie wollte etwas von dem Zauberkraut, damit die fliegenden Hasen zurückkamen. Susi verweigerte ihr die Kräuter und auch ich versuchte ihr klar zu machen, dass die Kräuter nicht gut seien und Dämonen anlockten, die einem diese Dinge in den Kopf setzten.
Yohshi wurde richtig aggressiv, aber als Elisha auftauchte wurde sie erstmal wieder friedlich. Die beiden redeten leise miteinander und ich beobachtete sie.
Als sich die Kriegerin des Feuers mit Lilly und Kerstin dazugesellte, war Susi abgelenkt. Diesen Augenblick nutzte Elisha Yohshi etwas von dem Zauberkraut zuzustecken. Ich sagte Yohshi sie solle es hergeben. Doch sie weigerte sich. Ich griff nach der Hand und versuchte das Kraut aus der Faust zu winden.
Susi jagte Elisha ins Zelt. Ich versuchte weiterhin Yohshi das Kraut zu entreissen, doch sie steckte es sich blitzschnell in den Mund. Wir kämpften und ich bekam die Krallen von Yoh durchs Gesicht gezogen.
Ich drückte Yohshi verzweifelt auf den Boden und biss ihr mit meinen spitzen Zähnen ins Ohr. Yohshi spuckte das Kraut wieder aus und wollte hinterher hetzen. Doch Cindy war geistesgegenwärtig und setzte ihren Fuss auf das Kraut. Verzweifelt bemühte ich die tobende Yohshi festzuhalten, doch schliesslich riss sie sich los und hechtete auf Cindy zu. Ehe ich begriff, was passierte, hörte ich einen dumpfen Schlag und Yohshi fiel in sich zusammen wie ein nasser Sack.
Cindy sah zu mir und steckte ihr Schwert wieder ein. Ein Schlag mit den Knauf hatte Yoh ins Reich der Träume geschickt. Es war traurig, dass sowas nötig war. Aber ich bedankte mich bei ihr mit einem Nicken.

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Susi hatte mittlerweile Elisha im Heilerzelt unter Kontrolle. Da Yohshi irgendwann wieder aufwachen würde, band ich ihre Hände mit einem meiner Gürtel zusammen. Dann trugen wir die schwere Katzenfrau zu meiner Hütte und ich steckte sie in mein Bett.

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Ich würde alles verrammeln und Yohshi nicht rauslassen, ehe sie nicht den Dämon besiegt hatte...
Die anderen gingen wieder ihren Beschäftigungen nach, während ich meine Karten und Schriftrollen in Sicherheit brachte und dann mich mit Yohshi in meine Hütte einschloss... Ich löste die Fessel und harrte der Dinge die da kommen würden.

Drei Tage später liess ich Yohshi wieder raus. Sie war müde und erschlagen, aber der Dämon hatte sie verlassen. Ihr ging es wieder besser, was man vom Inventar meiner Hütte nicht sagen konnte...
Mein Bett war zertrümmert, meine Truhe hatte Kratzer und meine Sitzbank war umgeworfen. Ich hängte meine Karten wieder auf, lies den rest aber so, damit Yohshi ihr Werk betrachten konnte.

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Als sie es sich ansah, war sie kleinlaut und versprach das Bett mit zu reparieren. Ich tröstete sie und dann gingen wir zusammen mit Svenja Susi und Elisha besuchen. Am Strand im Osten waren sie nicht. Die Hütte war leer und auch nicht benutzt worden. Das machte mir Sorgen. Allerdings fiel mir ein, dass Susi unterhalb des Passes ein zweites Heilerzelt aufgestellt hatte.
Also zogen wir zum Pass und richtig, die beiden waren dort. Wir hörten noch wie Susi und Elisha sich unterhielten, aber kurz darauf kamen sie aus dem Zelt. Susi und Elisha begrüssten uns und Susi erkundigte sich nach Yohshi.

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Als sie hörte, dass Yohshi einen Brummkopf hatte, wollte sie ihr Beeren geben, die das Brummen beseitigten. Doch Yohshi war misstrauisch. Sie wollte kein Gras mehr von der Schamanin. Ich konnte sie aber mühsam überzeugen, dass die Beeren halfen und als ich sogar eine pobierte und überrascht feststellte dass sie erfrischend lecker schmeckten, nahm Yohshi auch welche.

