Neue Beiträge
Abmeldung
von: Yohshi Gestern 21:47 zum letzten Beitrag Gestern 21:47

Sansar ist für jeden geöffnet
von: Yohshi Gestern 21:44 zum letzten Beitrag Gestern 21:44

Eisenbahnpläne
von: Susi Gestern 11:17 zum letzten Beitrag Gestern 11:17

Ly's Insel - "Eine Hommage an Amazonien"
von: Smaragd 13.08.2017 20:53 zum letzten Beitrag 13.08.2017 20:53

Tiger's Revier*Fanta Ama^^
von: Smaragd 11.08.2017 21:44 zum letzten Beitrag 11.08.2017 21:44

Amazonien - Das Land
von: Tani 11.08.2017 21:42 zum letzten Beitrag 11.08.2017 21:42

Amazonen Geplapper Teil 2
von: SandyLee 10.08.2017 15:08 zum letzten Beitrag 10.08.2017 15:08

Tagebuch der Neuankömmlinge
von: Die Zwei 10.08.2017 11:34 zum letzten Beitrag 10.08.2017 11:34

Der Morgen!
von: Wolwaner 07.08.2017 15:35 zum letzten Beitrag 07.08.2017 15:35

Dereos Grid - was nun?
von: LyAvain 05.08.2017 21:27 zum letzten Beitrag 05.08.2017 21:27

Schamanennachrichten
von: Susi 04.08.2017 22:10 zum letzten Beitrag 04.08.2017 22:10

Aus dem Leben von Connor dem Einäugigen
von: Sklavin Randt 02.08.2017 18:17 zum letzten Beitrag 02.08.2017 18:17

Mein Vortrag zum Thema Elfen vom 27.7.2017
von: Atrista 01.08.2017 20:40 zum letzten Beitrag 01.08.2017 20:40

Die Feier
von: Die Zwei 28.07.2017 10:40 zum letzten Beitrag 28.07.2017 10:40

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag liebes Fahrrad
von: Atrista 26.07.2017 19:40 zum letzten Beitrag 26.07.2017 19:40

Elfen von Amazonien
von: ^^Lilly^^ 26.07.2017 12:35 zum letzten Beitrag 26.07.2017 12:35

Veranstaltungen im Open Grid
von: Alira Vigrid 23.07.2017 11:59 zum letzten Beitrag 23.07.2017 11:59

Smileys
von: Janina Dufaux 07.07.2017 16:03 zum letzten Beitrag 07.07.2017 16:03

Herzlichen Glückwunsch liebe Janina
von: Janina Dufaux 07.07.2017 15:57 zum letzten Beitrag 07.07.2017 15:57

Was ist mobiles Taggen?
von: Atrista 07.07.2017 11:42 zum letzten Beitrag 07.07.2017 11:42

Suche


Foren Kategorien
Kategorie

Kategorie
Nur für registrierte User

Kategorie

Kategorie

Kategorie

Kategorie

Kategorie

Kategorie
Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
AbonnentenAbonnenten: 2
LesezeichenLesezeichen: 1
Zugriffe: 69904

