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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 30.10.2014 10:47

27. Eintrag
Länger als beabsichtig dauerte unsere Geschäftsreise weit weg von Amazonien. Nun trieb es uns zurück in die Heimat. Nein, meine Heimat ist es noch nicht geworden, dieses Amazonien. Im Gegensatz dazu Rimo. Sie fühlt sich hier wohl, schließt mit jedem Freundschaft, findet sich, wenn auch immer etwas ängstlich, hier gut zurecht. Unser Hab und Gut lagern unten im Hafen, wenige Sachen im kleinen Haus im Dorf der Krieger, der Grund nach Amazonien zurückzukehren.
Die Begrüßung war ausgesprochen freundlich. Die Tiere wurden während unserer Abwesenheit gut versorgt, sogar Käse machte man für uns.
Eine dicke Staubschicht überzog den Innenraum des Hauses. Mit der Hilfe der Schamanin Susi und Oschis begann eine turbulente Hausreinigung mit gleichzeitiger Geistervertreibung, die im Chaos mit Feuer und Überschwemmung endete. Ich selbst bekam davon wenig mit, da ich mit der Kriegerin Sirena weit ab bei den Tieren stand. Sie unterrichtete mich über die Neuigkeiten aus Amazonien, ua dass die Fellfrau, wie sie Rimo nannte, nicht mehr da war.
Nun trocknet der Teppich vor dem Haus, ich kontrolliere im Hafenlager ob noch alle Sachen vorhanden sind und Rimo streift durch die Wälder.

Bild

Wir sind angekommen, Amazonien hat uns wieder. Chaos und Götter wir sind bereit.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 17.12.2014 18:06

28. Eintrag
Ein Kobold geht um, so sagt man und Rimo glaubt den Gerüchten. Er lässt Tiere schrumpfen und droht das gleiche mit den Bewohnern zu machen. Nah gut, ich beuge mich dem Wunsch Rimos zu helfen und so kam es zum Bau einer Falle aus ausgebuddelten Knochen. Woher kommt nur Rimos Liebe zu Schädeln und Knochen von Tieren? Nun steht das Ding am Rande des Dorfes und wartet auf den gefährlichen Zwerg.

Bild
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 20.08.2015 11:23

29. Eintrag
Die Zeit vergeht! Als man uns letztens fragt wie lange wir schon in Amazonien seien musste ich rechnen und erschrak wie viel Zeit mittlerweile vergangen war. Aus einer beabsichtigten Reiseunterbrechung ist ein Langzeitaufenthalt geworden.
Rimo kann sich ein Leben an einem anderen Ort nicht mehr vorstellen, ich sehr wohl *seufzt*. Während Rimo sich immer mehr in die Gemeinschaft der Amazonen integriert und Freundschaften schließt, bleibe ich außen vor auch wenn dies mitleidige, verständnislose bis amüsierte Bemerkungen der Bewohner hervorruft. Ich habe ein Geschäft zu führen und Verantwortung zu tragen, von alldem ist nichts weiter bekannt und ich werde alles daran setzen, dass dies auch so bleibt. Der Richterin konnten wir bisher geschickt aus dem Weg gehen, die Fürstin akzeptiert die merkwürdigen Weiber am Rande des Dorfes. Wir sind autark und das soll auch weiter so bleiben.
Nur Rimo mit ihrem Gerede um das Nichts macht mir Sorgen. In Afra hat sie eine Freundin gefunden die sie darin unterstützt, dass das Nichts von großer Bedeutung ist. Nun ja ich bin Rimos Fantasieerzählungen gewohnt, messe ihnen keine weitere Bedeutung bei, sehe sie als Folge ihrer schweren Kindheit und der gesundheitlichen Probleme. Jedoch nehmen ihre Geschichten und Visionen langsam bedenkliche Ausmaße an und ziehen die Aufmerksamkeit auf uns, was ich zu vermeiden suchte. Schamanin oder Seherin zu werden ist nun Rimos größter Wunsch. Vielleicht kann ihre Bitte um einen Bogen sie einwenig ablenken. Ich werde Rat suchen und unser weiteres Leben überdenken müssen.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 21.07.2016 10:54

30. Eintrag

Die Zeit zieht ins Land, unser Leben ist von Chaos und Recherche bestimmt.
Schon lange hatte ich die Vermutung, dass unsere Kisten, Truhen und Pakete im Lager unten am Hafen durchsucht wurden. Und richtig, eines Tages lagen unsere dort untergestellten Sachen verstreut herum. Der Hafenmeister, ein sonst zuverlässig wirkender Mann stellte sich dumm, meinte er habe nichts bemerkt. Rimo und ich sortierten daraufhin sofort die wichtigsten Dinge aus und brachten sie in unser Haus im Kriegerdorf. Als wäre es eine Vorahnung gewesen, denn nur 2 Tage später brach (ich weiß gar nicht wie ich es nennen soll) das große Chaos über Amazonien aus. Ein Unwetter mit Seebeben (oder war es ein Fluch der Götter, von denen man hier so viel redet) riss ein großes Stück des Landes weg. Das ganze Hafendorf, der Hafen und einige bedeutende Gebäude der Amazonen wurden von den Fluten verschlungen und sind somit nicht mehr existent. So auch unsere dort noch eingelagerten Sachen sind nicht mehr vorhanden und den Hafenmeister sahen wir auch nie wieder. Wenige Tage nach dem großen Desaster beobachteten wir mutige, verwegene Amazonen beim Tauchen an der Stelle wo einst der Palast stand. Rimo ließ es sich nicht nehmen und sprang ebenfalls wagemutig in die Fluten um nach unserem Eigentum zu suchen. Sie ertauchte den Inhalt einiger Kisten, teils belangloses Zeugs aber auch wichtige Dinge konnten so geborgen und gerettet werden. Nun besitzen wir nur noch das, was in unserem Haus steht und in den Paar Kisten da hinter.

