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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 06.10.2011 08:31

((Da das letzte RP, was ich in Ama erleben durfte so emotional war und mit so vielen Details, liebevollen und sehr herzlichen Details versehen war, konnte ich leider nicht alles im Bericht unterbringen, sonst wäre es ein Kurzroman geworden ;), daher habe ich das RP, was ich erlebte (von Anfang an) mal als PDF gemacht und zum Download hochgeladen, wer es gerne so nachlesen möchte, darf es sich gerne runterladen ;) und ich wünsche Euch viel spass beim lesen))...

((Es tut mir wirklich leid, wenn ich nicht jede tolle Emotion im Bericht erwähnt habe mein besonderer Dank geht an Yoh und natürlich den Kindern für das wirklich tolle RP))

http://www.abc-des-essens.de/amazonien/ ... anctum.pdf
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 11.10.2011 10:37

*Deckt Aurelia ordentlich zu, macht sich einen Tee und holt ihr Buch und ein kleines Tintenfässchen raus...

*Kontrolliert noch mal alle Fenster und schiebt ein paar Schalen unter die undichten Dachstellen, setzt sich dann an den Tisch und beginnt zu schreiben.

Liebes Buch, es ist noch gar nicht so lange her, da traf ich Muck, sie schien bedrückt zu sein, warum sollte ich erst später erfahren.

Ich beschloss mit Muck in den Steinkreis zu gehen, entfachte das Feuer und wir setzten uns an das wärmende Feuer.

Ich fragte sie, was sie so bedrücken würde, Muck druckste anfänglich etwas rum und erzählte mir, dass sie die Magie des Waldes nicht spüren könne.
Eine Elfe, die diese Magie nicht spüren kann, das wunderte mich doch schon ein wenig, ich fragte weiter, dann erzählte sie mir, dass sie eigentlich auserkoren war, eine Zaubersängerin zu werden.

Muck bedrückte es sehr, dass sie von den älteren keinerlei Hilfe bekommen hat, die Magie des Waldes zu lernen.

Da war aber noch was, ich spürte, dass Muck's Herz sehr schwer war, auch da drauf sprach ich Muck an und ja, ich hatte Recht mit der Vermutung.

Sie zweifelte stark an ihren eigenen Kräften, die sie noch nicht raus kitzeln konnte, ich erklärte ihr, dass sie Vertrauen haben soll, Vertrauen in sich und ihre Ängste ablegen sollte, da nur, wenn man Angst hat, auch große Fehler machen kann, die man nicht machen würde, wenn man mehr Vertrauen zu sich selbst hat.

Ich versuchte ihr zu zeigen, wie sie in sich selbst schauen kann, in dem sie ihre Augen schließt, gleichmäßig atmet und auf sein inneres ''ich'' zu hören, sie strengte sich an und es sah aus, als ob sie was sehen könnte, dann brach es ab, sie öffnete ihre Augen und sie schien noch betrübter wie vorher.

Sie erzählte mir, dass sie Bilder ihrer Mutter sehen würde, sie würde ihre Arme ausbreiten um zu Muck zu gelangen, was aber nicht gelang.

Ich fragte, ob ihre Mutter noch leben würde, Muck war sich nicht ganz sicher, sie erzählte mir, dass ihre Mutter ihr half, weil Muck kurz davor war, versklavt zu werden, ihre Mutter half ihr aus dem Wald zu fliehen und dann erzählte sie mir noch, dass sie, als sie floh den Wald in Flammen sah.

Das war es, was sie bedrückte, ja, ich war mir ganz sicher, sie wusste nicht, ob ihre Mutter noch leben würde.
Ich überlegte kurz und dachte an Ly, sie machte damals mit Hilfe meiner Gedanken eine Reise, eine Reise, wo meine Großmutter lebte.
Ja, das war es, Ly könnte Muck helfen, bestimmt, Ungewissheit und Trauer, können einen zermürben.

Ich erzählte Muck, dass wir die nächsten Tage zu Ly gehen werden um ihr das Anliegen zu erzählen, in der Hoffnung, Ly könnte Muck helfen, sehen zu können, ob es Muck's Mutter gut geht.

Dann gesellte sich Yoh zu uns, sie schlich sich an und erschreckte mich wie so oft schon.

Yoh lauschte Muck und mir und sie versuchte Muck das mit dem Herzen zu erklären.

Nach dem es langsam immer dunkler wurde, gesellte sich dann auch endlich Aurelia zu uns, die von der Tanzprobe gekommen war.

Sie sah aus, als wenn sie in Farbeimer gefallen war, so dreckig, ich beschloss Aurelia mit nach hause zu nehmen und sie gleich in die Wanne zu stecken, so dreckig, wie sie war, wollte ich sie nicht in die Felle lassen.

Nach dem wir zuhause waren und Aurelia in der Wanne war, kümmerte ich mich noch um die letzten Naschsachen, bis ich ein plätschern hörte, bei Pallas, Aurelia nahm es wirklich Wort wörtlich und plantschte so dolle, dass das Haus weg schwimmen wollte.

Nach dem ich Aurelia dann endlich im Bett hatte, konnte ich mich um das Haus kümmern. *seufzt leise bei dem Satz..
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 13.10.2011 13:37

*Schaut noch mal zur Couch, steht auf, macht sich einen Tee und setzt sich wieder zu Cindy und Aurelia...

Liebes Buch, auch wenn wir wieder entsteint sind, spüre ich große Gefahr auf uns zukommen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war unser Haus und Garten voller Amazonen, obwohl der Tag recht ruhig begann.

Als ich aufwachte, war es ganz ruhig im Haus, ungewöhnlich ruhig, seid dem Aurelia bei uns wohnt, ich wusch mich, zog mich an, steckte meine Haare hoch und ging die Treppe runter, da saß sie, die kleine Aurelia am Tisch und malte ein Bild.

Ich hörte oben schon ihre Stimme, die sagte: und gelbe Haareeee, zuerst dachte ich, sie unterhält sich mit Mareta, aber dem war nicht so
Als ich die Treppe runterging, sagte sie noch singender Weise: blau blau blauuuu, blau blau blauuuuu Disopia is blauuu.

Ich schaute mir das Bild an und schmunzelte, malen das konnte Aurelia schon mal, dass muss ich ihr nicht mehr beibringen.
Als ich vorschlug mit ihr zu frühstücken, sagte sie entrüstet, dass sie doch versprochen hätte, das Bild zu malen, ich überlegte, wer es sein könnte, Sylvi wäre nicht im Lande, sie ist mit Sandy die einzige, die blonde Haare hat, auch Muck konnte es nicht sein, da weder Sandy noch Muck blaue Kleidung tragen.
Nach dem ich weiter am überlegen war, fragte ich Aurelia, wer das sei, ihre Antwort kam promt: Na Disopia.
Ich dachte ich trau meinen Ohren nicht...

Bild

Sie erklärte mir, dass sie im Schlaf zu ihr kommen würde und mit ihr reden würde, ich rannte sofort zu den Fenstern und kontrollierte sie, ob sie auch ja richtig geschlossen sind.
Was sie waren.

Dann erzählte sie mir, dass sie aber schon vorher bei ihr war und ich wunderte mich, dass ich von dem nächtlichen Besuch nicht wach geworden bin.

Aurelia erzählte mir dann, dass ich sie gar nicht hören, kann, da sie nur kommt, wenn sie schläft, da war mir klar, dass sie in ihren Träumen vorkommt.

Lange brauchte ich dann nicht um Aurelia zu überreden in die Küche zu kommen, ich machte ihr ein paar Pfannkuchen und beobachtete sie, beim essen.

Nach dem Aurelia gut gegessen und getrunken hatte, wollte ich mehr über ihre Träume erfahren.
Sie erzählte mir, mit einer Selbstverständlichkeit, dass sie sie im Traum sieht und dass da, wo die Disopia ist, ganz viele Blumen sind, so, wie bei uns im Land, dann erzählte sie mir, dass sie sich auflöst, wenn sie Disopia fragt, wo sie wohnt.

Sie erzählte weiter, dass die Disopia, ihr den Weg in dieses Land zeigte und ich fragte sie, wo Aurelia den vorher gelebt hatte.
Aurelia überlegt kurz und sagt mir, dass sie an einem Stein war, wo sie aufwachte, da ich ihr vorschlug, ihrer richtigen Mama eine Nachricht zukommen zu lassen, damit sie sich keine Sorgen machen bräuchte.

Es schien mir ein schwieriges Unterfangen, Aurelia wusste zwar wo der Stein war, aber das würde uns nicht viel weiter helfen.
Sie erzählte mir, dass sie bevor sie in diesem Land war, sich an einen Stein lehnte, weil sie müde war und dieser Stein wurde ganz warm, dann schlief sie ein und wachte ganz wo anders auf, der Stein, an dem sie nämlich in diesem Land lehnte, war rot und leuchtete.

Dann erzählte mir Aurelia, dass es ein für sie unheimlicher Ort war, da dort viel Gestrüpp war und ganz viele Steine, ich fragte, ob da auch Nebel war, sie bejahte es.

