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Das Rollenspiel der deutschen Amazonen in SecondLife
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2013-08-25 RP Reinigung des Baumgeistplatzes

Beitragvon LyAvain » 29.08.2013 14:31

Zum Späherfeuer kamen die Schamanin regina und Mary liess sich auch mal wieder blicken... Wir unterhielten uns kurz und beschlossen dann, weil wir keine grossen Themen hatten die Priesterin aufzusuchen.
Im Tempel war niemand und auch die Höhle der Priesterin war leer... Also machten wir uns auf und gingen zum Sanctum. Im Garten unter einem Baum fanden wir sie dann auch. Wir begrüssten die Priesterin angemessen und erklärten ihr dann dass wir uns mit ihr wie Sandy es wünschte den Platz des Baumgeistes ansahen. Da Yve gerade keine Verprlichtungen hatte kam sie mit uns. Aber ihre Frage ob das im dichten Wald lag wunderte mich etwas.
Mary versorgte uns mit Äpfeln die sie gepflückt hatte uns so machten wir uns Apfelessend auf den Weg.

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Wir zeigten Yve die Stelle und ich sagte ihr, hier sei es abgelegen, aber dicht bei dem Ort der grossen Geister oder wie die Menschen sagen Göttinnen und auch dich beim Wasser. Die Pristerin war der gleichen Meinung wie wir und begann dann zu Susi im Einzelnen erklären wie die Reinigung vonstatten gehen musste. Susi und ich wollten gerade los, als wir zwei Personen bemerkten die Richtung Strand am Rand des kleinen Wäldchens standen. Es waren die Arbitra und ihre Leibwächterin die anscheinend gelaufen sein musste.
Das zerknirschte Gesicht und der leise gemurmelte Satz dem ein Fluch voranging liess mich lächeln. "Nicht mal ausbüchsen kann man in diesem Land!"
Dass die Arbitra versuchte auch mal etwas frei zu sein, erfreute mich sehr...
Ich war sofort bereit sie nicht gesehen zu haben und wollte im Gebüsch verschwinden, als sie Susi entdeckte und sagte, dass sie die Schamanin gesucht hatte. Sie wollte irgendwas von ihr, und da mich Schamanendinge nichts angingen, wollte ich wieder im gebüsch verschwinden. Nur Yve die gerade nicht gebraucht wurde wollte das ebenfalls. Also beschlossen wir zusammen alles vorzubereiten und wenn Susi die Angelegenheit mit Atrista geklärt hatten mit der Schamanin regina den Platz reinigen.
Da Yve ihr Silbermesser in der Höhle gelassen hatte machten wir uns zuerst auf und gingen Richtung Tempel... Nachdem Yve ihr Messer geholt hatte und den Rückweg antreten wollte, dass ich, dass es ein weiter Weg quer durch das Land und über einige sehr unwegsame Wegstrecken war. Also zog ich mit Yve im Schlepp zum Boot und verfrachetete die Priesterin ehe sie Widerworte hatte in eins der Kanus...
Sie paddelte sogar fleissig mit und stellte sich garnicht mal so ungeschickt an. Das Paddeln lenkte sie von ihrer Angst vor dem tiefen Wasser ab. Am Fuss der Klippen wurden wir etwas Nass von der Gischt aber zum Glück wusste Yve nicht wie tief das Wasser dort war. Wir steuerten die Meeresenge zwischen Amazonien und den Thararebhügeln an und ich liess das Boot direkt bei einigen Weiden sanft auf den Sandstrand laufen.

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In der Weide waren einige Misteln, also genau das was wir suchten. Yve gab mir ihr Messer und erklärte nochmal, dass die Äste den Boden nicht berühren dürften, das würde uns Unglück bringen.
Ehe ich hochklettern konnte, sah ich auf der anderen Seite der Meeresenge Blitze und einen Wirbelsturm. Es war beim Schamanenkreis und ich machte mir Sorgen um Susi. Aber als es wieder aufhörte kletterte ich auf den Baum und schnitt einige Äste die ich Yve runter reichte. Als ich den Platz ändern wollte um an einige Äste zu kommen, rutschte ich beim Schneiden ab und landete samt Ast im Wasser. Dabei liess ich das Messer nicht los. Als ich wieder auftauchte und langsam Richtung Ufer schwamm sah ich Yve mit panischem Blick bis zur Brust im Wasser stehen. Ich schwamm den Ast hinter mir her ziehend auf sie zu und als ich wieder Boden unter den Füssen hatte hielt ich ihr Messer hoch und sagte ich hätte es noch.

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Yve war fast wütend, das Messer wäre ihr egal, sie hatte Angst um mich gehabt. Und dabei sogar fast ihre Angst vor dem Wasser verloren.
Da der Ast nicht den Boden berührt hatte sondern ins Wasser gefallen war, traf uns kein Unglück. Und da wir genug beisammen hatten fuhren wir tropfnass wie wir waren über die Meeresenge zurück.
Susi und die Arbitra waren noch in aufgeregte Gespräche verwickelt. Daher bereiteten wir weiter alles vor. In einem kleinen Birkengehölz fanden wir einen dünnen Baum für den Stil und nachdem ich ihn abgeschnitten hatte, band Yve geschickt draus einen Besen.
Mit diesem Besen kehrten wir zu der Stelle mit den schönen Blumen wo der Baumgeist sein neues Heim bekommen sollte zurück. Yve bat um etwas Salz, dass sie in einem Lederbeutel mit Wasser auflöste. Nun war alles fertig. Nur die Schamanin regina fehlte noch. Also setzten wir uns in Waldgras und unterhielten uns.

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Die plötzliche Stille am Schamanenkreis lies uns aufhorchen. Doch da war niemand mehr.
Was nun? Der Besen war fertig, das Wasser vorbereitet.
Wir überlegten und dann beschlossen wir es zusammen zu reinigen. Yve war lange genug Schamanin gewesen. Und so würde sie ein letztes Mal diese Funktion ausfüllen. Sie bat mich ihr dabei zu helfen und erklärte mir, wie ich das Wasser versprühen musste.
Gemeinsam reinigten wir den Platz von allem Bösen und Yve sprach zu den Göttinnen. Nach Süden zu Palles, nach Westen zu Disopia, nach Norden zu Artemis und nach Osten zu Aenigna... Dabei fegte sie das Böse nach aussen... Als ich das letzte Wasser verspritzt hatte, legte Yve den Besen auf den Boden.

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Dann sprachen wir noch ein wenig miteinander und Yve machte sich Sorgen, dass sie als Priesterin die Aufgabe einer Schamanin gemacht hatte... Ich sah das ganz praktisch. Wenn eine der Göttinnen damit nicht einverstanden gewesen wäre, hätte sie es Yve schon gesagt. Denn sie sprachen ja zu ihr.
Trotzdem versprach ich, an diesem Abend eine Kerze für sie anzuzünden und für sie zu beten...
Sie nahm den Besen um ihn im Tempel zu verwahren bis Susi in einem letzten Schritt der Reinigung den Besen verbrannte mit allem Bösen was er weggefegt hatte... Ich ging zu dem Boot und paddelte langsam und nachdenklich nach Hause...
Möge Aenigna der Geist des Windes über dich und deine Wege wachen!