2013-07-25 RP Die Tempelweihe

Beitragvon LyAvain » 28.07.2013 13:59

Nach dem grossen Feuerkreis war es soweit. Einige Amazonen hatten schon ihre Festgewandung angelegt, andere verschwanden um sich umzuziehen oder noch einige Dinge vorzubereiten.
Ich machte mich gleich auf Richtung Tempel, da ich mich schon vorher umgezogen hatte. Der Platz vor dem Tempel war geschmückt und es waren Tische und Bänke aufgestellt. Über dem Feuer brutzelte ein grosser Braten und Fässer warteten auf die durstigen Zecher.
Aber zuvor galt es den Tempel zu weihen. Immer mehr Amazonen sammelten sich und warteten auf die Priesterin und die Töchter der Pallas. Die Kriegerin des Feuers stand vor dem Portal des Tempels und verhinderte, dass jemand den Tempel betrat. Schliesslich traf die Priesterin, meine Blutsschwester Yve, ein gefolgt von den Hoheiten mit ihren Leibwachen.
Die Priesterin stieg die Treppe zum Portal hinauf und streute Kräuter in eine Glutschale. Dann winkte sie die Hoheiten zu sich. Zuerst reinigte sie die Arbitra indem sie den Rauch der Kräuter zu ihr fächelte und einige rituelle Worte sprach. Dann kniete sie nieder um der hohen Richterin die Füsse zu waschen. Anschliessend durfte die gereinigte Arbitra den Tempel betreten. Die Königin war als nächste dran. Wieder das Zufächeln des Rauches und die rituellen Worte. Dann das Füsse waschen. Nun waren die Kastenführerinnen dran. Zuerst die Kriegerin des Feuers dann trat Sandy zurück um Susie die Schamanin regina vorzulassen, während die Späherin der sieben Winde ihre Stiefel auszog.
Als alle Kastenführerinnen gereinigt waren und den Tempel betreten hatten, trat eine kurze Pause ein. Yve fragte, wer nun dran sei. Ich antwortete nur: "Die Gefährtinnen!"
Sirena brummte irgendwas von der Sicherheit der Hoheiten und dass sie ungeschützt seien. Im Tempel? Also wenn der Schutz der Pallas Athene nicht ausreichte waren die Hoheiten nirgendwo sicher. Auch einige andere Amazonen amüsierten sich.
Da keine andere Gefährtin da war, trat ich vor und auch ich wurde rituell gereinigt und bekam dann die Füsse gewaschen. Als ich so auf Yves gebeugten Nacken heruntersah war es mir etwas unangenehm, dass die ranghöhere vor mir kniete.
Aber dann war ich gereinigt und betrat den Tempel. Die beiden Hoheiten sassen auf ihren Thronen hinter dem Altar und rechts und links standen die Kastenführerinnen. Ich gesellte mich zu Sandy und blieb still stehen.
Als Sirena zu uns trat gab es einen kurzen Disput mit der Kriegerin des Feuers, weil die Leibwächterin Widerworte hatte als sie einen Befehl ausführen sollte. Da es mich nichts anging hielt ich mich daraus. Sandy hätte mir bei einer solchen Reaktion die Ohren langezogen.
Nach und nach füllte sich der Tempel. Und ganz zum Schluss trat die Priesterin an den Altar.
Sie stellte eine Schale auf den Altar und entzündete ein Feuer... Als die Flammen richtig loderten, rief die Priesterin nacheinander die einzelnen Göttinnen an und opferte etwas in den Flammen. Das Blut eines Ochsen den Cindy frisch tötete für das Leben, Salz für das Meer, Erde für die Fruchtbarkeit... Auch eine Schlange wurde Teil des Rituals. Sandy hatte zwei Schlangen gefangen und in einen Beutel gepackt. Eine giftige und eine ungiftige. Die Priesterin griff ohne zu zögern hinein und griff sich eine der Schlangen. Sie erwischte die ungiftige und alle Amazonen die die Luft angehalten hatten, atmeten erleichtert weiter. Pallas hatte schützend die Hand über meine Blutsschwester gehalten.
Die Arbitra war sehr zufrieden... Und als Yve Sandy die Schlange zurückgab und sagte sie solle sie wieder freilassen, war auch die Königin zufrieden. Sie hatte bei dem Blutopfer mit ihrer Schwester getuschelt.
Nun goss Yve Wein in den Kelch der Pallas und trat zu den Hoheiten. Sie sprach segnende Worte und gab den Kelch an die beiden. Auch die Hoheiten sprachen einige Worte und nahmen einen Schluck ehe sie den Kelch an Yve zurück gaben.
Yve füllte Wein nach und rief dann nacheinander die Kastenführerinnen zu sich an den Altar. Jede von ihnen sprach einige Worte und danke den Göttinnnen. Susi hob den Kelch und sprach einige Worte mehr ehe sie trank. Nun war die Matrona an der Reihe...
Dann wandte sich Yve an mich und ich ging Richtung Altar. Doch Yve sagte, wenn ich keinen Wein wollte, würde sie erst die anderen an die Reihe kommen lassen, bis der Kelch leer war. Ich nickte und war erleichtert. Wenn ich Alkohol tränke würde das mit grosser Wahrscheinlichkeit böse Folgen haben und mich Chance nicht nur für mich.
Also zog ich mich auf meinen Platz zurück und Yve liess eine Amazone nach der anderen einige Worte für die Göttinnen sprechen und einen Schluck trinken. Dann war der Kelch alle und Yve füllte etwas Traubensaft hinein und winkte mich zu sich.
Ich nahm den Kelch und überlegte kurz. Dann dankte ich den grossen Geistern wie ich die Göttinnen nannte für den Schutz der Amazonen und des Landes und trank einen grossen Schluck. Den Kelch mit dem Rest gab ich Yve zurück und ging dann auf meinen Platz zurück.
Nacheinander kamen alle an die Reihe. Doch kurz bevor alle einige Worte sprechen und einen Schluck trinken konnten, wurde das Tempelportal aufgestossen und die Seherin marschierte herein. Alles erstarrte. Und Yve war aufgebracht, da die Seherin nicht gereinigt war.
Ehe jemand reagierte stand die Frau mitten im Raum und starrte die Hoheiten an.
"Du lässt dir zeit mit deiner Antwort Atrista!" war alles was sie sagte. Und da reimte ich mir eins und eins zusammen. Ich wusste schlagartig was los war und spannte mich an.
Unruhiges Getuschel kam auf und alle wunderten sich, wieso sich Chanselle das Orakel so seltsam verhielt. Ich brummte nur, dass es nicht Chanselle sei.
Einige inklusive der Arbitra sahen mich verwirrt oder belustigt an. Irgendwo murmelte jemand ich hätte wohl zuviel Wein getrunken. Auf die Frage, wie ich das meinte, zischte ich nur: "Griechengötter..."
Da fingen einige an zu begreifen was los war. Die Kriegerin des Feuers hatte sich mittlerweile genähert, aber es war eine fürchterlich wütende Priesterin die Chanselle am Arm nahm und nach draussen zerrte. Die Kriegerin des Feuers und Smaragd folgten den beiden sofort nach draussen. Sirena zog ihren Bogen blieb aber in der Nähe des Eingangs. Man sah der Priesterin und auch den Hoheiten an, dass es ihnen nicht gefiel, dass Waffen im Tempel gezogen wurden.
Als Sirena merkte, dass Smaragd und Cindy alles im Griff hatten entspannte sie ihren Bogen und kehrte auf ihren Platz zurück. Langsam legte sich die Unruhe und die Priesterin fuhr fort mit ihrem Ritual.
Die Rückkehr der Kriegerin des Feuers liess wieder etwas Unruhe aufkommen. Und ich war erschrocken als ich das Blut in ihrem Gesicht sah. Aber als sie es sich wegwischte und klar war, dass es nicht ihr eigenes war. Erleichterung aber auch Sorge um die Seherin erfüllten mich.
Dann war das Weiheritual zu ende. Yve sprach noch einige Abschlussworte und lud dann alle draussen zu einem Festmahl ein zu ehren der Göttinnen, der Hoheiten und dem neu geweihten Tempel.
Nach und nach strömten die Amazonen nach draussen. Von der Seherin und auch von Smaragd war weit und breit nichts zu sehen. Als ich fragte, sagte mir die Kriegerin des Feuers, die Seherin sei im Gefängnis, leicht verletzt und Smaragd sei bei ihr. Ich war erleichtert zu hören, dass dieser arrogante Griechengott
So kam trotz der beunruhigenden Störung noch Freude auf und die Priesterin fing an mit freundlichen Worten, Glutgefässe mit der heiligen Glut der Pallas Athene zu verteilen. Alle Amazonen sollten ihre alten Feuer löschen und sie mit der heiligen Glut aus dem Tempel neu zu entzünden.
Doch zuerst wurde gefeiert und wie... Die Amazonen wussten wie man ein Fest schmeisst und so gingen die letzten taumelnd in den frühen Morgenstunden nach Hause.

Ly beendet den Bericht und pustet die Tinte trocken. Dann hinterlässt sie eine Nachricht für Sandy, dass sie weiter auf Patrouille geht und erst am nächsten Tag wieder da ist.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


2013-08-05 RP Mandys Rückkehr und Wickelpakete

Beitragvon LyAvain » 06.08.2013 15:27

Am Anfang der letzten Woche war ich kurz nach Amazonien zurückgekehrt um Vorräte aufzunehmen und dann nach Byzantinon weiter zu segeln...
Ich sass gerade am Feuer und machte mir etwas zu Essen, als Aurelia mit zwei fremden Frauen ins Späherland kam. Es waren zwei Frauen aus dem fernen Norden. Als ich fragte, was sie nach Amazonien führte, sagte die eine, ihre Weise Frau hätte sie aufgrund einer Vision hier her geschickt. Sie wollten die Kriegerinnen dieses Landes kennenlernen.
Als Sandy sich dazu gesellte zeigten wir ihnen den Schrein, den Garten und das Kartenhaus. Sandys Elfenblut kam mal wieder durch, als sie den beiden Frauen je eine Chilischote als leckere grosse Beeren gab.
Die eine von beiden biss herzhaft hinein, während die andere misstrauisch war. Sie spuckte fast Flammen und schnell holte ihr jemand etwas Brot. Mit frisch geräuchertem Schinken wurden sie wieder versöhnt.
Schliesslich führte Aurelia die beiden weiter und Sandy machte sich auf die Jagd...Ich blieb noch, bis mein Essen gar war und nachdem mein Hunger gestillt war, machte ich mich auf die Reise.

Als ich wiederkam war Sandy glücklich und hatte schon etwas zu Essen vorbereitet. Yohshi kam angerannt und rannte mich fast über den Haufen vor Freude. Wir assen und ich erzählte, was ich alles besorgt hatte. Kräuter, sowohl getrocknet als auch als Samen und eine grosse Ladung frisches Papyrus. Das Papyrus hatte ich bereits ins Kartenhaus gelegt und die Kräuter an einen trockenen Platz neben dem Backofen in der Höhle.

Bild

Nachdem wir gegessen hatten kamen wir auf die Tagebücher zu sprechen und Yohshi sprach auch davon was zu malen. Plötzlich hatte Sandy eine Idee und sprang auf. Wir folgten ihr neuhierig zum Kartenhaus. Dort suchte Sandy ein Buch wo nicht viel drin stand. Sie löste vorsichtig die wenigen beschriebenen Seiten heraus und markierte das Buch mit Yohshis Namen. Dann malte sie noch einen Pfotenabdruck dazu.
Jetzt hatte Yohshi ihr eigenes Tagebuch, welches sie stolz entgegennahm. Sie setzte sich sofort an das Schreibpult und nahm eine Feder und tunkte sie vorsichtig ein. Sie hatte das oft genug bei mir beobachtet. Dann malte sie drei Strichmänchen wobei man nur an dem Schwanz erkannte wer Yohshi war, denn alle drei hatten spitze Ohren. Ein Kästchen war das Buch. Dann pustete Yohshi die Tinte trocken, zumindest wollte sie das. Der Orkan, den sie auslöste liess die Tinte etwas verlaufen. Ich zeigte ihr, dass sie ganz vorsichtig pusten musste, damit die Tinte nicht verlief.