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Dann gingen wir gemeinsam zur Hütte am Strand. Elisha war schwach und wir kamen nur langsam vorwärts. Schliesslich richteten die beiden sich ein. Ich zeigte ihnen die Vorräte und dann gingen Yohshi und ich zurück ins Späherland.

Einige Tage später stand ich am Strand. Plötzlich hörte ich ein Geräusch hinter mir und wirbelte herum. Meine Hand am Messer, sah ich was mich so erschreckt hatte. Es war ein schwarzes Fohlen, mit einer weissen Blesse... Das eine Vorderbein war ebenfalls weiss.
Erschrocken war das kleine Pferd auf die Nase gefallen, als es im Sand versucht hatte eine Kehrtwendung zu machen. Es rappelte sich schrill wiehernd wieder auf und raste wie angestochen davon.

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Wo kam dieses kleine Pferd her? Ich sah mich um und entdeckte weder einen Menschen noch ein erwachsenes Pferd. In der Nähe des Waldes war das Fohlen zum Stehen gekommen und guckte zu mir herüber.
Ich beschloss mich um das Pferdchen zu kümmern. Darum rupfte ich einige leckere Kräuter ab und setzte mich ins Gras.
Pferde sind neugierig und junge Pferde sowieso. Daher dauerte es nicht lange und es kam immer näher. Ich rührte mich nicht. Erst als die Nase ganz dicht war, streckte ich langsam die Hand aus mit den leckeren Kräutern.

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Erst zuckte das Fohlen zurück. Doch dann kam die Nase wieder näher und schliesslich rupfte es ganz vorsichtig die Käuter von meiner Hand. Ich rupfte noch mehr Kräuter. Dann lockte ich das Fohlen tiefer in das Gras. Es folgte mir und futterte sich erstmal satt. Dann beschnupperte es mich neugierig und ich stupste es ein paar mal an und pustete meinen Geruch in seine Nase. Nach einer Weile schien es das Fohen nicht mehr zu stören.
Also stand ich langsam auf und das Fohlen sprang estaunt zurück, beruhigte sich aber schnell wieder. Ich lockte es mit meiner Hand an der es immer wieder herumeckte zum Fluss. Dort trank es.
Dann lockte ich es in den Wald zum Baumgeist und setzte mich dort in die Blumen... Das Fohlen schnupperte herum und legte sich schliesslich hin. Der Tag war aufregend gewesen.
Leise summte ich eine beruhigende Melodie und ich meinte den Baumgeist auch summen zu hören. Ein leises melodiöses Rauschen in den Blättern.

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Svenja die uns entdeckte verhielt sich ganz leise und beobachtete das Einschlafen des Fohlens. Ich blieb die Nacht dort sitzen und meditierte...

Am nächsten Tag hatte das Fohlen Sandys Pferd entdeckt. Und zu meiner Freude stiess das grosse Pferd das kleine Fohlen nicht zurück. Ich lockte das Fohlen ins Späherland und zeigte ihm wo es Wasser gab und leckeres Gras.
Nach einer Weile bemerkte ich Cindy, die uns beobachtete. Ich gesellte mich zu Cindy, während das Fohlen mit dem Pfau spielte.
Cindy hatte mich gesucht, weil sie jemanden im Auftrag der Arbitra beobachten lassen wollte. Sandy kam dazu und wir besprachen wie wir das erledigen wollte. Viellicht konnten wir Yohshi da auch einbinden... Zumindest wenn sie wieder ganz die Alte war.
Dann gingen wir drei das Fohlen und Sandys Pferd beobachten. Dann lief ich los zu Sirena um Milch zu holen. Doch Sirena war nicht da, also molk ich mühsam einen Eimer mit Milch voll und rannte zurück.

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Das Fohlen konnte mit dem Eimer nichts anfangen. Also lockte ich es mit der Nase zum Eimer und tauchte meine Finger ein und tröpfelte immer etwas Milch aufs Maul. Das Fohlen leckte die Milch weg, fand sie lecker und kam immer näher. Und als ich die Finger in den Eimer hielt und das Fohlen leckte erwischte es die Milch mit und trank.
Als das Fohlen Satt und zufrieden einschlief, gingen wir wieder unseren Beschäftigungen nach.
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 28.11.2013 15:08

So, nun komme ich endlich mal wieder zum Schreiben...

