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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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2014-05-05 RP Mühle, KDF und Schleudertests...

Beitragvon LyAvain » 12.05.2014 16:13

Nach dem grossen Feuer wollte ich ins Dorf zur Kriegerin des Feuers. Aber sie sprach gerade mit Smaragd und es sah aus, als wenn es um Dinge ging die Kastenintern waren. Also ging ich nachschauen, ob die Mühle noch repariert werden muss und bereitete sie für den Betrieb vor.

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Ich holte mir etwas Fett aus Svens Schmiede und hoffte er würde es nicht merken. Dann schmierte ich die beiden Lager ab. Als ich wieder runter kam sah mir YohShi neugierig entgegen.

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Gemeinsam mit YohShi brachte ich den Fetteimer zurück in die Schmiede. Dann ging ich zu Cindy um zu schauen, ob ich nun was werden konnte. Ja, ich konnte... Die beiden Kriegerinnen hatten alles fertig besprochen und Smaragd legte gerade die Faust aufs Herz und verneigte sich.

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Cindy sah mir entgegen und fragte was ich denn wollte. Ich sprach sie auf die komische Schriftrolle an. Sie wusste Bescheid, da Sirena die Kopie vorbeigebracht hatte. Anscheinend war sie aber überzeugt, dass die ganze Geschichte nicht so gefährlich war. Stimmte aber zu, dass wir dem nachgehen sollten. Ich schlug vor, dass ich nach Carima reisen sollte um die Herzogin direkt zu fragen was aus den dunklen amazonen geworden war. Ich sollte aber noch Amazonen mitnehmen.

Wir sollten nachforschen woher dieses Papyrus stammte. War es ernst zu nehmen, oder war es ein böser Scherz?

Dann kamen wir auf den Blutmond zu sprechen. Das erinnerte mich daran, dass ich noch mit der Priesterin fragen wollte... Diese Prophezeihung der alten Frau hatte mich beunruhigt. Ich setzte Svenja drauf an, im Archiv nachzuforschen.

Schliesslich verabschiedeten wir uns und ich ging die Fischreusen leer machen.

Ein paar Tage später beim Späherfeuer besprachen wir einige Dinge und dann kam YohShi und fragte nach einer Schleuder. Wir hatten ihr ja versprochen ihr eine zu bauen und mit ihr zu üben.
Ich holte Leder und baute ihr aus zwei Riemen und einem kleinen Stück Leder eine Schleuder wie Sandy eine hatte. Sandy zeigte ihr dann wie man die Schleuder benutzte.

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Dann gingen wir nichtsahnend zur Mühle und nahmen sie in Betrieb, Mary sah uns dabei zu. Sandy schüttete ein wenig Korn ins Mahlwerk und warf dann das Mehl in die Luft. Wir niesten und sie sprach ein paar Worte und bat Aenigna um viel Wind für die Mühle.

Dann bemerkten wir, dass am Feuerkreis der Kriegerinnen etwas Unruhe war. Und wir sahen auch warum. YohShi versuchte stolz ihre Schleuder vorzuführen. Wir liefen hin und sagte YohShi sie sollte da üben wo sie niemanden traf.

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Die Kriegerinnen tauchten aus ihren Deckungen wieder auf und gemeinsam gingen wir dann zum Strand unterhalb des Kriegerdorfes.
YohShi stellte sich auf den Steg und versuchte in Richtung des Meers einige Steine zu schleudern. Sie traf alles, die Palme hinter mir, die Kokosnuss über Smaragds Kopf. Zum Glück fiel sie nicht runter. Ein Stein zischte haarscharf an Sirenas Kopf vorbei. Wir tauchten alle ab...

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Gemeinsam versuchten wir ihr zu zeigen wie sie Richtung Meer schoss. Es klappte dann auch mehr Schlecht als Recht.

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Schliesslich beschlossen wir, YohShi eine Zwille zu bauen. Damit konnte sie einfacher umgehen. Sie Kriegerinnen meinten YohShi brauche keine Waffe, aber die Katzenfrau wollte unbedingt eine Waffe haben. Denn sie war ja eine Amazone, wie sie mit dem Fuss aufstampfend beharrte.

Lilly würde mit YohShi eine Zwille bauen und gemeinsam würden wir YohShi zeigen wie man damit schoss...
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Re: Späherberichte

Beitragvon ^^Lilly^^ » 16.05.2014 10:24

*klettert auf Lys Stuhl, angelt sich das Späherberichtsbuch, taucht die Feder in die Tinte und schreibt:*

Erst hatten wir Feuergespräch, da hat uns die Hoheit Amelie was von einer Höllenmaschine erzählt, die nicht mehr geht und alle haben überlegt. Aber niemand wusste nichts.
Nach dem Feuerkreis hat der Fremde Masandro gesagt, wo Kinder sind ist auch Chaos. Dem haben wir dann erzählt die Amazonen grillen Fremde zu Festen und Feiern und Mann gab es noch nie. Bald gibt es wieder ein Fest!
Dann sind wir in den Sumpf gegangen, denn dort fliegen seit einigen Tagen viele Raben rum. Das war unheimlich und aus der Höhle kamen komische Laute. Wir sind schnell abgehauen.

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Kerstin hat mir und sich dann Kringel ins Gesicht gekringelt und wir sind in Yoschis Traumwelt gereist, das Land der Hasen. Die waren lustig und haben gefeiert und wir mit ihnen. Und meine Mami kam auch noch aus Ibor, aber das darf keiner wissen.

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2014-05-07 RP Steine suchen und Katastrophenalarm

Beitragvon LyAvain » 20.05.2014 15:59

Ly liest im Tagebuch und lächelt... Lillys Bericht zeigte die Geschehnisse aus einer völlig anderen Sicht... Dann nimmt sie eine Feder und beginnt zu schreiben.

Ich war im Sumpf unterwegs gewesen und kam gerade zurück ins Späherland. Am Aenignaschrein bemerkte ich dass jemand dort kniete und betete... Es war Susi. Ich wartete mit etwas Abstand um sie nicht zu stören. Als die Schamanin regina mich bemerkte stand sie auf und sprach mich auf den Obelisken an den wir suchen wollten. Da wir zwei nichts weiter vorhatten war die Gelegenheit günstig.
Aurelia die dazukam hörte zu und bot an mit zu suchen. Sie hatte die Schamanin regina aber wegen eines Traums gesucht und brauchte ihren Rat.