Bei Pallas, dieser Ort ist für kleine Mädchen wirklich kein schöner Ort, obwohl die Ahnen sie bewachen würden.

In diesem Augenblick kam auch schon Mareta ins Haus wir unterhielten uns weiter über Aurelias Träume und ich erklärte ihr, dass Dispoia eine unserer Göttinnen ist.

Aurelia wunderte sich, dass eine Göttin unseres Landes sie kennt, ich erklärte ihr, dass in allen Ländern die gleichen Götter wohnen, nur unterschiedliche Namen tragen, in manchen Ländern würde Disopia ''Göttin des Wassers'' heißen, dann wiederum auch mal in Gestalt eines männlichen Gottes auftreten und Neptun heißen oder auch in einen anderen Land ''Alt'' heißen.

Sie würde viele Namen tragen, da es auch viele verschiedene Länder gibt.

Aurelia versprach mir, wenn der Regen aufhören würde, wir zusammen zu diesem Ort zu gehen, damit sie mir den Stein zeigen kann.

In diesem Augenblick klopfte es an der Tür und Svenja kam rein um nach ihrem Bein sehen zu lassen.
Ich schaute mir ihr Bein an und fragte Mareta, ob sie alles nach Anweisung machte, als ich meine Hand auf das Bein legte, spürte ich einen stechenden Schmerz und ließ ihr Bein sofort los.

Mir schoss es, wie ein Pfeil durch den Kopf, dass es sich um mehr, wie nur ''böse Magie'' handeln könnte, somit eilte ich nach oben und machte einen Brei, aus Aalaugen, die im Bein suchen werden nach dem bösen Wurm, der sich einnistete, aus Echsenbeinen und Kräuter, rührte alles zu einem Brei und rannte runter, drückte Mareta die Schale in die Hand um Svenja zu verarzten.

Ich war mir nicht sicher, ob es helfen würde, aber ich wusste, wenn unsere Macht nicht stark genug war, würde ich Svenja zu einem sehr großen Schamanen schicken, ich versprach, dass ich noch in der gleichen Nacht einen Raben mit einem Pergament zu ihm schicken werde.

Als es sich ein wenig beruhigte in der Küche, hörte ich Stimmen draußen, ich öffnete die Tpr und schaute nicht schlecht, es waren Sirena, Cindy, die große Kriegerin des Feuers, Ly, Sma und Yoh bei uns im Garten.

Aurelia drängelte sich an meine Seite und schob ihre Hand an meine, irgendwie war sie sehr warm, aber das was Cindy mir sagte, machte mir größere Sorgen, wie Aurelia, in diesem Augenblick, also hörte ich der Kriegerin des Feuers aufmerksam zu.

Cindy und Ly zeigten mir, die Schriften, davon war ein Bild mit Kindern, die sich an den Händen hielten.
Ich hielt meine Hand drauf, schloss meine Augen und sah Bilder von einer Schamanin, die trommelte und tanzte, dann sah ich einen Kreis mit Kindern, die sich im Uhrzeigersinn Händchenhalten bewegten.

Es muss was mit den Monstern zu tun haben, die uns versteinerten, da war ich mir sicher.

Ich versicherte Cindy dass ich die Schriften genau studieren werde und überlegen würde, womit wir es zu tun haben.

Nach dem Aurelia leicht ungeduldig wurde, da ich ja mit eigentlich zu Afra wollte, damit sie mit Janina spielen konnte, beschlossen wir Richtung Afras Lager zu gehen und ja, Afra war da, Janina und Anora waren auch da, ein andere kleines Mädchen war auch bei denen, ich glaube bald, es war die kleine Lilly.

Ich zeigte Afra die Schriftrollen, um eine zweite Meinung zu hören, Afra war der gleichen Meinung wie ich, dass der Kinderkreis symbolisiert, die Kraft, Geschlossenheit und Gemeinsamkeit, sie sah, dass jeder in dem Kreis die Kraft auf den anderen überträgt und gemeinsam zusammen eine große Kraft bilden.

Leider wusste Afra auch nicht richtig, wann es passieren könnte, oder ob wir es schon hinter uns hatten, weil die Kinder uns ja schon befreit hatten, ich unterhielt mich noch eine Weile mit Afra und dann verabschiedet ich mich, Aurelia durfte noch bei Afra bleiben und mit den anderen Kindern spielen.

Ich beschloss nach hause zu gehen, um mich über die Schriften und dem Bild zu sitzen.
Ich musste doch rausbekommen, ob es auf uns zukommt, oder ob wir das Schlimme überstanden hatten.
Zuhause angekommen, waren alle immer noch da, außer Ly, sie eilte bevor ich noch nach Afra ging, zurück in das Späherhaus um auch mehr über die Schrift zu erfahren.

Ich hörte Cindy reden mit Sma, sie erzählte von den Monstern, dass die Geschichte schon sehr alt sei.

Wir unterhielten uns noch eine Weile, bis Sma zu mir kam und mir bot mir ihre Hilfe an, sie sagte zwar, sie könne nicht lesen, aber sie könne mir dank der Kraft ihrer Ahnen bestimmt helfen, wenn ich was nicht lesen kann, oder wohl möglich ein Teil der Schriften fehlen würde.

Ich hörte mit dem anderen Ohr Cindy zu und war anfangs bei Sma nicht ganz bei der Sache, da ich meinen Ohren nicht traute, Sirena wurde wieder im Kreis der Kriegerinnen aufgenommen....

Doch dann rappelte ich mich udn lauschte aufmerksam Sma zu...

Sie zeichnete einen Kreis mit ihren Fingern, naja, das, was man bei uns Finger nennt.
Sie fragte mich, wo die Monster sein, da, wo die Kinder sind, vermutlich nicht.

Ich schaute auf das Bild, und musste Sma recht geben, dass ein Teil, wohl fehlen würde.

Sma versicherte mir, dass sie helfen würde, zusammen mit Yoh, ich willigte ein und sagte Sma, dass ich die Schriften mir erst mal genauer anschauen wollte und dass wir am Tag, wo das große Feuer statt findet, wir uns in der Höhle an unserem Haus treffen würden.

Nach dem ich mit Mareta in das Haus ging, knieten wir uns gleich mit einer Tasse Tee über die Schriften, wir versuchten die sehr undeutliche Handschrift zu lesen.
Ich hatte große Mühe und holte mir einen anderen Tee, ich trank ihn aus, schloss meine Augen und legte meine Hand auf die Schriften.
Dann passierte was merkwürdiges.

Ich sah keine Schriften, ich hörte eine Stimme, die mir bekannt vor kam, aber nicht einordnen konnte.
Die Stimme erzählte mir von der Rache der Monster...

Ich hielt meine Hände weiter auf der Schrift und lauschte den Worten.

Sie erzählte mir, dass die Rache kommen würde, die Rache, die mit größerer Kraft, wie zuvor kommt und sich nicht aufhalten lassen würde.

Sie erzählte mir, dass diese Rache schon ein mal in diesem Land wütete und viele, viele Tote brachte, Kriegerinnen sein gestorben, weil sie nicht drauf vorbereitet waren, dass auch bei der Rache die Kinder die größte Kraft war.

Sie erzählte weiter, dass denen, die gestorben waren unachtsam waren und nicht drüber nachdachten, dass die Monster sehen würden, dass die Kristalle sich in kleine Steine auflösten.

Die, die gestorben sind, lebten nach der Erlösung unbekümmert und ahnten nicht, dass eine noch größere Gefahr auf sie zukommen würde.

Sie sprach sehr leise weiter mit den Worten, dass im Süd-Osten unseres Landes eine Höhle ist, eine Höhle, die bewohnt wird von Wesen, die nicht nur mit den Augen sehen und nicht nur mit dem Mund reden können, diese Wesen sein eng verbunden mit den Ur-Ahnen dieses Landes.
Sie sagte mir, dass wir nicht wie die, die vor langer, langer Zeit, durch dieses Unglück, was dieses Land heimsuchte denen, die in der Höhle leben den Rücken kehren sollten.

Wir sollten auf sie hören, da sie ein weiterer Schlüssel wären, diese Monster zu besiegen, wir sollten auf unser Herz vertrauen, so wie Kinder auf uns Erwachsenen vertrauen.

Dann sprach die Stimme weiter, dass wir auch auf die Göttlichen Kräfte vertrauen sollten und nicht so gleichgültig handeln sollten, wie die Menschen zuvor.

Die Stimme wurde immer leiser, den letzten Satz, den ich hörte, war nur noch: Feuer ist nicht gleich zerstörerisch, die Anführerin wird aber wissen, diese Macht mit ihren Gefährtinnen zu nutzen um die Kinder und das Land zu schützen.
Geht nicht im Alleingang, die Ahnen werden reden, reden mit den Wesen, die Kriegerinnen werden kämpfen, kämpfen mit der Macht Pallas Athene, die Späher werden horchen, horchen, was Aenigna denen zuflüstert, die Schamanen und Druiden, werden beten, beten mit Arithrea und die Kinder werden für die Kraft, Gemeinsamkeit und Geschlossenheit sowie Liebe für Euch kämpfen, vertraut auf die Stimme des Herzens und dieses Landes...

