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Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 31.08.2013 13:19

Tagebuch Aufschrift "Amazonien"

Tag 1 (1. Eintrag)
Ankunft im Hafen. ((Zwei Amazonen sind bei der Arbeit (OOC). Wir lassen uns nicht beirren wollen spielen, gehen auf ihr OOC Reden nur IC ein.)) Wir möchten uns umgucken und hier niederlassen, ein Haus beziehe, das lassen wir auch die Zwei wissen. Forsch und selbstbewusst verfolgen wir unser Ziel, bewegen uns durchs Dorf am Hafen suchen nach einem Haus. Die beiden Amazonen folgen uns (weiterhin OOC), wir (im IC) lassen sie teilnehmen an unserem Rundgang und Meinungen zu den Häusern. Die beiden Frauen weißen uns dann den Weg zur Taverne, wir machen uns dort hin auf. Nach kurzem Irrweg finden wir ein weiteres Dorf, es ist ausgestorben, die Häuser stehen leer. Wir beschließen eins dieser Häuser zu beziehen. Wen aber fragen? Der Hunger ist groß, niemand ist da, die Tür des größten Hauses steht offen, Essen ist in Hülle und Fülle ist vorhanden. Wir lassen uns nieder, sind ganz zufrieden, da erscheint endlich jemand (OOC) und wirft uns aus dem Haus. Wir wollen keinen Ärger, gehen und verbringen die Nacht an Lagerfeuer mitten im Dorf.

Tag 2 (2. Eintrag)
Das Dorf ist wieder menschenleer. Wir besichtigen unser ausgewähltes Haus noch einmal. Es gefällt uns sehr, ebenso das Land, wir beschließen zu bleiben. Hoffentlich sind unsere Habseligkeiten die wir im Hafen lagerten noch da. Wer kann uns beim Schleppen helfen? Da erscheit wie gerufen ein großer starker Kerl. Die Freude ist nur kurz, er ist besoffen und redet eine unverständliche Sprache. Er schwankt davon, wir folgen ihm und finden uns in der Taverne wieder. Der bestellte Wein tut gut, die Wirtin heiß Leila erfahren wir und der Kerl wird aufdringlich. Zeit für mich meiner gutmütigen Schwerster eine Ansprache über Männer im Allgemeinen, ihren immer gleichen Absichten und über die Gefahren die damit verbunden sind, zu halten. Das schien dem Kerl nicht zu gefallen, er verschwand. Wir machten uns gut gelaunt durch den Wein wieder zurück ins Dorf.

Tag 3 (3. Eintrag)
Meine Schwester Rimo ist verschwunden, vom Wäsche waschen nicht zurück gekehrt. Nun heißt es sie wieder einmal suchen, was nicht einfach sein wird. Auf dem Dorfplatz ist Leben, ein Stimmengewirr, erstmals sind viele Menschen im Dorf. Ist heute Markttag? Ich werde beim Suchen gestoppt und zur Rede gestellt, gemahnt das Haus ohne Zustimmung bezogen zu haben. Die Dorffürstin stellt sich als Cindy vor und klärt mich über die Besitzverhältnisse auf. Mein Geld will sie nicht, sie will mich und Rimo in Arbeit sehen falls wir bleiben sollten. Holzsammeln ist eindeutig unter meiner Würde! Eine gewisse Feindseligkeit ist von den Leuten zu spüren, die sich um mich herum versammelt haben. Vielleicht kann ich sie mit den funkelnden Steinen bestechen. Die Probleme werde ich später klären, ich muss weiter, ich muss Rimo suchen.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 05.09.2013 15:06