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Re: Späherberichte

Beitragvon SandyLee » 02.09.2013 10:43

Reisebericht zu den Elfen

Anreise
Die Anreise übers Land lief ziemlich ruhig, bis zu dem Punkt als ich in das Gebiet der Waldgeister und Trolle kam. Diese kleinen Frechlinge haben es sich nicht nehmen lassen mir einige Streiche zu Spielen. Da ich mir deren Streiche gerechnet habe, hatte ich ein paar Aufmerksamkeiten im Gepäck und konnte sie so freundlich stimmen. Auch der große Waldgeist erholt sich dort noch und plant seine baldige Rückkehr nach Amazonien. Afra und Atrista sollen ihm ein Stück Land benennen, wo er unbehelligt über das Land wachen kann.
Bei den Elfen angekommen gab es erstmal eine große Knuddelei, bis die Königin zum Festschmaus rief. Es gab die feinsten Leckereien die das Land hergab. Wie jedes Mal entschuldigten sich die Elfen, weil sie mir kein Fleisch anbieten können. Ich sagte wie immer, dass ich damit gut klarkomme und mich auf die Spezialitäten der Elfenküche freue.

1, 2 Segeltraining
Die beiden ersten Tage stand zufällig Segeltraining für die kleinsten Jungelfen an. Ich als Späherin der Amazonen wurde direkt auserkoren den Kleinen die Navigation zu erklären. Natürlich schauten auch einige Ältere zufällig rein und hörten sich meine Ausführungen an. Zum Nachmittag ging es raus um zu Üben. Die meisten kamen aber kaum dazu, weil sie erstmal mit ihren Nussschalen und Muscheln klarkommen mussten. Ich zeigte ihnen erstmal wie sie ihre „Boote“ sicherer bekommen und Segel aufspannen können.
Die Abende nutzte ich in der Bibliothek um weitere Schriften zur gemeinsamen Geschichte der Elfen und Amazonen zu entdecken.

3 Regentag
Der folgende Tag war sehr verregnet, also verbrachte ich viel Zeit mit den Büchern und besuchte die verschiedenen Gelehrten der Elfen (Weisen) und lernte viel über deren Medizin und Heilkunde. Schon interessant welche hilfreichen Kräuter und Gewächse es gibt und welche Wirkung viele der bunten Glitzersteine haben.

4 Wasserfall der Weisen
Am folgenden Tag ging es zum Wasserfall der Weisen. Die Anreise war sehr mühsam, weil die Elfen nicht meiner Erfahrung als Späherin vertrauen wollten, sondern sich durch Wegbeschreibungen der Waldbewohner leiten ließen. Nach einer kleinen Anreise bei der wir einige Punkte dreimal erreichten, erreichten wir endlich den Wasserfall. Unter dem Wasserfall ließen wir uns alle berieseln und suchten dann die Weisen auf. Diese erzählten uns viele Geschichten und versorgten uns mit köstlichem Trania. Anschließend führten sie uns zum Park der Vögel, wo die buntesten Vogelarten weit und breit versammelt waren. Besonders stolz waren die Weisen auf ihre blauen Papageien, die sie von weit her mitgebracht bekommen haben. Auf dem Rückweg vertraute man dann mir und wir waren in einem Bruchteil der Anreisezeit wieder zurück. Die jüngeren Elfen nahmen jeden Hinweis und jede Erklärung von mir dankend auf, während die älteren immer von Traditionen redeten. In Elfendorf angekommen fielen selbst die unruhigsten Elfen in einen tiefen Schlaf. Am Abend gab es dann wie üblich einen großen Schmaus mit süßen Früchten und Getränken.

5 Vögel
Am 5. Tag wollten die Elfen mir Ihre Vögle vorführen, dazu reisten wir zur Falkenelfe (so nennen sich Elfen die eine besondere Beziehung zu Greifvögeln haben). Dabei fühlten wir uns lange beobachtet, bis wir in den Büschen eine Gruppe Affen entdeckten. Die kleinen Racker beobachteten uns und klauten bei jeder unaufmerksamen Sekunde unser Proviant. Die Vorführung bei der Falkenelfe war sehr interessant und lehrreich. Mit einem kurzen Zwischenstopp bei einem Handelsposten verlief die Rückreise recht ereignislos.

6 Bergausflug
Beim Ausflug auf einen der schönsten Berge im Elfenland trafen wir zufällig auf eine traditionelle Hochzeit die in der Bergkapelle gefeiert wurde. Alle trugen sehr farbenfrohe und kostbare Trachten und musizierten mit traditionellen Instrumenten. Wir hielten uns dezent im Hintergrund um die Trauung nicht zu stören. Leider war die Aussicht dort oben nicht so toll, daher reisten wir schnell wieder ab um am Abend die köstliche Speisung mit Fruchtknödeln nicht zu verpassen. Es war sehr köstlich und gesellig.

7 Wieder in die Berge
Auch an diesem Tag ging es in die Berge, ich glaube die Elfen wollten mich umbringen, denn es ging 2 Berge hinauf. Erfreulich war jedenfalls die Begegnung mit unserem Waldgeist. Er gab mir zu verstehen, dass seine Rückkehr bevorsteht. Ich sendete direkt Brieftauben am Ly, Yve, Susi und eine Zeichnung an Yohshi.

8 Regentag
Am folgendem Tag regnete es und wir verbrachten den Tag im Palast der Elfenkönigin. Es wurden fürstliche Speisen gereicht und alle Elfen erzählten Geschichten. Für mich und einige andere externe Gäste gab es gegrillten Fisch, für den die Elfen extra aus dem Dorf einen Fischer eingeladen gaben. Der Fisch war sehr gut und ich habe mir wertvolle Zubereitungstipps geholt. Später erfuhr ich, dass die Elfen den Regen bestellt haben um die Pflanzen ausreichend mit Wasser zu versorgen.

9 Navigationstraining
Heute stand Navigationstraining für 2 Jungelfen an. Wir fuhren mit dem Schiff den Fluss hinauf und legten an 5 Stellen an. Die kleine Elfe auf dem Hinweg meisterte jede Anlegestelle. Auf dem Rückweg hat sich die Jungelfe zuerst mit der Richtung vertan, anschließend aber perfekt jede Untiefe umschifft und die Anlandestellen getroffen. Zuhause angekommen erklärte sie uns dann warum sie zuerst anscheinend falsch losgefahren ist: Am Ablegeort war der Wasserstand sehr niedrig und es einfacher einen kleinen Bogen zu fahren. So waren wir alle glücklich und konnten die bestandenen Prüfungen feiern.

10 Römersiedlung
Es ging mit einer Gruppe Jungelfen zu den Römern um zu handeln. Zuerst habe ich die Jungelfen handeln lassen, aber als sie das Doppelte der heimischen Preise für lumperte Fetzen zahlen sollten, da musste ich einschreiten. Am Ende haben sie für einen Bruchteil der ursprünglichen Preise mehr bekommen als sie eigentlich wollten. Ich glaube mein Amazonenarmreif war nicht ganz unschuldig.

11 Bergausflug und Tierstation
Es ging über einen sehr verschlungenen Bergpfad hoch zu einem Kräutergarten, wo wir viel über Gebirgskräuter erfuhren. Anschließend ging es in einen Tierpark, wo viele Waldtiere geschützt hinter Mauern leben. Hier werden kranke Tiere von den Elfen wieder aufgepäppelt.

12 Transport und Befreiungsmuseum
Die Elfen betrieben ein kleines Museum, wo sie die Entwicklung ihrer Reisewege dokumentieren und eine eigene Ausstellung zum Befreiungskampf gegen die Schatten. Es war sehr interessant.

13 Heilige Orte und Hauptmarktplatz
Wir besuchten einige heilige Orte und Gebäude der Elfen. Anschließend reisten wir zum Hauptmarktplatz in der Gegend. Ich konnte einige Fiolen erwerben, mit denen ich genug Elfennektar transportieren und abmessen kann.