Bild

Als alles trocken war, klappte sie stolz das Nuch zu und vertaute es ganz ordentlich im Bücherschrank.
Ich hatte gehört dass Mandy eine Kriegerin wieder da war. Sie war vor über zwei Jahren auf eine lange Reise gegangen. Daher wollte ich sie begrüssen und ging mit Sandy und Yohshi ins Kriegerdorf. Aber da war niemand.
Als nächstes guckten wir zur Taverne, auch niemand. Aber als wir auf der Brücke standen und überlegten, hörte Sandy Stimmen. Ich lauschte und hörte sie auch. Wir gingen den Stimmen nach und fanden die Kriegerinnen und Aurelia sowie eine von den beiden Fremden an der Brücke am Fluss Richtung Feuerkreis.
Ich begrüsste Mandy erfreut und auch die fremde Frau. Sie hiess Rökkva. Nachdem sich alle begrüsst hatten, standen wir kurz etwas unschlüssig herum ehe jemand den Vorschlag machte in die Taverne zu gehen. Das taten wir dann auch.

Bild

Da es sehr warm war, setzten wir uns an den Tisch vor der Taverne. Einige Assen etwas aber den meisten war zu warm oder sie waren noch Satt, daher tranken sie nur etwas. Während alle möglichen Neuigkeiten ausgetauscht wurden kam Susi dazu. Rökkva erzählte nochmal warum und wie sie nach Amazonien gekommen waren. Und schliesslich kamen wir auf die Seherin und ihr komisches Verhalten zu sprechen. Sie sass immer noch im Gefängnis.
Irgendwie schien das Aurelia sehr mitzunehmen, denn sie stand abrupt auf und verabschiedete sich. Sie hatte sich sowieso schon komisch verhalten seit wir vor der Taverne sassen. Ihr Saft Wein Gemisch war bitter meinte sie. Sirena schmeckte nichts. Susi dagegen schon... So trank Aurelia dann Wasser direkt aus dem Krug, da sie den Bechern nicht traute.
So sassen wir bis der Abend hereinbrach und unterhielten uns über alles Mögliche. Dann verabschiedeten wir uns und gingen unseren Aufgaben nach...

Am Tag danach war Kastenfeuer. Wir sassen komplett am Feuer. Ich hatte Hasenragout gemacht. Susi gesellte sich zu uns. Während wir assen klärten wir einige Dinge ab. Sandy kündigte an, sie würde bald für fast einen Mond zu den Elfen reisen. Sie teilte jeden ein, Aufgaben zu übernehmen. Yohshi sollte mit Mary die Tiere versorgen, ich sollte sie aber kontrollieren, nicht dass die Hühner Fleisch bekamen oder in Yohshis Magen landeten.

Bild

Svenja tauchte unvermittelt auf und wollte ihre Berichte ins Kartenhaus bringen. Nachdem sie das getan hatte, setzte sie sich dazu und ass auch von dem Hasenragout.
Dann machte ich mit Yohshi und Susi auf ins Kriegerdorf um zu schauen, ob sich wegen der Seherin was neues ergeben hatte. Samy die vor dem Gefängnis Wache hielt meinte es sei alles wie vorher. Susi und Yoh sahen neugierig von aussen ins Gefängnis, während ich Samy fragte wo Cindy sei. Am Strand, war die Antwort. Also begab ich mich nach unten zum Strand der Kriegerinnen.

Bild

Mir blieb die Begrüssung im Hals stecken, da Cindy nicht allein war. Ich hatte nicht stören wollen. Aber Cindy freute sich mich zu sehen und sagte ich solle mich dazu setzen. Nyoki, die neben Cindy sass, sprang vor Freude fast auf als sie mich sah. Ich hatte die Jägerin lange nicht gesehen. Während Cindy kurz was erledigen gimg, tauschten wir alle neuigkeiten aus, die passiert waren, während der langen Zeit wo wir uns nicht gesehen hatten.
Schliesslich kam Cindy zurück und brachte Svenja mit, die sie unterwegs aufgelesen hatte. Nyoki war ganz fasziniert von der Frau in dem dicken Kleid. Sie brachte Svenja dazu die Schuhe auszuziehen. Wir bestätigten Svenja, dass sie sich für draussen lieber andere Kleidung besorgen sollte. Mir wurde beim Anblick des mehrschichtigen Kleides schon warm. Sowohl Cindy als auch ich boten ihr an, sie mal mit zu einem Händler zu nehmen und ihr robuste, praktische aber elegante Kleidung zu besorgen. Svenja bestätigte, dass sie ohne fremde Hilfe nicht aus dem eng geschnürten Kleid heraus kam.

Bild

Nyoki brach unter einigem Ächzen und Stöhne einen Plamwedel ab und zupfte lange Grasfasern. Dann reichte sie alle Svenja und plapperte munter um sie zu ermutigen sich daraus kühle Kleidung zu machen. Svenja wusste nichts damit anzufangen. Daher flocht Nyoki ihr einen Lendenschurz, den Svenja aber erst nach einigem Zögern annahm- Myokis Versuche Svenja aus dem Kleid zu schälen scheiterten aber. Cindy und ich amüsierten uns köstlich.
So verging der Abend schnell und fröhlich. Und schliesslich trennten wir uns und gingen unserer Wege.
Nebenbei hatte ich mitbekommen, dass die Arbitra im Dorf gewesen war und die Seherin von dem arroganten Griechengot befreit hatte... Chanselle konnte sich glücklich schätzen ihren Kopf noch zu haben.

Ly beendet den Bericht und pustet vorsichtig die Tinte trocken. Dann räumt sie alles weg und macht sich in der Nachmittagshitze auf zu ihrem Haus. Dort entledigt sie sich der Kleidung und macht, dass sie ins Wasser kommt.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


Re: Späherberichte

Beitragvon Yohshi » 06.08.2013 17:38

Yoh eilt ins Karten haus, holt ihr Oschi-Tagebuch aus dem Regal, legt es auf das Pult, nimmt die Fede, tunkt sie in Tinte und beginnt zu malen:

Zu sehen ist dann ein Oval, darin ein Viereck mit Gittern, dahinter ein (komisches) Strichmänchen mit langen Haaren was offenbar wild rumfuchtelt. Neben dem Gitter aber im Oval eine gehockte Person mit viel Rauch drumrum. Dann zwei Personen mit irgend einem Strich dran der bei genauem Hinsehen einem Schwert ähnelt und schließlich eine Person, die ein prächtiges Gewand trängt und richtig tolle Haare. Mit etwas Phantasie ist die Frisur sogar recht gut nachgezeichnet. Von dieser Person gehen von Kopf und Herz feine Strahlen aus so dass sie fast wie ein Engel wirkt. Auch sind sich die die prächtige Person und die komische im Gitter offenbar im Gespräch zugewandt.