4. Eintrag
Rimo ist wieder da. Sie ließ die Kleidungsstücke im Fluss schwimmen, schaute zu wie sie weg trieben, angelte sie später mit einem Stock wieder heraus, darüber vergaß sie wohl die Zeit. Das eine oder andere Stück fehlt nun. Oh Rimo, du musst noch viel lernen! Das Haus hält sie sehr sauber und kochen kann sie auch immer besser, nur das Denken fällt ihr oft schwer. Nun hat sie sich zum Überfluss auch noch mit dieser Fellfrau mit den grünen Augen, die wie Sterne aussehen, angefreundet. Die denkt ähnlich langsam wie Rimo. Was soll aus dieser Freundschaft nur werden? Ich beschloss, Rimo wird ihr erstes größeres beidseitig geschliffenes Messer bekommen! Kann sie damit umgehen, darf sie mit der wilden Fellfrau, die merkwürdige Geschichten von Geistern und Krokodilen erzählt, die Umgebung erkunden.
Die Schwarze, mit der wir endlich ins Gespräch kamen, stellte sich als Sirena vor und war sehr an unserer Herkunft interessiert. Mühsam konnte ich ihr vermitteln nie mehr dieses Thema in Rimos Gegenwart anzuschneiden.
Es gesellte sich noch ein Spitzohr namens Ly zu uns, sie scheint eine sehr gewissenhafte Person zu sein. Als ich die Dorffürstin auch Königin nannte, wurden wir mit Hinweisen zu Land und Leute überschüttet, sehr verwirrende Informationen, besonders die vielen Namen und Titel und sonderbaren Bezeichnungen.
Wir erfuhren: es gibt Winde die Namen tragen, Geister für Nacht und den Tag, außerdem Wächter für den Weg und für den Schlaf. Rimo schrie gleich laut, sie will keinen Wächter für die Nacht, sie will alleine schlafen. Wächter können auch, wie wir erfuhren, Geister sein oder Krokodile. Auch mit Haaren haben Geister zu tun. Weiter: Dorffürstin Cindy betet als Königin, die sie doch nicht ist, in den Bergen. Dann kam noch das heikle Thema mit dem Richter auf, den gibt es hier auch. Rimo geriet in Panik und ich wurde unruhig. Steuern bezahlen wir, so versicherte ich. Es fielen noch unaussprechliche Namen wie Abrakadabra (oder so ähnlich) für eine Person, die sonst anders heißt. Warum das so ist, schwer zu verstehen. Pallas wurde noch angesprochen, den Namen kannte ich, gehört in einem ganz anderen Land.
Während ich die Gedanken in meinem Kopf sortierte, jubelte Rimo vor Freude. Sie mag solche Geschichten, je verworrener, je lieber hat sie die.


5. Eintrag
Kaum waren wir aus dem Haus getreten, stand die Fellfrau vor uns. Sie war gekommen uns den Wächter zu zeigen. Rimo hüpfte vor Aufregung hin und her, da konnte ich nicht nein sagen, obwohl ich große Bedenken hatte. Am Wasser angekommen warf Sma, wie die Fellfrau wünschte genannt zu werden, Fleischbrocken ins Wasser. Ein Krokodil bewegte sich an Land, nicht sehr groß aber dennoch furchteinflößend. Ich musste Rimo ermahnen nicht zu nahe zu gehen.
Es bot sich uns ein wunderschöner Anblick über den Sumpf in der Ferne, aus dem Nebel auf stiegen. Ich konnte meine Begeisterung kaum zurück halten. Mittlerweile hatte sich die Schwarze Sirena eingefunden. Beide boten uns an näher an den Sumpf heran zugehen. Mit dem Boot fahren kam nicht in Frage, da ich Angst um Rimo hatte, sie kann nicht schwimmen. Somit machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Hätte ich vorher gewusst wie lang der sein würde, hätte ich abgesagt.
Unendlich weit wanderten wir durch das schöne Land und kamen am Ende an einem Schauplatz des Schreckens an. Rund herum Köpfe von Toten auf Speere gespießt. Unwürdig den Gestorbenen gegenüber entfuhr es mir. Die Aussage stieß auf Unverständnis bei unsern Begleiterinnen. Unrat lag verstreut herum, übler Geruch stieg uns in die Nase. Entschädigt wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick.
Dann der Aufschrei von Rimo, hoch oben auf einer Anhöhe war eine Gestalt zu sehen. Ob es ein Tier oder ein Mensch war konnte ich nicht ausmachen. In wenigen großen Sprüngen war es bei uns. Es war ein Mensch, ob Frau oder Mann blieb unklar. Rimo klammerte sich vor Angst an mich, mir ging es nicht viel besser. Schwäche zu zeigen gibt es bei mir nicht, ich trage die Verantwortung für Rimo und muss sie schützen. Kaum hatte ich mich von dem Schock des Anblicks der wilden Gestalt erholt, zog diese ein Messer reichte es Rimo. Das konnte ich nicht zulassen, es gibt eine Absprache! Trotz meines Verbots wollte sie es nehmen, hatte es schon im Griff, als ich es ihr aus der Hand schlug. Mit lautem Klirren viel das Messer auf den Boden. Die Wilde war nun die, die geschockt schien. Was die unheimliche Gestalt von Rimo wollte dämmerte mir langsam. Haare als Zeichen der Freundschaft. An einer Bekanntschaft oder noch schlimmer einer Freundschaft war ich nicht interessiert und so wollte ich dem Spuk ein schnelles Ende setzen. Blitzschnell zog ich mein Messer, schnitt der wilden Gestalt eine Strähne ab, zeigte sie allen, teilte sie und gab einen Teil davon Rimo. Nun sind wir Freunde, brüllte ich der Gestalt entgegen. Wortlos hob sie ihr Messer auf, drehte sich um und ging. Nun tat sie mir fast leid, wie sie so weg schlurfte. Ich eilte hinter ihr her, versprach ihr ein Paar Haare von uns. Rimo stand nun auch dicht bei uns und wedelte mit ihrem Schopf herum. So war das nicht gemeint Rimo, seufzte ich. Das schien der Gestalt zu gefallen, sie forderte Rimo auf ihr zu folgen und ich solle weg gehen. Rimo ging ihr nach, trotz meines Verbots. Beide setzten sich ans Feuer und Rimo wurde ein undefinierbares Getränk in einem Eimer gereicht. Meine entsetzten Rufe und Einwände verhallten ungeachtet. Diese wilde Gestalt hatte etwas an sich, was Rimo in den Bann zog, nie sonst widersetzte sich Rimo meiner Verbote. Die ganze Situation konnte ich nur ertragen, weil Rimo nach all der schweren Zeit die wir hinter uns hatten endlich glücklich schien. Dann die plötzliche Wende, Rimo sprang auf wollte schnellstens zurück nach Hause. Wir verließen diesen unheimlichen Ort begleitet von der Fellfrau, die sichtlich unzufrieden mit meinem Verhalten war.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 15.09.2013 11:14