Welche Eingebung hatte ich nur, als ich schon Wochen vor dem großen Unglück die kleine Dose mit dem wichtigen Inhalt Afra zur Aufbewahrung übergab. Wöchentlich besuchten Rimo und ich sie, vergewisserten uns dass der „Schatz“ noch bei ihr sicher war. Sie selbst frage nicht weiter was es mit der Dose auf sich hat, jedoch konnte man eine gewisse Neugier bemerken, die sie mit Gleichgültigkeit überspielte.
Die Dose in Sicherheit wissend nahmen wir uns endlich des Themas „Richterin“ an. Mehr oder weniger geschickt befragten wir die Bewohner des Landes zu ihrer Hoheit, dabei wurde uns dringend angeraten endlich dort einen Besuch abzustatten, ansonsten würden wir uns immer mehr verdächtig machen. Auch bei Afra schnitten wir dieses Thema an und sie berichtete in einer unbeschreiblich bewunderten, unterwürfigen, liebevollen Art „die Göttliche“, wie sie sie nannte. Wir sammelten alle Informationen zu der Richterin, und von Afra gab es noch Verhaltenshinweise für den anstehenden Besuch dazu.
Dieser Besuch wird nicht einfach werden, so wie ich heraus hörte und vielleicht steht sogar unser Leben auf dem Spiel. Jedoch Vaters Auftrag, diesen zu erfüllen ist unsere Pflicht und wie wir nach und nach erfuhren eng verbunden mit dem Wohl des Volkes der Amazonen. In unserem Besitz befindet sich ein wahrer Schatz um den die Amazonen schon Kriege geführten, wie wir von Afra erfuhren.
Nun heißt es den Besuch genau vorzubereiten - wir werden um einen Besuchstermin bei der Richterin anfragen.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 09.08.2016 09:23

31. Eintrag

Nun war es soweit, Rimo hatte in einem Brief um den Besuch angefragt und man war auf unser Kommen vorbereitet. Wir wählten festliche Kleidung um damit den Respekt gegenüber der Hoheit der Amazonen zu zeigen. Sämtliche Waffen oder waffenähnliche Gegenstände blieben zu hause um nicht die Wachen aufschrecken zu lassen.

[11:53] vobe Bloch: Hoheit, die Gäste
[11:54] Atrista Vig: danke
[11:54] Mine (minervacarre) schaut sich kurz um, überlegt wer die Richterin sein kann
[11:54] Mine (minervacarre): Seid gegrüßt Hoheit und Richterin der Amazonen
[11:54] Atrista Vig: betrachtet Mine und rimo lange
[11:54] Rimo (rimonaola): kala richterin
[11:54] Mine (minervacarre) macht einen tiefen Kniefall
[11:55] Atrista Vig: betrachtet sich rimo
[11:55] Atrista Vig: und lächelt
[11:55] Mine (minervacarre): Rimo komm zurück
[11:55] Rimo (rimonaola): das ist meine schwester mine und ich rimo
[11:55] Mine (minervacarre) zischt zu Rimo die zu weit gegangen ist
[11:55] Atrista Vig: du bist die die Briefe schreibt
[11:55] Rimo (rimonaola): ohja hoheit das macht rimo
[11:56] Atrista Vig: lächelt
[11:56] Atrista Vig: und was ist das da auf deinem kopf?
[11:56] Rimo (rimonaola): oh ein knochen mit blumen damit schmückt sich rimo
[11:56] Rimo (rimonaola): und rimo macht das selbst
[11:57] Atrista Vig: interessant
[11:57] Atrista Vig: dein kopfschmuck
[11:57] Rimo (rimonaola): rimo hat afra auch eins gemacht
[11:57] Atrista Vig: ah
[11:57] Rimo (rimonaola): und der schwarzen kriegerin
[11:57] Atrista Vig: du kennst also schon Afra
[11:57] Atrista Vig: dann ist das da - zeigt auf mine
[11:57] Mine (minervacarre) beobachtet wie unbefangen Rimo wieder einmal Fremden gegenüber ist
[11:58] Atrista Vig: deine schwester
[11:58] Rimo (rimonaola): ja afra ist meine freundin
[11:58] Atrista Vig: betrachtet wieder die beiden sehr lange
[11:58] Mine (minervacarre): entschuldigt meine Schwester sie vergisst sich manchmal, redet einfach drauf los
[11:58] Atrista Vig: wie Bauersleute seht ihr aber nicht aus
[11:59] Atrista Vig: winkt mine näher zu kommen
[11:59] Mine (minervacarre): Bauersleute* muß lachen
[11:59] Rimo (rimonaola) kichert
[11:59] Atrista Vig: ja so hat man mir berichtet
[11:59] Mine (minervacarre): wir halten ein Paar Tiere zur Eigenversorgung
[12:00] Atrista Vig: ihr habt also land hier?
[12:00] Mine (minervacarre): Bauern sind wir nicht
[12:00] Mine (minervacarre) nickt
[12:00] Rimo (rimonaola): ja von der fürstin *zeigt auf cindy*
[12:00] Mine (minervacarre): ein kleines Stück unweit des Kriegerdorfes
[12:00] Atrista Vig: schielt zu Cindy
[12:00] Cindy (cindy.holmer) nickt zu atrista
[12:01] Mine (minervacarre): stimmt die Fürstin hat es uns überlassen, ebenso das Haus in dem wir wohnen
[12:01] Mine (minervacarre): ihr sind wir sehr dankbar dafür
[12:01] Atrista Vig: eine großzügige Fürstin
[12:01] Atrista Vig: findet ihr nicht
[12:02] Rimo (rimonaola): alle sind grosszüg zu mine und rimo
[12:02] Mine (minervacarre): und euch Hoheit der Amazonen wollten wir nun endlich auch danken, dass man uns hier den Aufenthalt erlaubte
[12:02] Atrista Vig: dies ist also ein dankbarkeitsbesuch?