Dann verstummte die Stimme, meine Hand wich von der Schriftrolle, ich schaute Mareta an und es bedurfte keiner vielen Worte, sie verstand mich und ich sie, es war schon unheimlich...

Ich ging runter, schrieb auf einem Pergament die Bitte, dass der große Schamanenmeister sich auf den Weg machen sollte, zum Land der Amazonem, da eine Verletzte auf dem Weg zu ihm ist, ich erwähnte noch, was ihr passierte, wie die junge Frau heisst und was ich fühlte im Bein und mittlerweile im ganzen Körper und wir auf seiner Hilfe angewiesen sind, ohne seine große Macht, würde sich der böse Wurm noch mehr in Svenjas Bein verbreiten...
*dann wickelte ich das Pergament mit einem Band um das Bein meines Rabens und schickte ihn auf die Reise zum großen Schamanen..

*ließt sich noch mal alles durch und sagt leise zu sich: die Götter werden uns beistehen...
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 19.10.2011 12:07

*Kramt ihr kleines Buch raus, ein kleines Glas Tinte und beginnt zu schreiben...

Liebes Buch, vor einigen Sonnenläufen war mal wieder ein Tag, der nicht wie gewöhnlich anfing, seid dem Aurelia bei Mareta und mir wohnt.

Als ich die Treppe runterging, hörte ich jemanden in der Küche wuseln, ich ging die Treppe runter und just in diesem Augenblick kam Aurelia die Treppe hoch, beinahe hätten wir uns umgerannt.

Irgendwas schien sie wieder ausgeheckt zu haben und es sollte auch nicht lange dauern, bis ich es raus gefunden hatte.

Nur wurden wir abgelenkt, jemand hämmerte bei uns am Haus, nur wer?
Wir gingen raus und schauten uns um, sahen niemanden, auch auf das Rufen reagierte niemand, also beschlossen wir wieder rein zu gehen.

Aurelia wie immer in Eile, rannte vor, irgendwas schien sie an einem der Fässer machen zu wollen, ich stand in der Küche und beobachtete sie.
Sie rannte zum Fass und machte den Deckel auf, griff in das Fass und wühlte drin rum, ein Poltern erschreckte mich wieder, irgendwas schien oben im Wohnzimmer passiert gewesen sein, ich rannte nach oben um nachzuschauen, ein alter Schindel lag im Kamin, als ich nach oben schauen wollte, durch den Kamin, zuckte ich weg, weil eine kleine Flamme aus dem Kamin raus kam.
Und plötzlich war es ruhig, man hörte nichts mehr, gar nichts mehr.

Irgendwas merkwürdiges ging da vor sich, ich wusste nur nicht was.

Aurelia unterbrach die Stille, ich hörte sie rein und raus laufen, ging nachdenklich nach unten und wollte wissen was sie macht, als ich ihren Ärmel sah, dachte ich ich falle aus allen Wolken, so kurz vor dem großen Feuer, sah sie aus, als ob sie in ein Tümpel fiel und gerochen hat sie wie eine Taverne.

Dieses Mädchen, kaum lässt man sie eine Minute aus den Augen stellt sie was an, als ich sie fragte, was sie machte, erklärte sie mir stotternder Weise, was sie machte, es half nichts, wir mussten uns ja beeilen, da die Stunde des großen Feuers näher rückte.

Ich versuchte den Gestank vom Ärmel mit viel Wasser auszuwaschen, was mir auf die Schnelle nicht gelang, also musste ich Aurelia nach oben schicken, um sich umzuziehen.
So wie sie stank, hätte ich sie nicht mit zum Feuer nehmen können, die Hoheit hätte bestimmt sonst was von mir gedacht.

Nach dem Aurelia endlich umgezogen war, bleib auch keine Zeit für eine lange Erklärung, sie erzählte mir zwar was von einem Grashüpfer, der im Fass war und ihn rausholte, aber mehr auch nicht.
Ich versprach Aurelia was für solche Tier zu bauen, aber nun mussten wir uns auch wirklich beeilen.

Am Feuer endlich angekommen, stand die Hoheit schon in der Mitte und hielt ihre Ansprache.

Aurelia konnte von Glück reden, dass wir nicht viel Zeit hatten, sonst hätte ich sie mir zur Brust genommen...

Als das Feuer beendet war, eilten wir nach hause, ich versprach ja Aurelia das Versteck zu zeigen, also schnappte ich sie mir und zeigte ihr den kleinen Sumpf, guckte mit einem grinsen zu Aurelia und wartete auf ihre Reaktion....

Sie guckte sich fragend um und wollte wissen, was das ist, ich erklärte ihr, dass man da aufpassen sollte, weil da gerne Schlangen und Echsen sich aufhalten, ich glaube ihr gefiel der Ort nicht wirklich, also nahm ich sie an die Hand und zeigte ihr den richtigen Ort, wo man sich gut verstecken kann, besonders als Kind...

Ich zeigte ihr, dass man an einer Liane hochklettern kann, ich kletterte vor und es dauerte nicht lange, da war Aurelia auch oben, sie ist ganz schön flink mit ihren kleinen Händen.

Als sie oben war, stand sie mit offenen Mund da und schaute sich um, sie bekam kein Wort heraus bis plötzlich Svenja, da stand, dann dauerte es nicht lange und Sandy war auch da, Thukal, Cindy, Ly, Sven, Lilly und Sirena.

Ich wusste gar nicht wie mir geschah, alle da oben, das ist zu viel, schoss es mir durch den Kopf und just in diesem Augenblick brach Svenja zusammen, ich hatte große Mühe Svenja runter zubringen um sie auf sicheren Boden zu wissen, als wir unten ankamen, schaute gleich Mareta nach Svenja.

Es dauerte eine ganze Weile, bis alle dann in der Höhle waren, Thukal sollte auch noch Sma holen.
Ich wusste ja, warum alle gekommen waren, da ich der großen Kriegerin des Feuers ein paar Sonnenläufe Zeit geben sollte, um die Schriften deuten zu können.

Wir versammelten uns alle um das Feuer und ich fing an zu erzählen, was Mareta und ich heraus gefunden hatten.
Cindy schien ganz schön ungeduldig zu sein, sie hörte zwar zu, wollte aber am besten sofort wissen, was es mit den Kindern auf sich hatte.

Man kann doch nicht fliegen lernen, wenn man noch nicht laufen kann, schoss es mir durch den Kopf, immer diese Ungeduld.
Ich erzählte nach und nach, was uns die Schriften sagten auch was wir bei den Kindern sahen.
Nach dem ich Cindy alles erzählte war sie glaube ich noch mehr verwirrt, wie vorher, aber mehr konnte ich ihr auch nicht sagen.

Diese Schrift von der Schriftrolle ist schon merkwürdig gewesen und wir knieten wirklich viele Nächte drüber, suchten nach versteckten Botschaften, nach Hinweisen, die uns weiter helfen könnten, nur die Hinweise, die ich auch allen Anwesenden erzählte bekamen wir raus, mehr nicht.

Nach dem Mareta und ich alles erzählten, was wir raus gefunden hatten, wurde hin und her diskutiert, was der, oder der Hinweis bedeuten konnte.

Nach dem sich alles ein wenig beruhigt hatte und alle immer noch am überlegen waren und auch die ersten Aufgaben verteilt wurden, verabschiedete ich mich, ging in das Haus um noch ein paar Sachen zusammen zu kramen bis ich den Schreibtisch erblickte.

Ich schaute zwei mal auf den Schreibtisch, rieb meine Augen und guckte noch mal hin, mir schoss es, wie ein Pfeil durch den Kopf und mir war klar, das konnte nur Aurelia gewesen sein.

Alle Flaschen, egal ob Gifte, Medizin, Absud oder Tinkturen waren nicht mehr nach Krankheitsbild sortiert, sondern standen nach Farbe sortiert auf dem Tisch.

Oh bei Pallas, diese Göre, lässt man sie mal aus den Augen, ich rief sie laut, so laut ich konnte, mein Tonfall war glaube ich auch nicht der liebste, am liebsten hätte ich mir die kleine Geschnappt und ein mal quer durch die eiskalte Quelle hinter dem Haus gezogen, eine eiskalte Dusche würde ich glaube ich so manches mal gut tun.

Als sie oben im Haus ankam, druckste sie rum und stammelte leise, dass sie doch nur die Flaschen schön hinstellen wollte.

Ich schickte sie ohne Essen ins Bett, mein Magen drehte sich um, was wäre passiert, wenn eine der Amazonen krank geworden wären und man wegen dem fatalen Fehler eine falsche Flasche genommen hätte und eine der Amazonen noch kranker gemacht hätte, wie sie vorher war.

Ich mochte mir das gar nicht ausmalen.

