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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 19.02.2016 19:04

Die Krieger und ich wanderten so Nacht ein und Nacht aus, gegessen wurden Wurzeln und Wild was nicht schnell genug Zeit hatte zu fliehen.
Zwischendurch kam mal wieder Schnee vom Himmel, es sah bezaubernd aus wenn das Licht bei Nacht ihren Schein drauf warf.
Als ob viele kleine Edelsteine auf dem Boden lagen.

Es dauerte eine Weile bis wir in die wärmere Gegend kamen, aber trotzdem war es noch ein beschwerlichen Weg.
Erst als ich mich sicher fühlte, dass wir uns meiner Heimat näherten nickte ich den Kriegern zu und machte meine erste Rast alleine.
Ich wollte mir sicher sein, das die Krieger mit nicht folgten und machte ein kleines Lagerfeuer.
Holte meinen letzten Kupferkessel hervor und schöpfte aus einer kleinen Quelle Wasser, setzte das Wasser auf und machte mir ein braun schwarzes Getränk...
Ich lauschte in die Gegend und hoffte dass ich alleine war.
Als alles ruhig wurde und die Dämmerung einbrach, baute ich rings um mein Lager Fallen, man gut das ich oft genug den Spähern heimlich zuschaute. Dann kletterte ich auf einen Baum und versuchte etwas zu ruhen.

Mitten in der Nacht hörte ich ein mir bekanntes Geräusch und versuchte zu lokalisieren woher es kommt, blieb aber auf meinem Baum sitzen. Ich kniff meine Augen zusammen, in der Hoffnung mehr sehen zu können...
Erst als die Morgensonne am Horizont erschien sah ich sie, sie flog in die Richtung wo ich weiter wandern wollte.

Also kletterte ich von Baum runter löschte die restliche Glut vom Feuer und machte mein Pferd Aufbruch bereit, führte es in die Richtung wo die Eule hinflog.
Immer wieder schaute ich mich um, ob ich immer noch alleine bin und mit keiner folgt. Ein Glück war ich alleine...
Zwischendurch verharrte ich und genoss die Sonnenstrahlen und atmete die immer besser werdende Luft ein...
Ja ich war auf dem richtigen Weg meine Heimat scheint in greifbarer Nähe zu sein....

Das Pferd trabte langsam aber zielstrebig, ich brauchte es nicht ein einziges mal korrigieren.
Erst als die Sonne unterging war ich endlich zuhause....

Am nächsten Tag, als ich endlich ein heißes Bad hinter mir hatte und ausgiebig ausgeschlafen hatte wurde es auch schon wieder Zeit, das ich mich beeilen musste, ich vergaß, dass es der Feuertag war, ja Pallas Tag und eilte zum großen Feuer...
Irgendwie war es merkwürdig, ich war nun einige Monde nicht im Land und ich hatte den Eindruck, dass ich gar nicht vermisst wurde.
Ich glaube ich vermisste meine Schwestern mehr...
Die Fehlinterpretation von Worten liegt in der Natur des Menschen.
Die Meisten von uns hören oder sehen das was sie hören wollen und machen sich keine Mühe Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten.
yve Hermans
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 20.02.2016 01:36

Nach dem Feuer ging ich gedankenversunken durch den Eulenwald blieb vor dem Tempel stehen und war gerade im Begriff zur kleinen Quelle im Wald zu gehen bis ich mit einem lauten 'Kala' aus meinen Gedanken gerissen wurde. Yoh stand hinter mir, ich glaube sie macht sich wirklich einen Scherz draus mich zu erschrecken erst schleicht sie sich leise an um dann irgendwas zu sagen.
Yoh und ich beschlossen gemeinsam zur Quelle zu gehen, ich liebe diesen Ort, es ist herrlich ruhig, man hört alle Elemente und das liebevolle zwitschern der Vögel.