Nach der Übergabe von Geschenken und dem Austausch höflicher Nettigkeiten gelang es mir die Richterin in ein informatives, spannendes Gespräch zu verwickeln.

[12:17] Mine (minervacarre): wir hörten ihr seid auch in der Mongolei gewesen?
[12:17] Atrista Vig: betrachtet sich die dose die sehr kunstvoll gearbeitet ist
[12:17] Mine (minervacarre): somit sollte euch die Handwerkskunst bekannt sein
[12:18] Atrista Vig: nickt
[12:19] Atrista Vig: es sind handwerker aus Bator
[12:19] Atrista Vig: die diese schatulle geschaffen haben
[12:19] Mine (minervacarre) hört zu
[12:19] Atrista Vig: ich selbst bin Khan
[12:19] Cindy (cindy.holmer) behält alles genau im Auge und lauscht dem Gespräch
[12:19] Mine (minervacarre): ihr seid ein Khan?
[12:20] Atrista Vig: Atrista Khan von chadul
[12:20] Mine (minervacarre): es trifft somit zu was Afra uns erzählte?
[12:20] Atrista Vig: ich weiß nicht was Afra euch erzählt hat
[12:20] Mine (minervacarre): wir sind entlang der Seidenstrasse gereist unser Vater war Händler
[12:21] Mine (minervacarre): wir haben ihn begleitet
[12:21] Atrista Vig: verstehe
[12:21] Atrista Vig: wie sonst solltet ihr an so ein handwerk kommen
[12:21] Mine (minervacarre): Afra erzählte von euch als große Kämpferin
[12:21] Atrista Vig: lächelt und richtet sich eitel auf
[12:21] Mine (minervacarre) nickt
[12:22] Atrista Vig: die köpfe der Khanbanden habe ich durchs dort geschleift
[12:22] Atrista Vig: ich habe rache genommen für jede kriegerin die ich verlor
[12:22] Atrista Vig: mir allein stehen die steppen zu
[12:22] Mine (minervacarre) nickt anerkennend
[12:22] Rimo (rimonaola) hört mit offenem mund zu
[12:23] Mine (minervacarre): euch steht sie zu?
[12:23] Mine (minervacarre): und ihr seid doch nicht dort?
[12:23] Atrista Vig: die bastarde die sich mit den chinesen gegen mich verbündet haben haben den tod verdient
[12:23] Atrista Vig: ich bin Khan mir steht sie zu
[12:24] Mine (minervacarre) macht dieser strenge selbstbewußte Ton fast schon angst
[12:24] Mine (minervacarre): ich glaube von euch gehört zu haben
[12:24] Rimo (rimonaola) traut jetzt nimmer zu sprechen
[12:25] Mine (minervacarre): man berichtete von einer weiblichen Khan, die in manchen gebieten gewütet hat
[12:25] Mine (minervacarre): entschuldigt, das sind die Worte die man dort wählte
[12:25] Atrista Vig: lächelt
[12:25] Atrista Vig: diese worte machen mich stolz
[12:26] Mine (minervacarre): man sprach in Ehrfurcht und gleichzeitig in großer Wut von ihr
[12:26] Atrista Vig: Dschingis hatte keine verdienste
[12:26] Atrista Vig: er hatte zwar viele reiter um sich gescharrt aber nichts erreicht
[12:26] Mine (minervacarre): denkt ihr man sprach von euch?
[12:26] Atrista Vig: er hat die Jassa geschaffen
[12:27] Atrista Vig: das rechne ich ihm hoch an
[12:27] Atrista Vig: die jasse ist ein gesetzbuch vergleichbar mit unserem codex
[12:27] Mine (minervacarre) nickt
[12:28] Mine (minervacarre): er hat es nicht verstanden die mongolischen Reiche zu einen, er war nur drauf aus das Gebiet zu erweitern
[12:28] Mine (minervacarre): so lehrte man es mir
[12:28] Atrista Vig: lächelt
[12:29] Atrista Vig: ja, du hast es verstanden
[12:29] Mine (minervacarre): die Stämme waren und sind noch verfeindet
[12:29] Atrista Vig: ich war kurz davor alle nomaden zu vereinen
[12:30] Atrista Vig: aber ich kann keinen mehrfronten krieg führen
[12:30] Mine (minervacarre) nicht anerkennend
[12:30] Atrista Vig: die horden der chinesen haben uns hohe verluste gebracht
[12:30] Mine (minervacarre) nickt wieder
[12:30] Atrista Vig: die Griechen suchten nach uns
[12:30] Atrista Vig: und vom osten
[12:31] Atrista Vig: den arabischen kontinent suchten uns die römer
[12:31] Mine (minervacarre) hört genau hin
[12:31] Mine (minervacarre): und niemand kam euch zur Hilfe?