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Während sie sich noch unterhielten gesellte sich Mine dazu, sie suchte mal wieder Rimo. Auch sie bot an mit zu suchen. Genauso Sirena, die angelockt durch die Gruppe Amazonen ebenfalls dazu kam.
Also gingen wir zum Steg, bestiegen einige Kanus und paddelten Richtung Flussmündung wo sich laut Sandys Büchern der Obelisk befinden musste. Er war vom Fluss ins Meer gespült worden, also musste er irgendwo im Bereich der Flussmündung und der Meeresenge sein.
Afra die angelockt durch unsere Rufe aus dem Sumpf gepaddelt kam wollte natürlich wissen was wir suchten. Wir erklärten es ihr und gemeinsam suchten wir. Rimo die am Ufer aufgetaucht und zu Afras Kanu geschwommen war, suchte eifrig mit.
Das Wasser war erstaunlich klar, aber wir fanden im Sand des Meeresboden nichts, was auch nur annähernd so aussah wie ein fraugrosser Stein.

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Resigniert gaben wir auf und beratschlagten was nun zu tun sei. Da sprach Aurelia wieder von ihrem Traum und von lautem Wasser. Nach einigem Hin- und Hergrübeln kamen wir darauf, dass damit vielleicht der andere Fluss im Eulenwald gemeint war. Denn der endete an einem Wasserfall, der sich die Klippe hinab ins Meer stürzte.
Also paddelten wir am Ufer entlang nach Westen. In der kleinen Bucht starrten wir ins Wasser.

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Aber auch hier sahen wir durch das klare Wasser nichts auffälliges. Plötzlich wedelte Rimo ganz aufgeregt mit den Armen. Sie hatte direkt am Fuss des Wasserfalls etwas gesehen. Aurelia sprang ins Wasser und tauchte unter. Als sie wieder auftauchte, strahöte sie über das ganze Gesicht. Wir hatten den Stein gefunden. Allerdings lag er am Fuss des Wasserfalls halb im Sand begraben.
Nun überlegten wir, wie man den Stein heben könnte. Meine erste Idee einen Kran zu bauen, so wie beim Sternguckedingen, war nicht realisierbar, da die Felsen oben zu wenig halt für sowas boten.

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Dann sagte Afra, sie könne den Stein allein tragen, aber sie sei kein Fisch. Solange könne sie die Luft nicht anhalten. Also grübelten wir weiter.
Plötzlich meinte sie, man könne doch einen Weinschlauch mit Luft füllen, dann könnte Afra zwischendurch Luft holen. Das ginge aber auch nicht wirklich, da der Schlauch mit Luft als Schwimmer dienen würde. Aber wenn man den Schlauch mit genügend Steinen beschweren würde, so wie ein Fischernetz, dann müsste es gehen. Rimo wollte den Weinschlauch halten für Afra, doch brauchte sie dann auch einen... Mine war davon nicht begeistert, aber Rimo war nicht zu bremsen...
Aber wo sollte Afra den Stein hintragen? Zu lang durfte die Strecke auch nicht sein. Mir fiel auf, dass unter der Brücke das Ufer nicht so steil war. Ich fragte Afra ob sie es bis dahin schaffen würde. Denn dort könnte man den Stein auf ein Floss umladen, so wie Sirena es vorgeschlagen hatte.
Afra würde das Ganze ausprobieren, bevor es ernst wurde. Bis dahin blieb uns noch Zeit genug Steine mit Loch als Gewichte zu finden. Und so beschlossen wir erstmal zurück zu paddeln. Unterwegs hatte ich die Idee, dass man ein Weinschlauchmundtück bestimmt so zurechtmachen könnte, dass man es im Mund behalten kann. Eine Art Schlauchverlängerung an den Weinschlauch und Riemen zum am Körper festbinden würden dafür sorgen, dass man beide Hände frei hat... Die Ideen wurden nicht weniger.
Unterhalb vom Dorf liess ich Mine, die bei mir im Boot sass, austeigen und fuhr dann weiter zum Anleger unterhaln des Späherlandes.

Einige Tage später nach dem Späherfeuer wollte ich Yve aufsuchen. Sandy und YohShi kamen mit. Als wir an Susis Heilerzelt vorbei kamen blieb Sandy stehen und probierte die Suppe. Sie schüttelte sich und schnitt Trockenfleisch hinein, dann fragte sie mich anch Gewürzen... Sie schmeckte die Suppe ab...
Plötzlich sagte jemand "Kala".
Es war Yve. Wir versuchten alle unschuldig zu gucken. Was niht wirklich gelang, aber das war zum Glück auch nicht notwendig.

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Die Priesterin wirkte sehr Müde und bemerkte unsere verlegenden Gesichter garnicht. Ich wollte wissen was sie so angestrengt hatte. Sie erzählte, dass die Alte, die wir an der Taverne getroffen hatten jetzt in der Höhle am Sumpf war. Dort kreisten auch seit einiger Zeit viele Raben. Nun wusste ich warum. Und diese Alte hatte sie schuften lassen. Wasser schleppen, Vorräte...
Da die Arbitra ihr gesagt hatte sie solle freundlich zu der Alten sein, war sie es... Yve ist manchesmal zu gutmütig. Freundlich heisst nicht, die Magd zu spielen.
Aber Yve erklärte, dass sie so versuchte rauszufinden, was es mit dem Blutmond und der Anwesenheit der Alten auf sich hatte. Aber sie hatte nicht mal den Namen erfahren. Da mussten wohl Späher ran.
Aurlia und Susi kamen um das Zelt und stutzten...
Ich sagte Yve, dass ich sie gesucht hatte und fragte sie, was sie mir über diesen Blutmond erzählen könne... Sie tat es. Aber wir gingen dazu ins Zelt, denn Yve umzufallen, so müde war sie.

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Es würde genug Anzeichen geben. Susi und sie beobachteten ständig den Himmel. Aber auch wenn wir noch einige Wochen Zeit hatten, beschlossen wir Vorräte zu sammeln, jagen zu gehen. Alle Amazonen die im Tiefland wohnten müssten wenn es so weit war ins Hochland umsiedeln. Genug Wasser würden wir haben, da der Brunnen in der Späherhöhle direkt mit der Aenignaquelle verbunden war. Und die hatte sogar den grossen Knall überlebt.
Susi meinte auch, wir müssten genug Schösslinge sammeln. Sonst würden wir Hunger leiden müssen. Wir verteilten die Aufgaben, wer sich um was kümmern würde. Ich würde die Fischerinnen und Jägerinnen anweisen Vorräte zu sammeln und ihnen zeigen wo sie ihre Sachen hinbringen sollten, damit sie im Falle der Katastrophe sicher waren.
Als Yve schliesslich einfach einschlief lösten wir die versammlung auf und gingen unseren Aufgaben nach...
Die Späherinnen würden wenn sich die gelegenheit ergab die Alte in ihrer Höhle beobachten...