Yoh und ich saßen eine Weile gemeinsam an dem Ort und Yoh erzählte mir, was alles in Amazonien passierte als ich auf Wanderschaft war.
Alle haben gefeiert und mit Sand ein Bild auf den Boden gemalt, was am Ende aussah wie eine Sonne...
Dann sprachen wir über ihr Herz und was noch alles passierte.
Ich war froh, daß sich wenigstens eine Amazone um mich kümmerte.
In das Sanctum wollte ich an diesem Abend nicht, daher war ich froh dass ich etwas Gesellschaft hatte, bis mir das Pergament von Sandy einfiel.
Yoh und ich eilten also mit schnellen Schritten Richtung Späherdorf, kaum war ich dort angekommen, Yoh war schon längst dort und machte sich über mich lustig, weil ich so langsam war, eilte mir Svenja entgegen und schleifte mich Richtung Späherhöhle.
Unten in der Höhle angekommen sah ich den Schrein von Calia, ich war erstaunt zu was Sandy alles in der Lage ist.

Nach dem ich Sandy zeigte, dass der Schreine Calia würdig ist zeigte sie mir zwei Plätze, Sandy ist flink sie steht mit dir an einem Ort und kaum drehst du ihr den Rücken zu ist sie schon wieder ganz wo anders.
Sandy rupfte noch zwei Sträucher raus und dann wurde der Platz abgenommen.
Ich fragte Sandy ob ich Proviant von ihr mitnehmen kann, sollte ich dem nächst wieder auf Reisen gehen. Sandy sagte ich könne all das mitnehmen was ich benötigen würde.
Dann fragte ich Sandy ob sie wüsste ob der Schmied noch Kupferkessel hätte, sie wusste es nicht.

Nach dem wir uns alle verabschiedeten ging ich in das Kriegerdorf um in die Schmiede nach Kupferkessel zu schauen.
Im Kriegerdorf war alles ruhig, also schlich ich mich in die Schmiede. Ich hatte Glück und fand in verschiedenen Größen einige Kupferkessel.
Also beschloss ich zurück ins Späherdorf zu gehen um eine Karre zu holen um damit in das Kriegerdorf zu gehen.
Auf dem Weg ins Kriegerdorf entdeckte ich im Wald mein Pferd es graste dort mit zwei weiteren Pferden.

Ich überlegte nicht lang und lockte die Pferde mit in das Kriegerdorf, befüllt dien Karren mit Kupferkessel, suchte Lederriemen und Halfter, spannte die beiden Pferde von den Karren und bewegte mich Richtung Späherdorf.
Ließ die Pferde im Garten stehen und begab mich in die Späherhöhle.
Ich lud Schinken auf den Karren, ging wieder runter und durchwühlte die Kisten um Kräuter zu finden die ich vielleicht auf meiner Reise benötigen würde.
Ich befüllt mehrere Ledersäckchen mit verschiedensten Kraut.
Dann ging ich in das Räucherhaus und holte Lachse raus, dann ging ich zurück in die Höhle und befüllt kleine Fässer mit Gewürzen und Kaffeebohnen.
Dann ging ich zu Sandys Tauben, holte zwei Transportkäfige hervor und packte in jeden Käfig zwei Taube rein.
Als ich alles was ich noch so benötigte auf den Karren lud erschrak ich, erstens haben alle drei Pferde den Gärten der Späher geplündert und zweitens war der Karren voller wie geplant.
Es half alles nichts, ich musste noch in die Jurte von der Schamanin um dort nach Salben, Kräuter die mir fehlten und anderen Hilfsmitteln zu suchen die ich vielleicht brauchen könnte.

Ich leitete die Pferde mit dem Karren zu mir nach Hause, packte noch einige kleine leere Leinensäckchen auf den Karren, ein Glück hat Sandy mir Tabak in mein Haus gelegt, welchen ich natürlich auch einpacken, dann nahm ich noch zwei kleine Fässer mit Olivenöl mit und begab mich Richtung Afras Lager.