6. Eintrag
Es ist ruhig im Dorf. Hin und wieder eilen Leute an unserem Haus vorbei, scheinbar auf der Suche nach etwas Wichtigem. In den nächsten Tagen werde ich ihnen folgen, um zu erfahren was der Grund ist.
Noch sind wir damit beschäftigt unser Gepäck vom Hafen hierrauf ins Dorf zu bringen. Rimo entdeckte eine alte Karre, die den Transport sehr erleichtert. Sie hat merklich Freude den Wagen zu lenken, packt geschickt zu, arbeitet schwer. Das Haus ist noch nicht eingerichtet und die Kisten und Fässer noch nicht alle ausgepackt. Es wird noch Tage brauchen bis alles seinen Platz hat. Das große Gepäckstück habe ich im Hafen einlagern lassen, es ist zu schwer, zu sperrig für dieses Haus.
Für die harte Arbeit wurden wir belohnt. Es fanden sich in einer der Kisten die verloren geglaubten Holzarbeiten von Vater wieder. Ist das ein gutes Zeichen? Die weiße Holzeule platzierte ich vor unserm Haus. Die Eule gehört zu uns, sie ist ein Teil von uns, sie ist unser Zeichen, das weiß und versteht auch Rimo.

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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 01.10.2013 12:58

7. Eintrag
Die Vorräte sind aufgebraucht, Zeit nach einem Markt oder Händlern Ausschau zu halten. Wir wollten uns gerade auf den Weg machen, als Rimo etwas am Fenster entdeckte was sie in großen Schrecken versetzte. Ich ging nachschauen um was es sich handelte. Es war eine zu groß geratene Katze. Durch eine Schale Milch fasste das Tier vertrauen und Rimo verlor die Angst.
Unerwartet stand eine fremde Frau hinter uns in Begleitung die schwarzen Sirena. Sie beruhigten uns, klärten uns auf wer diese Katze ist, die plötzlich auf zwei Beinen stand und etwas schwer verständlich Worte formte. Die Fremde stellte sich als Heilerin Susi vor. Von ihr geht eine Ruhe und Gelassenheit aus, die ich bisher hier noch nicht erfahren habe und die in all dem Durcheinander sehr gut tut.
Die Katze heißt Oschi, übt das Sprechen, hat für jeden einen sehr persönlichen Namen, so heißt Rimo nun Bimbo und ich Bine - nah ja. Man bot uns an uns den Markt zu zeigen, was eine große Erleichterung war. Während Rimo fleißig mit den Händlern feilschte, das kann sie immer besser, das liegt ihr im Blut, konnte ich mich der Heilerin anvertrauen, Rimo immer fest im Blick. Ich berichtete Susi von den plötzlich auftretenden Fieberschüben Rimos, ihrer Mattigkeit, ihrer Atemnot, wie schnell und plötzlich diese auftreten und dann auch genauso schnell wieder verschwinden. Die Heilerin bot sich an Rimo in den nächsten Tagen zu untersuchen, was Rimo lauthals ablehnte, sie sei doch gesund, wir sollten nur genau hinschauen. Dennoch werde ich Rimo zu dem Zelt der Heilerin bringen, um vielleicht endlich zu erfahren was der Grund ihrer Krankheit ist.