Ich eilte nach unten, da Svenja auf mich wartete um sie zum großen Schamanenmeister zu bringen, wegen ihrem Bein, ich half ihr auf das Pferd, wir verabschiedeten uns und ich versicherte ihr, dass sie bald gesund wieder im Lande sein wird.

Eilte wieder nach oben und erklärte Aurelia was alles hätte passieren können mit den Flaschen, dann ließ ich sie alleine, ging zum Schreibtisch und sortiere die Flaschen wieder nach Krankheitsbilder...
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 20.10.2011 15:24

*Sitzt im Tempel und schreibt in ihrem Buch....

Liebes Buch, ich weiß, dass ich mich normal um Aurelia kümmern sollte, aber sie ist auch wenn ich nicht bei ihr bin gut behütet, alle meine Schwestern werden auf sie acht geben.

Ich weiß liebes Buch, dass ich die kleine in den letzten Tage etwas vernachlässigte, aber ich muss lernen mit einem Ziehkind zurecht zu kommen, was mir nicht immer leicht fällt, sie ist aber auch eine Göre, die nur Flausen im Kopf hat....

*seufzt leise und sagt zu sich selbst: ich weiß, ich war auch nicht immer lieb und nett...

Liebes Buch, ich möchte Dir heute von dem letzten Abenteuer erzählen, was ich mit Aurelia erleben durfte, vielleicht verstehst Du es ja, dass ich eine kleine Auszeit brauchte, wenn Du es hörst, was alles passierte.

Es war der Tag an dem das kleine Feuer bei den Druiden statt fand, der Tag fing harmlos und ruhig an, wir saßen am Feuer und beratschlagten uns, ob wir was in den Schriften übersahen, da auch ich nicht wusste, was es bedeuten sollte, dass Feuer nicht nur zerstörerisch sein könne.

Aber auch die anderen Schamanen und Druiden, hatten keinerlei Ideen, als wir uns verabschiedeten ging ich nach hause, zu hause angekommen dachte ich, mich trifft der Schlag.

Die Küche sah aus, als ob eine ganze Ameisenkolonie sich ein neues zuhause suchten, die Küche stank erbärmlich nach Met, ich dachte ich falle aus allen Wolken, begann eifrig an zu fegen und zu wischen, ein Glück kam noch Mareta zur Hilfe, sie fing gleich oben an zu fegen, es war ein reines Desaster, als ich um die Fässer fegte, kippte das Fass wo ich den Met lagerte um.

Ich dachte ich traute meinen Augen nicht, wie konnte ein volles Fass Met umfallen.
Ich öffnete den Deckel und was sah ich, das Fass war leer, was am frühen Morgen noch voll war.

Ich konnte mir denken, wer dafür verantwortlich war und rief Aurelia zu mir, sie beteuerte mir, dass sie gar nicht in der Küche war, sondern Afra und Sandy, ich glaubte ihr nicht ein Wort, Afra würde sich doch nicht selbst bedienen.

Nach dem Mareta und ich endlich fast fertig waren und Aurelia helfen musste, sah ich die nächste Bescherung.
Unter einen Teppich gelegt, lag ein Buch, ein Buch was von mir war, wo ich Kräuter und Pflanzen rein gezeichnet hatte, die bei Krankheiten helfen.

Aurelia versuchte zu erklären, wie das mit den Ameisen gekommen war ich hörte ihr nur mit einen halben Ohr zu, aber ich verstand sie sehr gut, ich sammelte ja früher auch Krabbeltiere, aber Ameisen, ob bei Pallas, auf so eine Idee wäre ich nie gekommen.

Ich zog entsetzt das Buch hervor und musste wirklich schwer schlucken, auch schlug ich glaube ich Aurelia eine Backpfeife, so viel Mist innerhalb eines Tages, stellte ich glaube ich nie an, meine Großmutter hätte mich glaube ich -windel weich geschlagen oder im Wald alleine übernächtigten lassen.

Aurelia versuchte sich in die äußerste Ecke zu verkrümeln, als ich das Buch in der Hand hielt, dann hörte ich Mareta entsetzt rufen: wir haben doch leere Bücher, ich zitterte vor Wut, Blätter fehlten, das eine oder andere lag zusammen zerknüllt bei ihren Malsachen.

Mareta schlug vor, die Blätter neu abzuzeichnen und neu zu schreiben, so einfach wollte ich es Aurelia aber nicht machen, sie hat Mist verzapft, also sollte sie auch dafür büßen.

Mareta erklärte Aurelia, während ich am Schimpfen war und vor Wut kochte, dass diese Schriften wie gesprochene Worte sind und die Bilder die Blumen, die es in unserem Land gibt gezeichnet sind, um die Kräuter von einander zu unterscheiden.

Aurelia blickte mich mit einem Blick an, den ich nur zu gut von mir selber kannte, wenn ich mal Mistbock bei meiner Großmutter machte.

Ich glaube, wenn Mareta nicht eingegriffen hätte und wenigstens vorschlug dass wir mit Afra reden sollten, wegen dem Metfass, hätte ich mich glaube ich vergessen an diesem Abend.

So viel Arbeit wie ich mit dem Buch hatte, alles fein säuberlich dokumentiert, machte Aurelia innerhalb von ein paar Minuten, kaputt.

Mareta und ich beschlossen gemeinsam mit Aurelia zu Afra zu gehen, als wir an ihrem Lager waren, erblickten wir nur Sirena und kurze Zeit da drauf, war noch ein fremder am Lager.

Für einen kurzen Augenblick vergaß ich meine Wut.
Der Fremde sprach Sirena an und erzählte, dass man viele Geschichten über Amazonien hören würde.
Er hörte in fremden Ländern was von Afra, von der großen Kriegerin Cindy und mich bezeichnete er als Hexe, ich drehte mich um und guckten den Fremden entsetzt an, zog mit bedacht Aurelia näher zu mich um ihr wenigstens etwas Schutz zu bieten.

Just in diesem Augenblick gesellte sich Afra mit Sandy zu und und mir fiel wieder das Fass Met ein, warum ich ja eigentlich Afra suchte.

Ich zog Aurelia hinter mir her und fragte Afra, ob sie ohne zu fragen in mein Haus gehen würde und den Met leer machen würde.

Afra verbeugte sich vor mir, nur in diesem Augenblick war mir nicht nach Vormalitäten, weil ich vor Wut wieder kochte.

Afra fing an zu stottern und so nach und nach kam raus, dass es wirklich Afra war, sie begann mit den Worten: ''ich schwöre'', ich schluckte nur und dachte mir, die kleine Göre log mich an.

Dann stotterte Afra weiter, dass sie sich im Haus umgeschaut hätte, weil niemand da war und als ich vom Fass Met sprach, meinte sie dann plötzlich: ''ach das Fass, Du meinst das Fass mit dem süßen Zeugs?''
Sie meinte dann, dass sie etwas von probierte, weil sie den Geruch nicht kannte und dann noch mal einen kleinen Becher probierte und noch einen und eh sie sich versah, war das Fass auch schon leer.

Aurelia wollte, während ich mit Afra sprach sich los reißen, aber ihr Ohr war fest in meiner Hand, eh ich mich versah, spürte ich einen Tritt vor meinem Schienbein.

Ich ließ Aurelia los um mein Bein zu reiben, dann entschuldigte ich mich bei Afra und zerrte das kleine Biest hinter mir her.
Bei Pallas das hätte ich früher nie wagen dürfen, meine Großmutter zu treten, die Hand, die einen füttert, mir war klar, dass sie nun wirklich eine gehörige Strafe verdient hatte und zerrte sie nach hause.

Oben im Wohnzimmer angekommen, schnappte ich sie mir und legte sie übers Knie, ihre Schreie waren glaube ich in ganz Amazonien zu hören, aber das war mir in diesem Augenblick egal.

Nun trieb die Göre es wirklich zu weit, erst die Ameisen, dann das Buch und dann tritt die die Hand, ihr ein Dach über dem Kopf gibt und sie nicht verhungern lässt.

Nach dem meine Hand selbst schmerzte von den Schlägen, die Aurelia einstecken musste und Aurelias Po so rot war, als ob sie sich auf eine Feuerstelle setzt, hörte ich auf.
Ich beruhigte mich langsam und versuchte ihr, zwar immer noch wütend zu erklären, warum sie so was, was sie den Tag machte nie wieder machen sollte.

Sie stotterte und schniefte vor sich hin, dann wischte ich ihr die Tränen weg und sagte ihr, dass sie sich zusammen reißen sollte, wenn wir zurück gehen, sollte man nicht mehr sehen, dass sie dolle geweint hätte.
Dann fragte sie mich doch glatt, ob sie nun weg müsse von mir, ich habe ihr den Po -windel weich gehauen und sie machte sich sorgen ob sie nun weg müsse.
Sie sagte mir immer noch schniefender Weise, dass sie nicht weg möchte.

In diesem Augenblick hatte ich doch schon ein leicht schlechtes Gewissen, ich haute sie und sie wollte trotzdem bei mir bleiben.