14 Ausflug auf die Höhenalm
Es ging hoch hinaus auf die höchste Alm, wo die Bauern in der guten Höhenluft leckerste Waren zum Kauf anboten. Während die Elfen abgelenkt waren habe ich die leckeren Wurstwaren und Schinken probiert und einiges gekauft.

15 Bergbauerndorf und Aussichtswolke
Wir besuchten ein Bergbauerndorf und ließen uns zeigen wie sie Leben. Ich konnte einiges handwerkliche Lernen, war ich für meinen Acker nutzen kann. Auf dem Weg lag auch ein Aussichtspunkt, wo man bei gutem Wetter eine komplette Aussicht über das Elfenland hat.

16 Schlucht des Wassers
Die Elfen wollten mir zeigen wo ihr gutes Wasser herkommt und wir wanderten durch eine lange Schlucht in der das Wasser tosend ins Tal fliesst.
Am Abend begann meine Abschiedsrunde und das große Packen. Es war garnicht einfach alles in meinem kleinen Karren unterzubekommen.

17 Rückreise
Die Rückreise lief bis auf kleiner Störungen sehr gut und ich traf in den späten Abendstunden in Amazonien ein. Die meisten Amazonen waren ausgeflogen zum Markt in Carima.


erste neue Erkenntnisse aus den Büchern:
SandyLee ist die Tochter einer Späherin und eines Elfenmagiers, zur Sicherheit vor dem Schatten und Atrista im Dorf am Fluss Munro versteckt bei der Familie der Späherin. Ihre Eltern sind beide bei der Zerstörung des Dorfes durch Handlanger des Schattens getötet worden. Die Späherin hatte vorher bereits eine Tochter mit einem der Dorfbewohner, die allerdings nicht in dem Dorf aufwuchs, sondern in eine heilige Schule geschickt wurde.
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 04.09.2013 14:57

Ly liest sich Sandys Einträge durch und lächelt... War wohl eine ereignisreiche Reise. Sie setzt sich, zieht das Tagebuch zu sich heran und beginnt zu schreiben.

Sandy ist wieder zurück und ich erstattete am Tag vor dem Kastenfeuer ausführlich Bericht. Sandy war zufrieden.
Von ihrer Reise hatte sie mir einige Dinge mitgebracht. Unter anderem eine scharfe Wurzel namens Ing Wa... Die sollte sogar bei uns wachsen meinten die Elfen. Das würde ich ausprobieren.

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Smaragd kam zu uns und erzählte von den zwei fremden Frauen die sich einfach in Cindys Haus einquartiert hatten. Das schienen schon merkwürdige Menschen zu sein. Smaragd kehrte ins Dorf zurück und ich versprach ihr zu folgen, wenn alles erledigt war.
So gingen Sandy und ich uns die Stelle für den Baumgeist anschauen. Sie wusste nicht, ob der Baumgeist so wenig Aussicht mochte, aber das musste er selbst entscheiden. Ich fand am alten Platz hatte er noch weniger Aussicht weil dort das Sanctum stand.

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Dann zeigte ich Sandy das neue Boot, dass ich gegen das alte grosse Schiff getauscht hatte. Als ich das letzte Mal in Byzantinon war brauchte ein Händler mehr Frachtraum und so bot ich das alte Schiff, was wir schon geflickt hatten gehen ein fast neues, kleineres und wendigeres Schiff der Nordleute an. Es war flach und besser für uns geeignet, da wir damit auf jeden Strand laufen konnten. Soviel Fracht hatte wir nie. Und wenn man es drauf anlegte passten da einige Leute rein und man konnte es bei Windstille rudern. Vom Bootsbau verstehen die Nordleute was, wenn sie ansonsten auch komisch sind.
Wir umsegelten die Tharareb Wildnis und verabschiedeten uns dann... Sandy ging ihre Unterlagen in Ordnung bringen und ich schlich ins Dorf. Im Gebüsch versteckt lauschte ich, was die kleine Gruppe da erzählte. Smaragd, Sirena und die beiden Fremden bemerkten mich nicht. Erst als ich leise raschelnd näher rückte hörte mich Smaragd und sie grinste und schnurrte.
Ich raschelte etwas lauter und die anderen hörten das auch. Die beiden fremden Frauen wurden nervös, Sirena dachte sich wohl ihren Teil und hatte Smaragds Reaktion bemerkt. Irgenwie hielten die Fremden mich für den Sumpfwächter... Aber ich war weder grün noch hatte ich Schuppen.

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Leise trat ich aus dem Gebüsch und wurde den beiden Vorgestellt. Die jüngere hiess Rimo, der andere Name war irgendwas mit M... Ich musste da nochmal nachhaken.
Sie wunderten sich warum so viele Fremde Wesen in Amazonien lebten und ich erklärte ihnen, dass viele die in der restlichen Welt nicht mehr geduldet wurden hier eine neue Heimat gefunden hatten.
Irgendwie kam Smaragd darauf zu sprechen, dass unsere hohe Richterin sie bestimmt bald sehen wollte. Da wurde die ältere von den beiden fast panisch, sie schien Angst vor Richtern zu haben und erzählte immer was von Steuern und dass sie die Bezahlt hatte. Auch unsere Versuche sie zu beruhigen brachten nichts... Ich versuchte ihnen zu erklären wer unsere Arbitra sei und welche Aufgabe sie hatte, auch die Positin der Königin versuchte ich zu erklären und die der Kastenführerinnen.
Die vielen Namen und Ränge verwirrten die beiden. Aber ich beruhigte sie damit, dass es mir nicht anders gegangen war. Auch das Kastensystem schien sie zu verwirren.
Schliesslich musste Sirena zurück ins Sanctum und Smaragd verschwand im Wald jagen. Auch die beiden Frauen waren müde und so verabschiedeten wir uns und gingen unserer Wege...
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 04.09.2013 17:07

Am Tag des Späherfeuers kam Yohshi endlich mal wieder aus dem Wald. Und überraschenderweise besuchte uns die Kriegerin des Feuers. Das war selten, dass die Kriegerinnen schneller fertig waren als wir.
Das Angebot zu Essen nahm Cindy nicht an, sie hatten schon gegessen. Sie setzte sich zu uns ans Feuer und schien die entspannte Atmosphäre zu geniessen. Sandy hatte ihr Tah Bak von den Elfen mitgebracht und Cindy freute sich und steckte sich gleich eine Pfeife an. Als es so richtig dampfte, sah Yohshi das und drehte fast durch. Wie ein Blitz schoss sie mit einer Schale zum Bach und zwei Augenblicke später war die Schale leer, Cindy nass und die Pfeife aus. Unser Gebrüll um sie zu stoppen hatte nichts gebracht.

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Cindy blieb die Ruhe selbst und wir erklärten gemeinsam um was es beim Rauchen ging. Auch wenn ich nicht verstand warum man Kräuter verbrannte und den Raich einatmete. Schliesslich konnten wir Yohshi überzeugen, dass Feuer für die Kriegerin des Feuers keine Gefahr sei und sie als Feuerkriegerin nun mal Qualmen musste. Das verstand sogar Yohshi und versprach Cindy nicht mehr einzuweichen.
Gerade als die Kriegerin des Feuers losging um sich neue Kleidung anzuziehen kam Svenja zu uns. Sandy bewunderte die neue praktische und robuste Kleidung und meinte ich solle sie bald auf eine Patrouille mitnehmen.
Wir sprachen noch lange ehe wir uns verabschiedeten und in Richtung unserer Schlaffelle oder im Fall von Yohshi dem Wald zum Jggen zustrebten. Es war ein amüsanter Abend gewesen.
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2013-09-04 RP Die Kornernte und Vergangenheitsforschung.