[12:32] Atrista Vig: mir blieb nichts anderes als mein volk zu retten und die provinz chaldun in die verbotene zone zu führen
[12:32] Atrista Vig: niemand
[12:32] Mine (minervacarre): von der hörte ich nie
[12:32] Atrista Vig: von der verbotenen zone
[12:32] Mine (minervacarre): wo liegt diese Zone?
[12:33] Atrista Vig: ihr seid in der zone
[12:33] Mine (minervacarre): hier?
[12:33] Mine (minervacarre): das hier nennt ihr die Zone
[12:33] Mine (minervacarre) ist erstaunt
[12:33] Mine (minervacarre): nun verstehe ich einiges
[12:33] Atrista Vig: es wird das schwarze meer genannt und der brückenkopf zur halbinsel Chrim (krim) war verbotene zone
[12:34] Mine (minervacarre) wagt sich nun vor mit einer Frage
[12:34] Mine (minervacarre): wenn ich fragen darf
[12:34] Atrista Vig: hier war das land wo die Thararebs lebten und sich zurück gezogen hatten
[12:34] Mine (minervacarre) nickt
[12:35] Atrista Vig: 300 jahre nach ihrer vernichtung war das land wieder bewohnbar und wir zogen uns hier her zurück
[12:36] Mine (minervacarre): das Volk ist mir nicht bekannt, das hier einst lebte, Tharab * hat den Namen schon vergessen
[12:36] Atrista Vig: tharareb
[12:36] SandyLee - Pallas Enkelin (sandylee.munro) flüstert zu Mine: Afras Volk
[12:36] Atrista Vig: sie wurden mit blitzen aus dem himmel vernichtet
[12:36] Mine (minervacarre): ach so* nickt
[12:36] Atrista Vig: ein einziges wesen überlebte
[12:36] Atrista Vig: Afra
[12:37] Mine (minervacarre): stimmt Afra sprach davon* nickt
[12:37] Rimo (rimonaola) nickt
[12:37] Rimo (rimonaola): davon hat afra rimo viel erzählt
[12:37] Mine (minervacarre): das heißt wir alle hier leben auf dem Land welches Afra gehört?
[12:37] Atrista Vig: niemand konnte in diese zone eintreten
[12:38] Atrista Vig: ja, das alles ist Afras land
[12:38] Atrista Vig: und als die blitze aus dem himmel kamen dann verbrannte alles
[12:38] Mine (minervacarre): und wie kommt es, dass Afra so ehrfurchtsvoll von euch redet?
[12:38] Atrista Vig: und lebewesen die sich in diese zone trauten oder verliefen
[12:38] Atrista Vig: zerfielen zu asche
[12:38] Mine (minervacarre): sollte nicht sie die Hoheit dieses Landes sein
[12:39] Atrista Vig: lächelt
[12:39] Atrista Vig: als dieses land wieder bewohnbar war
[12:40] Atrista Vig: als nicht mehr die haut sich abgelöst hat und wir menschen hier leben konnten ohne dass uns das fleisch von den knochen fiel
[12:40] Atrista Vig: erst als es wieder bäume gab
[12:40] Atrista Vig: sind wir hier her gekommen
[12:40] Atrista Vig: wir lebten schon sehr lange hier bevor Afra sich zeigte
[12:41] Atrista Vig: und mit uns kontakt aufnahm
[12:41] Atrista Vig: Afra ist eine gläubige und sehr treue tharareb
[12:41] Mine (minervacarre): ihr habt das Volk hierher geführt und seid somit die Hoheit der Menschen hier, verstehe ich es so richtig?
[12:41] Atrista Vig: ja
[12:41] Atrista Vig: ich bin die hoheit aller lebenden hier
[12:42] Mine (minervacarre): aller?
[12:42] Atrista Vig: aller
[12:42] Mine (minervacarre): das heißt so lange wir hier sind auch die von uns
[12:42] Atrista Vig: nickt
[12:43] Atrista Vig: mein wille ist euer leben
[12:43] Mine (minervacarre) lächelt
[12:43] Atrista Vig: mein wille kann auch euer tot sein
[12:43] Mine (minervacarre): ohja Afra erzählte, ihr könntet über unser Leben richten
[12:44] Mine (minervacarre): ich hoffe doch sehr auf eure Gastfreundschaft
[12:44] Atrista Vig: Afra scheint euch sehr viel erzählt zu haben
[12:44] Mine (minervacarre): oder sollte ich sagen Gnade für einfache Bewohner
[12:44] Mine (minervacarre) nickt
[12:44] Atrista Vig: ich bin keine barbarin
[12:44] Atrista Vig: es bedarf nicht der gnade zu leben
[12:45] Mine (minervacarre): Afra hat sich mit Rimo angefreundet, somit habe auch ich sie kennengelernt
[12:45] Atrista Vig: dreht die schatulle in der hand