8. Eintrag
Die Dorffürstin Cindy lud uns zu einem Gesprächskreis ein. Dort angekommen stellte uns eine Frau zur Rede, ob wir denn hier richtig sein. Über meine Gegenfrage wer sie denn sei, echauffierte sie sich. Es kam zu einem kleinen Wortgefecht, in dem ich immerhin erfuhr sie sein Königin (die zweite?) und man unterscheidet die Bewohner des Landes in Männer, Frauen und Amazonen. Es ist eindeutig, Rimo und ich sind keine Amazonen, nur einfache Frauen.


9. Eintrag
Wir haben uns eingelebt, das Dorf ist lebendiger. Immer häufiger treffen wir Leute vor unserem Haus an, mit denen sich freundschaftliche Gespräche entwickeln. Wir erfahren Neues vom Leben hier im Land und den Gegebenheiten. So lernten wir eine sehr junge kleine Person kennen, die einmal Heilerin werden will oder soll. Sie darf ihr Können nur an Tieren zeigen. Sie berichtete, sie könne mit Tieren sprechen, auch mit Würmern und Käfern, was ich natürlich bezweifele. Das war genau das richtige Thema für Rimo, beide unterhielten sich über Krabbeltiere und welche man essen kann. Rimos These: die Beine der braunen Käfer bleiben weniger zwischen den Zähnen stecken, als die der schwarzen. Oh Rimo und Oh Jungheilerin mit jedem Wurm reden bevor der an die Angel kommt…. Die Heilerin Susi hatte dazu auch so ihre Meinung, wie ich.
Rimo und ich überlegen ein kleines Fest auf unserer Terrasse für die neunen Freunde auszurichten. Sie ist schon ganz aufgeregt und mit der Planung beschäftigt, überlegt welches Kleid sie tragen kann. Ob so ein Fest üblich und sinnvoll sei wollte ich von der schwarzen Sirena hören. Sie bejahte. Die Heilerin Susi bot sich an die Einladung zu dem Fest auch an uns nicht bekannte Personen weiterzutragen. Hoffentlich kommen nicht zu viele, unsere Sitzplätze sind begrenzt.
Bis zur Feier wird der stattlich aussehende Paco die fehlenden und morschen Dielenbretter ergänzen und austauschen. Er ist ein interessanter Mann mit einer lebenden Eule auf der Hand. Wir erfuhren einiges über die Eule, die gerade hier in diesem Land eine besondere Bedeutung hat. Der Wald hinter unserem Haus ist nach der Eule benannt, ebenso irgendein Tempel, auch der Name Pallas wurde in dem Zusammenhang wieder einmal genannt.
Unser Familientier ist ebenfalls die Eule und eine solche steht gut sichtbar vor unserem Haus.
Hat das was zu bedeuten … warum hat es uns gerade in das Land der Eulen verschlagen?

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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 03.10.2013 10:06