Ly beendet den Bericht, pustet die Tinte trocken und schlägt dann das Buch wieder zu. Dann verlässt sie das Kartenhaus und beginnt ihre Runde...
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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 20.05.2014 17:17

... kommt rein .. blättert hin und her .. denkt sich "ich müsste auch mal wieder"
.. schnappt sich die Feder

Viel ist passiert, das meiste steht ja in den vorherigen Berichten.
Ich habe mich die letzten Tage viel mit den ganz alten Schriften beschäftigt und begonnen
Abschriften anzufertigen.

amazonen-f4/geschichte-der-amazonen-und-amazoniens-t2363.html

Es sind auch die Schriften aus der Zeit dabei, wo die Amazonen eine Sammlung von kämpferischen
Reitergruppen waren, die eigene Anführer hatten.

Erst durch ein Blutbad, welches nur 5 Jägerinnen und Atrista und Amelie überlebten bildeten sich
die Ursprünge unserer heutigen Kultur. Nach und nach stiessen viele versprengte Schwestern dazu.
Dort liegt auch das Geheimnis des regelmäßig wiederkehrenden Götterschlafes und der anschließenden
Verantwortung vor den Göttern.

Wichtig für unsere aktuellen Fragen sind aber die Informationen dazu wer die alte Khan ist.
Khan war der Titel der früheren Anführer und auch Atrista nahm den Titel Khan an, als alle
anderen Khan getötet wurden.

Weiter fand ich Hinweise auf 2 Katzenwesen Shi und Shu, die treue Begleiter von Atrista und Amelie waren.

Shi ist eine Urahnin von Yohshi, was bedeutet das die Katzenwesen bereits in der Frühzeit unsere Begleiter
und Beschützer waren. Trotz ihrer naiven tappsigen Art waren die Katzenwesen schon sehr früh wichtige
Mitglieder unseres Stammes. Es wird sicher interessant weitere Hinweise und Geschichten in den Büchern zu finden.

Leider verlaufen sich viele Aufzeichnungen aus der Zeit nach dem Massaker im Nichts oder sind sehr bruchstückhaft vorhanden.
Da muss ich mir die alten Schriftrollen vornehmen, die aber direkt auch abgeschrieben werden müssen, weil sie beim Aufrollen
zerbröckeln. Offensichtlich wurde damals alles was sich fand für die Herstellung von Papyrus genommen.

Mit dem Wissen haben wir nach der Alten gesucht und sie in der Höhle von Chan gefunden.
Sie scheint sich dort niedergelassen zu haben, mit 2 weiteren Wesen.

Auri trafen wir dort auch ein, die sehr eingeschüchtert wirkte und sich von den beiden
Kommandieren lies.

Mein Schnapps schmeckte der alten sehr gut.

.. lauscht nach draussen, legt die Feder weg und pustet die Tinte trocken
______^..^______
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 28.05.2014 18:02

Ly betrachtet ihr Werk... Die Idee von Mine, verfeinert von allen Amazonen die dabei waren, als der Obelisk gefunden wurde...

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Man nehme einen alten Weinschlauch, verlängere das Mundtück mit einem Lederschlauch, nähe ein Seilstück mit Fischernetzgewichten dran, als Gewichtsausgleich für die Luft...
Schnell getestet, funktioniert... Ly grinst zufrieden. Afra und Rimo werden begeistert sein...
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2014-05-21 RP Gold, Wilderer und Lauschangriff

Beitragvon LyAvain » 01.06.2014 15:10

Einige Späherinnen hielten sich im Späherland auf, als Smaragd dazukam... Da Svenja von Wilderern gesprochen hatte, gaben wir diese Informatin an Smaragd weiter. Wie leckte sich die Lippen und versprach sich drum zu kümmern. Susi die dazu kam , gab Smaragd zu verstehen, dass sie auf Geschenke wartete. Smaragd verstand sofort und grinste. YohShi freute sich und wollte Smaragd dabei helfen, das Problem zu lösen. Damit war das Thema gegessen... Ähm, das Problem gelöst.
Irgendwie hatte Smaragd ein Stück Gelbmetall wo viele Menschen glänzende Augen von bekamen. Sandy gab ihr eine Münze dafür und Smaragd dachte es wäre ein Handel. Dabei hatte Sandy ihr die Münze geschenkt, weil sie ihr zeigen wollte, was eine Münze ist. Am Ende lag das Stückchen Gold ganz vergessen auf den Strohballen. YohShi war nicht interessiert, weil man es nicht essen konnte, mir war es zu weich und ich bevorzugte Schmuck aus anderen Dingen, Susi hatte nur ihre Kräuter im Kopf und Sandy hatte genug davon.

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Spät in der Nacht brachte ich das Goldstückchen in die Späherhöhle. Nicht dass es noch hiess, hier gebe es Gold an den Bäumen.
Wir rätselten, was die eine Alte mit Khan gemeint hatte. Yve hatte garnichts aus den Alten rausbekommen. Also würden wir Späherinnen uns drum kümmern und die Alten in der Höhĺe belauschen. Auch Susi wollte mehr von denen wissen, da sie hoffte noch einiges lernen zu können.
Dann kam Aurelia zu Sandy und wollte das versprochene Schnapsfass für die Alten abholen. Sandy verschwand einige Zeit mit ihr in der Höhle, während wir anderen weitergrübelten und uns unterhielten. Als sie wiederkam hatte sie ein Fässchen unter dem Arm. Sie verabschiedete sich und verschwand in Richtung des Sumpfes.
Smaragd und Yohshi gingen Jagen und ich musste mich um meine neue Ladung Trockenfleisch kümmern.


Ein paar Tage später war Späherfeuer. Wir überlegten uns wo Mary ihr Baumhaus hinbauen konnte... Dafür kamen einige Plätze in Frage. Mary sollte nochmal genau überlegen wo sie hinwollte. Hinter dem Späherhaus im Dickicht wäre es am verstecktesten. Aber das sollte sie in Ruhe überlegen.
Svenja gab einen Bericht über ihre Erkenntnisse der Nachforschungen. Sie hatte rausgefunden, dass es diesen Blutmond schoneinmal gegeben hatte. Er fiel direkt mit der Erneuerungszeremonie der Hoheiten zusammen. Damals hatte die Königin irgendwas getan, so dass sie nur auf Bewährung weitere Zwölf Jahre leben durfte. Wenn sie dafür bestraft worden war musste es was ganz schlimmes gewesen sein. Denn wenn ich so überlegte, was die Arbitra schon für den Schutz des Landes alles getan hatte ohne grosse Auswirkungen seitens der Göttinnen, dann wagte ich garnicht dran zu denken, was das war.
Was mich etwas beunruhigte war die Tatsache, dass drei Mondzyklen nach dem Blumond die Erde so stark zitterte wie noch nie. Es hatte katastrophale Auswirkungen damals. Wenn ich an den grossen Knall vor über einem Jahr dachte, behagte mir das garnicht.
Jetzt nach der Erneuerung wo Amelie nicht mehr dran teilnahm, steht wieder ein Blutmond bevor. Das konnte kein Zufall sein. Sandy und Svenja hatten darum beschlossen mit Susi und Yve darüber zu sprechen.
YohShis Herz konnte sich an diese Ereignisse erinnern, wollte das Wissen aber nicht teilen, da es YohShi den Verstand kosten würde... Das war es nicht wert.