Dort angekommen rief ich leise Afras Namen, keine Reaktion kam zurück.
Ich liess die Pferde am Rand stehen, da ich nicht wusste ob die Pferde geschickt gehen und Afras Totems berühren würde. Ging langsam und behutsam zu dem Platz wo Afra ihre Felle lagert und nahm so viel ich tragen konnte mit. Ging vom Karren zurück mit einem Fass Schnaps, ich rollte es so vorsichtig wie es ging um nichts zu berühren und stellte es neben den anderen Fellen aufrecht hin.

Dann spannte ich mein Pferd vor den andren beiden, setzte mich auf mein Pferd und führte es langsam, damit ich jede Sekunde die ich Zuhause noch verbrachte Richtung Pass.
Dort angekommen blickte ich noch mal zurück und wischte mir eine Tränen aus den Augen, da ich mir seit dem Tag wo ich nach vielen Monden mal wieder im Land war nur zwei lächelnde Gesichter sah mich wieder zu sehen. Ruri und Yoh....

Ich gab noch einen Windkuss Richtung meines Zuhauses und sagte mir, bei der nächsten Rückkehr wird alles besser und zog in die Richtung wo ich mich von den keltischen Kriegern verabschiedete...
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 23.02.2016 21:54

Der Mond beginnt seit der heutigen Nacht wieder abzunehmen und die Nächte sind noch sehr kalt. Man gut dass ich mir diesmal dickere Kleidung anzog und auch etwas unauffälliger wie die weiße Kleidung die ich Zuhause trage.
Ein dicker Kopfumhang schützt mich vor dem eisigen Wind...
Ich wandere nun seit ich glaube fast 5 Sonnenläufen und ich sah noch nicht einen Händler oder ein wanderndes Volk und bin seit dem ganz alleine auf mich gestellt.

Man gut das ich genug Proviant einpackte, so musste ich jeden Falls nicht hungern, das Wild im Wald führte zu der Zeit ihre Jungen rum um denen die große weite Welt zu zeigen, ich hätte es nicht über das Herz gebracht ein Tier zu töten.
So wanderte ich wie ich mit den keltischen Kriegern wanderte bei Nacht und tagsüber versuchte ich etwas zur Ruhe zu kommen. Feuer machen war unmöglich, da das Holz zu feucht war.

So deckte ich mich mit den Fellen von Afra zu und hielt tagsüber Ausschau nach Menschen.
Nachts orientierte ich mich, sofern man die Sterne sehen konnte nach der Sternenkarte, die der Druide mir gab...
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 23.02.2016 22:40

Als ich endlich die Höhlen erreichte machte ich Rast und holte ein Pergament sowie Feder und schwarze Farbe hervor.
Ich war großer Hoffnung dass Calias Schrein mittlerweile seinen Platz eingenommen hatte, ich hatte das Gefühl, dass sie Dankbarkeit zeigte und schrieb der Späherin der sieben Winde eine Papyrus.

Kala Späherin der sieben Winde.
Mein Gefühl enttäuscht mich hoffentlich nicht und Calias Schrein steht auf ihrem Platz.
Sollte das der Fall sein, so bitte ich dich, schicke jemanden zur Schamanin Regina. Sie muss mit einer feierlichen Zeremonie jeden Schrein weihen und jede Kaste, die eine passende Göttin mit Schrein hat sollte eine Gabe passend zur Weihe mitbringen.

Bei der Weihe sollte unter anderem das Versprechen abgegeben werden, dass die Göttin oder auch der Gott Lunaris jeden Tag eine Gabe bekommt, die am oder im Schrein abgelegt wird.

Ich bin guter Hoffnung, dass die Schamanin Regina alles erfüllt um die Göttinnen und Lunaris glücklich zu stimmen
Kala die Priesterin.