Dann sagte ich ihr, wenn sie lieb ist und nicht mehr das macht, was sie heute und die Tage zuvor machte, würde ich sie noch behalten.

Aurelia versprach es mir und so gingen wir gemeinsam runter.

Als wir gerade nach unten wollten, kam Sandy zu uns, sie hörte, dass wir von Ameise sprachen und ich klärte Sandy auf, was an diesem Tag alles passierte.


Da ich Sandy leider nichts von dem Met anbieten konnte, sagte sie mir mit einer Selbstverständlichkeit, die sie mir die Tage ein Fass mit Schnaps noch mal vorbei bringen würde. Und erzählte noch mal, dass Afra den Met leer getrunken hatte mit einem Pott, der bei der Feuerstelle stand.

Dann erzählte ich Aurelia, was für Arbeit dem nächst auf sie zukommen würde, da sie mir helfen muss das Buch wieder heile zu machen.

Plötzlich ging die Tür auf und Mareta stand mit dem Fremden im Haus, er sollte wohl krank sein, aber so krank sah der Fremde mir gar nicht aus.
Ich sagte Mareta dass sie nun Gelegenheit hätte, das was sie gelernt hat bei dem Fremden anzuwenden, so gingen beide gemeinsam nach oben.

Aurelia suchte nach meiner Hand, berührte dabei mein Bein und ich spürte, wieder diese Wärme, Sandy suchte das Weite, sie mag es nicht, wenn zu viele Leute da sind, oder sie spürte das gleiche wie ich, nein, wie Aurelia und ich.
Irgendetwas stimmte mit dem Fremden nicht, aber was, das wusste ich auch nicht.

Mareta und der Fremde unterhielten sich, als sie oben war, wir konnten zwischen durch ein paar Gesprächsfetzen mitbekommen, während Aurelia mir half Tee aufzusetzen.

Als ich Aurelia auf ihre heißen Hände ansprach, sagte sie leise, dass ich leise sein soll, sie wollte mir was zeigen, ich beobachtete Aurelia und dachte, ich trau meinen Augen nicht.

Sie hielt doch ihre Hände in das Feuer, als ich hinging um mir ihre Hände anzuschauen, sah man nichts, keinerlei Verbrennungen, gar nichts, nur Ruß.

Aurelia machte sich ihre Finger sauber und machte wieder ''pssst' und zeigte nach oben, ich hielt meinen Atem an um den Fremden zu belauschen.

Der Fremde fragte Mareta aus, ja, es stimmte, wir verhörten uns nicht, es war unheimlich, so viele Fragen wie er stellte, war ungewöhnlich für einen Wanderer.
Er fragte, ob wir hier nur zu dritt wohnen würden, ob Mareta Magie könnte, dann sprach er von unseren Göttinnen.
Aurelia erklärte mir flüsternder Weise, dass sie das auch der Hoheit schon zeigte, dann fragte ich sie, ob sie auch Feuer machen könne, wenn sie es wollte, ohne ihre Finger zu benutzen.

Es erinnerte mich an die schwarze Janina und sagte Aurelia gleich, dass ich ihr das mit der Schwarzen Janina später mal erklären würde.

Dann hörte ich die beiden oben Reden von den Monstern, der Fremde wurde immer neugieriger und fragte nun Mareta nun richtig aus.

Zwischendurch beim Lauschen was die oben reden, fragte ich Aurelia, wie es in dem Land aussah, wo sie her kam, sie erzählte mir, dass dort weite Wiesen waren und Hütten aus Stein dort waren, Burgen und Wälder, aber anders wie in diesem Land hier.

Und das dort kleine Pferde lebten, gerade mal so groß wie sie war.
Ich sah die Bilder der Heimat meiner Großmutter vor mir und schwelgte ein wenig in Erinnerung, bis ich mich wieder fing.

Dann hörte ich den Fremden oben fragen, ob ich wirklich eine Hexe sein, ich zuckte zusammen und lauschte angestrengt nach oben.
Mareta erzählte dem Fremden, dass unsere Hoheiten unbesiegbar wären, ich schnappte mir Aurelia und eilte nach oben, das war nun zu viel des Guten, der Fremde fragte eindeutig zu viel und ich bat ihn doch nun das Haus zu verlassen, da seine Wunde ja nun versorgt sei.

Als ich den Fremden anschaute, brannte meine Brust und mein Schulterblatt, wie den Tag, wo ich im Tempel aufwachte, der Fremde stand auf, als ob er nie verletzt war, es war merkwürdig.

Ich erklärte dass der Fremde viel zu viele Fragen gestellt hatte, Mareta schien es peinlich gewesen zu sein, da sie auf die Kriegerin des Feuers hörte, sie sagte ihr, er sei willkommen in unserem Land.

Wir beschlossen auf dem schnellst möglichsten Weg Cindy und die Hoheit zu informieren, nur war es mittlerweile auch schon sehr spät, wir überlegten uns eine List, wollten einen Eimer auf die Haustür stellen, damit wir sofort mitbekommen würden, wenn der Fremde in unser Haus zu kommen und ich holte noch zusätzlich Nägel aus dem Schreibtisch um sie in der Küche und der Treppe zu verteilen.

Als ich unten in der Küche war, hörtet ich Afra laut singen: das ist die Aafra, was mir an ihr gefällt, das ist ihr schwarzes Haar, sie hat so tolle tolle schöne Augen, und einen heißen Mund, ja, ja sie ist so wunderbar...

Als ich Afra singen hörte, fühlte ich mich schon etwas sicherer, ich rief ihr zu, dass sie acht geben sollte wegen dem Fremden, es dauerte nicht lange da war Afra bei uns im Garten.
Wir erzählten ihr, was wir beobachten und hören konnten, Afra sagte nur, wir sollen ihm Essen und Trinken anbieten, wenn er beide nicht will, so sollten wir acht geben.

Trinken nahm er nicht an, ich sagte Afra noch, dass sie mein Vertrauen hat und ich weiß, dass sie das Land beschützen wird, dann verabschiedete ich mich, trug Aurelia und Mareta auf, dass sie sich um die Nägel und dem Wassereimer kümmern sollten.

Ich eilte nach oben und begann die Blätter in das Buch einzusortieren.

Nach dem dann auch endlich wieder Marets und Aurelia ins Haus zurück kamen, legten wir uns auf die Felle, ich tat in dieser Nacht nicht ein Auge zu....
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 20.10.2011 15:44

*Schreibt weiter in ihrem Buch...

Da ich diese Nacht kein Auge zu tat, beschloss ich noch in der gleichen Nacht in den Tempel zu gehen, ich wusste Aurelia und Mareta sicher, da Afra im Lager war.

Ich zündete eine Kerze an, um ja nicht über die Nägel zu stolpern, holte den Eimer von der Tür und eilte in den Tempel.

Ich reinigte mich durch Räuchern, bedankte mich bei Pallas, dass sie mir Eintritt gewährt und betete leise zu Pallas.

Ich betete so lange, wie meine Augen auf blieben.
Irgendwann spürte ich Müdigkeit aufkommen und legte mich zusammen gerollt auf den roten Teppich, schloss meine Augen und wollte nur ganz kurz schlafen, nur so kurz, bis die Sonne langsam den Horizont aufkam.

Plötzlich sah ich Bilder vor meinen Augen, Bilder die mir sehr bekannt vor kamen.
Ich sah das Haus meiner Großmutter und den Wald, der direkt am Haus meiner Großmutters Haus grenzte.

Dann sah ich durch ein Nebelschleier eine Frau, als sich der Nebel lichtete, erkannte ich meine Großmutter.

Bevor ich was zu meiner Großmutter sagen konnte, sprach sie, sie sagte mir: Kindchen, Du bist viel zu streng zu dem kleinen Mädchen, erinnre Dich, was Du alles bei mir gemacht hast, wenn Dein Vater auf Handelsreisen war.
Ich weiß, ich war oft streng zu Dir und haute Dir auch auf den Po, aber wo Du so alt warst, wie die kleine Aurelia, hast Du aus deinem handeln schon Strafe genug gehabt.

Und meine kleine Enkeltochter, erinnre Dich wie oft musstest Du im Wald schlafen, wenn Du durch dein handeln nicht schon Strafe genug hattest, auch wenn Du Dich alleine gefühlt hast, so war ich immer gleich im Gebüsch neben an und wachte über Dich.

Sei nicht so böse mit ihr, erkläre ihr lieber, mache nicht die Fehler, die ich bei Dir machte, sie hat nur Dich und soll lernen, lernen was Du bei mir gelernt hast.
Lerne ihr Verantwortung zu übernehmen und dass man nur mit Verantwortung großes erreichen kann, so wie Du. Gebe ihr Aufgaben, damit sie keine Langeweile bekommt, zeige ihr, dass sie auch schon Aufgaben für große beherrschen kann und sie sich in Geduld üben soltle, wenn es nicht gleich auf Anhieb klappt.