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YohShi meldete den Erfolg der Jagd. Ich war ihnen über die Berge gefolgt, da ich einen langen Knochen für eine neue Flöte brauchte und Susi nicht alles überlassen wollte. Sandy beauftrage sie, es der Kriegerin des Feuers, die gerade von der Reise zurückgekehrt war, zu unterrichten. Sie wollte sowieso ins Dorf zu Lilly, mit ihr eine Zwille bauen, also passte das. Mary sollte wegen des Baumhauses gucken und ich würde mal ein Ohr in die Höhle der Alten werfen. Sandy wollte sich um Vorräte kümmern. Wann auch immer dieser Blutmond erscheinen würde, wir wollten bestens gerüstet sein.
Ich schlich von hinten an die Höhle, als die Raben mich bemerkten, dämpfte ich ihr Interesse indem ich mit dem Geist hinausgriff wie Afra es mir einmal gezeigt hatte und lenkte sie ab. Ich war für sie einfach nicht da. Es war nicht leicht und es war anstrengend. Aber ansonsten hätte diese Blinde Alte mich sofort bemerkt. Es schien zu funktionieren und ich rückte ganz dich an den Hintereingang der Höhle. Ich hatte gehofft diese Gabe nie benutzen zu müssen, da ich Angst davor hatte die Kontrolle zu vrlieren. Aber Smaragd hatte mich zum Nachdenken gebracht, und jetzt hatte ich keine andere Möglichkeit. Die Alten zu beeinflussen hätte ich niemals geschafft. Aber die kleinen Geister der Vögel liessen sich gut manipulieren.
Aurelia war zu meinem Erstaunen auch da. Ich bemühte mich unsichtbar zu bleiben und lauschte.
Erst verstand ich nicht worum es ging. Nur dass die Alten Aurelia Göre nannten und sie herumkommandierten. Das ergab keinen Sinn. Was hatte die junge Trankmischerin mit den drei komischen Gestalten zu schaffen?

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Die Alten hatte eine SchnapsbrenneAparatur gebaut. Wie sie das geschafft haten entzog sich meinem Verständnis. Anscheinend hatte Sandys Schnaps sie auf den Geschmack gebracht.
Ich beobachtete erstmal nur und lauschte. Nach und nach bekam ich heraus, dass diese komischen Alten Aurelia prüfen sollten. Aber wofür? Es fiel das Wort Wicca... Das erinnerte mich an die Wyc'ya meines Volkes. Wyc'ya bedeutete Heilerin... Woher kamen diese Frauen, dass sie Worte benutzten die der Sprache meines Volkes so ähnlich waren?
An der Priesterin Yve, meiner Blutssschwester, liessen sie kein gutes Haar. Was auch immer Yve getan hatte, sie mochten sie nicht, was auch die Blessunren erklärte, die Yve gehabt hatte als sie so müde bei uns am Feuer auftauchte. Sie sprangen mit Aurelia auch nicht zimperlich um und untereinander gerieten sie auch immer wieder aneinander.
Aurelia musste eine Suppe probieren, ehe die Alte, die sie Eme nannten, sie ass... Als Aurelia fragte, warum sie die Alte denn vergiften wollen würde, sagte die, die sie alle Eme nannten: "Ich traue niemanden, noch nicht mal meinen Schwestern... Wenn du die Khan kennst, weisst du, woher ich das Misstrauen habe."
Kahn, da war es wieder. Wenn Sandy Recht hatte und damit Atrista gemeint war, musste sie mit der Arbitra einmal ganz heftig aneinander geraten sein. Die oberste Richterin des Landes würde zu solchen Mitteln greifen, wenn sie Eme als Gefahr eingestuft hatte... Das war aber wohl schon lange her. Laut der kleinen Krummen, die sich Hilde nannte 200 Jahre. Eme korrigierte sie und meinte eher 500 Jahre.
Irgendwie war die dritte Alte nicht zu sehen, sie war auf der anderen Seite vor der Höhle. Aber was die beiden alten schnatternden Weiber von sich gaben war informativ. Das Alter von über 500 Jahren sprach auch für die Arbitra...
Also war Eme in der Vergangenheit schon einmal mit der Arbitra aneinander geraten. Das galt es zu überprüfen.
Dann ging es um Blut... Anscheinend Blut von Aurelia. Irgendeinen Trank und Alraune. Ich hatte es mir notiert, wobei mir die Kontrolle über die Raben beinahe entglitten wäre. Ich liess das Schreiben und lauschte nur noch. Langsam begannen meine Muskeln zu zittern und ich schwitzte wie während eines Kampfes.
Ich verstand weiterhin, dass die drei wegen eienr Person hier waren, die besondere Kräfte hatte... Diese wollten sie prüfen. Anscheinend hatte Eme vorher gedacht es sei die Priesterin. Aber das war sie nicht geswesen. Auch Susi war es nicht...
Dann ging es um ein Totem was Aurelie finden musste. Aurelia wusste nicht was damit gemeint war, und sofort hakten die beiden Alten auf sie ein. Der tierische Geistführer war damit gemeint. Mein Volk hielt viel von solchen Geistführern. Nicht jeder hatte einen. Und nun sollte Aurelie sich einen suchen... Auch das Sprach dafür dass Wicca das gleiche war wie Wyc'ya... Denn diese hatten auch oft einen Geistführer.
Die kleine Krumme hatte Spinnen als geistige Führer. Ja, das passte zu ihr. Aurelia erzählte, dass sie als kleines Kind immer wusste, was Falter und Schmetterlinge von ihr wollten... Grunzen und stirnrunzeln und einiges an Gemecker war die Reaktion. Aurelia könne nciht mal Falter und Schmetterlinge auseinander halten.
Ich war völlig ausser Atem und langsam entglitten mir die etwas weiter entfernten Raben aus dem geistigen Griff. Wie man Kraft aus der Natur holte wusste ich nicht. Daher waren meine Kräfte aufgezehrt.
Sofort wusste die Alte Bescheid. Sie verstummte abrupt. Ich kroch völlig erschöpft tiefer in den Busch und liess dann alle Raben los. Meine Tarnung war aufgeflogen...
Die Alte Eme rief mich, ich solle aus dem Gebüsch kommen, was ich dann auch tat.