Am nächsten Tag zog ich los Milch holen für das Pferdchen. Es folgte mir und so kamen wir zusammen bei Sirena im Hafendorf an. Sirena molk gleich einen Eimer Milch, ich musste das Fohlen aus Sirenas Gemüsebeet verscheuchen, und dann warteten wir darauf, dass das kleine Pferd sich herantraute.

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Endlich soff es... Dabei fiel mir eine Bewegung an der Hausecke auf. Ein Schnurren verriet mir, dass es Yohshi war. Das junge Pferd hatte das Geräusch wohl auch gehört und näherte sich neugierig der Hausecke.
Ganz erschrocken bäumte es sich auf und rannte davon. Yohshi kam unschuldig guckend hinter der Hausecke weg. Ich bat Sirena für Yohshi auch noch einen Eimer Milch zu melken. Yohshi trank ihn leer und grinste dann mit schneeweissem Milchbart in die Gegend.
Das kleiner Pferd kam nicht zurück. Es war vermutlich zu Sandys Pferd gelaufen, das es als Mutter akzeptiert hatte. Ich war irgendwie die zweite Mutter geworden.
Also wanderten wir drei zum Fluss zurück und fanden, wie ich es vermutet hatte, das Pferdchen bei Sandys Pferd.

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Yohshi war ganz fasziniert von dem Fohlen und lockte es mit Kräutergras zu sich heran. Langsam schwand das Misstrauen und schliesslich futterte das Pferdchen das Gras aus Yohshis Hand. Diese war ganz stolz...
Zu Susi, die dazugestossen war und Yohshi ebenso wie ich beobachtet hatte, sagte ich, meine Prüfung habe sie bestanden. Der böse Geist sei nun vollends aus ihr gewichen. Susi nickte und war der gleichen Meinung.
Schliesslich legte sich das Fohlen satt und zufrieden hin und schlief. Wir anderen gingen wieder unseren täglichen Pflichten nach.

Einen Tag war ich im Moor fischen. Als mir Afra und Sirena begeneten. Sirena jagde Schilf für ihr Hausdach, was Afra sichtlich amüsierte. Ich schenkte Afra meinen Fisch und schwamm weiter durch das flache Wasser am Sumpf um Fische zu fangen.

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Am nächsten Tag begab ich mich auf eine Reise an die Grenze von Ibor. Ich wollte nachschauen, wie sich das Land von dem Krieg erholte der es fast zerrissen hatte. Und das musste ich tun, bevor der Pass zugeschneit war. Auf meiner Reise sah ich, dass die Dörfer im Wald langsam wieder aufgebaut wurde und der Frieden einzog.
Nach fünf Tagen kehrte ich nach Amazonien zurück.

Das erste was ich mir gönnte, war ein warmes Bad in der heissen Quelle im Späherland. Ich weichte genüsslich ein und spürte wie der Dreck abgewaschen und mit dem fliessenden Wasser fortgespült wurde.
Ein Geräusch liess mich aufhorchen. Es war Yohshi die in mein Haus rannte und dann nach mir rief. Ich antwortete nicht gleich doch dann kam Yohshi angehuscht. Sie strahlte über das ganze Gesicht und hüpfte aus ihrer Kleidung und zu mir ins Wasser. Dann fing sie an mich von oben bis unten abzuschrubben. Das war sehr angenehm und ich genoss es.
Kurz darauf kam Susi dazu und entkleidete sich ebenfalls und sprang ins Wasser.

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Schliesslich war Yohshi fertig, leckte mir nocheinmal übers Gesicht und machte es sich dann im Wasser gemütlich.
Wir sprachen über den kommenden Winter. Yohshi mochte Eis nicht. Schnee war weich, aber Eis war glatt und hart. Dann kamen wir auf Yohshis immer noch schweigendes Herz zu sprechen. Susi wollte sich noch einmal Gedanken machen, wie man ihr am besten helfen konnte...
Dann wünschte sie uns eine gute Nacht, stieg aus dem warmen wasser und zog sich wieder an. Kurze Zeit später war sie im Dunkeln verschwunden.
Yohshi und ich blieben noch eine kurze Weile im Wasser, beendeten unser Bad dann aber auch und krochen in die Felle...