Beitragvon LyAvain » 12.09.2013 12:11

Ein paar Tage danach begannen wir mit der Ernte. Wir hatten gerade alles Korn geschnitten, Elisha und kurze Zeit später Susi und Sirena ins Späherland kamen. Ihnen folgte der Tiger aus dem Sanctum.

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Elisha bat Sandy darum nachzuschauen, ob es irgendwelche Informationen über sie gab, da sie immer "Die Amazone" in ihrer Heimat genannt wurde, sie aber nicht wusste wo sie her kam und wer genau ihre Mutter war.
Sirena half mir die Ernte zu bündeln während Susi mit der aus dem Wald angeschlichenen Yohshi redetet. Der Tiger tat sich derweil an Sandys Fleisch gütlich und kam dann neugierig aufs Feld. Zuerst probierte er das geerntete Korn, was ihm nicht schmeckte, dann rückte er immer näher bis er laut schnurrend neben mir lag. Genau auf den Kornbündeln die ich zusammenbinden wollte.

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Ich strich vorsichtig über das Fell und wurde dann mutiger. Der zähmende Einfluss der Hoheit schien anzuhalten, jedenfalls genoss das grosse Tier das Kraulen.
Irgendwann hatte er genug und rückte weiter zu Sirena. So konnte ich weiterarbeiten. Auch von Sirena hatte der Tiger irgendwann genug und trollte wieder davon.
Wir waren fertig mit dem Bündeln der Kornernte und hatten alles auf die von Sandy ausgebreitete Plane gelegt und darin eingeschlagen, als Sandy mit Elisha wieder aus dem Archiv kam. Sie hatten tatsächlich was gefunden. Sogar den Namen der Mutter kannten sie jetzt. Peters Ablagesystem, welches er aus Alexandria mitbrachte, machte sich langsam bezahlt. Man fand alles viel schneller.

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Wir unterhielten uns noch eine Weile und verabschiedeten uns dann... Ich ging zurück zu meinem Haus...
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2013-09-09 RP Kinderfest

Beitragvon LyAvain » 12.09.2013 13:42

Am Wochenanfang hatten wir Besuch aus Carima. Zu Anfang lief alles gut und die hohe Richterin führte die Gäste umher und stand den mitgereisten Kindern Frageund Antwort. Doch dann wurde die Arbitra zu einem dringeneden Gespräch gerufen (LL Loginserver sponn) und sie musste die Gesellschaft verlassen.
Alle gingen nach draussen wo ein Festmahl aufgebaut worden war. Ausserdem gab es reichtlich Spielereien für die Kinder. Ein Karussell, eine Tortenwurfbude und noch einiges anderes. Einer der migereisten Kämpfer drehte das Karussell so schnell und lange, dass Lilly sich ihr Mittagessen nochmal durch den Kopf gehen liess...

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Die Kinder durften toben und spielen. Einige verliefen sich jedoch und waren verschollen. Smaragd fand sie aber alle wohlbehalten wieder.
Unterdessen taten sich die Gäste an den Getränken und Speisen gütlich.
Auch wenn alles nicht so lief, wie es geplant war, hatten die Gäste und die Kinder viel Spass. Aber das Fest wird wiederholt, damit die Arbitra dabei sein kann.
Schliesslich fuhren die Gäste wieder Heim.
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 17.09.2013 14:43

Zwei Tage später traf ich Elisha einsam hinter den Felsen beim Schamanenkreis. Sie wartete auf die Schamanin regina. Da die Schamaninnen und Priesterinnen nie wirklich pünktlich waren, beruhigte ich sie und wir gingen zum Strand. Sirena gesellte sich dazu und irgendwann kamen auch Sandy und der Schmied. Yohshi angelockt durch die Ansammlung Amazonen und Schmied kam neugierig dazu.
Wir setzten uns ans Wasser, warteten auf Susi und unterhielten uns. Elisha war am Tag zuvor bei der Arbitra gewesen, das hatte EIndruck auf sie gemacht. Wie gewohnt war das Ganze nicht ohne Prüfung abgelaufen. Wobei dieses Mal niemand auf der Strecke blieb oder bedroht wurde. Die Arbitra stellte eine Frage und anscheinend beantwortete die junge Frau die Frage zur Zufriedenheit der Hoheit. Elisha legte den Eid ab und Susi durfte die junge Amazone wieder mitnehmen.
Die ganzen neuen Kasten udn Ränge und Namen verwirrten sie noch. Aber wir beruhigten sie, da es uns zu Beginn auch so gegangen war. Elisha wollte das Heilerhandwerk in Susis Kaste erlernen. Darum wartete sie auf die Kastenführerin, die dann auch irgendwann kam.

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Die junge Amazone und nun neue Novizin der Schamanen konnte Tiere verstehen... Darum wollte sie lernen damit umzugehen. Das war ein Grund zu feiern. Was Sandy begeistert aufnahm und Yohshi auch. Die Katzenfrau strebte sofort dem Späherland zu und alle folgten. Sandy machte noch Scherze, dass die Späherinnen immer was zu Essen hatten, und nun nichts abkriegen würden, da sie ja nicht da waren. Man sollte für die Hühnchen vom Feuer mal ein Lob bei den Hoheiten dalassen.
Elisha mochte kein Fleisch, da sie ihre Freunde nicht essen mochte, also holte ich ihr Obst und Nüsse aus unseren Vorräten. Wein und Saft wurde verteilt und es wurde noch ein vergnüglicher Abend.

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Nach dem grossen Feuerkreis am nächsten Tag fühlte ich mich nicht wohl und legte mich hin. Ich bekam Schüttelfrost und mein Magen weigerte sich irgendwas drin zu behalten.
Am letzten Tag der Woche fühlte ich mich kräftig genug ins Späherland zu gehen. Sandy war besorgt um mich und als wir die Schamanin regina und einige andere Stimmen hörten gingen wir runter zum Strand.

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Susi hatte Sirenas Pferd gerade ein Steinchen aus dem Hufstrahl entfernt. Ich fragte sie, ob sie was für meinen immer noch angeschlagenen Magen hatte. Sie hatte nichts dabei, also gingen wir alle zu Susis Schamanenjurte während Sirena ihr Pferd wegbrachte. Ich musste mich hinlegen und Susi fachte in der Rauchschale ein Feuerchen an in welchem sie fremdartge Holzarten verbrannte die fürchterlich qualmten. Dann rieb sie über meinen Bauch und war anschliessend was ins Feuer.
Ich musste einen fürchterlich schmeckenden Brei essen und sie gab mir mehr davon mit für den Abend und nächsten Morgen. Ausserdem sollte ich mich am nächsten Tag bei ihr melden.

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Mir war nach dem Brei erstmal garnicht gut, und als Yohshi die neugierig reingekommen war das Thema wiedermal irgendwie aufs Essen brachte und Sandy es begeistert aufnahm flüchtete ich mit rebellierendem Magen nach draussen.