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Sie musterte mich durch die Augen ihrer Raben und auch die krumme Hilde und Aurelia sahen mich misstrauisch beziehungsweise neugierig an.
Die Alte wusste was ich getan hatte, das erkannte ich an ihrem Gesichtsausdruck.
Ich sagte ihr, ihre Vögel seien geschwätzig, darum hatte ich es tun müssen. Eme meinte, sie würden sie nur beschützen.
Als Aurelia mich mit Namen begrüsste, war Eme erstaunt und fraget Aurelia ob sie mich kennen würde. Diese meinte wir wären Schwestern. Eme strich um mich herum und schien fast zu wittern. Sie schüttelte den Kopf und meinte wir wären nicht verwandt, aber sie merkte das Blut der Priesterin in mir und wurde sofort twas abweisender.
Ich sagte, Yve und ich wären Blutsschwestern. Das schien sie zufrieden zu stellen. Irgendwas hatte sie gegen die Priesterin.
Hilde schien die Priesterin noch nicht zu kennen und Eme erklärte ihr, dass Yve einige Male in der Höhle gewesen war und gefühlte tausende Male nach ihrem Namen gefragt hatte. Manchmal war sie etwas ungeschickt meine liebe Bluttsschwester. Nur zuhören ohne was zu sagen, konnte oft mehr Fragen beantworten als direkt fragen. So hatte ich schnell heraus gefunden, dass die grosse alte Eme genannte wurde und die kleine Hilde.
Aurelia verteidigte die Priesterin und meinte, sie würde nur im Auftrag der Arbitra versuchen den Namen herauszufinden. Eme meckerte sofort, die Arbitra solle gefälligst selber herkommen, wenn sie was wollte.
Aurelia hielt dagegen, dass wir nur wissen wollten ob die drei eine Gefahr für das Land wären. Ich bestätigte das und fragte gerade heraus ob sie das seien, denn sie hatten viele Geheimnisse und stellten auch Fragen, ob ausgesprochene oder nicht. Eme grummelte und meinte sie habe die Fragen satt.
Deswegen hatte ich gelauscht und die Raben zum Schweigen gebracht, sagte ich zu ihr. Eme lachte meckend und meinte, es sei mir nicht gelungen. Dann wollte sie wissen, wer mir die Gedankenkontrolle beigebracht hatte. Ich hielt dagegen, wer denn nun fragen würde.
Eme lachte und meinte, ich hätte bei ihr Punkte gesammelt, aber ich solle aufhören Fragen zu stellen, dann würde sie auch aufhören zu fragen.
Dann erklärte ich, dass ich will nur wissen wollte, ob sie eine Gefahr für dieses Land sind, für Aurelia und die anderen Bewohner. Und solange ich da keine Antwort drauf hatte, würde ich forschen.
Eme guckte zu Hilde und forderte sie auf zu erklären.
Diese sagte ganz entrüstet sie wären doch keine Gefahr für das Land. Sie wollten halt nur unter sich bleiben.
Aurelia schaltete sich ein und meinte sie wäre nicht in Gefahr und die Arbitra hatte ihren Segen dazu gegeben. Ich sah sie erst ungläubig an, konnte in ihrem Gesicht aber keinen Hinweis auf eine Lüge entdecken.
Dann gab mir Eme die Bestätigung für Sandys Vermutung. Sie würden es nicht wagen dieser Göre kein Leid antun da in diesem Land die Khan regiert. Also meinten sie wirklich Atrista mit diesem alten Titel.
Dann verriet mir Eme auch noch den dritten Namen... Wo Opalja denn bliebe... Wie ich schon schrieb, Fragen werden oft schon beantwortet bevor man sie stellt wenn man nur gewillt ist zuzuhören.
Ich fragte noch, ob Aurelia später darüber erzählen dürfe, denn wichtige Ereignisse mussten im Archiv festgehalten werden. Sie durfte und ich war zufrieden.
Susi meinte nur, da würde nichts niedergeschrieben, denn es passiere ja nichts. Ich hielt dagegen, für Nichts würden sie aber immens viel Aufwand betreiben. Eme grinste nur und Hilde guckte mürrisch.
Ich machte Anstalten mich zu verabschieden. Da sprach mich Eme nochmal an und meinte sie würden gerne in Ruhe gelassen werden, nur wenn ich die Kleine aus dem Kriegerdorf sehen würde, welche ihr das Fell zum sitzen gegeben hätte, sollte ich ihr sagen, dass die Alte sich über einen Besuch freuen würde.
Wen sie wohl gemeint hat? Das würde ich aber noch rauskriegen.
Leider würde das noch einige Tage dauern, da zwischendurch noch einiges passierte. Dazu aber später mehr.
Ich verabschiedete mich dann und liess Aurelia mit den drei komischen Alten allein.
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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2014-05-25 RP Rollende Steine

Beitragvon LyAvain » 03.06.2014 14:12

Ich traf Sandy im Späherland und sie war grummelig. Sie hatte entdeckt, dass die Alten einen Schnapsbrenne Apparat hatten. Das gefiel ihr nicht. Ich erzählte ihr, dass ich sie beobachtet hatte.
YohShi gesellte sich zu uns und wir beschlossen, zu schauen, ob der Stein der Pallas noch dalag, wo wir ihn gefunden hatten. Im Kriegerdorf erfuhren wir, dass Afra wohl versuchen wollte heute den Stein zu heben... Also streben alle zu dem Wasserfall im Eulenwald. Es war eine ansehnliche Ansammlung Amazonen. Von Afra keine Spur. Aber nur kurz dann kan sie rufend mit einem Boot um die Ecke...
"Ich haaaabbeeeeee keine Angst vor Wasserrrr.... Ich bin die staarke AAaaaffraaaaaaa!!!"
Ich musste leise lachen... Dann sauste ich los mein Kanu zu holen und die beiden umgebauten Weinschläuche. Als ich angepaddelt kam, hatten schon einige andere Amazonen die gleiche Idee gehabt.

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Vorsichtig fuhr ich zu Afra und gab ihr den Weinschlauch... Nun war sie ein Fisch, dachte ich und grinste in mich hinein. Rimo gab ich den anderen Weinschlauch.
Plötzlich fiel was in mein Boot und es schaukelte. Es war nur Mine die von oben herab gesprungen war, sie entschuldigte sich und setzte sich hin. Ich balancierte das Boot mit dem Paddel aus.
Dann versuchte ich zu sehen was passierte. Afra war ins Wasser gehüpft und Rimo mit. Einige andere Amazonen sprangen ebenfalls hinein und schwammen oder tauchten.
Es war ein Wunder, dass bei dem Gewimmel niemand umgefahren wurde oder ertrank.
Doch Afra schaffte es.. Sie buddelte den Stein aus und schleppte ihn allein Richtung Brückenfundament. Einmal liess sie ihn wohl fallen. Denn sie tauchte schimpfend und fluchend auf. Der Stein war ihr wohl auf den Fuss gefallen.
Sie tauchte aber wieder runter und schleppte weiter. Schliesslich tauchte sie am Ufer auch und schob den Stein auf den Sand.
Nun dachte ich, müssen wir ein Floss bauen um den Stein ohne Mühe an der Küste entlang zum Strand unterhalb des Schamanenkreises zu bringen. Aber nein. Die Amazonen waren verrückt, allen voran unsere Schamanin... Sie wollten den schweren Fels den steilen Hang hinaufzerren und oben über das Land zum Schamanenkreis bringen... Was für ein Aufwand.