Eine Woche später sass ich gerade im Schrein und dankte Aenigna, als ein Geräusch mich kurz ablenkte, dann sah ich einen blauen Schimmer zum Kelch huschen. Ich sprach mein Dankesgebet zuende und trat dann aus dem Schrein in die Sonne. Dort hockte Smaragd und Sandy kam gerade von ihrem Haus herüber.
Sandy fragte mich, ob Aenigna zu mir gesprochen hätte. Ich erzählte ihr von dem blauen Schimmer und sie schien zufrieden.
Smaragd schien irgendetwas loswerden zu wollen.
Sie fragte, ob Yohshi schon irgendetwas wegen der Hoheit gesagt hatte. Aber weder Sandy noch ich wussten etwas. Yohshi hatte wohl am Vorabend bei einem kleinen Fest mit der Arbitra gesprochen und diese hatte ihr gesagt, sie solle, wenn sie bereit ist zu ihr ins Sanctum kommen. Dann würde sie ihr den Weg weisen.
Sandy war etwas grummelig, weil niemand den Späherinnen bescheid gegeben hatte, dass ein Fest am Sanctum stattfand. Ich hatte auch nichts gehört, war aber nicht böse, da ich die Tage zuvor Kopfschmerzen gehabt hatte.
Wir sollten vorher noch mit der Arbitra sprechen, meinte Smaragd.

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Sirena brachte einige Papiere fürs Archiv. Sandy befragte noch Aenigna und währenddessen kam Susi die Schamanin regina und wir sprachen weiter über Yohshi. Wenn Yohshi am Tag nach dem grossen Feuer bereit war, würden wir sie gleich mitnehmen, ansonsten würden Sandy und ich allein zur Hoheit gehen.
Smaragd verabschiedete sich und verschwand im Wald.
Wir anderen sprachen noch eine Weile über Yohshi und ihr Herz... Dann war es schon wieder spät geworden und wir verabschiedeten uns voneinander.
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2013-12-02 RP Feuertaufe und Yohshis Meditation

Beitragvon LyAvain » 07.12.2013 20:24

Einen Tag nachdem Smaragd uns die Nachricht von Yohshis geplantem Aufenthalt im Sanctum überbracht hatte tauchte das Fohlen wieder auf. Es wich mir nicht von der Seite und so beschloss ich ihm noch einen Ort zu zeigen, an dem Menschen leben. Ich führte es ins Kriegerdorf und zeigte ihm die leckeren Kräuter und das hohe Gras neben dem Haus der Kriegerin des Feuers.

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Es dauerte nicht lange und Sirena gesellte sich dazu. Noch einige andere Amazonen kamen dazu und das Fohlen musste sich erst mühsam an die vielen neuen Gesichter gewöhnen. Auch Rimo und Mine waren zu Hause und Rimo wurde sehr schnell auf das kleine Pferd aufmerksam.
Es war amüsant anzusehen wie Rimo das Fohlen mit Äpfeln immer näher zu sich lockte und dann fütterte. Alle Amazonen blieben auf Abstand und schliesslich hatte das Fohlen soviel vertrauen, dass es die Äpfel direkt von Rimo nahm, wobei es die junge Frau mit dem Apfelbrei kräftig einschmierte.

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Irgendwann fragte Rimo, ob das kleine Pferd einen Namen hätte. Und als sie herausfand, dass es keinen hat, nannte sie es Fire. Zu Ehren der Kriegerin des Feuers und weil es so lebendig und aufgedreht war.
Schliesslich spitze der frischgetaufte Fire die Ohren und raste davon. Sandys Pferd hatte es gerufen.
Yohshi war auch ganz fasziniert von dem kleinen Pferd und überlegte ob es für das Pferd Hasen jagen sollte, damit es schneller wächst. Aber die anderen konnten sie überzeugen, dass Pferde keine Hasen essen. Das fand Yohshi wiederum gut, da so mehr Hasen für sie überblieben.
Als Smaragd auftauchte, gesellte sich Yohshi sofort zu ihr und sagte, sie wäre bereit, wenn die Ahnen es für richtig empfanden. Smaragd nickte und daher würde Yohshi am folgenden Tag mit ins Sanctum kommen.

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Ich bot Yohshi an, in der Nähe zu bleiben, was sie sichtlich freute. Dann verabschiedeten sich Smaragd und Yohshi um die Nacht über auf die Jagd zu gehen, damit Yohshi gut gesättigt bei der Arbitra erscheinen würde.

Am nächsten Tag trafen wir uns im Späherland. Als Yohshi schiesslich bereit war, gingen wir zum Sanctum. Wir sollten direkt ins Gemach der Arbitra gehen. Cindy war auch da und die beiden Kinder. Atrista erklärte den beiden irgendwas, was ich nicht so ganz verstand. Dann begrüsste sie uns.