Oben auf dem Oval ist eine sitzende kleinere Person zu sehen min einem Buch und eine daneben hockende Person mit Katzenohren und einenem Katzenschwanz.
Auf dem Oval ist dann noch viel Krickelkrakel gemalt was wohl das Gebüsch darstelllen soll, so dass man die beinen Personen oben drauf fast nicht erkennt. Das gekrakel wirkt fast wie formlos geschmiertes.....

Wenn man eine ganze Weile auf das Gekrackel über dem Oval schaut und es dabei von sich entfernt werden mitten im dem Gekrakel auf einmal Wörter erkennbar:

"Auri muss lernen Vertrauen"
Normale Menschen machen mir Angst!
Yohshi
Benutzeravatar
Workaholic
 
Beiträge: 1620
Registriert: 10.2009
Barvermögen: 14.127,00 Points
Geschlecht: nicht angegeben
Danke gegeben: 16
Danke bekommen: 78x in 58 Posts


Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 09.08.2013 11:28

Der Wind hatte die Wellen gedreht und nun rauschten sie mit aller Kraft an den Strand. Ich genoss das und liess mich im Wasser schaukeln während mich Wind und Ströung über die Meerenge trieben. Ein wenig half ich mit Schwimmbewegungen nach. Aber so gelangte ich ohne grosse Kraftanstrengung an den Strand unterhalb des Schamanenkreises. Besser als wenn ich den riesen Umweg durch die Thararebhügel über die Brücke genommen hätte.
Kaum an Land machte ich mich in Richtung Kriegerdorf auf. Ich wollte wissen was nun genau aus der Seherin geworden war. Dass sie ihren Kopf noch hatte wusste ich. Aber viel mehr auch nicht. Im Dorf traf ich Samy mit der kleinen Chenoa an. Es war niedlich wie die kleine mit der grossen, oft mürrischen Kriegerin umging. Irgendwie kam das Thema auf Ihren späteren Anspruch als Führerin von Ibor. Sie wollte aber auch Kriegerin des Feuers werden, wie ihre Grossmutter. Samy und ich versuchten uhr klar zu machen, dass sie nicht alles haben konnte. Entweder die Treue zu den Töchtern der Pallas als führende Kriegerin oder die Treue zu ihrem eigenen Volk als Anführerin des Volkes. Das schien die kleine zu verwirren. Ganz um ihre Fassung war es geschehen, als sie ihren Auftrag ansprach und ich vorschlug sie sollte Cindy, Smaragd oder Sirena ansprechen, damit sie nicht alleine zur Arbitra gehen musste. Da wir vorher auch davon Sprachen sie solle sich jetzt noch keinen Kopf um so erwachsene Themen machen und auch Kind sein, griff sie unseren Vorschlag auf und verabschidete sich mit der Begründung spielen zu gehen. Es sah allerdings eher nach einer Flucht vor den verwirrenden Erwachsenenthemen aus.

Bild

Als Sirena zu uns stiess fragte ich nach der Seherin wie ich es eigentlich vor hatte. Viel wurde mir nicht erzählt, aber es reichte aus und wenige Fakten waren besser als viel Grede. Die Arbitra hatte es geschafft die Seherin von dem Griechengot zu befreien. Wie sie das auch immer geschafft hatte, es zeigte, dass sie schlau und mächtig war wie eh und je.
Dann verabschiedete sich die Leibwächterin da sie zur Arbitra musste. Ich blieb noch kurz und sprach mit Samy ehe ich aufbrach Yve zu suchen da ich immer noch nicht wusste, was sie vor fast einer Woche von mir wollte. Samy kam mit mir. In ihrer Höhle war die Priesterin nicht. Also ging ich zum Tempel.
Durch die dicken Portaletüren hörte ich leises Stimmengemurmel. Also legte ich mein Messer und meine Zwille auf die Tempelstufen und wusch meine Füsse. Samy beobchtete mich mit verwundertem Blick. Sie war noch nciht lange wieder im Lande daher erklärte ich ihr, man dürfe den heiligen Tempel nur ohne Schuhe und ohne Waffen betreten. Es war ein heiliger, friedlicher und neutraler Ort.
Da Samy ihre Waffen nicht mal zum Schlafen ablegte, beschloss sie draussen zu warten. Ich musste es akzeptieren und öffnete das Portal einen Spalt und guckte rein. Dort sassen die Arbitra, die Priesterin Yve, Aurelia und daneben stand Sirena die Leibwächterin. Das geräsuch des tempelportalriegels hatte das Gespräch kurz verstummen lassen. Daher trat ich ganz ein. Ich merkte wie das Tempelportal in den gut geschmierten Angeln langsam ganz aufglitt, da ich es nicht verriegelt hatte. Aber umkehren und wieder zumachen erschien mir auch falsch.
Nachdem ich alle Anwesenden angemessen begrüsst hatte, wurde ich aufgefordert mich dazu zu setzen. Ich schwieg erstmal als das Gespräch wieder in Gang kam. Es ging um irgendwelche Sorgen der jungen Aurelia. Und soweit ich verstand versuchten sowohl Yve als auch dei Arbitra zu beschwichtigen, dass sie noch jung sei und alle Zeit hätte ihre Zile zu erreichen. Sie solle erstmal lernen, denn dieses Privileg hatten nicht alle. Sie war aber durch den Schutz der Amazonen wohlbehütet und konnte es sich leisten keine Sorgen zu haben und einfach zu lernen. Langsam begriff Aurelia wohl, was ihr gesagt wurde.

Bild

Susi kam dazu und setzte sich auch und hörte zu. Dann bemerkte meine Blutsschwester und Priesterin Yve meine Blicke und fragte was sei. Ich fragte, was sie vor einer Woche von mir gewollte hätte. Sie wusste es im ersten Augenblick selber nicht mehr und entschuldigte sich, dass sie mich hatte warten lassen. Sie sollte sich nicht immer entschuldigen, das sagte ich ihr auch. Denn in diesem Fall wollte sieja was von mir und nicht ich von ihr. Also hatte sie mich garnicht warten lassen sondern hatte selber gewartet. Disopias Blitz solle sie treffen wenn es ihr nicht mehr einfiel, meinte sie frustriert. So oft wie ihr etwas entfiel würde das mal passieren, wenn sie öfter darum bat. Daher guckte ich unbehaglich nach oben.
Yve grübelte und sprach kurz vom Schwimmen lernen, was mich verwunderte, da sie sonst immer ein Geheimnis draus gemacht hatte. Dann fiel es ihr wieder ein... Es ging irgendwie darum, dass sie meine Meinung zu etwas hören wollte, was sie mit der Arbitra besprochen hatte. Irgendwie spielte auch der Schrein der Aenigna eine Rolle. Ich nickte nur und schweig wieder. Während der Faden des vorherigen Gesprächs wieder aufgenommen wurde. Es ging um Verantwortung und irgendwann kam auch das Thema die Felle teilen ins Gespräch. Es war wieder mal amüsierend anzusehen wie Aurelia erst rote Ohren bekam und dann auf einer Bemerkung der Arbitra hin knallrot wurde. Auch die Priesterin hatte einen leichten Rosaschimmer. Die beiden hatten die verklemmte nordische Erziehung genossen und hatten oft Mühe damit, wie offen die Amazonen mit dem Thema umgingen.
Ich blieb sitzen und hörte teils interessiert, teils amüsiert zu.
Draussen schienen weitere Kriegerinne angekommen zu sein, denn Sirena ging kurz nach draussen und ich hörte Stimmen. Aber die Kriegerinnen blieben draussen und unterhielten sich. Als dnan die Stimme der Kriegerin des feuers dazu kam, fiel mir auf wie spät es schon war und verabschiedete mich da ich meine Fallen kontrollieren musset ehe es zu dunkel wurde.
Als ich nach draussen trat und alle begrüsste, hatten die Kriegerinnen es geschafft ihre Anführerin völlig zu verwirren da sie alle durcheinander redeteten um zu berichten und ich machte mich still in mich rein grinsend auf den Weg in den Wald.