Am nächsten Tag war Susi leider zu beschäftigt, denn die Schamanin und die Priesterin sassen zusammen mit der neuen Novizin und besprachen anscheinend wichtige Dinge. Wir warteten und als Svenja kam gesellte sie sich zu uns und bekam was von unserem Pilragout ab, was Sandy aus selbstgezüchteten Pilzen gemacht hatte. Sie hatte ein extra Beet hinterm Haus gebaut dafür. Ich ass auch ein kleines Schälchen, liess aber meine Würzpaste weg, wie Susi es mir befohlen hatte.
Als ich meine Augen nicht mehr offen halten konnte. Verkroch ich mich ins Baumhaus, musste aber da die Tür klemmte durchs Fenster steigen. Der Riegel hatte sich verklemmt und ich konnte es richten. So schlief ich mit offener Tür beim Rauschen des Wasserfalls und den Geräuschen des Spähergartens ein...
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2013-09-22 RP Der Fremde, der Waldgeist und Yve als Lehrerin...

Beitragvon LyAvain » 23.09.2013 12:03

Ein Tag später als geplant ging ich mit Sandy zum Schamanenzelt. Da niemand da ist probierte Sandy den Eintopf, der über dem Feuer warm gehalten wurde. Sie würzte etwas nach, probierte erneut und wurde etwas rot. Es war wohl etwas viel gewesen.
Wir überlegten ob wir die Schamanin suchen sollten, doch dann meinte Sandy nur, ich solle mich hinlegen und als ich es tat bliess sie das Horn. Wir warteten und kurze Zeit später rannten einige Amazonen auf das Zelt zu. Susi und Elisha kamen in das Zelt und die anderen blieben draussen.
Sandy erzählte was von Fremden die weg seien und dass mir wieder schlecht geworden war. Nach und nach bröckelte ihre Geschichte ab, aber niemand war böse.
Susi untersuchte mich erneut und war froh, dass es mir besser ging. Meinte aber, ich solle mich noch etwas schonen.
Ich hörte draussen noch eine fremde Stimme. Die Stimme eines Mannes. Sirena war auch da. Und ein Geräusch an der Zeltwand auf der Rückseite zeigte, dass noch jemand da war. Es war Aurelia, wie sich kurze Zeit später rausstellte als die lauschende Person ins Zelt kam.

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Ich stand auf uns wollte wissen wer da draussen war. Es war ein Hühne von Mann. Er hatte einen komischen Bogen aus Knochen. Schien ein Krieger zu sein, auch wenn er als Schiffsbauer und Fischer vorgestellt wurde. Misstrauisch beschloss ich ihn erstmal zu beobachten.
Er reparierte gerade das Dach von Susis Haus. Also gingen Susi und er wieder zurück zum Hafen. Wir folgten eine Weile später und setzten uns zu Susi ans Feuer. Der Mann, der sich Paco nannte arbeitete derweil geschickt auf dem Dach und schien zu wissen was er tat.

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Als er fertig war, gesellte er sich zu uns ans Feuer. Er schient sanfter als sein Äusseres vermuten liess. War es Taktik oder war er so? Das würde ich schon noch rausfinden.

Am Tag des grossen Feuers machte ich eine Entdeckung. Auf dem Platz wo der Waldgeist sein neues Heim bekommen sollte stand ein Baum. Aber nicht irgendwein Baum. Er hatte etwas Weibliches und kleine funkelnde Lichter umschwirrten ihn. War das der Baumgeist oder ein fremdes Wesen?
Schnell lief ich zu Sandy und frage ob der Baumgeist männlich oder weiblich sei. Sie war sich nicht sicher, vermutete aber es sei ein ER... Verwundert folgte sie mir und war auch erst skeptisch. Doch als der Baum sprach und meinte sie sei der Baumgeist und sie seien Viele. Da wurde die Skepsis durch Staunen ersetzt.

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Susi traf auch ein und war ebenso erstaunt wie wir. Der Baungeist wollte wissen, wer den Platz ausgesucht hatte. Ich gab kleinlaut zu, dass ich es gewesen war und erklärte auch warum. Die Nähe zum Heiligtum der Schamaninnen, zum Fluss und nicht so offen, dass jeder den Geist stören würde. Der Baumgeist meinte, sie wolle ein paar bunte Gefährten. Susi dachte an Schmetterlinge und ich an Vögel... Ein grosser bunter Vogel liess sich auch gleich auf einem seiner Äste nieder.
Yohshi die dazukam war ganz begeistert und verstand sich sofort mit ihr. Der Buamgeist und sie redeten und redeten. Schliesslich schickte uns der Geist weg.
Im gebüsch waren mir Chanselle und die kleine Lilly aufgefallen. Wer weiss was die beiden da ausheckten. Ich tat so, als wenn ich sie nicht bemerken würde. Das leise *Plopp* einer Schnapsflasche verriet mir was ich wissen wollte.
Ich hatte aufgegeben die kleine Lilly daran zu hindern Alkohol zu trinken. Sie tat es ja sogar wenn ihre Mutter in der Nähe war. Es war ein Kriegerkastenproblem... Also hielt ich mich raus.
Wir begaben uns zum Schamanenkreis und wir Späherinnen setzten uns zwar in der Nähe aber mit Abstand hin und hörten zu. Yve unterrichtete gerade die Schamanennovizin Elisha über die Göttinnen. Die anderen Amazonen setzten sich dazu und lernten mit. Yve machte das sehr geschickt und ich bemerkte zu Sandy, dass sie immer mehr wie Mascha wurde und ihre Aufgaben übernahm. Auch wenn sie sanfter war als Mascha.

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Als Sandy auf Jagd ging, gesellte ich mich zu Yve und den lernenden dazu.
Unterdessen hatte Yohshi den Paco entdeckt und huschte zu ihm um ihn zu begutachten. Er war sanft wie immer und mir fiel eine Eule auf die um ihn herum schwirrte und auch auf seiner Schulter landete. Das machte mich stutzig. War er tatsächlich so sanft wie er sich immer gab?
Schliesslich löste sich die ganze Versammlung auf.

Zwei Tage spätertraf ich Paco in der nähe meines Hauses Richtung Afras Lager am Strand. Er sass dort und flickte ganz konzentriert ein Netz, so dass er mich garnicht näherkommen sah. Ich begrüsste ihn und wir unterhielten uns. Sandy, die zu mir wollte, fand uns so am Strand. Mary folgte ihr kurz darauf.

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Ich bekam heraus, dass er der Sohn eines Fischers und Schiffsbauers war aus einem Fischerdorf war. Er kam von weit weg, von der iberischen Halbinsel wie er es nannte. Er war lange Zeit durch die Welt gereist und hatte einiges gesehen und erlebt. Mythen und Geschichten hatten ihn wohl nach Amazonien geführt. Aber er schien keiner der Männer zu sein, die wegen der angeblichen Schätze oder den schönen Frauen hier her gekommen war.
Jetzt suchte er eine sinnige Arbeit. Und half gerade dem Fischhändler vom Markt. Der nutzte den grossen, sanften Mann aus und liess ihn gegen etwas zu Essen und einen Schlafplatz im Heu die Netze flicken. Und eine Eule hatte er von dem Kerl bekommen. Das kleine Tier konnte wahrscheinlich froh sein, nicht mehr bei dem Wegelagerer der sich Händler nannte leben zu müssen. Die kleine Eule hatte zu dem grossen Mann recht schnell Zutrauen gefasst und sass oft auf seiner Schulter.
Sandy spranng plötzlich ins Wasser. Sie hatte einige Fische gesehen und fing sie auf ihre unnachahmliche Art mit der Hand und warf sie uns blitzschnell zu. Paco tötete den einen Fisch schnell und geschickt, Mary den anderen.
Wir gingen zum Oststrand wo ich ein Feuer brennen hatte und brieten den Fisch an Stöcken die ich schnell aus dem Dickicht suchte. Dabei uterhielten wir uns. Schliesslich erzählte uns Paco eine der Geschichten die er über unser Land gehört hatte.