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Aber meine Einwände wollte niemand hören, ein Floss sei zu gefährlich, der Stein könne ins Wasser fallen... Ich schüttelte nur den Kopf, half dann aber mit.
Zuerst den Stein den Hand hoch, dann auf Rollen gelegt. Immerhin wurden Pferde geholt um ihn zu ziehen. Ich rief meinen Schwarzen, kam aber nicht an dem Stein vorbei, der schon halb auf der Brücke lag. Also ritt ich schnell durchs Hafendorf, am Sanctum vorbei, am Tempel und durch den Wald zur anderen Seite der Brücke.
Dann ging es Stück für Stück Richtung Kriegerdorf. Die Pferde zogen und die Amazonen zu Fuss sorgten dafür, dass er in der spur blieb.
Am Hang hinter dem Kriegerdorf runter zum Strand spannten wir die Pferde um, so dass sie bremsten statt zogen.

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So gelangten wir zur Treppe unterhalb des Schamanenkreises.
Was nun? Pferde konnten keine Treppen steigen. Also hob Afra kurzerhand den Stein, Stufe für Stufe an und der Rest zog oder schob. Wie auch immer, wir schafften es bis in den Kreis. Da liessen wir uns alle ins Gras fallen.

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Susi wollte ihn noch auftstellen, was keine Begeisterung hervorrief. So verlegten wir das auf den nächsten Tag und wollten gleich eine kleine Zeremonie draus machen...

Es sollte aber ganz anders kommen...

*Ly legt kurz die Feder beiseite und streckt sich*
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Re: Späherberichte

Beitragvon Svenja Jigsaw » 11.06.2014 12:27

Schon vor etwas mehr als einem halben Mond hatten die Späherin der sieben Winde und ich in Erfahrung gebracht, was vor sehr langer Zeit geschehen sein muss, als ein Blutmond mit einer Erneuerung der Hoheiten zusammen fiel. Und dass damals die Königin Amelie nur auf Bewährung überhaupt in den Götterschlaf gehen durfte. Darüber wollte ich die ganze Zeit mit der Priesterin Yve und der Schamanin Regina sprechen. Leider war es sehr schwer, beide überhaupt anzutreffen, und wenn, war es nicht möglich, mit ihnen vertraulich zu reden - bis gestern.

Auf meinem inzwischen routine gewordenen Rundgang traf ich zumindest die Priesterin Yve. Ich sah sie von weitem und rannte stürmisch auf sie zu, zumal ich sie endlich mal allein antraf. Ich stürmte auf sie zu und sie redete auf mich ein, dass ich mich erst mal beruhigen solle. Ich überzeugte sie noch von der Dringlichkeit meiner Angelegenheit, zumal der nächste Blutmond unmittelbar bevor stünde. Ich berichtete ihr, dass ich schon seit Tagen mit ihr sprechen wollte, aber leider keine Gelegenheit hatte. Nachdem ich zu Atem gekommen war, erzählte ich ihr, was Sandy und ich herausgefunden hatten. Dass es vor Jahrhunderten mal einen Blutmond gab, der genau in eine Erneuerung der Hoheiten fiel. Dass Königin Amelie sich damals eine schwere Verfehlung hatte zu Schulden kommen lassen und sich deshalb nur auf Bewährung erneuern durfte, und dass es einige Monde nach diesem Blutmond ein sehr schweres Erdbeben gab - das bis heute zweitschwerste in der Geschichte unseres Volkes. Yve hörte mir sehr aufmerksam zu und war, wie Sandy und ich der Ansicht, dass der sehr nahe zeitliche Zusammenhang mit der letzten Erneuerung und die Tatsache, dass sich Königin Amelie dieses Mal nicht der Erneuerung unterzogen hatte, etwas sehr ernstes zu bedeuten haben müsse. Sie versprach, sofort mit der Schamanin Regina zu reden und diese Erkenntnisse vertraulich zu behandeln.
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2014-06-04 RP Drei komische Alte und Auri

Beitragvon LyAvain » 12.06.2014 14:46

Einen Tag nachdem wir den Stein mühsam quer durchs ganze Land geschleppt hatten gingen Sandy und ich nichtsahnend zum Schamanenkreis. Statt eines liegenden Steines der darauf wartete aufgerichtet zu werden, fanden wir den Stein aufrecht stehend vor. Ausserdem eine Horde überraschter Amazonen, die die drei Alten aus der Höhle misstrauisch anstarrten.
Beide Seiten schienen überrascht zu sein. Die Amazonen weil der Stein schon stand und die Alten hier waren und die drei Alten weil sie im Steinkreis nicht allein waren, sondern eine Horde Amazonen da war.

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Irgendwas ging hier vor. Wieso stand der Stein schon? Wer hatte den aufgerichtet? Die Alten? Vielleicht. In denen steckte mehr als man sah...
Schliesslich rafften sich die drei Alten auf in den Kreis zu treten, nachdem sie lange getuschelt und gewispert hatten. Sie hatten irgendwas mit Aurelia vor, das wusste ich schon. Und aus den Bruchstücken, die ich dank meiner sehr guten Ohren mitbekam, wollten sie jetzt nicht abbrechen und nochmal anfangen. Sie hatten beschlossen das zu tun, was sie auch immer tun wollten. Mit Zuschauern...