Deine Mutter ist stolz auf Dich, das sagte sie mir, stolz, dass Du in diesem Wunderschönen Land Priesterin bist nun mache die Mutter der kleinen Aurelia so glücklich, wie wir es sind mein Kindchen, sie hat nur Dich und die Schwestern dieses Landes.

Ehe ich antworten konnte und Fragen stellen konnte, verschwand meine Großmutter auch wieder im Nebel und die Bilder wurden immer undeutlicher.

Als ich aufwachte rannte ich schnell nach hause, um nach Aurelia zu schauen, es war helllichter Tag und Aurelia war weit und breit nicht zu sehen, ich machte mir große Sorgen und fragte Mareta, ob sie Aurelia gesehen hätte, Mareta schaute von ihren Büchern auf und sagte mir, dass sie bei der Hoheit wäre.

Ich war sichtlich erleichtert und begab mich wieder zurück in den Tempel....
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 21.10.2011 07:32

*Sitzt am frühen morgen an ihrem Schreibtisch und schreibt in ihrem Buch mit einer Tasse Tee, da sie die ganze Nacht mal wieder nicht geschlafen hat....

Liebes Buch, was habe ich mir nur dabei gedacht, ich bin noch ein mal glimpflich davon gekommen, aber wenn ich mir so etwas noch mal erlaube, bin ich mir sicher, dass die Hoheit nicht noch ein mal Gnade vor Recht walten lässt.

Aber ich erzähle Dir in dem gestrigen Tag lieber von Anfang an.
Als ich zuhause von oben nach unten ging um mich langsam zum Feuer zu begeben, stand die kleine Aurelia vor mir, mir kroch ein ganz merkwürdiger Geruch in die Nase.

Ich begrüßte die Kleine und suchte nach der Quelle von dem wirklich ekelhaften Geruch.
Aurelia schaute mich an und sagte nur: ich kann nichts dafür, das war die Hoheit! Als ich sie fragte, woher der wirklich erbärmlich stinkende Geruch her kam.

Ich ging näher zu Aurelia und roch an ihr, oh bei Pallas, sie roch schlimmer wie eine dreckige und voll gesüffte Taverne.

Während ich immer noch nicht glauben konnte, was ich da roch, hörte ich unten ein Klopfen, ich rief, dass die Tür auf sei, dann hörte ich Sandy, die rief, dass sie mir den versprochen Schnaps brachte.

Ich konnte alles irgendwie noch gar nicht deuten, Aurelia stank erbärmlich schlimm und dann erzählte sie was von der Hoheit.
Ich ging mit Aurelia runter und während ich mit ihr runter ging, stammelte Aurelia, dass die Hoheit wollte, dass sie rauchen und trinken sollte.

Sie erzählte mir, dass es gar nicht geschmeckt hat und sie es wieder ausspuckte, ich atmete erleichtert auf und betete innerlich zu mir: ein Glück, dass sie es ausspuckte.
Nur sollte ich schnell eines besseren belehrt werden.

Aurelia erzählte weiter, dass die Hoheit die kleine Chen ein Weichei nannte und eine Memme, weil sie nicht aus der Pfeife rauchen wollte und auch keinen Wein trinken wollte.
Ich guckte Aurelia verwirrt an und konnte irgendwie nicht glauben, was ich da zu Ohren bekam.

Dann erzählte sie weiter, dass die Hoheit sogar den Kindern sagte, dass sie keine richtigen Amazonen wären, wenn die das nicht machen würden.

Mein Magen drehte sich und mir schoss durch den Kopf: während Gefahr in diesem Land lauert, die Gefahr sogar der Hoheit in den Nacken hauchen könnte, macht die Hoheit sich einen Spaß auf Kosten der Kinder.

Als wir in der Küche ankamen sah ich nicht nur Sandy, Sirena war auch dabei, ich dachte mir nun, welch ein Glück, vielleicht habe ich es ja auch missverstanden und fragte Sirena, ob es stimmen würde, was mir gerade zu Ohren gekommen war.

Sirena bestätigte es und da es auch schon kurz vor dem Feuer war, schickte ich Aurelia in die Wanne, so konnte sie nicht zum Feuer, sie stank wirklich erbärmlich.

Während wir unten in der Küche standen und Aurelia im Zuber war, bat ich Sirena mir alles zu erzählen.

Sirena sagte mir betrübt, dass sie sogar den Wein servieren musste, Sandy warf ein: wenn Candia das hört, dann nimmt sie uns Mary weg.
Ich glaube auch Sandy konnte es nicht wirklich glauben, was uns da zu Ohren kam.

Ich lauschte Sirena weiter, erst hörte es sich noch recht harmlos an, da Sirena erzählte, dass sie sogar Traubensaft mitnahm und man sah ihr an, dass sie sichtlich nicht stolz auf ihre Tat war, aber was sollte sie machen, so ihr Einwurf, es sei die Hoheit und könnte sich ihrem Befehl nicht widersetzen.

Ich stand da und schüttelte nur den Kopf, ich wollte bei Pallas nicht glauben, was ich hörte.
Die Gefahr ist so nah, so nah, dass man den Atem eines Wesens, worüber wir uns unsere Köpfe zerbrechen spüren kann und dann so was...

Sandy fragte auch ungläubig von dem, was sie hörte nach, ob Anora dabei war und es schien mir, dass sie leise betete, dass Anora keinen Wein trank, weil es ihr, wie Ly nicht bekommen würde und dann sagte sie noch, dass wir die Kinder vor der Hoheit schützen müssten und dass sogar Afra mehr Verantwortung hätte, den Kindern gegenüber.

Ich nickte leicht mit dem Kopf und lauschte Sirena weiter, sie erzählte, dass Aurelia nicht das einzige Kind war, was im Sanctum war.
Chen und Mary waren auch da.

Ich hörte Sirena weiter aufmerksam zu und sie erzählte Sandy und mir, wie dieser Abend ablief, so Detailreich, dass ich sogar förmlich die Bilder vor mir sah.

Zwischendurch atmete ich erleichtert auf, da ich ab und an einen Hoffnungsschimmer hatte, dass die Kinder vernünftig waren, da Sirena erzählte, dass die Kinder sogar den Wein im hohen Bogen ausspuckten.

Nur dieser Hoffnungsschimmer schwand schnell, Sirena erzählte weiter, dass die Hoheit drauf bestand, dass sie Wein trinken sollten.

Dann hörte ich, dass die Hoheit den Kindern süßen Wein bringen ließ, die Kinder mochten wohl den Wein und somit ließ die Hoheit die Becher der Kinder immer wieder befüllen.

Mir wurde schlecht, erst die Pfeife, bei Pallas, ich weiß dass es nicht nur Kraut war, was hilft, bei Krankheit.
Die Hoheit bot mir nämlich mal an, am Tag, wo ich mit den Keksen zu ihr kam, wo ich so viel lachen musste, mit ihr zusammen zu rauchen und dass es die gleiche Wirkung hätte wie die Kekse.

Bei Pallas, Pfeife und Wein, das konnte doch nur fatale Folgen haben, ich weiß was dann passiert, da ich diese Erfahrung selber schon machen durfte, aber dieses an den Kindern auszuprobieren, während der Feind im Lande ist, das geht zu weit schoss es mir durch den Kopf.

Und genau das passierte auch, wegen dem Berauschendem Kraut, was in der Pfeife war und dem Alkohol, schienen die Kinder sich im Sanctum übergeben zu haben und der nächste Tag, war wohl einer der schlimmsten Tage für die Kinder, allen Kindern, die auf die Hoheit hörten ging es wohl erbärmlich schlecht.
So erzählte es Sirena...

Als Aurelia frisch gebadet nach unten kam und mit einem Kleid, was ich noch nie sah, da stand, dachte ich erst, dass die Hoheit ihr das Kleid schenkte, dem war aber nicht so.
Ich bat Aurelia das Kleid wieder auszuziehen, da es Diebstahl sei und schlimem Folgen haben könnte.
Sirena wiegelte ab und meinte nur, dass sie es ruhig anlassen könne, die Hoheit würde es verstehen.

Als wir zur Sonne schauten, wussten wir, dass es nun aber höchste Zeit sein würde, zum Feuer zu kommen, in meinem Bauch machte sich Wut breit und bevor wir zum Feuer rannten, meinte ich ohne drüber nachzudenken, dass man der Hoheit mal gehörig den Kopf waschen müsse.

Sirena bestätigte es auch und meinte noch, dass sie es auch merkwürdig fand, dann eilten wir zum Feuer...
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 25.10.2011 08:11

*Kramt den Vorteig vom Tag zuvor hervor und beginnt einen Kuchen aus Fallobst zu backen, knetet den Vorteig mit frischem Teig zusammen, legt fein geschnittenes Obst auf den Teig und legt einen Deckel aus dem restlichen Teig auf das Obst, schiebt es in den Ofen und macht sich einen Tee.

Holt ihr Buch hervor, ein kleines Fass Tinte und beginnt wieder zu schreiben.

Schaut nach oben lauscht dem gleichmäßigen Atmen von Mareta und Aurelia...