Ly beendet den Bericht, pustet die Tinte trocken und nimmt ihren Korb um sich ins Späherland aufzumachen und ihre Vorräte an Kräutern und Gewürzen und Salz aufzufüllen.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


2013-08-12 - RP Nyokis Blasrohr

Beitragvon LyAvain » 13.08.2013 15:34

Das war gestern das kürzeste Späherfeuer seit langem... Sandy auf Reisen bei den Elfen, Yohshi auf Jagd... Mary stromerte irgendwo herum. Daher beschloss ich nach einem kleinen Imbiss zu den Kriegerinnen zu gehen.
ich setzte mich auf einen der Baumstümpfe und hörte zu. Nur bei einigen allgemeinen Themen sagte ich mal was. Schliesslich war alles besprochen und einige wurden unruhig, weil die Pflichten riefen. Daher beendete die Kriegerin des Feuers das Kriegerfeuer und die Runde löste sich auf.
Sven hörte uns noch eine Weile zu, während wir noch über dies und das sprachen. Plötzlich rief eine Stimme "Kalaaaaaa", es war Nyoki die ins Dorf gekommen war. ich grüsste rufend zurück. Sven der etwas von ihr wollte ging zu hr und Samy die die Jägerin noch nicht kannte folgte ihm um die für sie Fremde zu begutachten. Wachsam wie immer.
Nyoki war ganz angetan von Samys roten Haaren und wollte sie unbedingt anfassen. Das mochte Samy nicht und kam wieder zu uns. Ihr war die Jägerin suspekt. Cindy und ich erklräten ihr, dass sie zwar eine sehr gute Jägerin war aber durch und durch lieb. Ausserdem unter dem persönlichen Schutz der Arbitra stand.

Bild

Sven liess sich von Nyoki das Blasrohr zeigen, denn er wollte eins für Yohshi bauen. Als Nyoki einen Pfeil ins Rohr steckte und es demonstrieren wollte, ging ich lieber in Deckung. Ich erinnerte mich zu gut daran, wie Nyoki mich mit so einem Pfeil schlafen gelegt hatte. Auch Cindy duckte sich... Nur Samy blieb stehen.
Aber Nyoki erlegte etwas im Gras was ich nicht erkennen konnte. Sven und Susi die mittlerweile dazu gekommen war, waren ganz fasziniert. Sven wolle wissen wo Nyoki das Rohr her hatte und wie sie es gemacht hatte. Susi kam mit dem Pfeil in der Hand zu uns und wollte ihn unbedingt zeigen. Die Dinger waren klein, aber durch das Gift gefährlich. Ich mochte solche Waffen nicht so. Ein Stein von meiner Zwille war ehrlich und tat weh, weil es ein Stein war. Diese Giftdornen waren heimtückisch... Darum war ich froh als Susi Nyoki den Dorn zurückgab.
Nyoki erklärte, dass dieses Rohr im Sumpf wuchs. Ich hatte es auch schonmal gesehen und riet Sven ein Boot zu nehmen. Wenn er Zeit hätte, könnte er gleich eins der Boote nehmen die am Strand unterhalb des Kriegerdorfes lagen. Aber es war ihm schon zu spät.
Auch Susi machte sich wieder auf den Weg und ich nahm das als Signal aufzubrechen, da ich einen weiten Weg bis zum Oststrand hatte.

Ly pustet die Tinte trocken und räumt dann ihre Schreibsachen weg. Dann packt sie ihren Jagdbogen und genug Proviant für eine Übernachtung ein und macht sich auf den Weg über den Pass... Grenzkontrolle verbindet sie gern mit einer ausgiebigen Jagd in den Wäldern nahe der Grenze zu Ibor.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


Re: Späherberichte

Beitragvon Yohshi » 13.08.2013 23:20

Oschi kommt ins Kartenhaus geflitzt und holt ihr Oschi Buch aus dem Regal, legt es auf das Pult und beginnt zu malen:

Es sind viele Bäume und Büsche zu sehen, im Hintergrund eine Form wie der Tempel. In einem Busch ist ein kleines rundes Menschlein gemalt. Etwas davon weg mehrere andere Menschen, wobei Yve an der Frisur und Auri an der Kleidung erkennbar sind.

in der Ganzen Szene etwas darunter ist der Tempeleingang noch einmal gemalt, dann das Badehaus darunter und der Sanctumsgarten mit der WAche davor auch. Alles in einem Bild. Und schließlich sogar noch der Hafen beim Ficherdorf. Das ganze wird aber immer mehr seitenverhehrt, so dass der Hafen letzlich um 180° verdreht ist (Badehaus seitlich also 90°) Spiegelverkerht unten am Bild ist also dann verkerhrtrum der Horizont des Meeres zu sehen darauf ein Schiff mit 2 Rümpfen und 2 Segeln.
Normale Menschen machen mir Angst!
Yohshi
Benutzeravatar
Workaholic
 
Beiträge: 1620
Registriert: 10.2009
Barvermögen: 14.127,00 Points
Geschlecht: nicht angegeben
Danke gegeben: 16
Danke bekommen: 78x in 58 Posts


2013-08-14 RP Geschichten über Babys und Rabenfedern

Beitragvon LyAvain » 17.08.2013 16:46

Ich wartete vor Yves Höhle. Wartete geduldig eine ganze Zeit lang und meine Geduld wurde belohnt.
Yve kam aus dem Wald und war erstaunt mich zu sehen. Ich hatte sie einfach mal besuchen wollen. Wir hatten so lange nicht mehr gemeinsam zusammen gesessen und geredet wie zu Anfang als wir uns kennen gelernt hatten. Fürsorglich wie sie war, bot sie mir was zu trinken an und holte sich einen Wein und mir einen Traubensaft.
Wir sprachen über viele Dinge und dann kam Aurelia dazu die aussah wie das was Katzen ab und zu hochwürgen.
Das Kind was gefunden worden war, von einem fremden exotischen Schiff am Tempel zurückgelassen, war bei ihr untergebracht worden und hatte sie wohl die ganze Nacht nicht schlafen lassen. Yve bot ihr Wein an, aber Aurelia lehnte ab, da sie sonst einschlafen würde. Wär vielleicht in Anbetracht ihres Zustandes nicht das Schlechteste gewesen. Also trank sie auch Saft. Jetzt schlief das Kind. Darum hatte sie sich die Beine vertreten.
Wir rätselten darüber, wer das Kind hier gelassen hatte und warum. Aber es gab keinerlei Hinweise, auch nicht in dem Bündel das am Steg im Hafen gefunden worden war.