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Es gab einen kurzen Regenschauer und dann noch einen... Irgendwie war das merkwürdig, da das Wetter eigentlich eher sonnig war. Die Amazonen blieben...
Als die drei zum Stein traten, sah ich, dass die Arbitra ebenfalls da war. Und solange diese ruhig zusah, brauchten wir uns keine Sorgen zu machen. Also blieben die Amazonen ruhig am Rand stehen und die drei riefen Aurelia zu sich in die Mitte...
Sie wollten sie prüfen, da sie diejenige war, deren macht sie gespürt hatten. Susi war es nicht gewesen und Yve auch nicht, von der sie erst gedacht hatten, sie wäre es. Darum hatten sie Yve so in die Mangel genommen. Sie hatten sie geprüft, So wie sie Aurelia immer wieder geprüft hatten.
Die drei fragten Aurelia nach dem Dreifachgesetz, was auch immer das war. Aurelia konnte es erklären und die drei waren zufrieden. Alles was man anderen antut kommt dreifach zurück... Eine lobenswerte Regel, die einen davon abhielt unbedarft etwas zu tun.
Irgendwie bekam ich den Eindruck während der Fragen, als wenn die eine der Alten Aurelia für zu unreif hielt, die Prüfung abzulegen. Die anderen waren da auch der Meinung. Aber sie fanden Aurelia sollte die Chance bekommen...
Dann begannen sie Aurelias Fähigkeiten zu prüfen. Die Theorie hatte sie gut gelernt.
Zuerst musste Aurelia eine Pflanze wachsen lassen. Die junge Kräutermischerin steckte einen Samen in die Erde und richtete sich wieder auf. Hm, sowas konnte ich auch. Die dei lästerten und stichelten, dass das ja nicht alles wäre.

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Aurelia schloss die Augen und breitete die Arme aus und lies es wieder regnen und die eine Alte meckerte, sie würde nicht gerne ertränkt. Dann liess sie wieder die Sonne scheinen... DAS war schon etwas, was ich nicht konnte. Und nun konzentrierte sie sich auf ihren Samen und siehe da. Langsam kam ein Trieb aus der Erde, für uns langsam aber für eine Pflanze blitzschnell. So schnell hatte ich noch nie etwas wachsen sehen.
Die Prüfung hatte sie bestanden. Neben mir murmelte YohShi ganz erstaunt, ob Aurelia so auch Hasen machen könnte, die wären leckerer als Pflanzen.
Dann sollte Aurelia zeigen, dass sie die Elemente beherrschte.
Aurelia verkündete sie würde das Feuer rufen. Ich sah bei dem Wort Feuer unwillkürlich zum Himmel, da ich mich sofort an die brennenden Felsen erinnerte die mal vom Himmel fielen als der Vulkan schlecht gelaunt war.
Aber Aurelia liess nur einen Flammenring um den Obelisken herum erscheinen. Nur... Das war schon erstaunlich genug. Dann überlegte sie ob sie den Wind rufen sollte, damit er das Feuer ausblies. Und irgendwas lief schief.

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Der Wind kam, erst leicht und dann immer heftiger und plötzlich bildete sich ein Wirbel der ein Eigenleben zu haben schien. Ein leises luftiges Lachen war zu hören und der WInd tanze durch den Schamannkreis und wurde immer stärker und der Wirbel immer grösser. Uns flog der ganze Staub und Dreck um die Ohren. Cindy musste Lilly festhalten damit sich nicht wegflog.

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Ehe es völlig ausser Kontrolle geriet schaffte Aurelia es den Wind zu verbannen. Das Feuer war längst erloschen.
Die drei völlig zerzausten Alten waren anscheinend nicht zufrieden. Die zeterten und liessen an Aurelia kein gutes Haar. Aber die Prüfung bestand aus drei Teilen.
Nun überlegten sie, was Aurelia noch tun sollte. Dann kam der einen die Idee, dass Aurelia den Herrscher des Waldes rufen sollte.
Aurelia konzentrierte sich und sprach leise Worte. Plötzlich war sie von Schmetterlingen umgeben. Aurelia lief kurz rot an und verscheuchte sie. Dann sah sie sich um, ob die Alten das mitbekommen hatten. Es schien nicht so, dass sie wie immer wenn sie zusammen waren sich gegenseitig neckten udn ärgerten. Aber ich vermutete, dass die Blinde trotz alle dem alles mitbekam.
Aurelia setzte erneut an und plötzlich trabten eine Hirschkuh und ein Hirsch in den Schamanenkreis. Edle Tiere und Smarag dund YohShi mussten sich stark zurückhalten nicht aufzuspringen und sie zu jagen. Aber irgendwie waren die beiden Tiere nicht gerade sanft. Sie bockten und rannten durch den Kreis und traten um sich. Die eine Alte bakm einen Huf vors Schienbein, wurde aber wohl nur gestriffen.
Auelia versuchte die beiden Tiere unter Kontrolle zu bringen. Aber es gelang ihr nicht. Die Hirschkuh verschwand wieder und der Hirsch aus. Doch dann trat ein Mann mit einem Geweih auf den einen Felsüberhang und sah in den Schamanenkreis hinab. Er schien ein Geist des Waldes zu sein. Ich war erstaunt. Doch er verschwnd wieder.

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Während die drei Alten zeterten und diskutierten, sah Aurelia nicht gerade glücklich aus.
Schliesslich riefen die drei Alten die junge Amazone zu sich. Gespannt was nun beschlossen worden war, lauschten alle Anwesenden.

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Was nun kam, war gerecht. Das hätte ich den zeternden Alten nicht zugetraut. Aurelia hatte die Prüfung versemmelt. Aber statt ihr nun ihre Kräfte zu nehmen, hatte sie noch eine Chance. Immerhin hatte sie nicht komplett versagt und ihr Wissen war hervorragend gewesen. Nur die Praxis war noch unzureichend. Daher wurde sie zur Wintersonnenwende ein zweites Mal geprüft. Und solange würden die Alten in Amazonien bleiben, denn sie hatten keine Lust die weite Reise ein weiteres Mal zu machen.
Aurelia war erleichtert und die Amazonen freuten sich auch für sie. Und ich hätte mich auf gefreut, wenn da nicht mit einem Mal er Blick von YohShi neben mir an mir vorbei zum Busch auf der anderen Seite gewesen wäre. Busch? Langsam sah ich an dem Busch rechts neben mir nach oben... Und... Da stand er.... Der Geweihmann! So dicht, dass ich ihn anfassen konnte.

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Aber ich fasste ihn nicht an. Ich machte dass ich wegkam. Er war zwar friedlich, aber wer weiss ob das so blieb. Soviel Magie auf einem Haufen war schon stark grenzwertig. Aber wenn dann mystisch Wesen direkt neben einem lautlos in einem Busch auftauchten, wars dann doch zuviel.
Ich lief zurück ins Spährland und grübelte über das Gesehene und Gehörte nach...
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2014-06-14 RP Blutiger Himmel

Beitragvon LyAvain » 18.06.2014 16:02

Einige Tage später stand ich am Strand und sah aufs Wasser, ich dachte nach und schwelgte in Erinnerungen. Plötzlich merkte ich, dass jemand hinter mir stand. Es war die Kriegerin des Feuers. Nachdem wir uns begrüsst hatten, schwelgten wir beide zusammen in Erinnerungen. Wir waren gerade soweit und hatten beschlossen wieder eine Sitzgelegenheit mit Feuerchen am Strand zu bauen, als Sandy und kurz darauf auch Lilly ankamen. Sie waren ebenfalls begeistert von der Idee. Lilly wollte gleich am Nächsten Tag schon Sitzgelegenheiten und ein Feuer bauen. Ich musste über soviel Begeisterung schmunzeln.