10. Eintrag
Der Tag begann ja schön! Rimo meinte in meiner Kleidung sehe ich aus wie eine die sich anbietet. Wo hatte sie nur das Wissen um solche Frauen her? Es stellte sich heraus, auf der letzten Überfahrt klärte ein älterer Mitfahrer meine kleine Rimo auf. Mein banges Fragen ob er sie berührt habe verneinte sie … nur einen Kuss, kam es. Wo war ich nur gewesen, warum habe ich nichts bemerkt? Sie ist so voller Vertrauen zu Fremden. Von nun an muss ich einen noch wachsameren Blick auf sie haben. Dann war es auch schon passiert, Rimo hat sich den Dorfschmied Sven verliebt. Ein noch recht junger Kerl mit nackter Brust, der von seinem Handwerk was verstehen muss, zumindest von Metallen. Ich gaben ihm den Auftrag das versprochene Messer für Rimo anzufertigen. Als Lohn handelten wir Münzen aus, die er vorher sehen wollte und genau prüfte. Auch Paco entlohnte ich, er nahm die Münzen ungeprüft entgegen und Rimo ließ ihn noch gleich das Regal zerlegen - nun ist für Brennholz gesorgt.
Während Rimo wieder einmal mit der Jungheilerin über Käfer fachsimpelte (Beine, schwarze oder braune Tiere, geröstet oder roh und knackige Panzer) kam ich mit dem Schmied ins Gespräch. Er sprach von einer Richterin, die hier im Lande das Sagen habe. Mir stockte der Atem, auch Rimo hörte auf. Hatte ich mir doch voller Hoffnung eingeredet die Dorffürstin Cindy sei hier die Person, die die Geschicke lenkt. Aber nein, es gibt wohl noch jemanden übergeordnetes - ausgerechnet einen Richter oder hier eine Richterin. Rimo verfiel ins Schweigen, keinen Gedanken mehr an Käfer bei ihr. Ich rang nach Fassung, wollte es genauer wissen und erfuhr zu meinem Entsetzen, dass auch wir Rimo und ich vielleicht einmal dieser Richterin vorgestellt werden. Das tat ich sofort ab, wir sind einfache unbedeutende Bewohner mit denen sich eine so hochgestellte Person nicht abgeben wird. Der Schmied sah das anders.
Der Tag begann schlecht und endete ebenso.

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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 03.10.2013 12:25

11. Eintrag

*kuschelt sich unter ihr Fell und denkt über den Tag nach*

Paco hat mir einen Kürbis gebracht, der ist so gross das Rimo überlegen muss wie sie den ohne ein gutes Messer klein bekommen soll. Rimo wird daraus einen Kürbiskuchen backen, weil den haben sich die Amazonen so gewünscht.
Rimo hat heute mit der kleinen Käferfrau geredet, das war lustig. Rimo und die kleine Käferfrau werden jetzt Käfer sammeln gehen.
Die kleine Käferfrau weiß genau wo es ganz viele gibt.
*kichert in ihr Fell*
Mine sagt Rimo hätte sich in den hübschen Schmied verliebt, was aber nicht stimmt. Rimo sagte das auch Mine, aber sie hört mal wieder nicht zu.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 11.10.2013 11:33

12. Eintrag
Die Gegend war hell erleuchtet, Flammen schlugen hoch in den Himmel. Warum nur? Brannte das Dorf? War ein Vulkan ausgebrochen? Rimo und ich suchten nach dem Grund. Aus sicherer Entfernung können wir einem riesigen Spektakel mit großem Feuer beiwohnen, es war wohl ein Opferfest. Solche Rituale sind uns fremd. Wir zogen uns unbemerkt zurück.


13. Eintrag
Hm? Die Staatsform und die Hierarchien in diesem Land sind verwirrend.
Die uns gut gesonnene Dorffürstin Cindy ist ein General wurden wir nun aufgeklärt. Besagte Richterin trägt den Titel „Hoheit“, ist erste Frau und Herrscherin im Land. Was es mit der genannten Königin auf sich hat werden wir wohl auch noch erfahren. Hier herrscht keine Monarchie, es ist keine Republik, es ist kein Einheitsstaat, Ansätze von Demokratie sind da, aber auch die einer Diktatur – jeder spricht in größter Ehrfurcht von dieser Hoheit! Die Geschicke des Landes werden eindeutig von Göttern bestimmt, an die die hiesige Bevölkerung fest glaubt. So was ist uns unbekannt - kommen wir doch aus einer anderen Zeit. Sicherlich sind auch wir den Bewohnern hier sehr fremd und unser Tun und Handeln schwer verständlich. Dies alles könnte uns gleichgültig sein, denn wir werden uns auf Dauer hier nicht niederlassen, doch sollten wir wissen wo wir uns aufhalten und uns entsprechend verhalten.
Wir sind mitten in der Festplanung. Rimo hat entschieden was sie kochen wird. Es gibt Kürbis in allen Varianten – Kürbissuppe, Kürbisauflauf, geröstete Kürbisscheiben, Kürbiskuchen, dazu Fisch den Paco frisch fangen wird. Eine Kostprobe der guten Fische die es hier im Meer gibt hat er uns schon geliefert, er lud uns zum Grillfisch ans Feuer ein. Es wurde ein gemütliches Beisammensein, bei dem besonders Rimo und Oschi ihr Vergnügen hatten. Rimo holte ihre Flöte und spielte beruhigende Melodien zu denen Oschi mitjaulte. Das war nicht immer so angenehm für die Ohren, beide müssen üben.
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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 22.10.2013 10:21