Bild

Yohshi und kurz darauf auch Susi gesellten sich ebenfalls dazu. Yohshi erzählte nochmal was sie erschnüffelt hatte. Das war aber nicht viel. Aber sie erlaubte mir ihr Tagebuch zu "lesen"... Schliesslich schlich sie in die Büsche. Anscheinend hatte sie was entdeckt. Aber die Art wie sie sich bewegte, zeigten, dass es nicht gefährlich war.
Yve erzählte Susi einige Dinge die sie ihr zeigen wollte. Und als sie den Satz sagte, man solle erstmal laufen lernen ehe man fliegt. Musste ich so laut lachen, dass ich keine Luft mehr bekam. Mir liefen die Tränen herunter und die anderen machten sich Sorgen und wussten überhaupt nicht was los war. Gerade die früher so ungeduldige Yve sagte so einen Satz der mich an ihre Ungeduld mit den Rezepturen und Geheimnissen des Tagebuches ihrer Grossmutter erinnerte.
Ich beruhigte mich und versuchte zu erklären was den Lachanfall ausgelöst hatte. Aber jedes Wort von Yve liess mich wieder loslachen. Schlieelich brachte ich mit Mühe und Not heraus, fliegen und Rabe und deutete auf mein Hinterteil.
Nun wurde Yve rot und musste auch lachen. Alle anderen wussten immer noch nicht was ich meinte. Da sie die Geschichte noch nicht kannten begann Yve zu erzählen. Währendessen kam Cindy dazu und hörte schmunzelnd zu. Dem leisen Schnurren aus den Büschen zeigte mir, dass auch Yohshi und ich vermute mal Smaragd zuhörten.

Sie hatte ein Rezept gefunden was sie in einen Raben verwandeln sollte. Also sammelte sie fleissig alle Zutaten. Leider verlas sie sich und sammelte eine Zutat statt am Neumond bei Vollmond. Alsi sie akribisch alles zusammengebraut hatte, trank sie das Gebräu und es passierte... nichts.
Sie ging enttäuscht ins Bett und schlief. Doch am nächsten Tag stellte sie entsetzt fest, dass sie Federn am Hinterteil hatte. Sie zupfte sie sich aus aber sie wuchsen immer nach. Und zu allem überfluss kündigte sich die Arbitra an. Alle Amazonen deckten Yve und versuchten das Dilemma vor der Hoheit zu verbergen. Auch als auf dem Berg im Schamanenkreis getanzt wurde. Doch die Hoheit hatte es wohl trotzdem gesehen. Denn als Yve sich verabschiedete und im Dunklen ihres Hauses verschwinden wollte, meinte die Hoheit nur, Yve und sie sollten sich wohl mal unterhalten. Yve war ds peinlich.
Doch es kam noch schlimmer. Am darauf folgenden Tag war sie komplett ein Rabe und das den ganzen Tag lang. Yve schob schon Panik, da sie dachte sie wäre es für immer. Aber in der folgenden Nacht fielen die Federn aus und sie war wieder sie selbst.
Aurelia bekam sich fast nicht mehr ein vor Lachen und auch alle anderen Amazonen grinsten. So verabschiedeten wir uns schliesslich gut gelaunt voneinander und gingen unseren Beschäftigungen nach.

Ly beendet den Bericht und pustet die Tinte trocken. Dann schaut sie sich im Kartenhaus um uns ihr Blick bleibt an Yohshis Tagebuch hängen. Sie zieht es vorsichtig aus dem Bücherschrank und schlägt die Seite mit der Zeichnung des Schiffes auf. Es scheint zwei Rümpfe zu besitzen und mehrere Segel. Ist also sehr exotisch. Aber etwas an der ganzen Ansicht verwirrtsie. Es ist irgendwie auf dem Kopf und doch nicht auf dem Kopf. Sie kann weiter nichts erkennen, und würde wohl Yohshi mal erklären lassen müssen.
Seufzend schiebt sie das Buch wieder in den Bücherschrank und macht sich auf Abendessen vorbereiten.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


2013-08-15 RP Schnitterfest...

Beitragvon LyAvain » 17.08.2013 17:09

Nach dem grossen Feuerkreis lud Susi die Schamanin regina alle Amazonen ein sich bei ihr am Haus zu versammeln. Ich lief zu meinem Haus und legte Festtagskleider an. Dann nahm ich das Kanu und paddelte an der Küste entlang zur Westspitze. Unterhalb von Susis Haus zoh ich das Boot an den Strand.
Am Feuer vor Susis Haus hatten sich schon einige Amazonen versammelt. Aber es fehlten noch einige. Da Sirena schon da war, dachte ich enttäuscht die Arbitra würde nicht kommen. Aber Smaragd flitzte mit einem Mal los und kam dann nach einer Weile mit der Arbitra und der Prieserin im Gefolge zurück. ich zuckte nur mit den Schultern.

Bild

Dann begann Susi kurz einige Einleitende Worte zu sagen. Wir würden den Göttinnen für die Fruchtbare Ernte danken... Überall war der Wilde Weizen im Wald reif und auch Sandys Feld konnte abgeerntet werden wenn sie wieder da war. Obst konnte gesammelt werden in den Wäldern... Als Sinbildliches Opfer würden wir gemeinsam von Susi geerntetes Korn zu Broten verarbeiten.

Bild

Da ich schon gesehen hatte wie Sandy das Korn aus den Ähren entfernte bot ich an, es zu tun. Also nahm ich ein Holz und hämmerte auf die Kornähren ein, dass die Körner nur so flogen. Die anderen Amazonen sammelten fleissig alle herumfliegenden Körner ein, auch die Arbitra kniete im Staub und beteiligte sich. Sirena nahm die Körner und mahlte sie mit einem Stein zu Mehl. Dabei stimmte sie ein Lied aus ihrer Heimat an. Nach zwei Strophen summte ich leise die Melodie mit. Plötzlich stimmet auch Yohshi ein. Ich zuckte zusammen und steckte mir schnell einige meiner Zöpfe in die Ohren. Ab da wars erträglich, allerdings hörte ich nicht mehr viel. Den Gesichtern der anderen nach zu urteilen, schwankten sie zwischen, Qual und Mordgedanken.
Als Sirena fertig war, verstummte auch Yohshi und ich nahm die Zöpfe wieder aus den Ohren. So bekam ich gerade noch mit wie die hohe Richterin ihrer Leibwache den Befehl gab niemals wieder in der Gegenwart von Yohshi zu singen, die wohl ganz zufrieden mit ihren Konzert war.
Nachdem alles Mehl gemahlen war, durfte eins der Kinder den Teig kneten und zu Broten formen. Das Brot für das Weibliche wurde rund und das Brot für das Männliche lang und schmal mit zwei "Bommels" wie Susi es sagte unten dran. Es war ein klein wenig Teig übrig und da sich Yohshi beschwert hatte, dass es nur Brot und keinen Hasen gab, formte sie einen kleinen Brothasen.

Bild

Ich half Kerstin die Brote in den Ofen zu tun und dann gesellten wir uns zu den anderen am Feuer. Hinter Cindy stehend beobachtete ich was passieren würde. Aber es hiess erstmal warten. Und da niemand eine Geschichte erzählen wollte fing ich als ich gefragt wurde an eine zu erzählen. Es war eine der Erinnerungen die mir Afra gegeben hatte. Und handelte von einer geworfenen Qualle, die eine Panik in der Stadt Corrinis auslöste. Es hiess es wären Piraten im Wald vor der Stadt. Daher wurde ein Trupp Wachen in den Wald zu dem aufsteigenden Rauch geschickt und erschreckte einen Köhler wie noch nie in seinem Leben. Nachforschungen ergaben, es war ein Junge der nur spielen wollte...