*Faltet das Papyrus sorgfältig zusammen, nimmt einen Faden, holt eine Taube aus dem Käfig und befästigt das Papyrus an der Taube.
Geht aus der Höhle und flüstert der Taube ins Ohr: pass auf dich auf und fliege sichere Wege, wenn du dir des Weges nicht sicher bist, lass dich durch Aenignas Winde treiben...
Lässt die Taube los und wünscht ihr eine gute Reise..
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 07.03.2016 22:35

Nach dem ich meine Füße Erholung gönnte, die Pferde verpflegte und selbst etwas gegessen hatte schlief ich mich erst mal aus, da ich wusste das die Höhlen sicher sind, wickelte ich mich in Afras Felle ein und schlief seit langem tief und fest.

Als der morgen kam, zog ich mir Kleidung an die Händler sehr ähnlich sind, gab den Pferden noch mal frisches Wasser und packte die Felle ein. Dann machte ich mich langsam tagsüber auf den Weg, da es sehr steinig ist und viele tiefe Abgründe hier sind traute ich mich nicht in der Nacht zu wandern. Ein falscher Schritt und ich wäre unglücklich gestürzt.

Ich wanderte nun schon eine lange weile, es war glaube ich schon mittagszeit, als ich auf den Stamm der Parisii traf. Der Stamm ließ die Krieger und mich damals auch passieren. Ich zeigte dem Krieger, der das Dorf bewacht die Sternenkarte, die ich von dem alten Druiden bekam und dann ließ er mich ungehindert weiter ziehen.

Die Gegend wurde besser der rauhe, harte und steinige Boden wechselte zu grünen Wiesen.
Nun wusste ich, das es nicht mehr weit ist, eine Nacht muss ich noch aushalten, dann bin ich endlich in dem Dorf der Kelten denen ich Kupferkessel mitbringen sollte.

Ich schlug also mein nächtliches Lager zurecht, machte mir ein Feuer und aß den letzten Rest der Forelle.
Dann wickelte ich mich wieder in Felle ein und machte es mir am Feuer gemütlich. Die Nächte sind noch sehr kalt, aber ich wenn man die Luft tief einatmen riecht man Calias Atem.
Die Pferde ruhten auch und man konnte jedes kleinste Geräusch neben dem Knistern des Feuers hören.
So sass ich fast die ganze Nacht und schaute in den Sternenhimmel, bis mich ein leises knacken aufschrecken ließ. Ich zog meinen kleinen Dolch den ich glücklicher Weise von der Hoheit zurück bekam und verharrte still.
Plötzlich hörte ich eine bekannte Stimme, der alte Druide näherte sich den Feuer in Begleitung von zwei Kriegern.

Er sagte mir dass Späher mein Feuer sahen und sich nicht sicher waren ob ich eine Bedrohung sei.
Erleichtert dass es die Kelten waren bot ich allen einen Becher von dem braun-schwarzem Getränk an.
Nach dem wir ausgetrunken hatten wollte der Druide wissen ob ich Kessel mitgebracht hatte, so gingen wir zusammen zum Karren, hoben die Leinentücher hoch und dann zeigte ich ihm die Kessel.
Der alte Druide schien zufrieden zu sein, da er den Kriegern ein Zeichen gab, dass sie mir Schutz bieten sollten.
So wurde das Feuer gelöscht und wir brachen langsam auf.
Es dauerte nicht lange, da waren wir im Dorf. Der alte Druide lud mich ein sein Gast zu sein. So brachten wir alles in seine Höhle und dann heizte er eine Schwitzehütte ein.

Nach dem ich mich aufgewärmt hatte meinte der alte Druide, ich soll nun lieber eines der Priestergewänder anziehen, da er mich seinem Stammeshaupt vorstellig machen wollte.
Gesagt getan, zwei Krieger zogen meinen Karren und folgten uns...
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 06.06.2016 20:13

Es sind schon wieder viele Monde durch das Land gestrichen, aber zum Glück sind die Tage und Nächte wärmer geworden, manchmal könnte man sogar denken meine Heimat ist nicht weit entfernt, aber die Landschaft zeigt mir ein anderes Bild...