Ich war vorsichtig, immer wissend, dass die Stimmung umschlagen kann und sich gegen uns richten könnte. Afras Worte gingen mir nicht aus dem Kopf: „Sie wird euch prüfen.“ Ich behielt mein Ziel im Kopf, ich wollte mehr erfahren über das Amulett und somit wurden meine Fragen mutiger und gezielter.

[12:45] Mine (minervacarre): darf ich noch eine Frage zu den Stämmen der Khans stellen?
[12:46] Atrista Vig: ja
[12:46] Atrista Vig: frage
[12:46] Mine (minervacarre): wir hörten von einem Sternbild
[12:46] Mine (minervacarre): es muß sich um etwas Besonderes handeln
[12:47] Mine (minervacarre): es wird dargestellt durch verschiedene Amulette
[12:47] Mine (minervacarre): wisst ihr davon?
[12:47] Atrista Vig: es sind 12 amulette die zusammen gesetzt ein sternbild ergeben
[12:47] Mine (minervacarre): ja um dieses muß es sich handeln
[12:47] Atrista Vig: die 12 amulette stehen für 12 schamaninnen
[12:48] Atrista Vig: die sich selbst getötet haben
[12:48] Mine (minervacarre): was ist das besondere daran
[12:48] Mine (minervacarre) nickt und überlegt
[12:48] Atrista Vig: die schamaninnen hätten beinahe Atrista und Amelie verbrannt
[12:48] Atrista Vig: weil sie sie tot glaubten
[12:49] Mine (minervacarre): Kriege sein um diese Amulette geführt worden, so hörte ich
[12:49] Atrista Vig: die göttin selbst war es die ihre kinder rettete
[12:49] Atrista Vig: und aus scham und vor respekt nahmen sie sich das leben
[12:49] Mine (minervacarre) nickt
[12:49] Atrista Vig: ihre amulette sind ein heiliges relikt für alle amazonen
[12:50] Mine (minervacarre) hebt eine Augenbraue
[12:50] Atrista Vig: ich würde auch heute noch jeden krieg führen
[12:50] Atrista Vig: ein 12. teil wurde gestohlen und wir suchen danach
[12:50] Mine (minervacarre): sie sind doch in Sicherheit * fragt
[12:50] Rimo (rimonaola): oh
[12:51] Mine (minervacarre) stößt Rimo kurz an
[12:51] Atrista Vig: und ich werde die gotteslästerer zur rechenschaft ziehen
[12:51] Mine (minervacarre): wo befinden sich die restlichen Amulette ....nicht dass ich sie stehlen wollte
[12:51] Rimo (rimonaola) schaut zu mine
[12:52] Mine (minervacarre): es interessiert mich nur einfach, weil ich so viele Geschichten darum hörte
[12:52] Atrista Vig: in sicherheit, die antwort muss dir genügen
[12:52] Mine (minervacarre): in Sicherheit * wiederholt
[12:52] Mine (minervacarre) nickt
[12:53] Mine (minervacarre): natürlich reicht mir als Gast diese Antwort
[12:53] Mine (minervacarre): nicht mal gedacht und gehofft habe ich, dass ich so viel von euch erfahre
[12:53] Atrista Vig: ich bin gut gelaunt
[12:53] Mine (minervacarre) schmunzelt


Der Abgang aus dem Zelt wurde dann etwas brenzlig, die Richter musste uns doch noch ihre Macht demonstrieren nach dem sie vorher ins freundschaftliche Erzählen geraten war.