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Wir waren noch am Planen als der weisse Tiger auftauchte, der schon bei der Erneuerung den Gang zum gewölbe unter dem Keller bewacht hatte. Ich blieb auf Abstand, während Cindy und Sandy sich ihm näherte. Er kannte sie noch und war friedlich. Cindy versuchte mich kurz mit dem Tiger bekannt zu machen, aber ein Knurend war Warnung genug... So blieb ich auf Abstand.
Die nächsten Tage entstand nach und nach ein Kreis aus Holzkloben und einem Baumstamm, ausserdem eine Feuerstelle. Nun konnten wir wieder am Strand sitzen und Geschichten erzählen, wie früher.

Doch ehe wir das konnten holte uns ein Ereignis ein. Eines Morgens war der Himmel rot... Es war unheimlich. Alles strömte zum Schamanenkreis um dort Antworten von der Priesterin und der Schamanin zu erhalten.

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Zu meinem Schreck war am Stein eine Blutlache... Roter Himmel, ein blutender Stein. Das konnte nichts gutes bedeuten. Und das tat es auch nicht.
Sogar die Arbitra war da. Überall wurde leise getuschelt.

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Plötzlich hob Yve die Arme. Es wurde still.
Sie bedankte sich bei allen für das zahlreiche Erscheinen. Sie sprach von einen Gefühl das ihr durch Mark und Bein ging, je näher die Sterne der Götter kamen und sie und die Schamanin wussten, dass es nichts gutes zu bedeuten hatte. Laut Recherchen, an denen Svenja beteiligt war, war es ein Zeichen, was schoneinmal in Amazonien zu sehen war, vor langer, langer Zeit.

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Sie erzählte, dass Amazonien schon einmal von einem Blutmond heimgesucht worden war, und dass diess Ereignis im Zusammenhang mit der Erneuerung der Hoheiten stand. Damals wurde durch unsere Königin das Land vor dem schlimmsten Unheil bewahrt, wobei sie sich aber eine schwere Schuld aufbürdete. Und wenn es uns nicht gelingen würde die Gefahr von Lunaris fern zu halten, dann würde Amazonien eine finstere Zeit bevorstehen...
Trinkwasser wäre giftig, Ernten würden verderben, die Tiere im Wald sterben. ... Eine Alte würde erscheinen und uns böse Prophezeihungen machen, was ja schon geschehen war.
Ein Wind kam auf und wirbelte Dreck auf. EInige hielten sich Mund und Augen zu und husteten. Yve erhob die Stimme, um den Wind zu übertönen. Dann lies der Wind nach und verebbte. Ein kurzer Regenschauer durchnässte alle. Doch niemand achtete darauf.

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Wir hatten uns alle versammelt um die Göttinnen und Geister um Hilfe zu bitten. Das Feuer der Pallas sollte ewig brennen und darum sollten alle etwas opfern, voran die Kastenführerinnen. Cindy trat ans Feuer und war ein Armband in die Flammen, es hatte ihr viel bedeutet. Sandy warf ihren Gürtel mit allem was dran war, und das war einiges, in die Flammen. Dann kam Yve vom Altar ans Feuer und warf einige Federn ihres Kopfschmucks in die Flammen.
Nach und nach traten die Amazonen ans Feuer und opferten. Ich opferte meine beste Jagdzwille und bat Aenigna diesmal nicht um günstige Winde für die Jagd sondern um Hilfe für Lunaris. Lilly opferte alle ihre restlichen Honigbonbons und sah traurig wie sie verbrannten.
Als alle Amazonen opferten knieten die restlichen nieder und beteten... Die Arbitra begann einen alten Singsang und ich nahm unbewusst die Melodie auf uns summte mit, während ich im Geist die Grossen Geister um Hilfe bat. Ich bezog sogar Branwen und Nuada die Geister des Tags und der Nacht in meine Gebete mit ein.

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Ganz am Rande sah ich, wie die Kastenführerinnen mit der Priesterin um den Stein tanzten, Sandy trommelte mit Susi und Yve mit, während Cindy extatisch mittanzte.
Smaragd rief die Wölfe auf mitzubitten und in ganz Amazonien begannen die Wölfe zu heulen, auch der Wolf, der sie in letzter Zeit immer begleitete und im Busch sass und dem Treiben der Amazonen zusah.
Schliesslich endete der Tanz und Yve bat die Kriegerinnen ihre Bögen zu spannen und mit Pfeuerpfeilen auf das Böse zu schiessen, was Lunaris bedrohte. Unter dem lauten Singsang der Arbitra und den Worten der Priesterin schossen Pfeile fauchend in den blutroten Himmel. Wie böse Wesen die sich auf einen Feind stürzten.

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Susi brach in die Knie, total erschöpft und Aurelia huschte zu ihr und zog ihr die Trommel aus den Händen... Sie trommelte für die total erschöpfte Schamanin regina weiter...
Alles starrte in den Himmel, während Pfeil um Pfeil fauchend nach oben fuhr. Bis die Arbitra verstummte und die Hand hob. Stille breitete sich aus und alles sah nur noch nach oben... Langsam erschien wieder eine Sichel des Mondes am Himmel und die rote Glut löste sich langsam auf.
Die Geister hatten Lunaris geholfen. Ganz langsam schob er sich wieder an den Himmel, der mehr und mehr wieder samtschwarz wurde und die Sterne begannen wieder zu funkeln.
Alle atmeten auf und die Pristerin sprach dankenden Worte für die Göttinnen und auch an die Amazonen die geholfen hatten das Böse zu besiegen.

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Als der mond wieder, strahlte und sein blasses Licht übers Land scheinen liess, jubelten die Amazonen erleichtert.
Wir hatten die erste Hürde überstanden. Lunaris hatte mit der Hilfe aller seinen Mond verteidigen können... Sandy meinte krächzend sie bräuchte was zu trinken, denn sie hatte am Feuerkreis Kerstin ihre Trinkflasche als Geschenk gegeben, als ihr die Arbitra den Armreif einer Amazone übergab. Rot, wie der Himmel... Ein Zeichen des Volkes...
Auch andere waren müde und durstig und so zogen alle nach und nach Richtung Taverne... Es gab was zu feiern. Auch wenn die Schamanin regina angekündigt hatte, es würde zur Sonnenwende ein Fest geben, für Lunaris und Pallas und alle anderen Göttinnen.

So war ein finsterer Tag gut zuende gegangen...
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