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Es gab eine Amazone, wunderschön und eine grosse Kriegerin muss sie gewesen sein. Viele Männer hatten vergeblich um sie geworben. Aber schliesslich traf sie einen geheimnissvollen Mann. Er war anders als die bisherigen Männer und nach einigen weiteren Treffen verliebte sie sich in ihn. Er tauchte immer nur zu Vollmond auf, blieb blieb nie lange. So ging das eine ganze Weile und schliesslich wurde die Kriegerin schwanger. Sie trug eine Tochter aus und der Mann verschwand.
Nach und nach wurde der Frau klar, wer das gewesen war. Es war Lunaris unser kleiner Mondgott... Die Mutter und die Tochter verschwanden kurz darauf... Aber wer die Mutter und die Tochter gewesen war, wusste Paco nicht. Nur dass es Amazonen gewesen waren.
Wieso und warum mir dabei die Grossmutter von Cindy einfiel und ihre Mutter, weiss ich nicht. Vielleicht wegen des Verschwindens und dem merkwürdigen Vater... Ich schob die Gedanen beiseite und da der Fisch gar war konnten wir Essen...
Wir sassen noch eine Weile am Feuer und dann verabschiedeten wir uns voneinander.

Am Tag darauf sahen Sandy und ich vom Aussichtsturm Paco am Sumpf lang paddeln. Er schien zu fischen, aber sicher waren wir uns nicht. Also schnappten wir uns ein Kanu und paddelten los. Aber Paco war schon weg. Schliesslcih sahen wir ihn mit Sirena am Strand, die sich über ein Floss wunderten, was dort lag.
Ich hatte Susi damit gesehen. Sie schien irgendwas zu planen.
Wir gingen an Land und kamen ins Gespräch. Der Fischhändler hatte Paco entlassen, daher suchte er eine sinnige Tätigkeit und überlegte ob er auf einem Feld helfen konnte oder andere Dinge machen.
Da wir Spähger ein Feld besassen und Tiere und Sandy immer fleissig räucherte, gerade jetzt vor dem Winter, konnten wir bestimmt Hilfe gebrauchen. Wir würden ihm dafür das Land zeigen. Aber zuerst wollte Paco zum Schmied. Daher gingen wir ins Kriegerdorf.
Sven stand etwas ratlos vor seiner Schmiede. Ich wunderte mich erst, sah dann aber wieso... Dort stand ein grosser Topf mit Blumen. Irgendjemand schien dem Schmied Blumen hingestellt zu haben.

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Als Susi mit Elisha zu uns kam, stellte es sich heraus, dass die junge, zierliche Schamanennovizin die Blumen als Dankeschön hingestellt hatte. Sven wusste nicht so recht was er machen sollte und Elisha war sehr verlegen. Es war für das Messer, was Sven ihr gemacht hatte. Nachdem Sven die Blumen in sein Haus gestellt hatte, kümmerte sich Sven um das Schwert von Paco, was sehr merkwürdig aussah. Eine wellenartige Klinge... Sven meinte das sei sehr selten und ich hatte sowas noch garnicht gesehen. In seiner Heimat gab es sowas wohl öfter meinte Paco.
Dann zeigten Sandy und ich dem grossen Mann den Wächter und danach den Bootsanleger. Sandy führte ihn dann zum Rauchhaus udn sie unterhielten sich über die grossen Kürbisse die da wuchsen. Auch das Feld zeigten wir ihm.
Schlisslich tat Sandy etwas, was sie nicht oft tut. Sie zeigte Paco die Walderdbeeren. Die unsere eigene Leckerei waren. Denn sie wuchsen nirgendwo anders, auch wennn Sandy versucht hatte sie wo anders anzusiedeln.
Sirena gesellte sich zu uns und dann setzten wir uns ans Feuer. Ich schnitt den frisch geräucherten und noch warmen Lach auf und wir genossen den leckeren Fisch. Sandy sagte, Sirena sollte einen Lachs mit ins Sanctum nehmen, als Willkommensgeschenk für die zurückkehrende Arbitra.
Als Paco schliesslich überlegte wo er übernachten könne, boten wir ihm ein Bett im Gästehaus an. Paco war dankbar.
Wir verabschiedeten uns und gingen alle nach Hause in verschiedenen Richtungen davon...
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2013-09-26 RP Nachforschungen

Beitragvon LyAvain » 27.09.2013 14:41

Am Tag des Späherfeuers ging es Sandy nicht gut. Daher legte sie sich hin und ich ging nachdem ich alles erledigt hatte, was zu erledigen war los.
Als ich auf dem Weg zum Kriegerdorf an dem Wäldchen vor dem Schamanenkreis vorbeikam, hörte ich Stimmen. Es war die Schamanin regina die mit der Priesterin und der neuen Novizin beim Baumgeist war.
Ich schlich näher und hörte zu. Zuerst reagierte der Naturgeist nicht. Doch dann antwortete sie. Sie schien sich etwas gestört zu fühlen und bekräftigte nochmal die Forderung nach gefiederten und bunten Freunden.
Dann trat Svenja von hinten an mich ran. Sie sagte, die Kriegerin des Feuers wolle etwas von mir. Also warf ich einen letzten Blick zum Baumgeist und ging ins Dorf, wo ich eigentlich sowieso hinwollte. Ich fand Cindy vor ihrem Haus.
Nachdem ich sie begrüsst und mich nach ihrer Reise erkundigt hatte, erklärte sie mir worum es ging. Vor zwei Tagen war die junge Schamanennovizin vor der Schmiede niedergeschlagen worden. Sie kam im Gefängnis zu sich wo sie eingesperrt worden war. Wer das getan hatte, war unbekannt und zum Gefängnis besassen nur einige Kriegerinnen einen Schlüssel. Das Schloss war auch verklemmt gewesen, als Sirena es öffnen wollte um Elisha da raus zu holen. Sie hatte es mit Hammer und Meissel öffnen müssen.
Ich sollte mir das angucken und Nachforschungen anstellen.
Also ging ich zuerst zum Gefängnis. Laut Sirena hatte Elisha in der rechten Zelle gesessen. Leider hatte die gewissenhafte Kriegerin das Schloss wieder instand gesetzt und gefettet. Es waren keine grossen Spuren mehr zu sehen. Allerdings weiss ich, wie man Schlösser auch ohne Schlüssel öffnen kann. Das hinterlässt aber oft Kratzer am Schlüsselloch, die nicht auf der Fläche sondern an der Kante zu finden sind.
Ich fühlte nach und siehe da. Durch das Verkanten des Diedrichs hatte sich der feine Grad einer Macke im Metall an der unteren Schlüssellochkante gebildet. Dieses Schloss war also nicht mit einem Schlüssel geöffnet worden, sondern mit einem gebogenen Metallstück und einem Dorn. Da der Grad noch vorhanden und nicht vom weiteren Gebrauch mit Schlüsseln abgenutzt war, war es sehr wahrschinlich, dass er von dem Vorfall von vor zwei Tagen stammte. Wer auch immer Elisha niedergeschlagen und ins Gefängnis gesteckt hatte, hatte keinen Schlüssel benutzt. Das machte es noch schwerer nachzuforschen.
Lilly war mir gefolgt und erzählte mir, sie habe in der Nähe gespielt, als Elisha wach wurde. Leider hatte sie ausser Stimmen nichts gehört am Abend zuvor. Und ob es männliche oder weibliche Stimmen gewesen waren, wusste sie nicht.
Da Sven an seiner Schmiede stand, ging ich zu ihm. Aber er hatte auch nichts besonderes gesehen. Er war den Abend nicht mal dagewesen. Nur hatte er am nächsten Tag die Blumen entdeckt, welche die hunge Schamanennovizin ihm hingestellt hatte. Spuren gab es keine.
In diesem Augenblick sprach mich eine Fremde an, aber als ich das kleine Kind entdeckte, was Richtung Feuerkreis der Kriegerinnen krabbelte, war klar um wen es sich handeln musste. Das war also Adena, die berüchtigte Tante Aurelias.
Als ich ihr zu den anderen folgte um Elisha zu fragen, rief Paco etwas hinter mir her. Ich wollte erst Elisha fragen und liess mir die Geschichte nochmal von ihr erzählen. Passiert war das Ganze als sie die Blumen hinstellte. Aber auch sie hatte niemanden gehört, gesehen oder gerochen. Auf dem massiven Steinboden der Schmiede war nichts zu sehen. Und Sven hatte nur die Spuren von Sirena entdeckt, die sich Hammer und Meissel geholt hatte.
Ich fragte noch aus welcher Richtung genau Elisha zur Schmiede gekommen war. Sie zeigte es mir und ich sah mich genau um um zu sehen welche Verstecke und Sichtschutze es gab um unbemerkt an die Schmiede heranzukommen. Ich würde später dort gezielt nach Spuren suchen. Aber erstmal wollte ich wissen was Paco fragen wollte.
Also ging ich zu ihm. Er wollte wissen wo wir einen Pferdehändler haben. Ich musste ihm sagen, dass wir garkeinen Pferdehändler haben. Und die Wildpferdeherden leider zur Zeit jenseits des Passes waren. Die Pferde die Afra ins Land gelockt hatte, waren wieder über die Berge zurück zu ihren Artgenossen gezogen. Ausser einigen Amazonenpferden gab es in unseren Wäldern zur Zeit keine freilaufenden Pferde.
Ich sah Pacos Schultern herabsacken als er sich innerlich auf einen langen Aufstieg in die Berge und eine Wanderung über den Pass vorbereitete.
Yve und Susi wollten auch was von mir. Und ich hörte noch wie Susi der Kriegerin des Feuers erklärte was sie wollten, da diese meinte ich sei beschäftigt. Es ging um die Verbrennung des Besens um die Reinigung des Platzes für den Baumgeist abzuschliessen. Da ich es wichtig fand trat ich zu Yve, die mit dem besen in der Hand etwas verloren am Dorfausgang stand. Gemeinsam mit Susi gingen wir dann zum Schamanenkreis. Ich sollte dabei sein fand Yve, da ich immerhin das Ritual mit vollzogen hatte. Aber Susi sollte als Schamanin regina die Verbrennung vollziehen.