[12:54] Mine (minervacarre) steht auf
[12:54] Atrista Vig: schaut erstaunt zu mine die ohne erlaubnis aufsteht
[12:54] Mine (minervacarre): dürfen wir in den nächsten Tagen euch erneut besuchen?
[12:55] Rimo (rimonaola) zieht am rock von mime
[12:55] Mine (minervacarre) bleibt stehen
[12:55] Mine (minervacarre) schaut der Hoheit fest in die Augen
[12:55] Atrista Vig: überlegt
[12:55] Atrista Vig: ja ihr dürft
[12:55] Atrista Vig: aber dann stelle ich die fragen
[12:56] Rimo (rimonaola) hüpft auf
[12:56] Mine (minervacarre): ein zweiter Besuch und vielleicht wieder mit Geschenken?
[12:56] Atrista Vig: gibt der kiegerin ein zeichen den rückweg abzuriegeln
[12:56] Mine (minervacarre): natürlich könnt ihr jeder Frage an uns richten
[12:56] Mine (minervacarre): verzeiht wenn ich heute aufdringlich war
[12:56] Mine (minervacarre): und zu viele Fragen stellte
[12:57] Atrista Vig: nickt vobe die den rückweg versperrt zu
[12:57] Mine (minervacarre): nächstes mal, so es eine nächstes gibt, verfügt über uns
[12:57] Mine (minervacarre): und stellt Fragen soviel ihr wollt
[12:57] Atrista Vig: lächelt überheblich
[12:58] Mine (minervacarre) lächelt ebenso zurück
[12:58] Atrista Vig: setzt euch
[12:58] Mine (minervacarre) lässt sich in die Kissen fallen
[12:59] Atrista Vig: glaubt ihr wirklich ihr spaziert hier raus ohne dass ich es euch erlaube
[12:59] Mine (minervacarre) flüstert ganz leise zu Rimo * nicht mal ein Tee hat man uns angeboten
[12:59] Rimo (rimonaola) schaut jetzt ängstlich zu atrista
[13:00] Atrista Vig: hier könnt ihr nicht nach eurem willen handeln
[13:00] Mine (minervacarre): nur aufgestanden bin ich
[13:00] Mine (minervacarre): nicht mal den Versuch habe ich gemacht hier rauszugehen
[13:00] Rimo (rimonaola): rimo auch nicht
[13:00] Atrista Vig: lächelt
[13:00] Atrista Vig: deswegen lebst du
[13:00] Atrista Vig: und auch wegen der feinen stoffe
[13:01] Mine (minervacarre): wir haben an eure knappe Zeit gedacht, wollten die nicht weiter in Anspruch nehmen
[13:02] Mine (minervacarre): die mongolische Dose sollte euch doch auch milde gestimmt haben * lächelt
[13:02] Atrista Vig: nutze meine freude nicht aus
[13:02] Mine (minervacarre) sitzt steif da
[13:02] Atrista Vig: das nächste mal aber bitte nur mit deiner schwester rimo zusammen
[13:03] Atrista Vig: ich möchte von ihr einiges erfahren
[13:03] Mine (minervacarre): von Rimo?
[13:03] Atrista Vig: nickt
[13:03] Rimo (rimonaola): wo mine ist ist ja auch rimo
[13:03] Mine (minervacarre): hast du gehört Rimo
[13:03] Rimo (rimonaola): rimo wird mit kommen
[13:04] Mine (minervacarre): die Hoheit möchte dich empfangen und ich darf mitkommen
[13:04] Atrista Vig: lächelt
[13:04] Atrista Vig: so ist es
[13:04] Rimo (rimonaola) klatscht in die hände.......... wie bei afra da darf ich mine auch mit bringen
[13:04] Mine (minervacarre) schmunzelt
[13:04] Atrista Vig: muss jetzt lachen
[13:05] Rimo (rimonaola) strahlt die hoheit an
[13:05] Atrista Vig: schaut mine eindringlich an
[13:05] Atrista Vig: und ich rate dir
[13:05] Mine (minervacarre) bemerkt den Blick
[13:05] Mine (minervacarre) hört zu
[13:05] Atrista Vig: zeige keinerlei interesse an dem amuletten bild
[13:05] Atrista Vig: sonst
[13:06] Atrista Vig: zieht den zeigefinger durch den hals
[13:06] Mine (minervacarre): nein niemals
[13:06] Atrista Vig: gut
[13:06] Atrista Vig: jetzt dürft ihr gehen


Ein weiterer Besuch steht an, denn Vaters Auftrag haben wir noch nicht erfüllt. Rimo und ich sollten wachsam sein, auf das was uns erwartet.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 13.08.2016 11:44

32. Eintrag

Der nächste Besuch bei der Richterin endete in einem Debakel. Zunächst begann alles sehr freundlich. Dieses Mal bot man uns sogar einen Kaffee an und die Shisha blubberte beruhigend beim gemeinsamen Rauchen. Ich lauschte entspannt dem Gespräch von Rimo und der Richterin. Beide schienen sich prächtig zu verstehen.
Als aber dann die Fragen an Rimo zu weit gingen schritt ich ein. Dies behagte der Amazonen-Hoheit wenig, sie war wohl Gegenworte nicht gewöhnt. Sie unterstellte mir darauf hin sofort die Unwahrheit und begründete dieses durch ihre Menschenkenntnis. Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und konterte zurück. Nach dem Austausch einiger Spitzfindigkeiten und Drohungen gewährte sie mir großzügig noch eine letzte Chance - dass ich nicht lache. Vielleicht wird diese letzte Chance auch die letzte Chance der Amazonen sein.