Zum Glück gibt es hier gutes Kraut zum rauchen und der Wein ist auch nicht zu verachten.
So trug es sich zu, ich glaube es ist nun 14 Sonnenläufe her, dass ich wie jeden Tag an dem das große Feuer in meiner Heimat statt findet, ich selbst ein Feuer machte um in Gedanken bei meiner Familie zu sein.
Ich begann zu meditieren, bis mich plötzlich ein merkwürdiges Gefühl überkam, am Wein oder Kraut konnte es nicht liegen, da ich noch nichts zu mir nahm.
Ich öffnete meine Augen und blickte zum Himmel.
Der Himmel färbt sich nach und nach immer roter, es sah gespenstisch aus und dann geschah es, es rummste ganz laut und ich zuckte so sehr zusammen, dass wenn meine Haare nicht schon weiß gewesen wären, die an diesem Abend auf jeden Fall Ihre Farbe verloren hätten.

Die Flammen meines Feuers wurden immer größer und dann stand sie vor mir...
Bei den Göttern, Pallas schien nicht die beste Laune gehabt zu haben, sie schimpfte laut und irgendwie erinnerte sie mich, so wie sie vor mir stand an Atrista.
Ich musste mir Vorwürfe anhören, dass ich mir eine schöne Zeit machen würde und dass sie das gar nicht dulden würde.
Dann schrie sie mich an, dass sie hofft, dass ich die Fähigkeit hoffentlich nicht verlernt hätte, die Chanselle und ich damals hatten.

Ich guckte fragend, mir verschlug es förmlich den Atem.
Von was spricht Pallas Athene?
Ohne auch nur Luft zu holen schimpfte sie weiter...
Dann kam sie langsam zur Ruhe und sagte, dass es keine leichte Entscheidung gewesen war, aber Atrista bräuchte eine Priesterin an ihrer Seite und da ich mir die Freiheit rausnahm in die Ferne zu wandern würde nun Chanselle meine Arbeit übernehmen.

Ich fühlte mich, als wenn ich in diesem Augenblick ein Rippenstoß bekam. In diesem Augenblick verschwand Pallas so schnell wie sie mir erschien.
Ich konnte es immer noch nicht greifen, was gerade geschah, aber der Himmel sagte mir, dass ich nicht geträumt hatte. Er war immer noch blutrot und man hört hier und da lautes Rumsen.

Die Götter schienen wirklich wütend auf mich zu sein....
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 12.06.2016 20:09

Dieser Abend war ein kurzer Abend, nach dem Erlebnis rauchte ich eine Pfeife und legte mich hin, in der Hoffnung, dass es nur ein böser Traum war.

Der Morgen nach dem Erlebnis zeigte mir aber, es war kein Traum, nein, der Dunst der sich in der Nacht bildete war am frühen Morgen noch dicht über dem Land über weite Flächen zu sehen, ich stand auf, wusch mich und als ich so in das klare Wasser blickte traute ich meinen Augen nicht, Pallas war zu sehen mit den mahnenden Worten: Yve, es ist Deine schuld, dass eine Stellvertreterin ausgewählt wurde.
Ja, Pallas hatte schon recht, ich verschwand eines Tages mir nichts dir nichts aus Amazonien, nur ganz wenigen habe ich gesagt, dass ich mir andere Kulturen anschauen möchte um von denen zu lernen. Nach dem sechsten Neumond hörte ich auf zu zählen, wie lange ich nun fort war, es scheint mir nun schon fast wie zwölf neue Monde her gewesen zu sein, wo ich das letzte Mal meine Schwestern sah, aber mit Gewissheit kann ich es nicht sagen.
Mein schlechtes Gewissen machte sich breit und überfiel mich mit einem Gefühl, dass ich mich schleunigst in meine Heimat begeben sollte.
Ich packte mein Hab und Gut ein, verabschiedete mich in Windeseile von dem Volk der Wenden und ritt Richtung Heimat. Ich blickte nicht nach hinten, in der Hoffnung so schnell wie nur möglich zuhause anzukommen….
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