Liebes Buch, ich begann ja dir zu erzählen, welch einen großen Mistbock ich anstellte, aber den Wichtigen Teil erzählte ich dir noch nicht.

Nach dem großen Feuer, wo unsere Thukal eine Erhöhung bekam, sie wurde nämlich ehrenvoll als vollwertiges Mitglied in die Kaste der Kriegerinnen aufgenommen, habe ich ganz großen Mistbock verzapft und ja, wenn ich heute drüber nachdenke, war es nicht schlau.

Nach dem Feuer gingen Mareta, Aurelia und ich zur großen Kriegerin des Feuers, ich wusste dass Mareta gefühlt hat, dass im Süden des Landes sich was zusammenbraut.
Nicht Wetter bedingt, nein, eher anders gemeint.
Aber ich wusste dass es wichtig wäre, Cindy erst mal von dem Fremden zu erzählen, dass er merkwürdig ist und was wir mit ihm erlebten.

Also beschlossen wir gemeinsam zum Kriegerdorf zu gehen.
Dort angekommen waren schon viele andere Amazonen dort versammelt, ich wollte nicht einfach mit dem, was wir erlebten herausplatzen, daher bat ich Cindy mit in das Sanctum zu kommen, da ich auch keine Lust hatte alles doppelt zu erzählen.

Also sind wir geschlossen zum Sanctum geeilt, als wir im großen Saal standen warteten wir geduldig, bis wir nach oben durften, oben angekommen, dauerte es nicht lange, kam auch die Hoheit aus ihrem Gemächern.
Sie bot allen einen Sitzplatz an, ich selber war aber immer noch wütend auf das, was ich vor dem Feuer zu Ohren bekommen hatte und wollte mich nicht setzten.

Bei Pallas, wenn Sirena nicht da gewesen wäre und mir nicht erklärt hätte, was passiert war, hätte ich doch nie so reagiert.
Ich hätte die Hoheit unter vier Augen angesprochen, wenn ein Kind erzählt, dass die Hoheit Kinder besoffen macht, muss es nicht heißen, dass es stimmt.

*seufzt leise und blickt auf ihr Buch....

Die Hoheit kam näher und begrüßte mich, ich musste mich zusammen reißen, nicht gleich mit meiner Wut herausplatzen, die Hoheit überhörte sogar das, was ich sagte, was mich noch wütender machte.

Dann begrüßte sie alle anderen Anwesenden, dann ging sie zum Sims, drehte sich um und es schallte durch den Saal mein Name, ich glaube ich zuckte sogar ein wenig zusammen, dann hörte ich sie sagen: noch ein mal rufe ich dich nicht.

Widerwillig ging ich näher, als ich bei der Hoheit war, zog sie mich näher, ich stand ganz dicht am Sims, es fehlte nur noch eine Haaresbreite, dann wäre ich den Sims runter gefallen, mir wurde schon leicht mulmig, aber ich riss meinen ganzen Mut zusammen.

Dann begann die Hoheit zu reden, ob ich es sehen würde, das schöne Land und ob ich die Vögel hören würde, sie würden auch Nachts ihr Lied singen, ich bejahte es.

Dann sagte ich der Hoheit noch, wenn sie mich schubsen würde, sie nie erfahren würde, was ich gesehen und mitbekommen habe.

Als ich der Hoheit in die Augen schaute, sah ich nur ein selbstsicheres Grinsen in ihrem Gesicht.
Dann sprach sie von Ungeduld, ich sollte ungeduldig sein, bei Pallas, ich glaube es dauerte da nicht lange, bis ich immer wütender wurde und die Hoheit vor versammelter Mannschaft anprangerte.

Anprangerte ohne Gewissen gehandelt zu haben, die Kinder, ohne nachzudenken besoffen gemacht zu haben.
Sie sprach von mangelndem Vertrauen, dabei schenkte ich der Hoheit, vom ersten Tag an mein Vertrauen, sonst hätte ich damals nicht von dem Fleisch gekostet.

Die Hoheit ist wirklich eine Redenskünstlerin, ja, sie redete mir immer mehr und immer mehr in mein Gewissen, dabei hatte ich nur das Wohl der Hoheit und den Kindern im Kopf, ich erzählte ihr, dass die Gefahr im Lande sei und sie würde sich ein Spaß mit den Kindern machen.

Nach dem eine gefühlte Ewigkeit, die Hoheit und ich am Sims verbrachten, spürte ich, dass sie meiner Dienste abdankt, da sie niemanden gebrauchen könnte, der ihr nicht vertraut.

Bei Pallas, warum musste ich so gegen die Hoheit angehen?

Ich schluckte schwer und kämpfte mit den Tränen, ja, ich trieb es zu weit, das war mir bewusst an diesem Abend, ja, meine Stunden in diesem wunderschönen Land waren gezählt.

Nach dem die Hoheit mir kein weiteres Gehör mehr schenkte, kam der Fremde zur Sprache, über den ich die ganze Zeit versuchte zu sprechen, ihn als Gefahr für das Land bezeichnete.

Nicht umsonst brannte meine Schulter und mein Brustkorb, wie Feuer als er bei uns im Haus war, auch Aurelias Hände waren wieder heiß, als er bei uns im Haus war.

Nach dem ich noch sagte, dass die große Kriegerin des Feuers den Fremden willkommen hieß, hatte ich auch Cindy nicht mehr auf meiner Seite, wenn Blick töten könnten, wäre ich glaube ich auf der Stelle tot umgefallen.

Oder wenn die Hoheit den Befehl gegeben hätte, hätte Sma nicht lange gefackelt und mich samt Haut und Haar gefressen, sie ließ mich nicht aus den Augen und schnaubte wütend, in meine Richtung.

Während ich der Hoheit bei dem Gespräch mit Cindy zuhörte, wurde mir von Sekunde zu Sekunde bewusster, was ich anrichtete, mir wurde heiß und kalt zu gleich, mein Magen drehte sich, meine Augen füllten sich mit Tränen.

Nun half nur noch eins, die Hoheit unter vier Augen sprechen zu dürfen, auch unter sechs, oder acht, wenn man Angst um das Leben der Hoheit gehabt hätte.

Nach dem ich die Hoheit um einen letzten Gefallen bat, unter vier Augen noch mal mit ihr zu sprechen, lösten sich alle langsam auf und die Hoheit gewährte mir diesen Augenblick.

Ich war schon ein wenig verwundert, betete innerlich, dass sie mir noch ein mal ihr Gehör schenkt, da ich vermutete, aus dem Land gewiesen zu werden, nach dem was ich anstellte.

Sie verabschiedete sich von allen und deutete mit ihrem Kopf Richtung Privatgemächer.

Ich folgte der Hoheit, mit Aurelia am Rockzipfel.
Als ich in ihrem Gemach war, schaute ich die Hoheit an, meine Augen füllten sich wieder mit Tränen und begann zu reden, zu reden, was mir vor einigen Mondläufen im Tempel passierte.

Ich hoffte, dass die Hoheit diese Male erkennen würde und mir vielleicht noch ein mal die Gelegenheit schenken würde, alles wieder gut zu machen.

Ich strich mein Oberteil ab, zeigte der Hoheit, mein rechtes Schulterblatt und das Mal, was auf meiner Brust sich abzeichnete.

Die Hoheit war sachlich und ruhig, schaute sich die Male an, dann erklärte ich ihr, was immer passieren würde, wenn Gefahr droht und die Hoheit meinte nur, dass es die Zeichen der Götter sind, welche aber mit der Zeit, wenn ich keine Priesterin mehr sei, vernarben würden.

Ich schluckte wieder schwer und sah die Hoheit an, dann tippte sie auf die Zeichnung bei meiner Brust und sagte mit ernster Stimme; dass dieses Wohlwollen mir nicht das Recht geben würde, die Hoheit zu tadeln und der Hoheit mit Misstrauen gegenüber zu treten.

Dann sagte sie noch, dass mein einziges Glück, an diesem Tag, dass ich ihre Priesterin war.

Dann unterhielten wir uns noch über diesen Abend und dass die Kinder dadurch doch nur gelernt hätten.
Irgendwie hatte die Hoheit schon recht, ja, die Kinder wissen nun dass sie Bauchschmerzen bekommen von dem Zeugs und dass es denen am nächsten Tag schlecht gehen würde.

Ich selber beruhigte mich immer mehr und ich glaube die Hoheit auch, zwar betonte sie immer und immer wieder, dass in ihren 1000 Jahren es noch nie jemand wagte ihr einen Vorwurf zu machen, aber dieses im recht ruhigem Ton.

Dann sagte sie noch, wenn sie Zweifel an ihrem Tun hätte, könnte sie auch ihre Mutter rufen, um sie abzuholen, ich dachte nur, wo sie recht, hat, hat sie recht.

Dann fragte Aurelia die Hoheit in ihrer unverblümten Art, ob man mich nun aus dem Land schicken würde, wenn man das machen würde, müsse man sie auch weg schicken.