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Sie legten den Besen auf den Altar und begannen die Göttinnen und die Naturgeister anzurufen. Als Susi Öl über den Besen goss und Pallas anrufend einen Stein auf den Altar schlug, erwachte das Feuer mit einem kurzen fauchen und brannte hell und heiss. Ich machte einen Satz zurück und Susi sah sehr zufrieden aus.
Die Priesterin und die Schamanin sprachen noch einige Gebete und Beschwörungen und dann löschte Susi die letzten Flammen, die den Besen mittlerweile kommplett verbrannt hatten.
Susi ging um die Asche zu den Füssen des Baumgeistes zu vergraben. Yve und ich folgten ihr. Gerade als wir uns trennen wollten, kam Aurelia mit dem Kind im Arm und wollte etwas von Yve. Ich verabschiedete mich und ging auf die Jagd.

Einige Tage später nachdem ich von der Jagd zurückgelehrt war, wartete ich auf Susi, da sie mit mir zusammenetwas mit dem Floss ausprobieren wollte. Susi kam und kam nicht. Dafür Svenja. Wir planten unsere gemeinsame Jagd und Patrouille. Gerade als wir fertig wurden kam die Kriegerin des Feuers des Weges. Sie war wohl auf dem Weg ins Späherland, bog dann aber, als sie uns sah zum Strand ab.
Wir begrüssten uns und nach einem kurzen Gespräch fragte ich sie, ob die eigentlich Paco schon kannte. Ich beschrieb ihn kurz als sie verneinte. Seine Grösse und das wilde Aussehen und seine sanfte Art und das handwerkliche Geschik waren für mich ein faszinierender Widerspruch. Ich erzählte der Kriegerin des Feuers auch von der Geschichte die er erzählt hatte. Nun hatte ich Cindy neugierig gemacht und wir wollten gerade los ihn suchen. Doch Susis Erscheinen verzögerte es.

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Als wenn der Mann Hundehaare in der Nase hatte, kam er in diesem Augenblick aus Richtung Späherland. Ich hatte laut gedacht denn Susi fragte verwundert nach Hundehaaren. Ich musste Lachen und wies auf die grosse Gestalt hinter Cindy.
Cindy drehte sich um und wurde ehrfürchtig begrüsst. Neugierig frage sie den überraschten Mann aus. Er antwortete auf seine ruhige liebenswürdige Art und erklärte sich auch bereit Cindy die Geschichte zu erzählen. Denn ich hatte sie nur angedeutet, da ich der Meinung war sie niemals so gut erzählen zu können wie Paco.
Also setzten wir uns in den warmen Sand und Paco erzählte erneut die Geschichte der Amazone und der Mondgottes Lunaris. Die Amazonen hörten gespannt zu und ich bekam nur nebenher mit wie sich Sirena dazugesellte.

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Als Paco fertig war, überlegte die Kriegerin des Feuers genauso wie ich, ob die Geschichte wahr sein könnte. Auch die Überlegung ob Atrista über so ein Amazonenkind erzürnt sein würde kam auf. Ich stellte die Vermutung an, dass soetwas bestimmt genauso verschwiegen worden war wie die Geschichte von Cindys Mutter. Denn die war auch aus dem Archiv entfernt worden. Es gab die Erwähung von Cindys Grossmutter als Heldin, dann ihren Namen und den Namen ihrer Tochter und das wars. Wenn die beiden irgendwie umgekommen wären und es deswegen keine Einträge mehr gab, hätte es zumindest einen Eintrag über ihren Tod gegeben. Aber da war nichts.
Und über die Geschichte mit Lunaris und der Amazone hatte ich auch nichts gefunden. Zumindest war ich noch nicht drüber gestolpert. Wir würden da nachforschen. Und wenn wir nichts fanden beschlossen wir die Arbitra zu fragen. Mit diesem Beschluss verabschiedeten wir uns und gingen unserem Tagwerk nach.
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Re: Späherberichte

Beitragvon LyAvain » 06.10.2013 13:07

Die Woche war Sandy auf Reisen... Sie war zu den Elfen aufgebrochen. Wie ich da nun so alleine am Strand sass und den kälter werdenden Wind spürte, beschloss ich wieder zurück in mein Baumhaus zu ziehen. Das war weiter im Landesinneren und besser zu heizen.

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Während ich zusammenpackte kam Mary zu mir. Sie half mir die Unterlagen zusammenzurollen und half mir auch mit Tragen. Das Schlaflager und die Fässer sowie die Truhe liess ich im Haus stehen. Die Fässer würde ich mit Trockenvorräten auffüllen und die Truhe sollte als Stauraum für übernachtende Späherinnen dienen. Die Tauben würde ich auch weiter regelmässig füttern, damit sie dort blieben und als Boten dienen konnten. So hatten die Späherinnen einen Aussenposten ganz im Osten.