Bild

Dann waren die Brote fertig und Susi sagte wir sollten alle aufstehen und uns an den Händen fassen. Sie sprach Dankesworte zu allen Göttinnen und Yve wiederholte und ergänzte sie leise. Ich murmelte auch einen Dank an die grossen Geister in meiner Muttersprache. Dann begann der gemütliche Teil mit Wein und Essen...
Als Sirena sich schliesslich verabschiedete und von der Arbitra entlassen worden war, trat ich hinter die Hoheit da Smaragd auch schon vor einiger Zeit in den Büschen verschwunden war. Atrista nickte mir dankbar zu. Meine Wache dauerte aber nicht lange...
Als es schon lange dunkel geworden war, verabschiedeten wir uns und ich nahm Yohshi mit zu meinem Boot während Cindy die hohe Richterin ins Sanctum brachte. Am Boot gab ich Yohshi den Hasen den ich für sie erlegt hatte und sie freute sich.
Nachdem sie in den Büschen verschwunden war, schob ich mein Kanu ins Wasser und paddelte nach Hause.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


2013-08-19 RP Ein Platz für den Baumgeist

Beitragvon LyAvain » 22.08.2013 15:40

Ich sass am Bach und betrachtete das träge Spiel der Forellen im dahinströmenden Wasser. Eigentlich hatte ich Fischen wollen. Aber irgendwie war es bei Beobachten geblieben. So sass ich seelenruhig mit meinem Speer in der Hand auf einem Stein direkt am Wasser.
Susis Schritte im Sand am Ufer liessen mich aufhorchen. Ich begrüsste sie zeitgleich mit ihrer geflüsterten Frage ob ich schon was gefangen hatte. Ich erklärte ihr, dass ich nur beobachten würde. Dann fragte ich sie, wo sie denn hinwolle. Sie wollte ins Späherland, nach Sandys Feld gucken wie weit es schon sei.
Ich sagte es wäre reif, begleitete sie dann aber ins Späherland und wir beide sahen gemeinsam nach dem Kornfeld. Gelb standen die Halme und wiegten sich im Wind. Da Sandy nichts gesagt hatte, gingen wir davon auss, dass sie ernten wollte sobald sie heim kam. Es würde die zweite Ernte dieses Jahr sein. Ab und zu wenn die Umstände günstig waren, schaffte sie auch drei Ernten im Jahr.

Bild

Den Wilden Weizen der überall im Wald zu finden war konnte man meist nur einmal im Jahr ernten, aber da es reichlich war, genügte das. Die Tage würden wieder alle Amazonen und verfügbaren Jägerinnen und die wenigen Bäuerinnen die unser Land beherbergte mit Sicheln und Säcken bewaffnet durch den Wald ziehen und ernten.
Dann kam Susi auf eine Sache zu sprechen die mich nachdenklich machte. Sie meinte man solle dem Kind einen Namen geben und es bei dieser Gelegenheit segnen. Da die Arbitra Bedenken hatte was die Zukunft dieses Kindes angeht, kam Susi auf die Idee die Entscheidung ob das Kind in Amazonien bleiben durfte den Göttinnen zu überlassen. Wie das genau aussehen sollte wusste sie allerdings noch nicht und würde darüber auch ersteinmal mit der Priesterin reden wollen. Ich war die erste die davon erfuhr.
WIr unterhielten uns noch über diverse Sachen und verabschiedeten uns dann voneinander. Susi verliess das Späherland und ich begab mich ins Kartenhaus, noch etwas an den Karten weiterzeichnen.

Tags drauf sass ich am Späherfeuer und als Yohshi kam verschlang sie erst einmal das ganze rohe Fleisch in der Schale am Feuer. Das ging so schnell, dass ich überlegte sie das machte. Nachdem wir beide gesättigt waren, fragte ich Yohshi nach den Malereien in ihrem Buch.
Wir gingen ins Kartenhaus und nahmen ihr Tagebuch. Dann begann sie zu erklären, wie was passiert war und drehte das Buch immer weiter im Kreis, bis es schliesslich auf dem Kopf stand. Nun wusste ich, warum ich nichts erkannt hatte. Sie und Aurelia hatten das Kind gefunden, während alle Amazonen noch disktierten waren sie und Yve der Spur nachgegangen. Die Wachen am Sanctum wurden gefragt und dann waren sie zum Hafen gegangen wo Yve den Punkt auf dem Meer entdeckte den Yohshi als Schiff mit zwei Rümpfen erkannte. Jetzt ergab die Malerei einen Sinn, aber ich fragte Yohshi etwas nachdenklich, warum sie nicht für jedes Ereignis ein neues Bild gemalt hatte. Das wusste sie auch nicht, grübelte da aber dürber.
Während wir noch sprachen war Svenja ins Kartenhaus gekommen. Sie bewegte sich viel sicherer und schneller in ihrer neuen robusteren Kleidung als in dem ausladenen Kleid mit dem sie an jedem kleinen Busch hängengeblieben war. Sie brachte einige Unterlagen zurück. Yohshi war begeister und fasziniert von der neuen Kleidung.
Plötzlich wurden draussen die Tauben unruhig und ich ging nachschauen. Mir fiel eine Taube auf, die ein Nachrichtenröllchen am Bein hatte... Ich schnappte mir die Taube und befreite sie von ihrer Nachricht. Aufmerksam las ich die winzige Schrift durch. Mein erstauntes "Oh!" rief Svenja und Yohshi auf den Plan.
In der Nachricht stand:
"Hallo meine fleissigen Späher, ich habe den Baumgeist gefunden. Bitte bereitet für seine Rückkehr ein Fleckchen Erde vor. Er benötigt eine Lichtung mit Erdboden. Die Schamanen sollen den Platz reinigen und die Priester von bösen geistern befreien."
Unterzeichnet war sie mit Sandys Kürzel.
Ich überlegte, da viel seit dem Ausbruch des Feuerbergs anders aussah. Dich dann hatte ich eine Idee... Gefolgt von den beiden verliess ich das Späherland, lief über die Brücke beim Fluss und in das kleine Wäldchen Nördlich vom Schamanenkreis. Dort gab es eine kleine Lücke zwischen den Bäumen wo schöne Blumen wuchsen... Dieser Ort wäre dicht bei einem Ort der Geister und nahe am Wasser und nicht so offen dass der Geist sich gestört fühlen würde. Ausserdem war er recht weit weg von Afra, was beiden Recht sein würde, da sie zwar Frieden geschlossen hatten, aber immer noch nicht die besten Freunde waren.
Als wenn die Schamanin es gewusst hatte tauchte sie in Begleitung ihrer Gefährtin Martina auf. Ich begann ihr zu erzählen worum es ging und sie sagte, sie hätte auch eine Nachricht bekommen. Sie untersuchte den Platz ebenfalls und war der gleichen Meinung wie ich. Aber sie wollte noch die Priesterin hinzuziehen. Also zogen wir los um Yve zu suchen und fanden sie dann auch.
Sie sass wie ein Häufchen Elend vor ihrer Höhle. Und sie trug ihre Festgewandung. Ich fragte sie was denn los sei und sie wirkte irgendwie nicht glücklich. Sie erzählte davon, dass sie nun immer im Sactum bei der Arbitra sein müsste und sie hatte ihre alten Sachen verbrennen müssen. Ich brummte und verstand die Menschen nicht mehr. Statt dort zu sein, wo die Geister und Göttinnen am aktivsten waren, bauten sie Häuser und sperrten sich und ihre Göttinnen ein.
Yve meinte sie müsse ins Sanctum ehe die Arbitra ungeduldig wurde. Sagte aber noch, wir sollten ein paar Tage später mit ihr zusammen den Platz anschauen. Dann bat sie uns sie zum Sanctum zu begleiten. Dabei wirkte sie, als wenn sie eine Strafe antereten würde. Ich wusste wie gern sie draussen in der Natur war.
Ich nahm sie beiseite und flüsterte ihr ins Ohr, dass sie eine schwere Aufgabe hatte. Aber wenn sie es schaffte, die Arbitra wieder mit ihrem Land und ihrem Volk zu vereinen, dann würde sie wieder freier sein, als wenn sich die Hoheiten mit allen ihren Vertrauten im Sanctum versteckten, fernab von Land und Volk...
Yve seufzte und wir gingen alle zusammen zum Sanctum.
Zuerst fanden wir niemanden. Im Sanctum war nichts zu hören, aber von draussen hörte man Stimmen. So suchten wir im Garten und wurden fündig. Ich begrüsste die Hoheit und die anwesenden Kriegerinnen, kurz nach mir kamen Svenja und Yohshi. Yve hielt sich noch zurück. Cindy wurde gerade von der hohen Richterin aus dem Gespräch entlassen.
Svenja ging direkt zu ihrer Herrin und wurde von oben bis unten gemustert. Anscheinend schien der Arbitra die praktische Kleidung von Svenja nicht zu gefallen. Doch dann fiel ihr Yve ins Auge und sie winkte sie näher. Ich zog mich etwas zurück.
Ein Geräusch lenkte mich ab und ich ging nachschauen. Susi und Yohshi waren ja bei Yve, also war sie nicht allein. Das Geräusch entpuppte sich als neue Hirsch. Da ich ihn nicht kannte und wissen wollte wo er sein revier hatte, folgte ich ihm. Als ich ins Sanctum zurückkam lag der Garten still im Dämemerlicht des heranbrechenden Abends da. Ich sah kurz zu den erleuchteten Fenstern hoch und huschte dann zurück in den Wald.