Dann schaute die Hoheit mich an und sagte: yve ich will sicher sein können, dass du nie an mir zweifelst, auch wenn du manches nicht verstehst.
Ich schaute die Hoheit an und bat sie mich auf die Probe zu stellen, jeder Zeit, wann immer ihr beliebt.
Die Hoheit schaute mich eindringlich an und sagte dann: gut, vielleicht bereue ich es eines Tages, aber du hast ein weiteres mal deinen Kopf gerettet yve.

Ich schaute dann die Hoheit an und konnte kaum glauben, was ich in diesem Augenblick hörte, ich sagte ganz erstaunt, dass die Hoheit verwirrender sein kann, wie die Schriften der Elfen.

An diesem Abend sah ich sie dann das erste mal lächeln und dann sagte sie: ich vertrau Dir weiter yve, auch als Priesterin.

Ich wollte meinen Ohren nicht trauen und Aurelia ging es ähnlich, da sie noch mal nachfragte.

Ich hätte die Hoheit am liebsten in den Arm genommen, aber so was gehört sich nicht.
Nach dem die Hoheit und Aurelia noch ein wenig redeten, unter anderem über das Kleid, was Aurelia aus dem Sanctum rettete und ihr noch mal erklärt wurde, dass es Diebstahl war verabschiedeten wir uns.
Aurelia war glücklich dass sie das Kleid trotzdem behalten durfte, obwohl sie nun wusste, dass man so was auf keinen Fall machen durfte.

Nun wird Aurelia, jedes mal, wenn sie dieses Kleid trägt an einen Abend erinnern, der mir bestimmt auch nicht aus dem Gedächtnis verschwinden wird.
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 01.06.2012 20:55

*Sitzt gemütlich am Tisch und trinkt einen Tee, schaut zum Topf, der über dem Feuer brodelt und atmet tief ein und aus, holt ein Pergament hervor und tunkt die Feder in ein kleines Fass und beginnt zu schreiben.

Liebes Buch, ich habe Dich ganz schön vernachlässigt, ich weiß, aber es gab andere Sachen zu tun, wie am Feuer zu sitzen und zu schreiben.

Vor einiger Zeit, war ich an einem Tiefpunkt, ich weiß nicht liebes Buch, ich war auf Wanderschaft und hörte mich in dem Dorf um und und dem Dorf um um zu erfahren, wie die Menschen über das Volk Amazoniens denken.

Die einen waren dankbar, mich zu sehen, ich sprach ihnen Mut zu und wir beteten gemeinsam, dass sie reichlich Ernte tragen andere wiederum, hätten mich am liebsten gesteinigt, riefen mir nach, ich solle bloß aufhören, gut über Pallas Athene, Arithrea, Aenigna und Disopia reden, da es letztes Jahr auch nicht half, eine Heuschreckenplage fiel über die Acker herein.

Dabei ist es doch meine Aufgabe, die Leute wieder den Glauben zurück zu geben, in dem Dorf, wo sie mich am liebsten gesteinigt hätten, hatte ich wenig Erfolg, das brachte mich zum nachdenken.

Irgendwann beschloss ich mich im Archiv der Hoheiten mich durch zu lesen um mehr, viel mehr zu erfahren, wie es früher war, wie es heute ist, es sind so viele Schriftstücke dort vorhanden, da bräuchte ich Jahre, um diese zu lesen, bis dahin bin ich alt und grau *seufzt leise und nippt am Tee...

Aber einiges habe ich gelernt, durch die vielen Schriftstücke, die ich bis jetzt durchlas. Und ich weiß, dass Pallas Athene, wenn sie richtete, gerecht am richten war, aber auch sehr hart.

Liebes Buch, Du weißt, ich erzählte Dir schon mal von der kleinen Aurelia, vielleicht hätte ich da auch härter durchgreifen sollen, dann wäre es nicht so weit gekommen, wie es jetzt ist, aber dazu erzähle ich Dir später mehr.

Dieses kleine Biest, ist glaube ich bald schlimmer, wie ich es einst war, aber eins hat sie mir voraus, sie weiß, was sie will und hegt keinerlei Zweifel an ihrem Handeln.

Nun liebes Buch, das ist der Charakter eines Kindes, sie denken nicht nach, über das was sie machen, oder anstellen.
So manches mal wünsche ich mir diese Unbeschwertheit auch zurück liebes Buch *seufzt wieder leise und nippt am Tee...

Aber meine Sorgen und Gedanken sind nicht zu vergleichen, mit der Last, die unsere Hoheiten Tag für Tag tragen müssen, sie müssen gerecht entscheiden, sie müssen Verträge abschließen, sie müssen ihre Hand über das Land halten und aufpassen, dass keiner aus der Reihe tanzt.

Ich will Dich auch nicht weiter belasten mit meinen Gedanken, aber es wird Zeit, dass ich wieder beginne alles nieder zu schreiben, es half mir damals und es wird mir auch bestimmt heute wieder helfen.

*Legt die Feder beiseite, steht auf und schürt das Feuer, macht sich einen neuen Tee und geht mit der Tasse in den Garten, schaut hinauf in den Himmel und seufzt leise, nippt am Tee und geht schweren Schrittes wieder ins Haus zurück....
Zuletzt geändert von yve Hermans am 02.06.2012 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sylvi's & Yve's Erlebnisse in Amazonien...

Beitragvon yve Hermans » 01.06.2012 21:24

*Setzt sich wieder an den Tisch und tunkt die Feder ein...

Nun liebes Buch, einiges ist hier wirklich passiert, wir hatten eine neue Anwärterin, die sich in der Kunst des Heilens weiter bilden wollte.

Sie machte einen sehr netten Eindruck und schien wissbegierig zu sein, sie kam genau im richtigen Zeitpunkt in unser Land, da eine merkwürdige Frau sich auch in Amazonien herumtrieb und ich jede Hilfe gebrauchen konnte.

Es wäre eine gute Prüfung gewesen, ja, eine Prüfung, um zu sehen, dass sie sich mit unseren Göttern befasst.

Aber leider habe ich Sandy Cho seid langer, langer Zeit nicht mehr im Lande gesehen.

Nun will ich Dich nicht länger damit belasten, ich möchte Dir lieber von der merkwürdigen Frau berichten.

Es fing alles damit an, dass Thukal mir von einer Frau berichtete, die den Himmel hinter Thukal zusammen brechen ließ und dass diese Frau mich sucht, aber vielleicht auch in Gestalt eines Kindes.
Ich sollte ihr nicht trauen, egal ob in Gestalt eines Kindes, oder einer Frau.

Ich berichtete natürlich sofort von dem, was ich erfahren konnte, meiner Hoheit Atrista, ich konnte mir schon denken, was die Hoheit sagen würde, nämlich, dass wenn sie in Gestalt eines Kindes kommen würde, die Kriegerinnen dieses Kind töten sollten.

Irgendwann, ich hatte diese Frau schon fast vergessen, stand sie da, mitten in unserem Garten und sprach mich an, ich versuchte natürlich zu leugnen, dass ich die Yve bin.

Die Frau schien mir kein Wort zu glauben, womit sie ja auch recht hatte.
Sie schien anfänglich recht nett, aber ihre Aura, verriet mir, dass die ein Bündnis mit der dunklen Seite hatte.

Irgendwann kam das Gespräch auf eine Kiste zu sprechen. Ich wusste ganz genau, von welcher Kiste diese Frau sprach, sie versuchte mit fadenscheinigen Ausreden, wirklich in Besitz dieser Kiste zu kommen.
Irgendwie musste das verhindert werden.

Nun, als einige Sonnenläufe vergingen, war diese Frau wieder bei mir im Garten, sie fragte, ob ich die Kiste nun hätte, nach der sie verlangte, ich verneinte es, diese Frau war mehr wie unsympathisch, sie stellte sich noch nicht ein mal vor, kannte aber alle Namen von denen die in Amazonien leben.

Nun, ich nannte die Hopes, was besseres fiel mir nicht ein und als ich hörte, mit was sie drohte, war mir klar, dass wir einen Weg finden müssen, diese Hexe zu vernichten.

Es war alles leichter gesagt, wie getan, unsere Hoheit Atrista, war in Vorbereitung auf ihre Reise um Bündnisse abzuschließen, ich bat die Hoheit natürlich mir die Kiste auszuhändigen, aber wie sollte es auch anders kommen?

Atrista blieb stur, ich durfte diese Kiste nicht aus dem Sanctum holen, aber wie sollte ich nun mit Hilfe der Götter einen Weg finden, diese Frau zu vernichten?

Ich weiß nicht, wie viele Nächte ich schlaflos im Haus herumwanderte, ich lass in dem alten Tagebuch meiner Großmutter um dort vielleicht einen Weg zu finden.

Ich bekam immer mehr Zweifel, ob ich der Sache gewachsen bin, ich legte schon seid langer Zeit auf nichts mehr einen Fluch, oder einen Bannzauber, ich fragte mich, ob ich es überhaupt noch könne....

*Trinkt ihren Tee aus und geht zur Feuerstelle um sich einen neuen zu machen...
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