14. Eintrag
Ein schriller Schrei lässt mich aus dem Dämmerschlaf aufschrecken. Rimo überschlägt sich vor Freude. „Siehst du, sie hat mich nicht vergessen“, kreischt sie mir ins Ohr. Rimo ist kaum wieder zu erkennen, hüpft und tanzt herum, klatscht in die Hände, singt laut: „Sie ist da, sie ist da“.
Afra steht vor dem Haus. Ich begrüße die Wilde, sie mustert mich nur mit einem flüchtigen Blick. Ich kann das ertragen, sage zu mir selbst, gleich wird sie wieder im Wald verschwinden. Es entwickelt sich ein lebhaftes intensives Gespräch zwischen Rimo und der Wilden. Ich höre sehr aufmerksam zu. Fast schon schmerzlich fühle ich eine besondere Bande, die zwischen den Beiden besteht und sich noch verfestigt. Wie sie miteinander umgehen, sich verstehen und gegenseitig würdigen - diese Art hatte ich bisher bei Rimo noch nie wahrgenommen. Es ist eine ganz besondere Vertrautheit, unüblich bei einer so kurzen Freundschaft, überlege ich. Bin ich Eifersüchtig? Habe ich Angst Rimo zu verlieren?
Inzwischen ist das Gespräch der Beiden auf Götter gekommen und Afra verspricht Rimo an einem geheimen Ort zu bringen, ihr dort etwas ganz besonderes zu zeigen. Innerlich schüttele ich schon den Kopf, verbiete es, als Rimo laut sagt: „Mine muss auch mitkommen“. Die Wilde schaut mich an, zieht ihr Messer und reicht es mir wortlos. Ich weiß sofort was sie will, schneide mir eine Haarsträhne ab und reiche sie ihr. „Nun sind wir Freunde“, kam der kurze Kommentar von Afra begleitet von einem Lächeln. Sie machte sich wieder auf den Weg, ließ uns noch ein Paar Fische da und Rimo lud sie zu unserer Feier ein. So plötzlich wie sie aufgetaucht war, war sie auch wieder verschwunden. Rimo sprudelte noch vor Aufregung: „Sie ist meine Freundin……“

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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 29.10.2013 13:53

15. Eintrag
Es wird bald Winter, Sturm jagt über das Land, wir sind gerüstet. Jetzt steht nur noch die abgesprochene Untersuchung Rimos bei der Heilerin aus. Ich habe die Hoffnung sie kann mich über die Ursache, der plötzlich auftretenden Fieberanfälle verbunden mit Atemnot und Nasenbluten, aufklären. Rimo sträubt sich, meint dies sei nicht nötig, sie sei gesund und springt zur Demonstration wild hin und her. Da kommt mir die kleine Käferfrau zur Hilfe. Sie taucht vor unserem Haus auf, aber irgendwie schient sie mit ihren Gedanken abwesend zu sein und taumelt hin und her. Rimo kümmert sich rührend um sie. Sehr erleichtert bin ich als die Heilerin Susi wie verabredet ebenfalls ins Dorf kommt. Kurz bespreche ich mich mit ihr, erst soll die Käferfrau untersucht werden dann Rimo. Gemeinsam machen wir uns auf zum Zelt der Schamanin. Unterwegs schließt sich uns noch die schwarze Sierena an. Dort angekommen verschwinden Heilerin und Kleine alleine ins Zelt, während wir draußen warten. Rimo kocht eine Suppe und ich lausche am Eingang. Merkwürdige Geräusche dringen aus dem Zelt, ebenso fremde Gerüche. Mühsam kann ich einen Blick durch den Vorhang ins Innere des Zeltes werfen, wo die Käferfrau auf dem Boden liegt, die Heilerin um sie herum kriecht und für mich nicht erklärbare Handbewegungen macht. Sollte ich hier Rimo untersuchen lassen? Mir kommen Zweifel. Ich hoffe die Untersuchung der kleinen Käferfrau möge noch lange andauern und ich muss heute keine Entscheidung mehr treffen. Und so kommt es auch, es wird später als gedacht. Gemeinsam essen wir die Suppe und verlassen anschließend die beiden Frauen. Rimo glücklich der Untersuchung entgangen zu sein und ich mit einigen Zweifeln mehr.

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Re: Tagebuch der Neuankömmlinge

Beitragvon Die Zwei » 29.10.2013 13:58

16. Eintrag
Die Einladungen zu unserer Feier sind verteilt. Wer wird kommen? Für Rimo wird es ein großer Tag ....

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