Ly beendet ihren Bericht und klappt nach dem Trocknen der Tinte das Tagebuch zu. Dann räumt die die Schreibsachen weg und macht sich auf den Weg nach Osten...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 27.08.2013 17:11

Ly näherte sich Yves Höhle und war übberrascht wieviele Amazonen dort standen... Sie warteten wohl alle auf Yve. Aurelia spielte mit ihrem kleinen Pflegeling, die Kriegerin des Feuers sah nachdenklich drein und noch einige andere Amazonen standen uns sassen im Gras. Smaragd sprang aus dem Wald und gesellte sich dazu.
Als ich sah, dass die Tempeltür offen stand, wusste ich wo die Priesterin war. Also schlich ich mich zur offenen Tür uns lugte um die Ecke. Dort standen Susi und Yve und unterhielten sich angeregt. Als ich lauschte hörte ich, dass es um das Kind ging. Das war nichts für mich, also schlich ich zurück zu den anderen.

Bild

Ich sagte leise zur Kriegerin des Feuers, dass die Schamanin und die Priesterin redeten. Als Cindy wissen wollte worüber, nickte ich nur zu Aurelia und dem Kind, was gerade von Smaragd begutachtet wurde. Dann nahm Smaragd das Kleine an einem Bein und hob es hoch. Alle hielten die Luft an, aber die Kleine quietschte nur, dass mir die Ohren klingelten und fand das toll. Ich steckte mir zwei Zöpfe in die Ohren und beobachtete das Spiel.
Smaragd warf die Kleine in die Luft und fing sie immer wieder auf. Wildes begeistertes Kreischen war das Ergebnis. Alle grinsten oder lachten.
Dann tauchten Yve und Susi auf und wurden von allen begrüsst. Yve blieb kurz wie angewurzelt stehen und verschwand dann so schnell sie konnte in der Höhle. Wir sahen uns etwas verwundert an. Die Unterbrochenen Gespräche wurden wieder aufgenommen.

Bild

Ich wollte von Susi wissen, ob es der Priesterin gut ging. Sie meinte ja... Aber irgendwas bedrückte meine Blutsschwester. Susi sprach mit Cindy über das Kind, welches von Smaragd aus der Windel geholt worden war. Aurelia sammelte das übel riechende Bündel ein und ging mit Smaragd das Kleine im Bach baden damit es wieder sauber wurde. Einige gingen wieder ihren Aufgaben nach. Ich blieb aber sitzen und hörte zu.
Hinter mir ging die Tür von Yves Höhle wieder auf und Yve versuchte an mir vorbei zu schleichen... Ich drehte nur kurz den Kopf und sah Yve nach, als sie davon huschte. Auch Cindy liess sich nicht anmerken, dass sie Yve gesehen hatte.
Mich wunderte das zwar alles etwas. Aber wenn die Priesterin nicht gesehen werden wollte, dann tat ich ihr den Gefallen.
Wir sprachen über Kleidung und den Nutzen und Kleidung als Statussymbol. Die Arbitra war wohl nicht so erfreut, Svenja in ihrer praktischen Waldkleidung zu sehen. Jedenfalls stand Svenja in einem prächtigen Kleid zwischen den Amazonen.
Als Smaragd zurück kam, war das Rätsel um das Kind wieder Thema und irgendwie wurde plötzlich von einer Toten gesprochen. Cindy wollte wissen worum es sich bei der Toten handelte. So musste Yohshi ihre geschichte nochmal genau erklären und ich dachte zuerst sie habe die Tote gefunden und vergessen mir zu sagen. Aber dann klärte mich Smaragd auf, dass sie die Tote gefunden hatte und dann vergraben hatte, weil Menschen das ja so machen. Yohshi und sie hatten gerochen, dass die Frau eine Verwandte von dem kleinen Kind war. Das wurde langsam immer rätselhafter. Vielleicht hatte die Frau versucht die anderen daran zu hindern, das Kind auszusetzen. Vielleicht war es die Mutter? Das würden wir wohl nie rausbekommen.
Nun spielte auch Yohshi mit der Kleinen und steckte sie mit dem Kopf unter Svenjas Kleid... Nacht! Sie holte das Kind wieder ans Licht... Tag! ... Wider unter das Kleid... Nacht! ... Alle lachten und das Kind war begeistert, als Yohshi weiter machte.
Wir anderen überlegten und beschlossen wachsam zu sein... Aurelia sollte ein Alarmhorn bekommen und im Falle von Gefahr sofort ins Sanctum laufen. Dort waren Wachen.
Schliesslich brach die Abendämmerung herein und löste die Runde auf... Ich ging zum Hafen und nahm mein Kanu und paddelte zurück.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

Ly's kleines Jagdlager: Effingham
Galerie LyAvain Swansong... Fine handmade skins and skinmodifications...
LyAvain
Benutzeravatar
Forengeist
 
Beiträge: 12508
Registriert: 08.2009
Barvermögen: 80.219,00 Points
Geschlecht: männlich
Wohnort: Lys Insel - Dereos
Danke gegeben: 479
Danke bekommen: 371x in 300 Posts


VorherigeNächste

Forum Statistiken

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Optionen

Zurück zu Amazonen

Zurück zu Forum


 
web tracker