Meine ganze Wut über die Situation bekam einen Tag später Afra ab. In ihrer stoischen Art begann sie wieder Loblieder auf ihre Göttliche zu singen, um mir gleichzeitig mitzuteilen wie ich mich beim nächsten Besuch verhalten soll - auf was die Göttliche wert legt und welchen Hintergrund diese ganzen Gespräche haben, nämlich die des Testens, des Kennenlernens ihres Gegenübers.
Ich schimpfte weiter vor mich hin, soll doch die Göttliche göttlich sein wie sie will....
Afra in ihrer Gelassenheit konnte mich nach und nach davon überzeugen, das Vermächtnis unseres Vaters nicht tief im Wasser zu versenken und anschließend aus Amazonien abzureisen.

Somit steht ein weiterer Besuch bei der Richterin an.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 18.08.2016 09:48

33. Eintrag

Wie gewünscht begab ich mich mit Rimo wieder zum Zelt-Sanctum, um endlich die ganze Geschichte hinter mich zu bringen und der Richterin zu zeigen wie es um meine Wahrheit steht.
Ich wollte ihr nicht den gesamten Ablauf der Übergabe überlassen und ihr gleichzeitig zeigen dass ich mich so einfach nicht beugen lasse, was sich bitter rächen sollte. Ich inszenierte eine kleine Schau, wie ich sie bei den Händlern in Orient gesehen und gelernt hatte, um letztendlich ihr das Amulett, welches nach Amazonien gehört, zu übergeben.
Als dann zusätzlich eine passende Geschichte zu den Besitzverhältnissen des Amuletts von mir verlangt wurde und ich dieses bereitwillig auf einen der nächsten Tage verschieben wollte, in der Annahm die Richterin sei erst einmal zufrieden wieder in dem Besitz des Amuletts zu sein und ich nicht Sherazade bin, die die Hoheit durch die Nacht mit Erzählungen beglücken will, gab die göttliche Richterin den Befehl mich zu köpfen.
Ich dachte ich höre nicht richtig, was für ein Weib hatte ich vor mir, hatten 2000 Jahre Leben ihr Gehirn ausgetrocknet? Nun setzte ich alles auf die letzte Karte, wütend auf diese Frau, die sich noch Tage zuvor mit ihren Menschenkenntnissen und Gerechtigkeit brüstete, und stand auf, nahm Rimo an die Hand und verließ das Zelt.
Ach, hätte ich doch nur das verfluchte Amulett mit dem Stein zertrümmert und das vor den Augen der Richterin, mir würde es nicht anders ergehen als jetzt und ich hätte meine Genugtuung. Wie dumm und naiv ich doch war, hatte den Amazonen mit ihrer Göttlichen getraut – ich spuckte vor Verachtung innerlich auf den Boden – jedem Banditen in den heruntergekommensten Karawansereien würde ich mehr trauen, als den Menschen hier.
Ich weiß nicht was dann geschah, man gab mir wohl eins über den Schädel oder war es dieses eklige Gesöff gewesen? Auf jeden fall fiel ich um, hörte nur noch Worte wie Not, Pfeil, Hoheit, Gift, Schlafen, die ich in wirrer Form wiederholte. Oder rollte mein Kopf?
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 29.08.2016 16:07

34. Eintrag

Ich nahm ein dröhnen und rumpeln wahr - war es mein Kopf der den Boden entlang rollte? Stimmen wurden lauter und deutlicher, „trink das“ vernahm ich. Ich hielt die Augen geschlossen, musste mich erst orientieren, ich war immer noch am Leben und in dem Zelt das sich Sanctum nennt. In der Ferne hörte ich Rimo munter plappern, dazu die ruhigen Worte der Richterin. Das Küchenmädchen redete auf mich ein, rüttelte mich, hielt mir Düfte unter die Nase bis mir nichts mehr überblieb als die Augen zu öffnen. Wie gerne hätte ich weiter geschlafen, aber die junge Frau die sich Aurelia nennt drängt: „Die Hoheit wartet“.

Ich grüßte, erwartete nichts Gutes, aber es sollte ganz anders kommen. Nachdem die Richterin sich freundlich nach meinem Wohlbefinden erkundigt hatte und Rimo von ihrer neuen Freundin schwärmte begann die Hoheit der Amazonen mit ihrer Erzählung.