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Nachdem Yohshi erklärt hatte bereit zu sein, sagte die Arbitra, nur Yohshi dürfe mit ihr ins Gewölbe. Der Rest durfte draussen Wache halten, aber nicht mit rein.

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Dann gingen wir nach unten. Die schwere Steintür schloss sich polternd hinter der Arbitra und Yohshi. Dann herrschte Ruhe. Lilly und Sirena stopften eventuelle Lücken mit Tüchern, damit auch kein noch so leiser Essensduft von der Küche ins gewölbe dringen konnte.

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Wir hielten Wache und Kerstin versorgte uns mit Trinken und Essen. Den ersten Abend hielt Lilly länger durch als Sirena und sogar länger als ihre Pflegemutter...

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Die Tage wechselten wir uns immer wieder ab und so kam es, dass ich ab und zu im Späherland anzutreffen war.
Und so traf mich Smaragd auch an... Wir führten ein langes Gespräch und gingen schliesslich zum Schrein. Dort sprachen wir weiter. Smaragd öffnete mir die Augen in einigen Dingen.

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Meine Suche war beendet, war mir danach um so klarer... Und nachdem Smaragd in meiner Gegenwart mit einem ihrer Ahnen gesprochen hatte, spürte ich um so stärker, dass ich auf mein eigenes Ich hören sollte, mein eigenes Wesen. Also hatte ich eine Suche beendet um eine neue zu beginnen. Die Suche nach mir selbst und nach dem Wesen der Bajunari...
Auf dem Rückweg zum Sanctum und die Nacht vor der Tür hinter der Atrista und Yohshi meditierten war ich sehr nachdenklich...

Später trafen sich einige Amazonen im Späherland und schliesslich tauchte das Orakel auf. Es war sehr gut gelaunt und freundlich, was mich verwunderte. Aber als Chanselle freudestrahlend sagte, sie bräuchte die Stimmen der Göttinnen und Geister nicht tagaus tagein zu hören, sondern nur an besonderen heiligen Orten, war mir klar warum. Sie empfand es wie eine Wiedergeburt.
Dann erzählte sie, dass das Pferd auf dem sie sass, sie sozusagen ausgewählt hatte. Sie fand es verwunderlich, aber ich erklärte ihr, dass es so sein sollte, dass der Vierbeinige Freund sich seinen Zweibeiner aussucht. Chanselle war erst skeptisch, doch dann ergab es für sie auch einen Sinn.

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Als Sandy mit dem Pferd sprach und dann meinte das Pferd habe sich Chanselle ausgesucht, weil sie so verdreht war, dass sie schon wieder lieb war, da fühlte sie sich nicht ganz ernst genommen. Aber nach und nach begriff sie, dass Sandy es ernst meinte.
Als es dann langsam dämmerte verabschiedeten wir uns voneinander und ich kehrte zum Sanctum zurück. Bald würde Yohshi wieder aus dem Gewölbe kommen und das wollte ich nicht verpassen, denn ich machte mir etwas Sorgen.

Als die 48. Stunde langsam näher rückte wurden wir immer nervöser. Die einzige die ruhig blieb war Cindy.
Dann war es schliesslich soweit und Smaragd meinte ein Knurren gehört zu haben. Als dann lange nichts passierte wurden wir noch nervöser. Doch endlich waren Feräusche jenseits der Tür zu hören und dann öffnete sie sich.
Die Hoheit trat von Yohshi gestützt aus dem Gewölbe. Ich schob das noch warme vin Smaragd erlegte Wildschwein etwas vor und Yohshi übermannte der Hunger. Schnell schob sie die Arbitra in Smaragds Arme und stürzte sich wild knurrend auf die Beute...

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Während Yohshi schlürfend, knurrend eine riesiege blutige Sauerei veranstaltete, brachte Kerstin ein Tablett mit Essen für die hohe Richterin. Doch sie nahm nur zwei kleine Bissen und erklärte, man dürfe den Magen nach so laner Hungerphase nicht gleich überlasten. Yohshis Festschmaus straften Atrostas Worte fast Lüge, allerdings war sie auch kein Mensch.
Schliesslich war Yohshi satt und auch Smaragds Animationen weiter zu futtern lösten eher einen Spieltrieb aus. Während sich die beiden um die Reste de Wildschweins balgten, brachte Sirena die Hoheit in ihr Gemach.
Smaragd beendete das Spiel, indem sie die Reste einfach aufmampfte... Übrig blieb nur ein grosser Blutfleck im Untergeschoss des Sanctums.