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Mary half mir auch das Baumhaus wieder einzurichten. Dann standen wir einen Weile auf der Veranda und sahen zum Meer hinaus. Es war eine schöne Sicht...
Ich zeigte Mary dann unsere neue Bibliothek und dann kam Paco und fragte nach ein paar Brettern, denn er hatte gehört wir hätten welche gelagert. Ich konnte ihm aushelfen. Merkte aber langsam, dass wir neue einlagern sollten...

Zwei Tage später stand ich am Strand und sah rüber nach Tharareb Hills, da hörte ich Hufe im Sand hinter mir. Es war Paco mit einem grossen schwarzen Pferd. Das Tier sah edel aus und ich ging zu ihm. Er führte es am Strand auf und ab.

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Wir unterhielten uns und er teilte mir mit, dass das Tier aus seiner Heimat stammte. Die Iberer verstanden anscheinend etwas von Pferdezucht und Paco verstand anscheinend auch was von Pferden. Meinen Schwarzen hatte ich seit dem Knall nur einmal gesehen. Er war bei einer Herde jenseits des Passes und dort liess ich ihn, da er sich wohlfühlte. Seit Amazonien nahezu vom Wasser umgeben war, benutzte ich für weite Strecken ein Boot und ansonsten reichten meine Füsse. Der Schwarze hatte auch vor dem grossen Knall fast die meiste Zeit im Wald verbracht.
Paco brachte sein Pferd weg und ehe ich mich umdrehen konnte, stand da ein Fremder mit blasser Haus und spitzen Ohren. Er wirkte fremdartig und wir kamen ins Gespräch. Er schien einen Handwerker zu suchen und so führte ich ihn ins Dorf zur Schmiede.
Leider war Sven nicht da und so vertröstete ich den Wanderer auf den nächsten Tag. Allerdings war einiges am Haus der beiden Frauen die neu in Amazonien waren los. Sie wollten irgendwas umräumen, da sie wohl ein Fest geben wollten.
Kurz drauf kam Paco mit einem Riesenkürbis und trug ihn auch ins Haus. Dem getöse da drin schien er noch mehr zu machen als nur den Kürbis ins Haus bringen. Er rückte irgendwelche Möbel.

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Dann erschien auch Elisha im Dorf und auch Sirena. Es herschte Trubel und ich beobachtete und lauschte. Sven kam auch noch aus dem Wald und war erstaunt über so viele Leute. Der Fremde sprach in gleich an. Er suchte wohl Arbeit. Die jüngere von den beiden neuen Frauen, Rimo hiess sie, war ganz hin und weg von unserem Schmied, dem das sichtlich unangenehm war.
Ich amüsierte mich köstlich und beschloss Elisha später wegen des Überfalls nochmal anzusprechen. Da ich für Sandy noch eine Kopie der neuen Karte erstellen musste machte ich mich auf zurück ins Späherland.

Einen Tag später nach dem grossen Feuer, was die Königin alleine leitete da die Arbitra ausser Landes war, gingen Susi und ich zum Strand. Wir planten nochmal durch wie das beim Erntedankfest ablaufen sollte. Später kam auch noch die Kriegerin des Feuers dazu und wir übten für das Ritual. Schliesslich beschlossen wir, dass ich das Floss aufs Wasser schieben würde, damit es nicht unkontrolliert abtrieb.

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Gestern traf ich zu meiner Überraschung Sandy vor ihrem Haus. Die Winde waren günstig gewesen und sie war früher da als gedacht. ich begrüsste sie erfreut und sie gab mir ein Geschenk. Ein Tee von den Elfen, den sie Elfenfeuer nannten. Er treibt tränen in die Augen meinte Sandy. Ich probierte vorsichtig mit dem Finger und freute mich. Der Tee machte sofort eine Freie Nase und hatte wirklich Feuer. Ich würde ihn für den Winter aufheben.
Dann berichtete ich Sandy was sich so ereignet hatte und auch was ich bei den Nachforschungen von Elishas Überfall rausgefunden hatte. Leider hatte Sirena das Schloss zu schnell repariert und damit alle Spuren beseitigt. Ebenso vor der Schmiede. Da waren zu schnell zu viele Amazonen unterwegs gewesen. Allerdings hatte die Angabe von wo Elisha gekommen war und wo sie gestanden hatte, schnell auf einen einzigen Platz gezeigt, den der Übeltäter hatte benutzen können um nicht gesehen zu werden. Dort fand ich auch Spuren die eindeutig auf weiches Schuhwerk hindeuteten. Und der grösse und dem Gang der person nach war es eine Frau. Sie war nach der Tat pansich geflüchtet, das hatte die Art der Spur und vor allem auch die Länge und die Art des Laufens gezeigt. Die Untersuchung aller Spuren der Amazonen ergab, es war keine Amazone sondern musste jemand von den Fischerinnen oder Handwerkerinnen sein. EIne Jägerin konnte es auch nicht sein, da sie niemals solche Spuren hinterlassen hätte... Dummerweise war es kein Mann gewesen, das hätte es um einiges einfacher gemacht. ich würde meine Nachforschungen fortsetzen.
Die Ankunft von Svenja unterbrach uns und ich nahm sie mit auf eine meiner kürzeren Grenzrunden. Zuerst gingen wir zum Aussichtspunkt der Amazonen. Dort zeigte ich ihr wie weit man gucken konnte. Dann betraten wir die Wildnis im Osten. Zuerst gingen wir zum Pass. Dort gab es so gut wie keine guten Verstecke um den Pass wirksam zu beobachten. Darum zeigte ich ihr wie es einfacher ging.

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Im Nordosten, direkt unterhalb der Landbrücke neben dem Haus, gab es einen Baum. Wenn man sich unter oder ind em Baum versteckte, wurde man vom Steinbogen aus nicht gesehen, während man Wanderer vor dem Himmel gut erkennen konnte. Auch trugen hier die Stimmen sehr weit, was wenige wussten und so hörte man Passüberquerer bevor sie das Land erreichten.
Als nächstes zeigte ich ihr die beste Imformationsquelle für Tratsch, Neuigkeiten und dem Wetterbericht. Der Sammelplatz der Fischerinnen wo auch ihre Trockengestelle standen. Die Frauen hatten immer die neusten Nachrichten auf Lager und sahen jedes fremde Schiff als erstes. Darum hing dort auch ein Alarmhorn in der Nähe.

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Weiter ging es zum Leuchtfeuer der Fischerinnen. Es brannte Tag und Nacht und hier konnte man sich im Winter gut aufwärmen. Eine gute Stelle wo es Fisch gab zeigte ich Svenja auch noch.
Dann gingen wir zum Oststrand und ich machte sie mit dem Aussenposten vertraut. Ein kurzer Blick vom Dach zeigten ihr, dass man direkten Sichtkontakt mit dem Beobachtungsposten am Späherland herstellen konnte.

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Auch einen schnellen Weg ins Landesinnere ohne über die Hügel gehen zu müssen zeigte ich ihr. Man musste nur ein kurzes Stück schwimmen. Das war auch der Grund warum Späherinnen gerne leichte Kleidung trugen, die robust und schnell zu trocknen war. Man wusste nie, wann man Schwimmen musste.
Als letztes zeigte ich ihr einen Unterschlupf falls sie sich vor Feinden in Sicherheit bringen musste. Dann machten wir uns auf den Rückweg.
Da Svenja den schnellsten Weg zum Sanctum auch noch nicht kannte, zeigte ich ihn ihr ebenfalls. Danach machten wir uns auf ins Dorf um das neue Haus zu begutachten. Da anscheinend alle Kriegerinnen unterwegs waren, verabschideten wir uns hier und ich ging meine Berichte für Sandy fertig machen...
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