Es war die Geschichte von dem Amulett:
[12:35] Atrista Vig: ich wurde zusammen mit meiner schwester als Tochter einer göttin geboren
[12:35] Atrista Vig: das war nach heutiger zeitrechnung etwa vor mehr als 2000 jahren
[12:36] Atrista Vig: ich bin nicht so vermessen anzunehmen dass jede das versteht
[12:36] Atrista Vig: aber diese tatsache habe ich es zu verdanken dass man mich auch als göttin verehrt
[12:37] Atrista Vig: im zarten Alter von knapp 20 jahren haben khans unser Dorf überfallen
[12:37] Atrista Vig: und meine weltliche Mutter die Khan von Chaldun getötet und alle die im dorf gelebt haben
[12:38] Atrista Vig: auch Amelie und mich ließ man dort für Tot liegen
[12:38] Atrista Vig: 12 Schamaninnen
[12:38] Atrista Vig: unsere obersten heiligen
[12:38] Atrista Vig: die auch um das geheimnis der beiden Schwestern wussten
[12:39] Atrista Vig: fanden uns und wollten uns auf dem heiligen berg ein würdiges begräbnis geben
[12:39] Aurelia (irmgard.apfelbaum) hört zu und fühlt langsam ein gefühl von traurigkeit in sich aufsteigen
[12:39] Atrista Vig: sie wollten uns verbrennen und der feuergöttin unserer Mutter widmen
[12:40] Atrista Vig: die 12 Schamninnen hielten dabei ihre Amulette an die Stirn und zündetet den reisig an
[12:41] Atrista Vig: und ein gewitter zog auf
[12:41] Atrista Vig: bervor uns jedoch die Flammen erreichten ergoss sich ein starker regen auf unsere Bahren
[12:41] Atrista Vig: Amelie und ich stiegen von den Bahren
[12:41] Atrista Vig: die 12 Schamaninnen aber
[12:42] Atrista Vig: waren über ihren fehler so erschrocken dass sie beinahe die kinder der göttin pallas geopfert hätten
[12:42] Atrista Vig: sie formten ihre amulette zu einem sternbild zusammen
[12:42] Atrista Vig: legten es uns zu füssen
[12:42] Atrista Vig: und nahmen sich mit ihren krummschwertern das leben
[12:43] Atrista Vig: seit dieser Zeit
[12:43] Atrista Vig: ist das sternbild der schamanen
[12:43] Atrista Vig: das aus diesen 12 Amuletten besteht eines der höchsten heiligtümern der amazonen von Chaldun
[12:44] Atrista Vig: uns wurde das Palladium gestohlen und wenig später dieses Sternbild
[12:44] Atrista Vig: diese beiden höchsten heiligen reliquien haben wir uns in blutigen kommandos und kriegen wieder zurück geholt
[12:44] Atrista Vig: nach diesem einen
[12:45] Atrista Vig: dem 12 amulett haben wir gesucht
[12:45] Atrista Vig: eine blutige spur wurde gezogen von Rom bis nach China
[12:46] Atrista Vig: und jetzt legst du mir dieses Amulett in die hand
[12:46] Atrista Vig: und ich habe sehr erregt reagiert
[12:46] Atrista Vig: weil nur jemand der einen frevel begehn will kann dieses Amulett besitzen
[12:47] Atrista Vig: die zahl 12 ist eine heilige zahl
[12:47] Atrista Vig: die 12 amulette sind wieder da
[12:47] Atrista Vig: die 12 schamanen können wieder in Ruhe ihre seelenwanderung machen
[12:47] Atrista Vig: alle 12 jahre muss ich mich vor den göttern verantworten
[12:47] Atrista Vig: die dann entscheiden ob ich sterbe oder weiter leben darf
[12:48] Atrista Vig: 12 ist die zahl der amazonen
[12:48] Atrista Vig: und jetzt kommst du
[12:48] Atrista Vig: da bin ich natürlich nicht mehr aufgelegt um deine spielchen zu spielen
[12:48] Atrista Vig: dann will ich antworten haben
[12:48] Atrista Vig: und als die nicht kamen habe ich deinen tod befohlen
[12:49] Atrista Vig: erst als ich dich so schlafend sah
[12:50] Atrista Vig: wurde mir eigentlich klar dass du uns rimo gar nicht die macht gehabt hätten krieg zu führen und ein heiliges Relikt zu verfremden
[12:50] Mine (minervacarre): so ist es
[12:50] Atrista Vig: und der seelenfriedliche charakter von Rimo hätte eine böse tat nicht zugelassen
[12:50] Atrista Vig: das ist mir erst später klar geworden
[12:51] Atrista Vig: und
[12:51] Atrista Vig: obwohl ich immer noch antworten will
[12:51] Atrista Vig: muss ich dich und ..
[12:51] Atrista Vig: und meine freundin Rimo
[12:51] Atrista Vig: um verzeihung bitten
[12:52] Atrista Vig: ich bitte aufrichtig um vergebung
[12:52] Atrista Vig: Tote sind es nicht die mich reuen
[12:52] Atrista Vig: aber unschuldige durch meine hand würden mich sehr reuen
[12:53] Atrista Vig: und du hast uns amazonen das heiligtum zurückgebracht
[12:53] Atrista Vig: also vergebe mir
[12:53] Mine (minervacarre) lächelt wieder und nickt dabei
[12:53] Mine (minervacarre): und ich bitte euch um Verzeihung, dass ich euch warten lies mit der Geschichte um das Amulett


Noch ist nicht alles erzählt. Der Abend wurde lang und ich war erst einmal zufrieden mit dem Ausgang der Unternehmung.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 10.08.2017 10:34

/me schüttelt den Kopf, als sie die vielen leeren Seiten entdeckte, die doch längst mit Berichten und Erinnerungen aus dem Leben in Amazonien gefüllt sein sollten.

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Rimo und ich haben eine kleine Feier für Afra ausgerichtet. Für viel Essen war gesorgt und der übersichtliche eingeschworene Kreis, der sich regelmäßig in Afras Lager trifft war gekommen.

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das Schweinchen hat sehr gequietscht als es seinen Verwandten auf der Platte entdeckte
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