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Ich brachte Yohshi schliesslich zu ihrem Baumhaus und blieb dann noch bei ihr. Sie musste das erlebte erst einmal verarbeiten und begreifen, dass sie die Reise nur im Geist gemacht hatte. Ich sagte ihr auch, sie könne soviel Papyrus bekommen wie sie brauchte um ihr erlebtes aufzumalen und es so zu verinnerlichen. Yohshi dachte darüber nach.
Dann blieb ich die Nacht bei ihr, worüber sich Yohshi sehr freute...
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Re: Späherberichte

Beitragvon Yohshi » 10.12.2013 18:56

Einige Tage später entschloss sich YohShi ins Kartenhaus zu gehen um ihre Erlebnisse aufzumalen. Also setz sich die Katzenfrau an das Pult und und beginnt zu malen. Erst wollen die Gedanken gar nicht so recht kommen, ebenso wirr sind auch auf dem Pergamet nur Striche und Kleckse sichtbar.

Doch nach einiger Zeit entsteht das Bild des Sanctums auf dem Pergamet. Deutlich erkennbar im Keller einige Amazonen. Ly erkennt man sofort an den Ohren, auch der Tiger ist unverkennbar. Cindy und Sirena sind jeweils am Schwert gut erkennbar, wobei Sirena viel dunkler ist als Cindy.
In einer extra Kellerkammer sind 2 weitere Personen gemalt. Eindeutig eine Katzenfrau und die Hoheit, erkennbar am Gewand und einem Glanz.

((Ich fang also mal den Beitrag hier an um mein RP irgendendwie in den Berichten festzuhalten. Ich werde das noch ergänzen, also immer mal diesen Beitrag editieren, bis das RP vom Donnerstag und Dienstag hier drin sind. Als Form wähle ich erst mal dieses Malen, was nur sehr vage etwas aussagt. Darüber hinaus werde ich im Spoiler noch eine andere Form der Schreibweise wählen. Diese liefert sehr viele Hintergrundinfos zu meinem RP. Für die meisten dürfte das also reines OOC Wissen sein. Da es im Spoiler ist kann also jede/r für ich selbt entscheiden ob er/sie sich dieses Wissen antun will oder nicht.))

Nach ein paar Tagen kommt YohShi erneut ins Kartenhaus, betrachtet sich das erste Bild in Oschis Tagebuch und nickt zufrieden. Geduldig malt Oschi nun die 2. Seite voll. Krickel Krakel Krickel Krakal......
Zum Schluss dreht Oschi das Bild einmal auf den Kopf und nickt zufrieden. Zu sehen ist das Totem was Oschi als Anhänger um den Hals trägt ((und was mir Ly bestimmt noch als inworld Schmuck bastelt? oder zumindest mit hilft was zu feinen *liebguck))

Noch am Selben Tag malt Oschi die 3. Seite des Buches voll.
Zu sehen diesmal ein hoher Berg. auf der einen seite ist deutlich erkennbar Oschi und Atrista gemalt Auch kann man an der Körperhaltung sogar erkenenn, dass sie den Berg erklimmen. ganz oben im Berg ist eine Art Höhle zu sehenn, darin malt Oschi viele Kringel die ineinander fließen. Wenn man sich das ne Weile anguckt könnte man auch meinen es sind viele Herzen. Schließlich malt Oschi auf der anderen Seite des Berges noch mal sich selbst und Atrista. Deutlich erkennbar, dass sich die beiden nun abwärts bewegen. Auffällig ist vielleicht noch, dass bei der abwärts laufenden Oschi extra ein Herz mit in den Körpper gemalt ist, so wie Kinder es auch einfach so draufmalen.
Zuletzt geändert von Yohshi am 15.12.2013 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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folgende User möchten sich bei Yohshi bedanken:


Re: Späherberichte

Beitragvon Yohshi » 10.12.2013 19:00

((ich reservier mir an der Stelle mal sicherheitshalber einen 2. Beitrag, falls es eine Längenbegrenzung für den Text gibt und das nicht alles oben rein passt, damit wir so die zeitliche Abfolge wahren können))
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